CH89364A - Elektrischer Fahrzeugantrieb. - Google Patents

Elektrischer Fahrzeugantrieb.

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CH89364A
CH89364A CH89364DA CH89364A CH 89364 A CH89364 A CH 89364A CH 89364D A CH89364D A CH 89364DA CH 89364 A CH89364 A CH 89364A
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Albrecht Max
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  • Arrangement And Mounting Of Devices That Control Transmission Of Motive Force (AREA)

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  Elektrischer Fahrzeugantrieb.    Bei der bisher für elektrische     Strassen-          bahnwagen    allgemein üblichen Anordnung  ist der Motor teilweise an dem     Llrrtergestell     und teilweise an den Radachsern aufgehängt,  das     Ritzel    des     Vorgeleges    fest auf die Motor  welle     aufgekeilt    und das grosse Zahnrad auf  der einen Radachse befestigt. Bei dieser  üblichen Anordnung ist der     llotor    wie das  Getriebe äusserst ungünstig beansprucht, da  diese Getriebewelle den     Stössen    und Erschüt  terungen des Fahrgestells unmittelbar aus  gesetzt sind.

   In Abweichung von jener Normal  anordnung hat     nian    zwar vorgesehen, den  Motor an dein Untergestell oder dem Wagen  kasten aufzuhängen und mit denn     Vorgelege     durch     Trirbwellen    reit Kreuzgelenken     zrr    ver  binden;

   bei einer derartigen     Ausbildung    ist  zwar ein federndes Spiel des Motors gegen  über dem     Vorgelege        ernrüglicht,    aber die  von den Radachsen ausgehenden Stösse und  insbesondere die Erschütterungen übertragen  sich nach wie vor durch das     Vorgelege    und  die Gelenke hindurch auf den     :

  Motoranker     und die Ankerlager, ausserdem gelangen auch  bei dieser Anordnung entsprechend der Schräg  stellung der Verbindungswelle     resultierende       Kräfte auf die Ankerlager zur     Geltung,    in  folgedessen     muss    auch bei diesem     .Antrieb    ein  vorzeitiger     Verschleif    der Ankerlager     finit     den     schädlichen    Folgen einer     Zerstörung    der  Isolation der Anker- und Feldwicklung ein  treten.  



  Bei dein Fahrzeugantrieb     genriii:)    der Er  findung ist mindestens ein Motor     rnit    einem  ersten     Vorgelege    vorgesehen, welches zwi  schen     dem        Motor    und zwei weiteren, vor  zwei Radachsen eingeschalteten     Vo,-gelegen     angeordnet ist, und es ist ein     getrennt    vom  Motor gelagertes     Ritzel    des ersten     Vorgeleges          rnit    dem     3sotor    durch eine Kupplung ver  banden,

   deren die Kraft vom einen     zum    an  dern     Kupplungsteil        übertragender    Bestandteil  nicht starr, sondern allseitig nachgiebig und  zweckmässig zugleich elektrisch isolierend ist,  wie     zurr    Beispiel bei einer     Zodel-Voitli-Kupp-          lung.        Ferner    sind die V     orgelege    vor den  Radachsen, d.     1i.    die zweiten     Vorgelege,    be  züglich ihrer Drehung zwangsläufig miteinan  der gekuppelt.

   Um     auraerdem    die von dein  Radachsen ausgehenden     St;;sse    von denn ersten       Vorgelege        fernzuhalten.        können    die V     orgelege     der     Radachsen    mit dem     ersten        Vorgelege              durch    je eine Kupplung verbunden sein, welche       "o%vohl    in     bezug    auf die     Winkelstellung    der       Verbindungswellen,

      wie in     achsialer    Richtung       nachgiebig        sind,    wie zum Beispiel     Kardan-          kupplungen    mit     achsialem        Spiel.     



       hei        Verwendung        dieser    beiden     Kupplungs-          arten    ist der     Motor    oder sind die Motoren  mit den Radachsen nach allen     Richtungen          nachgiebig    gekuppelt. infolgedessen bleibt der       Motoranker        vollkommen        erschütterungsfrei.     auch     sind    die Ankerlager von     Getriebedrücken          vollkommen    entlastet;

   hingegen sind die     Rad-          acLeri    in     ziv@ingslüufigerh'irkungs@erbindung.          Inf,-lgedessen        ermöglicht    dieser Antrieb eine       sehr        vorteilluafte        Vereinigung    mehrerer     lIo-          tor@c-ri,    bei     welcher    diese sowohl untereinander  wie mit den Radachsen     und        infolgedessen          auch    diese     in,-chanisch        miteinander    gekuppelt  sind,

   indem     niinilich    die     Motoren    derart     an-          ge@        -i-dnet        werden        können,        daf,)    sie gemeinsam        < 111i    das erste     Vorgelege    arbeiten.

