CH89386A - Back- und Kochapparat. - Google Patents
Back- und Kochapparat.Info
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Classifications
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- A—HUMAN NECESSITIES
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- A47J—KITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
- A47J37/00—Baking; Roasting; Grilling; Frying
- A47J37/01—Vessels uniquely adapted for baking
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- Baking, Grill, Roasting (AREA)
Description
Back- und Rochapparat. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Back- und Kochapparat, bei welchem ein mittelst eines Deckels verschliessbarer, metal lener Topf auf einem über eine Heizvorrich- tung zu stellenden Untersatz aufruht, welcher zusammen mit dem Topf einen Luftraum all seitig umschliesst, dessen Luftinhalt sich bei Gebrauch des Apparates erhitzt, wodurch eine gleichmässige Beheizung des Topfes erzielt werden soll.
Wenn der Back- und Kochapparat mit einer Heizvorrichtung mit offener Gas-, Petrol- oder Spritflamme verwendet werden soll, so ist dessen Untersatz vorzugsweise mit einem ringförmigen Fusse versehen, der ein Hindernis für das freie Abströmen der Heiz gase bieten soll. Die Unterseite des Unter satzes wird dagegen als ebene Aufstellfläche ausgebildet sein, falls als Heizvorrichtung eine elektrische Kochplatte, ein Holz- oder Kohlenherd verwendet werden soll. Ausserdem kann der Untersatz, falls er für Holz- und Kohlenherde zur Verwendung gelangen soll, derart ausgestaltet sein, dass der Topf einer seits im Untersatz eine Zentrierung erhält und anderseits der Untersatz auf Herdlöcher ver schiedener Grössen passt.
Auch kann der Innenraum des Topfes durch eine Anzahl übereinander angeordnete tellerartige Einsätze, wovon jeder zum Backen eines Kuchens dienen kann, unterteilt werden; die im Verlaufe des Backprozesses unterein ander ausgewechselt werden können, so dass der oberste Einsatz zu unterst und der unterste zu Oberst gebracht werden kann.
Ferner kann der Apparat mit einem in den Topf einsetzbaren, mittelst eines abheb- baren Deckels verscbliessbaren, zum Backen und Kochen von Puddings bestimmten Ein satzgefäss kombiniert werden, das in seinem Boden mit einer zentralen, sich nach oben erstreckenden Einbuchtung versehen ist und einen Fuss aufweist, durch welehen verhindert werden soll, dass sielt die Böden des Topfes und des Einsatzgefässes auf grosser Fläche berühren, und hierbei kann bei (xebrauch des Apparates dessen Topf ausschliesslich Luft oder teilweise Luft und teilweise Wasser enthalten.
Des weiteren kann der Apparat mit einem Drahtteller kombiniert werden, der, auf den Untersatz aufgesetzt, einen im Topf vorge- baekenen Kuchen aufnehmen kann, so dass nach Aufstellen des Topfes in umgestürzter Lage auf den Untersatz der Kuchen weiter gebacken und so unten und oben gleich ge- brii.unt erhalten werden kann.
Auf beiliegender Zeichnung sind Ausfüh rungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes zur Darstellung gebracht.
Fig. 1 zeigt eine erste Ausführuligsform ina Vertikalschnitt; Fig. 2 zeigt im Vertikalschnitt eine zweite Ausführungsform, bei welcher der Topf eine Anzahl tellerartige Einsätze enthält; Fig. 3 zeigt eine dritte Ausführungsform im Vertikalschnitt, bei welcher der Topf ein zum Kochen und Backen von Pudding be stimmtes verschliessbares Gefäss enthält;
Fig. 4 veranschaulicht den Apparat der FiS. 1 bei umgestürzter Lage des Topfes und in Verbindung mit einem einen in diesen Apparat vorgebackenen Kuchen aufnehmenden Drahtteller, zum Weiterbacken des Kuchens bestimmt, damit er auf beiden Seiten gleich gebräunt werden kann; Fig. 5 zeigt den Drahtteller separat in Oberansicht.
