CH89648A - Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen. - Google Patents
Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen.Info
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Description
Einrichtung an Bonbons-Einwickelmaschinen, um beim Abheben der aufgestapelten Einwickelblätter zwischen dieselben eingefügte Zwischenblätter zu entfernen. Wenn man zum Beispiel bedruckte Zinn oder Aluminiumfolien zum Einwickeln von Bonbons verwendet, dann fügt man je ein Zwischenblatt, z. B. ein Seidenpapier, zwi schen die einzelnen, zu einem Stapel aufein ander zu schichtenden Einwickelblätter ein, um ein Verwischen des Druckes zu verhin dern. Beim Abheben der Einwickelblätter behufs Benutzung derselben müssen die Zwischenblätter natürlich wieder entfernt werden.
Diesem Zweck dient die vorliegende Er findung, welche eine entsprechende Ein richtung an Bonbons-Einwickelmaschinen zum Gegenstand hat, und zwar sind erfin dungsgemäss zwei Arbeitsorgane vorgesehen, die sich in gewissem Abstand voneinander auf die aufgestapelten Blätter setzen können. Durch relative Bewegung dieser zwei Ar beitsorgane zueinander, in Richtung gegen einander, kann das vorher freigelegte, oben aufliegende Zwischenblatt mit seinem zwi schen den zwei Arbeitsorganen befindlichen Blatteil zu einer Schleife aufgebogen und dabei an Nadeln aufgespiesst werden, durch welch letztere dann das so aufgespiesste Zwi schenblatt vom Stapel weggebracht werden kann.
Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf der beilie genden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt: Fig. i die Einrichtung im Aufriss, Fig. 2 einen Grundriss hierzu, Fig. 3 einen Teil der beweglichen Or gane derselben in anderer Lage gegenüber der Fig. 1, und Fig. 4 eine Einzelheit in grösserem Mass stab.
Auf der Zeichnung bedeutet 1 die ver längerte Tischplatte einer Bonbons-Einwik- keImaschine. Auf derselben ist in einem La ger z ein Hebel 3 verschwenkbar gelagert, welcher das eine Arbeitsorgan darstellt und dessen abgebogener, freier Endteil durch den Einfluss einer Feder 4 für gewöhnlich gemäss Fig. 1 gegen die Tischplatte. d. h. auf die aufgestapelten Einwickelblätter a gedrückt wird, zwischen denen sich ,je ein Zwischenblatt b befindet.
An seinem hori- zontal liegenden freien Endteil besitzt der Hebel 3 zwei Nadeln 3', an denen die weg zubringenden Zwischenblätter aufgespiesst -\verden können, und ferner zwei Anschlag bleche 5. Mit 6 ist eine Exzenterscheibe be zeichnet, gegen welche ein um einen Bolzen 7 schwingbarer Hebel 8 mittelst einer Rolle 9 anliegt. Eine Zugfeder 10 drückt den He bel 5 an die Ezzenterscheibe 6 an.
Am freien Ende des Hebels 8 ist in 11 der zum Beispiel aus Aluminium bestehende Hilfshebel 12 angelenkt, welcher das zweite Arbeitsorgan darstellt und dessen, am freien Ende vorge sehener horizontaler Arm 13, der zweck mässig mit einem Gummibelag versehen ist, infolge des Hebelseigengewiclites gemäss Fig. 1 für gewöhnlich auf dem von den Blättern a und b gebildeten Stapel aufruht. Der Hilfshebel 12 weist ein verstellbares Gewicht 14 auf, welches die Regelung des vom Arm 13 des Hilfshebels 12 auf die Ein- wickelblätter ausgeübten Druckes gestattet.