   Bei     einer     derartigen     Anw-dnung    ist es nicht möglich,       dal.;    ein     Notur    bei     Hintereinanderschaltung     der Motoren durch Schlupf der einen Rad  achse     arisf:illt    oder schleudert:

   der Antrieb  gewährleistet demnach den vollen Anzug der  Motoren in der     Anfahrstellung    und     verhütet          beine        1bergarg,    von der Reihenschaltung zur       Parallelschaltung    einen starken     Stoff.    Infolge  deaen     kiimien    bei dieser Anordnung die     An-          laf>zviderstände    vollständig oder     ini        wesent-          lielteri    in Fortfall kommen und statt dessen       berii    Anfahren sämtliche Motoren in Reihe  geschaltet,

   dann nacheinander abgeschaltet       und,    hierauf parallel geschaltet werden.  



  Die Zeichnung     veranschaulicht    den neuen       Antrieb    mit beispielsweise zwei     Motoren    in  den     Fig.    1 und ? in je einem Ausführungs  beispiel in Draufsicht.     Fig.    3 veranschaulicht  eine Anordnung mit vier Motoren und     Fig.        4.     eine     Ausführung        reit    Kettentrieb anstatt reit       Triebwellen.    gleichfalls in Draufsicht.  



  Die     Motoren   <B>A</B>- und A' sind     gemäfä    der       Airsführungsforni    nach     Fig.1    mit dein     Ritzel    D  eines     ersten        Stirnradgetriebes    D, 1' durch je  eine     Kupplung    C verbunden, deren die Kraft  vom einen zum andern Kupplungsteil     über-          tragender    Bestandteil allseitig nachgiebig und  
EMI0002.0093     
  
    zweckiniifiig <SEP> zugleich <SEP> elektrisch <SEP> isolierend <SEP> ist,
<tb>  wie <SEP> zum <SEP> Beispiel.bei <SEP> einer <SEP> Zodel-Voitli-lZupp  klug,

   <SEP> und <SEP> das <SEP> .Stirnrad <SEP> Eist <SEP> mit <SEP> den <SEP> Kegel  radgetrieben <SEP> <I>H</I> <SEP> der <SEP> Radachsen <SEP> <I>.I</I> <SEP> durch
<tb>  Wellen <SEP> F <SEP> und <SEP> L: <SEP> niversalgelenke <SEP>  < ' <SEP> verbunden,
<tb>  d.li. <SEP> mittelst <SEP> Kupplungen. <SEP> welche <SEP> in <SEP> bezug  auf <SEP> die <SEP> Winkelstellung <SEP> der <SEP> Welle, <SEP> sowie
<tb>  mittelst <SEP> Schlitzführung <SEP> in <SEP> achsialer <SEP> Richtung
<tb>  nachgiebig <SEP> sind, <SEP> wie <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> Kardan  gelenke. <SEP> Das <SEP> Vorgelege <SEP> <I>D, <SEP> I#</I> <SEP> ist <SEP> für <SEP> sich.
<tb>  d. <SEP> 1i. <SEP> unabhängig <SEP> vorn <SEP> Motoranker, <SEP> gelagert.
<tb>  