Der Apparat gemäss Fig. 1 weist den mit abilehmbarein Deckel a versehenen metallenen Topf A auf. Dieser Topf ruht auf dem teller artigen metallenen Untersatz B auf, und zwar in einigem Abstand von dessen Boden auf einer Randerweiterung desselben, so dass Topf und Teller zusammen einen mit Luft ange füllten Raum c; allseitig umschliessen.
Wenn der Untersatz B finit dem darauf ruhenden Topf A zum Beispiel auf ein Gas rechaud oder eine andere mit offener Flamme brennende Heizvorrichtung aufgesetzt worden ist, überträgt sich die an ihn abgegebene Wärme an die im Raume c zwischen Topf tl und Untersatz B eingeschlossene Luft, wo durch eine gleichmässige Beheizung des Topf bodens erzielt wird. Der Untersatz B hat einen ringförmigen Fuss i, der. ein Hindernis für das freie Abströmen der Heizgase bieten soll.
Der Topf 4. kann sowohl zum Kochen, als auch zum Backen verwendet werden: Zu letzterem Zwecke ist der Topfdeckel a. nahe bei seinem Rande mit Öffnungen L versehen, die .im Rande des Topfes A entsprechend angebrachten Öffnungen genau gegenüber ge bracht werden können, um dadurch das zum Backen erforderliche Lüften zu ermöglichen.
Bei Verwendung dieses Apparates zum Backen piues Kuchens kann es vorkommen, dass der Kuchen auf seiner obern Seite hell bleibt. Uni ihn jedoch oben ebenso braun wie unten zu backen, kann er, nachdem er im Topf i vorgebacken worden ist, mit seiner heller gebackenen Oberseite auf einen Draht teller p (Fig. 5} gelegt und dieser mitsamt dem Kuchen h auf den Untersatz<I>B</I> gelegt und mit dem umgestürzten Topf 3 zugedeckt werden. und hierauf der Kuchen weiter ge backen werden.
Bei der Ausführungsform der Fig. 2 ist der mit ebenem Boden versehene tellerartige, metallene Untersatz B' dazu bestimmt, auf eine elektrische Kochplatte gestellt zu werden, und daher ohne Fuss ausgebildet. Infolge der hiermit erzielten verhältnismässig grossen Be rührungsfläche zwischen elektrischer Koch platte und Untersatz B' ist die Wärmeabgabe an den Untersatz und damit die im Raum c eingeschlossene Luft eine äusserst günstige, so dass ein Zuheisswerden der elektrischen Platte vermieden wird.
Dieser Untersatz kann zufolge der beschriebenen Ausbildung neben bei auch für sich als Kochplättchen benützt werden.<I>L,</I> 111, N bezeichnen tellerartige, auf einandergestellte, gleichbemessene Einsätze mit nach aussen ausgetriebenen peripherischen Wellengen j. Diese Einsätze unterteilen den Topf A. derart, dass jeder dieser Einsätze für sich zum Backen eines Kuchens dienen kann. Hierbei gestatten die Wellengen j der Ein sätze beim Backen entstehenden Dämpfen aus den untern Einsätzen in den freien Topfrau zu gelangen.
Dadurch, dass die Einsätze unter sich gleichgross gehalten sind, können sie ini Verlauf des Backprozesses untereinander leicht vertauscht werden, derart, dass der obere Ein satt zu enterst und der untere zu oberst ge bracht werden kann, damit -alle Kuchen .
(Wähen etc.) gleichmässig gebacken werden: Fig. 3 zeigt den Apparat mit einem mittelst eines abliebbaren Deckels r verschliessbaren, zum Kochen und Backen von .Puddings be stimmten Einsatzgefässe H kombiniert, das an seinem Boden einerseits mit einer zentralen, sich nach oben erstreckenden Einbuchtung v versehen ist und anderseits einen Fuss tv auf weist, damit die beiden Bodenflächen des Topfes A und des Gefässes H sich nicht auf grosser Fläche berühren, um ein Anbrennen des Backmaterials im Gefässe H zu verhindern.
