CH89648A - Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen. - Google Patents

Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen.

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CH89648A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H3/00Separating articles from piles
    • B65H3/22Separating articles from piles by needles or the like engaging the articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B41/00Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
    • B65B41/02Feeding sheets or wrapper blanks

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description


  Einrichtung an     Bonbons-Einwickelmaschinen,    um beim Abheben der aufgestapelten       Einwickelblätter    zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen.    Wenn man zum Beispiel bedruckte Zinn  oder Aluminiumfolien zum Einwickeln von  Bonbons verwendet, dann fügt man je ein  Zwischenblatt, z. B. ein Seidenpapier, zwi  schen die einzelnen, zu einem     Stapel    aufein  ander zu schichtenden     Einwickelblätter    ein,  um ein Verwischen des Druckes zu verhin  dern. Beim Abheben der     Einwickelblätter     behufs Benutzung derselben müssen die  Zwischenblätter natürlich wieder entfernt  werden.  



  Diesem Zweck dient die vorliegende Er  findung, welche eine entsprechende Ein  richtung an     Bonbons-Einwickelmaschinen     zum Gegenstand hat, und zwar sind erfin  dungsgemäss zwei Arbeitsorgane vorgesehen,  die sich in gewissem Abstand voneinander  auf die aufgestapelten Blätter setzen können.  Durch relative Bewegung dieser zwei Ar  beitsorgane zueinander, in Richtung gegen  einander, kann das vorher freigelegte, oben  aufliegende Zwischenblatt mit seinem zwi  schen den zwei Arbeitsorganen befindlichen  Blatteil zu einer Schleife aufgebogen und  dabei an Nadeln aufgespiesst werden, durch    welch letztere dann das so aufgespiesste Zwi  schenblatt vom Stapel weggebracht werden  kann.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform des  Erfindungsgegenstandes ist auf der beilie  genden Zeichnung dargestellt, und zwar  zeigt:       Fig.    i die Einrichtung im Aufriss,       Fig.    2 einen Grundriss hierzu,       Fig.    3 einen Teil der beweglichen Or  gane derselben in anderer Lage gegenüber  der     Fig.    1, und       Fig.    4 eine Einzelheit in grösserem Mass  stab.  



  Auf der Zeichnung bedeutet 1 die ver  längerte Tischplatte einer     Bonbons-Einwik-          keImaschine.    Auf derselben ist in einem La  ger     z    ein Hebel 3     verschwenkbar    gelagert,  welcher das eine Arbeitsorgan darstellt     und     dessen abgebogener, freier Endteil durch  den Einfluss einer Feder 4 für gewöhnlich  gemäss     Fig.    1 gegen die Tischplatte. d. h.  auf die aufgestapelten     Einwickelblätter    a  gedrückt wird, zwischen     denen    sich ,je ein  Zwischenblatt b befindet.

   An seinem hori-           zontal    liegenden freien Endteil besitzt der  Hebel 3 zwei Nadeln 3', an denen die weg  zubringenden Zwischenblätter aufgespiesst       -\verden    können, und ferner zwei Anschlag  bleche 5. Mit 6 ist eine     Exzenterscheibe    be  zeichnet, gegen welche ein um einen Bolzen  7     schwingbarer    Hebel 8 mittelst einer Rolle  9 anliegt. Eine Zugfeder 10 drückt den He  bel 5 an die     Ezzenterscheibe    6 an.

   Am freien  Ende des Hebels 8 ist in 11 der zum Beispiel  aus Aluminium bestehende Hilfshebel 12       angelenkt,    welcher das zweite Arbeitsorgan  darstellt und dessen, am freien Ende vorge  sehener horizontaler Arm 13, der zweck  mässig mit einem Gummibelag versehen ist,  infolge des     Hebelseigengewiclites    gemäss       Fig.    1 für gewöhnlich auf dem von den  Blättern     a    und b gebildeten Stapel aufruht.  Der Hilfshebel 12 weist ein verstellbares  Gewicht 14     auf,    welches die Regelung des  vom Arm 13 des Hilfshebels 12 auf die     Ein-          wickelblätter    ausgeübten Druckes gestattet.