  Wie <SEP> die <SEP> Ausführungsform <SEP> geniiih <SEP> F;,--. <SEP> '?
<tb>  veranschaulicht, <SEP> hüiinen <SEP> die <SEP> Motoren <SEP> auch
<tb>  mittelst <SEP> eines <SEP> gemeinsauren <SEP> Ritzels <SEP> auf <SEP> zwei
<tb>  Stirnräder <SEP> arbeiten, <SEP> und <SEP> es <SEP> kann <SEP> das <SEP> Getriebe
<tb>  zum <SEP> Zweck <SEP> eines <SEP> vollkommenen <SEP> Gewicht  ausgleichs, <SEP> sowie <SEP> zwecks <SEP> einer <SEP> giiiistig-en
<tb>  Beanspruchung <SEP> der <SEP> Radachsen <SEP> bis <SEP> zu <SEP> den
<tb>  Rädern <SEP> auf <SEP> den <SEP> Radachsen <SEP> vollkommen <SEP> sym  metrisch <SEP> ausgebildet, <SEP> d. <SEP> 1i. <SEP> in <SEP> bezug <SEP> auf <SEP> die
<tb>  Wagenlängs- <SEP> und <SEP> die <SEP> Wagenquerachse <SEP> syrn  nietrisch <SEP> angeordnet <SEP> sein.

   <SEP> Anstatt <SEP> der <SEP> Mutc_,  ren <SEP> können <SEP> aber <SEP> auch <SEP> die <SEP> Triebwellen <SEP> in
<tb>  Fabrzeugslängsachse <SEP> angeordnet <SEP> sehr <SEP> und <SEP> je  der <SEP> -Motor <SEP> mittelst <SEP> eines <SEP> Ritzels <SEP> auf <SEP> das <SEP> ZE-  ineinsarie <SEP> mittlere <SEP> Stirnrad <SEP> arbeiten.
<tb>  



  Sollen <SEP> anstatt <SEP> zwei <SEP> Motoren <SEP> vier <SEP> Motoren
<tb>  Verwendung <SEP> finden, <SEP> so <SEP> ergibt <SEP> die <SEP> Ausführung
<tb>  geiniilä <SEP> Fig. <SEP> die <SEP> günstigste <SEP> Anordnung. <SEP> Je
<tb>  zwei <SEP> einander <SEP> achsial <SEP> gegenüberliegende <SEP> Mo  toren <SEP> I', <SEP> A= <SEP> einerseits <SEP> und <SEP> --P, <SEP> A' <SEP> anderseits
<tb>  sind <SEP> durch <SEP> Zodel-Voitli-Kupplungen <SEP> C <SEP> mit <SEP> jt
<tb>  einem <SEP> Ritzel <SEP> D <SEP> gekuppelt, <SEP> die <SEP> beiden <SEP> Ritzel1)
<tb>  treiben <SEP> ein <SEP> gemeinsames <SEP> Stirnrad <SEP> l;: <SEP> das
<tb>  Stirnrad <SEP> 1:

   <SEP> ist <SEP> beiderseits, <SEP> mittelst <SEP> Kardan  gelenken <SEP> (_u <SEP> mit <SEP> zwei <SEP> Triebwellen <SEP> F <SEP> verbun  den, <SEP> welche <SEP> mittelst <SEP> Kardangelenken <SEP> (T <SEP> und
<tb>  Kegeltrieben <SEP> H <SEP> mit <SEP> den <SEP> Radachsen <SEP> J <SEP> gekup  pelt <SEP> sind.

   <SEP> Diese <SEP> Ausbildung <SEP> gestattet, <SEP> wie
<tb>  diejenige <SEP> gemäli <SEP> Fig.2, <SEP> eine <SEP> vollkommen
<tb>  gleiclimiifä>ige <SEP> Gewichtsverteilung <SEP> des <SEP> Getriebes
<tb>  zwischen <SEP> den <SEP> Radachsenrädern, <SEP> und <SEP> sie <SEP> er  möglicht <SEP> ferner <SEP> den <SEP> Fortfall <SEP> der <SEP> @nla(.,w <SEP> ider  stände, <SEP> indem <SEP> bei <SEP> Anfahrt <SEP> die <SEP> Motoren <SEP> in
<tb>  Reihe <SEP> geschaltet, <SEP> dann <SEP> nacheinander <SEP> abge  schaltet <SEP> und <SEP> hierauf <SEP> parallel <SEP> geschaltet <SEP> wer  den <SEP> können.

           An Stelle der     starren    Wellen F und der       Iie-elradvorgelege        kaim    auch. wie     Fig.    4     ver-          anschaulicht,    ein Kettentrieb     Ii    treten, da       dieser    auch eine     senkrechte    Bewegung des       ersten-Vorgeleges    gegenüber den Radachsen  gestattet.