Die Anordnung des EinsatzgefässesH im Topf A ermöglicht das Backen im Gefäss H aus schliesslich nur mit Heissluft oder teilweise im Wasserbad und teilweise mit Heissluft. Beim Backen von Pudding ini Wasserbad befindet sich im Unterteil des Topfes Wasser t, durch welches der untere Teil des Einsatzgefässes H auf seinem grösseren Umfang und in der Boden einbuchtung v erhitzt wird.
Der tellerförmige Untersatz B'- ist in der Ausführungsform der Fig. 3 mit konzentrischen ringförmigen Absätzen versehen, derart, dass einerseits der Topf im Untersatz B2 eine Zentrierung erhält, und dass er anderseits bei Anwendung des Apparates für Holz- und Kohlenherde auf Herdlöcher verschiedener Grössen passt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Back- und Kochapparat, dadurch gekenn zeichnet, dass ein mittelst Deckel verschliess barer, metallener Topf auf einem über eine Heizvorrichtung zu stellenden Untersatz auf ruht, welcher zusammen mit dem Topf einen Luftraum allseitig umschliesst, dessen Luft inhalt bei Gebrauch des Apparates sich erhitzt, zum Zwecke, eine gleichmässige Beheizung des Topfes zu erzielen. UNTERANSPRüCHE: 1.Back- und Kochapparat gemäG Patentan spruch, zur Verwendung mit einer Heiz- vorrichtung mit offener Gas-, Petrol- oder Spritflamme, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz einen ringförmen Fuss hat, der ein Hindernis für das freie Abströmen der Hetzgase bieten soll.z. Back- und Kochapparat gemiiss Patentan- anspruch, zur Verwendung mit einer elek trischen Kochplatte als Heizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dass dieUriterseite des Untersatzes eine ebene Aufstellfläche bildet, um mit einer verhältnismüssig grossen Heizfläche der elektrischen Kochplatte in Berührung zu kommen. 3.Back- und Kochapparat gemäss Patentan spruch, zur Verwendung für Holz- und Kohlenherde, dadurch gekennzeichnet, dass der Untersatz derart ausgestaltet ist, dass einerseits der Topf im Untersatz eine Zen trierung erhält und anderseits der Untersatz auf Herdlöcher verschiedener Grösse passt. 4.Back- und Kochapparat gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch eine Anzahl übereinander angeordneter tellerartigerLin- sätze, wovon jeder zum Backen eines Ku chens dienen kann und die den Raurn ini Topfe unterteilen und zur Vei-gleicliiriäti- gung der Backwirkung in den verschiedenen Einsätzen im Verlauf des Backprozesses untereinanderausgewechseltwerden können, so dass der oberste Einsatz zu enterst und der unterste zu oberst gebracht werden kann. 5.Back- und Kochapparat gemäss Patentan spruch, gekennzeichnet durch ein in den Topf einsetzbares, mittelst eines abhebbaren Deckels verschliessbares, zum Backen und Kochen von Puddings bestimmtes Einsatz gefäss, das an seinem Boden mit einer zen tralen, sich nach oben erstreckenden Ein buchtung versehen ist und einen Fuss auf weist, durch welchen verhindert werden soll, dass sich die Böden des Topfes und des Einsatzgefässes auf grosser Fläche be rühren, wobei die Anordnung des Einsatz gefässes im Topfe den Zweck hat, aus schliesslich nur finit Luft- oder teilweise mit Luft- und teilweise mit Wasserheizung backen zu können. 6.Back- und -Kochapparat gemäss Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit einem Drahtteller kombiniert ist, welcher dazu bestimmt ist, auf den Untersatz auf gelegt zu werden und dann einen im Topf vorgebackenen Kuchen aufzunehmen, um denselben nach Aufstellen des Topfes in umgestürzter Lage auf den Untersatz weiter zu backen und so unten und oben gleich gebräunt zu erhalten.
Applications Claiming Priority (1)
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