CH89719A - Verfahren zur Oxydation von blanken Eisenoberflächen. - Google Patents

Verfahren zur Oxydation von blanken Eisenoberflächen.

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CH89719A
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Tito Rondelli
Quirino Sestini
Limited Sestron Foreig Patents
Original Assignee
Tito Rondelli
Quirino Sestini
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  Verfahren zur Oxydation von blanken Eisenoberflächen.    Vorliegende Erfindung betrifft ein Ver  fahren zur Oxydation von blanken eisernen  Oberflächen, zum Beispiel von polierten  Eisen- und Stahlflächen, und beruht darauf,  dass man den Gegenstand, dessen Oberfläche  oxydiert werden soll, in einem alkalischen  Bad behandelt, das ein Oxyd eines Metalles  enthält, welches     elektronegativer    als Eisen  ist. Ein solches Oxyd ist zum Beispiel Blei  oxyd. Durch Reduktion des Metalloxydes  wird eine Oxydation der Eisen- und Stahl  oberflächen herbeigeführt, ohne dass die Be  nützung von elektrischem Strom notwendig  wäre. Zweckmässigerweise ist die Konzentra  tion des alkalischen Bades derart, dass die  Lösung bei 120 bis 130   kocht. Das Ver  fahren wird zweckmässigerweise bei dieser  erhöhten Temperatur ausgeführt.

   Ein Zu  satz von einem Alkalicyanid, beispielsweise  von 10 bis 20 Gramm Cyankalium pro Liter  Bad, oder von oxydierenden Mitteln, wie zum  Beispiel von Nitraten, zu den Bad ist manch  mal vorteilhaft. Zweckmässigerweise wird die    zu behandelnde, zavor gereinigte, blanke  Oberfläche vor der Behandlung poliert, so  dass ein inniger Kontakt mit den Bade statt  findet. Das Verfahren einet sieb ganz be  sonders für gut polierte und glatte Teile.  



  Zwecks Ausführung des Verfahrens auf  eine beispielsweise Art wird das Bad dadurch  zubereitet,-dass man unier Umrühren zirka  25 Gramm Bleiglätte in einem Läter Ätz  natronlösung, welche bei 120   C hockt, auf  löst. Der Gegenstand, dessen Oberfläche  oxydiert werden soll, wird in die Lösung  gebracht, deren Temperatur auf 120 bis  130  C gehalten wird. Die günstigste Tem  peratur, bei welcher der Gegenstand behan  delt wird, hängt in gewissem Masse von der  Zusammensetzung seiner Oberfläche ab. Bei  spielsweise kann das Erhitzen fortgesetzt  werden, bis der Siedepunkt des Bades auf  135 bis 140' C steigt.

   Nach einer kürzeren  oder längeren Behandlungrdauer wird die       Oberfl < i.clie        gebräunt    und     @@leiclizeitig    mit  einem     kristallinischen.    nicht     anhaftenden         Überzug von metallischem Blei bedeckt.  Wenn dieser t herzug nicht mehr anwächst,  so ist das Maximum der Oxydation erreicht.  Das Fortschreiten des Verfahrens kann     da-          durchl    verfolgt verden, dass man den Gegen  stand von Zeit zu Zeit aus dem Bade nimmt  und die Oberfläche leicht in einem Gefäss  mit Wasser abreibt, um auf diese Weise die  Schicht des feinverteilten Bleies zu entfer  nen und die oxydierte Fläche frei zu machen.

    Wenn das Verfahren zu Ende ist, erscheint  die Oberfläche in schwarzer Farbe, welche  auf glatt polierten Flächen eine ausserordent  liche Tiefe und Intensität besitzt und unver  ändert bleibt.  



  Das reduzierte Blei wird vom Boden des  Bades und aus dem Abwaschgefäss wieder  gewonnen lnd kann wieder in Bleioxyd um  gewandelt und erneut benützt werden.  



  Die Konzentration des Bleies in den  Bade bann innerhalb gewisser Grenzen     va-          riigren.    Beispielsweise können 20 bis 30 gr  Bleiglätte pro Liter verwendet werden; für  eine ganze Anzahl von Zwecken hat sich  jedoch herausgestellt, dass eine beträchtlich  niedrigere Konzentration von beispielsweise  5 his 10 gr pro Liter zweckmässig ist.  



  Die Gefässe, in welchen das Verfahren  ausgeführt wird, können aus Porzellan oder  aus Eisen mit Kupfer- oder Bleifutter be  stehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Oxydation von blanken Eisenoberfläelen, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegentand, dessen Oberfläche oxy- diert werden soll, in einem alkalischen Bade behandelt wird, das ein Oxyd eines Metalles enthält, welches elektronegativer als Eisen ist, wodurch eine Oxydation der Eisenober flächen erzielt wird, ohne Anwendung von elektrischem Strom. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Me talloxyd Bleioxyd ist. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Siedepunkt des Bades zwischen 120 und 130' G liegt. 3. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Temperatur der Behand lung 120 bis 130 beträgt. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass dem alkalischen Bad ein Alkalicyanid beigefügt wird. 5. Verfahren nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn- .zeichnet, dass dein alkalischen Baal oxy dierende Mittel beigefügt werden. 6. Verfahren nach Patentansprueb und Un- teranspriIeben 1 bis 3. dadurch gekenn zeichnet, dass dem alkalischen Bad ein Ni trat beigefügt wird.
CH89719D 1917-03-31 1920-06-29 Verfahren zur Oxydation von blanken Eisenoberflächen. CH89719A (de)

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