    In einer Führung 15 ist eine horizontal v er       schiebbare    Gleitstange 16 angeordnet, die  eine Rolle     17    trägt, welche in der Bahn des       Aufspiesshebels    3 liegt. In zwei Lagern 18       (Fig.    2) sitzt ein     Abstreifblech    19,     welches     für     1ewöhnlich    durch eine an einem Arm     20     an,-reifende     Zugfeder    21 in der in     Fig.    1 ge  zeichneten     Lage    gehalten ist, wobei eine  Stellschraube 22 des Armes     20        (Fig.    2)

   auf  der Tischplatte     i    aufsteht. 23 ist eine Stell  schraube, w Elche der über die Drehstelle 11       naeh    unten     ragenden    Verlängerung 9.2' des  Hilfshebels 12 als Anschlag dient.     a     Mach     Fig.    i liegen die Hebel 3 und 12  auf einem vorher freigelegten Zwischenblatt  <I>b</I> der aufgestapelten     Einwickelblätter        a    auf.  welche mit drei Seiten an Leisten 24, 25 und  26 anliegen, von denen die zwei letzteren       entsprechend    der Grösse der Blätter<I>a, b</I> ein  stellbar sind.

   Angenommen, die     Exzenter-          scheibe    6 drehe sich, dann wird der Hebel  8     urn    den Bolzen 7 nach links     verschwenkt.     Hierbei wird vorerst eine Horizontalver  schiebung des Hilfshebels 12 nach links be  wirkt, der nun mit seinem Angriffsteil,  d.     1i.        mittelst    seines Armes 7.3 das oberste,    beim vorherigen     Arbeitsvorgang    freigelegte  Zwischenblatt b mitnimmt.

   Letzteres     wird     aber anderseits vom Angriffsteil, d. h. vom  horizontalen Arm des     Aufspiesshebels    3 fest  gehalten, durch welchen gleichzeitig die       Einwickelblätter    mit den dazwischenliegen  den Zwischenblättern an Ort und Stelle ge  sichert sind     (Fig.    4). Bei dieser Horizontal  verschiebung des Hilfshebels 12 wird     das     oberste Zwischenblatt b mit seinem zwi  schen den Angriffsteilen der Hebel 12 und 3  liegenden Blatteil zu einer Schleife aufge  bogen, wie in     Fig.    4 gezeigt, und dabei über  die Nadeln 3' des     Aufspiesshebels    3 gescho  ben.

   Die Nadeln 3' sind mit Widerhaken  versehen,     durch.welche    das an denselben  aufgespiesste Zwischenblatt am     Aufspiess-          liebel    3 festgehalten wird. Der Hilfshebel 12  stösst alsdann mit seiner Verlängerung i2'  an der Anschlagschraube 2.3 an, worauf er  infolge Weiterbewegung der Drehstelle     11     nach oben in die in     Fig.    3 gezeigte Lage     ver-          schwenkt    wird.

   Gleichzeitig trifft die Rolle  17 auf den     Aufspiesshebel    3 auf, infolge ent  sprechender Verschiebung der Gleitstange  16, wodurch dann der     Aufspiesshebel    ent  gegen der Wirkung der Feder 4 in die in       Fig.    3 gezeigte Lage     verschwenkt    wird.

   Da  bei kommen die Nadeln 3' in Schlitze     IN'     des     Abstreifbleches    19, und das von densel  ben gehaltene Zwischenblatt gelangt auf die  Aussenseite des     Abstreifbleches.    Schliesslich  stösst eine an der     Gleitstange    16 vorgesehene  Rolle 27 auf den Arm 20 des     Abstreifbleches     19 und bewirkt ein     Verschwenken    des letz  teren nach links in die in     Fig.    3 strichpunk  tiert eingezeichnete Lage, wobei das Zwi  schenblatt von den Nadeln     -a"    abgestreift.  d. h. vollständig freigegeben wird und in  einen bereitgestellten Aufnahmebehälter  fallen kann.

   Mittlerweile ist der Sauger 28  der     Einwickelmaschine    abwärts bewegt  worden     (Fig.    3), hat das freiliegende, oberste       Einwickelblatt    angesaugt, hochgehoben und  an die mit der     Gleitstange    16 verbundene  Zange 29 abgegeben.