   Insbesondere ist     finit    Rücksicht auf       clie        wechselnde    Drehrichtung für den vorlie  genden     Zweck    ein Kettentrieb mit einer     selbst-          t:itigeu        Spannvorrichtung    geeignet.  



       D1eMOtoren    oder diese     mitsamtdein    Getriebe       können    in allen Füllen, wie in     Fig.    2 bei  spielsweise angedeutet, in einem vom     Wagen-          innern        bei-    zugänglichen und allseitig ge  schlossenen Abteil     Jh    welches einen Bestand  teil des     Wagenbodens    bildet, völlig staub  geschützt und in ganzer Ausdehnung zugäng  lich untergebracht sein.  



  Da auch bei bekannten Lokomotiven die       l@adstüsse    durch das Getriebe     hindurch    sich  auf die     Motoranker    übertragen, so ist der  vorliegende     Antrieb    ausser für Triebwagen  auch für Lokomotiven zweckdienlich.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: ElektrischerFahrzeugantrieb, gekennzeich net durch mindestens einen Motor mit einem ersten Vorgelege. welcher zwischen dem Mo tor und zwei weiteren, vor zwei Radachsen eingeschalteten Vorgelegen angeordnet ist, ferner gekennzeichnet durch eine Kupplung, welche zwischen dein Motor und je einem davon getrennt gelagerten Ritze] des ersten Vorgeleges eingebaut ist und deren die Kraft vom einen zum andern Kupplungsteil über tragender Bestandteil nicht starr, sondern allseitig nachgiebig ausgebildet ist,
    wobei aber die zweiten Vorgelege die beiden Rad achsen bezüglich ihrer Drehung zwangsläufig miteinander verkuppeln. UNTI:RANSPRüCHR 1. Fahrzeugantrieb nach Patentanspruch. da durch gekennzeichnet, dali zwischen dem ersten Vorgelege und den Radachsen noch sowohl hinsiehtlieli der Wellenwinkelstel- lung, als achsial nachgiebige Kupplunge n angeordnet sind.
    2. Fahrzeugantrieb naeli'Patentansprucli. da durch gekennzeichnet, dass das erste Vor- gelege ein Rädervorgelege ist und in einer zu den beiden Radachsen parallelen und den M'ageu in zwei Hälften teilenden Ebene gelegen ist. 3.
    Fahrzeugantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet. dass zwei Motoren vorhanden sind, welche beidseitig des Ritzels des ersten Vorgeleges angeordnet sind und gemeinsam auf das selbe wirken. 4. Fahrzeugantrieb nach Patentanspruch und Unteranspruch 2 und 3.
    dadurch gekenn- zeichnet, dah die beiden Motoren in der Längsachse des 'agens liegen. 5. Fahrzeugantrieb nach l'atentatispi-uch. da durch gekennzeichnet, dal.; vier Motoren vorhanden sind. sowie zwei beidseitig eines Stirnrades des.ersten Vorgeleges gelagerte Ritze]. und dass je zwei Motoren gemeinsam auf ein Ritze] wirken. ö.
    Fahrzeugantrieb nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass ein Stirnrad des ersten Vorgeleges mit den Radachsen durch einen die zweiten Vorgelege bilden den Kettentrieb in antreibender Verbindung steht.
CH89364D 1917-02-26 1920-07-13 Elektrischer Fahrzeugantrieb. CH89364A (de)

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CH89364D CH89364A (de) 1917-02-26 1920-07-13 Elektrischer Fahrzeugantrieb.

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970959C (de) * 1951-11-02 1958-11-20 Siemens Ag Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, teilweise am Fahrzeugrahmen gelenkig abgestuetzten Elektromotor
DE973794C (de) * 1951-11-02 1960-06-09 Siemens Ag Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, am Fahrzeugrahmen befestigten Elektromotor

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE970959C (de) * 1951-11-02 1958-11-20 Siemens Ag Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, teilweise am Fahrzeugrahmen gelenkig abgestuetzten Elektromotor
DE973794C (de) * 1951-11-02 1960-06-09 Siemens Ag Antrieb von je zwei Achsen eines Schienenfahrzeuges durch einen einzigen, am Fahrzeugrahmen befestigten Elektromotor

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