In einer Führung 15 ist eine horizontal v er schiebbare Gleitstange 16 angeordnet, die eine Rolle 17 trägt, welche in der Bahn des Aufspiesshebels 3 liegt. In zwei Lagern 18 (Fig. 2) sitzt ein Abstreifblech 19, welches für 1ewöhnlich durch eine an einem Arm 20 an,-reifende Zugfeder 21 in der in Fig. 1 ge zeichneten Lage gehalten ist, wobei eine Stellschraube 22 des Armes 20 (Fig. 2)
auf der Tischplatte i aufsteht. 23 ist eine Stell schraube, w Elche der über die Drehstelle 11 naeh unten ragenden Verlängerung 9.2' des Hilfshebels 12 als Anschlag dient. a Mach Fig. i liegen die Hebel 3 und 12 auf einem vorher freigelegten Zwischenblatt <I>b</I> der aufgestapelten Einwickelblätter a auf. welche mit drei Seiten an Leisten 24, 25 und 26 anliegen, von denen die zwei letzteren entsprechend der Grösse der Blätter<I>a, b</I> ein stellbar sind.
Angenommen, die Exzenter- scheibe 6 drehe sich, dann wird der Hebel 8 urn den Bolzen 7 nach links verschwenkt. Hierbei wird vorerst eine Horizontalver schiebung des Hilfshebels 12 nach links be wirkt, der nun mit seinem Angriffsteil, d. 1i. mittelst seines Armes 7.3 das oberste, beim vorherigen Arbeitsvorgang freigelegte Zwischenblatt b mitnimmt.
Letzteres wird aber anderseits vom Angriffsteil, d. h. vom horizontalen Arm des Aufspiesshebels 3 fest gehalten, durch welchen gleichzeitig die Einwickelblätter mit den dazwischenliegen den Zwischenblättern an Ort und Stelle ge sichert sind (Fig. 4). Bei dieser Horizontal verschiebung des Hilfshebels 12 wird das oberste Zwischenblatt b mit seinem zwi schen den Angriffsteilen der Hebel 12 und 3 liegenden Blatteil zu einer Schleife aufge bogen, wie in Fig. 4 gezeigt, und dabei über die Nadeln 3' des Aufspiesshebels 3 gescho ben.
Die Nadeln 3' sind mit Widerhaken versehen, durch.welche das an denselben aufgespiesste Zwischenblatt am Aufspiess- liebel 3 festgehalten wird. Der Hilfshebel 12 stösst alsdann mit seiner Verlängerung i2' an der Anschlagschraube 2.3 an, worauf er infolge Weiterbewegung der Drehstelle 11 nach oben in die in Fig. 3 gezeigte Lage ver- schwenkt wird.
Gleichzeitig trifft die Rolle 17 auf den Aufspiesshebel 3 auf, infolge ent sprechender Verschiebung der Gleitstange 16, wodurch dann der Aufspiesshebel ent gegen der Wirkung der Feder 4 in die in Fig. 3 gezeigte Lage verschwenkt wird.
Da bei kommen die Nadeln 3' in Schlitze IN' des Abstreifbleches 19, und das von densel ben gehaltene Zwischenblatt gelangt auf die Aussenseite des Abstreifbleches. Schliesslich stösst eine an der Gleitstange 16 vorgesehene Rolle 27 auf den Arm 20 des Abstreifbleches 19 und bewirkt ein Verschwenken des letz teren nach links in die in Fig. 3 strichpunk tiert eingezeichnete Lage, wobei das Zwi schenblatt von den Nadeln -a" abgestreift. d. h. vollständig freigegeben wird und in einen bereitgestellten Aufnahmebehälter fallen kann.
Mittlerweile ist der Sauger 28 der Einwickelmaschine abwärts bewegt worden (Fig. 3), hat das freiliegende, oberste Einwickelblatt angesaugt, hochgehoben und an die mit der Gleitstange 16 verbundene Zange 29 abgegeben.