   Bei der nun folgenden  Rückkehr der Gleitstange 16 wird das von  der Zane 29     erfasste        Einwickelblatt    an sei  <B>n</B>      neu Bestimmungsort gebracht, während das       Abstreifblech    19 durch die Feder 21 in die  Normallage zurückgeführt wird und der       Aufspiesshebel    3, nach Massgabe der     Rück-          w,ii#tsbewegung    der Gleitstange 16, unter       dein        Einfluss.der    Feder 4 in seine Anfangs  lage zurückkehrt.

   Dem     Aufspiesshebel    3 folgt  der Hilfshebel     12    nach Massgabe der erfol  genden Zurückschwingung des Hebels 8     r.     die Ruhelage zurück. Es liegt jetzt neuer  dings ein Zwischenblatt auf dem     Stapel     obenauf, und     kommen    die Hebel 3 und 12  auf dasselbe aufzuruhen, so dass sich der be  schriebene Vorgang wiederholen kann. Dies  kann so lange fortgesetzt werden, bis der  Stapel erschöpft ist..  



  Der vorliegende Erfindungsgedanke lässt  verschiedene     Ausführungsarten    der Einrich  tung zu. Die Anzahl der Nadeln kann va  riieren.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Bonbons - Einwickel maschinen, um beim Abheben der aufge stapelten Einwickelblätter zwischen dieselbe eingefügte Zwischenblätter zu entfernen, ge kennzeichnet durch zwei Arbeitsorgane, die sich in gewissem Abstand voneinander auf den Stapel setzen können, und durch deren relative Bewegung zueinander, in Richtung gegeneinander, das vorher freigelegte, oben aufliegende Zwischenblatt mit seinem zwi schen den zwei Arbeitsorganen befindlichen Blatteil zu einer Schleife aufgehoben und dabei an einer bezw. mehrerQn Nadeln auf gespiesst werden kann, durch welch letztere dann das so aufgespiesste Zwischenblatt vom Stapel weggebracht werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nadeln an einem vierschwenkbaren Hebel ange bracht sind, welcher das eine Arbeits organ darstellt und für gewöhnlich mit einem Angriffsteil auf dem Stapel auf ruht und bei der Einleitung des Ar beitsvorganges (Aufbiegen des Zwi- schenblattes), zu welchem Zweck das zweite Arbeitsorgan gegen den ver- schwenkbaren Hebel zu bewegen ist, eine Verschiebung des aufzuspiessenden Zwi schenblattes verhindert,
    und ferner ge- kenzeichnet durch Mittel zur Verschwen- kung des erwähnten Hebels behufs För derung des. aufgespiessten Zwischen blattes.
    . Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch einen im Bereich des verschwenkbaren Hebels befindlichen 1ie- weglichen Abstreifkörper, durch dessen Betätigung, wenn der verschwenkbare Hebel in seinen Bereich gelangt ist, die Abnahme des an letzterem aufgespiessten Zwischenblattes bewirkt wird.
    Einrichtung nach Unteranspruch 9-, ge kennzeichnet durch eine Gleitstange, wel che Mittel besitzt zur Betätigung sowohl des vierschwenkbaren Hebels, als auch des Abstreifkörpers. ,i. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zweite Arbeitsorgan durch einen Hilfshebel ge bildet ist., der für gewöhnlich mit. einem Angriffsteil auf dem Stapel aufruht..
    und dass dieser Hilfshebel an einem bewea- liclien Teil angelenkt ist, und ferner Ge kennzeichnet durch einen für den Hilfs hebel vorgesehenen Anschlag, das Ganze derart; dass durch Betätigung des ange führten beweglichen Teiles vorerst eine Horizontalbewegung des Hilfshebels ver- anlasstwird, behufs Aufbiegens des Zwi schenblattes, und hernach durch Auftref fen des Hilfshebels auf den Anschlag eine Verschwenkung desselben herbeigeführt wird. 5.
    Einrichtung nach Unteranspruch 4. da durch gekennzeichnet, dass der Hilfshebel an einem schwingbaren Hebel angelenkt ist. welcher durch eine Exzenterscheibe betätigt werden kann.
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