Bei der nun folgenden Rückkehr der Gleitstange 16 wird das von der Zane 29 erfasste Einwickelblatt an sei <B>n</B> neu Bestimmungsort gebracht, während das Abstreifblech 19 durch die Feder 21 in die Normallage zurückgeführt wird und der Aufspiesshebel 3, nach Massgabe der Rück- w,ii#tsbewegung der Gleitstange 16, unter dein Einfluss.der Feder 4 in seine Anfangs lage zurückkehrt.
Dem Aufspiesshebel 3 folgt der Hilfshebel 12 nach Massgabe der erfol genden Zurückschwingung des Hebels 8 r. die Ruhelage zurück. Es liegt jetzt neuer dings ein Zwischenblatt auf dem Stapel obenauf, und kommen die Hebel 3 und 12 auf dasselbe aufzuruhen, so dass sich der be schriebene Vorgang wiederholen kann. Dies kann so lange fortgesetzt werden, bis der Stapel erschöpft ist..
Der vorliegende Erfindungsgedanke lässt verschiedene Ausführungsarten der Einrich tung zu. Die Anzahl der Nadeln kann va riieren.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Bonbons - Einwickel maschinen, um beim Abheben der aufge stapelten Einwickelblätter zwischen dieselbe eingefügte Zwischenblätter zu entfernen, ge kennzeichnet durch zwei Arbeitsorgane, die sich in gewissem Abstand voneinander auf den Stapel setzen können, und durch deren relative Bewegung zueinander, in Richtung gegeneinander, das vorher freigelegte, oben aufliegende Zwischenblatt mit seinem zwi schen den zwei Arbeitsorganen befindlichen Blatteil zu einer Schleife aufgehoben und dabei an einer bezw. mehrerQn Nadeln auf gespiesst werden kann, durch welch letztere dann das so aufgespiesste Zwischenblatt vom Stapel weggebracht werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Nadeln an einem vierschwenkbaren Hebel ange bracht sind, welcher das eine Arbeits organ darstellt und für gewöhnlich mit einem Angriffsteil auf dem Stapel auf ruht und bei der Einleitung des Ar beitsvorganges (Aufbiegen des Zwi- schenblattes), zu welchem Zweck das zweite Arbeitsorgan gegen den ver- schwenkbaren Hebel zu bewegen ist, eine Verschiebung des aufzuspiessenden Zwi schenblattes verhindert,und ferner ge- kenzeichnet durch Mittel zur Verschwen- kung des erwähnten Hebels behufs För derung des. aufgespiessten Zwischen blattes.. Einrichtung nach Unteranspruch 1, ge kennzeichnet durch einen im Bereich des verschwenkbaren Hebels befindlichen 1ie- weglichen Abstreifkörper, durch dessen Betätigung, wenn der verschwenkbare Hebel in seinen Bereich gelangt ist, die Abnahme des an letzterem aufgespiessten Zwischenblattes bewirkt wird.Einrichtung nach Unteranspruch 9-, ge kennzeichnet durch eine Gleitstange, wel che Mittel besitzt zur Betätigung sowohl des vierschwenkbaren Hebels, als auch des Abstreifkörpers. ,i. Einrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass das zweite Arbeitsorgan durch einen Hilfshebel ge bildet ist., der für gewöhnlich mit. einem Angriffsteil auf dem Stapel aufruht..und dass dieser Hilfshebel an einem bewea- liclien Teil angelenkt ist, und ferner Ge kennzeichnet durch einen für den Hilfs hebel vorgesehenen Anschlag, das Ganze derart; dass durch Betätigung des ange führten beweglichen Teiles vorerst eine Horizontalbewegung des Hilfshebels ver- anlasstwird, behufs Aufbiegens des Zwi schenblattes, und hernach durch Auftref fen des Hilfshebels auf den Anschlag eine Verschwenkung desselben herbeigeführt wird. 5.Einrichtung nach Unteranspruch 4. da durch gekennzeichnet, dass der Hilfshebel an einem schwingbaren Hebel angelenkt ist. welcher durch eine Exzenterscheibe betätigt werden kann.
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