CH90137A - Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck. - Google Patents

Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck.

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CH90137A
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Haftung Siemens- Beschraenkter
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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Description


  Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck.    Gegenstand der Erfindung ist eine me  chanische Bremse, die von einem Motor über  eine Kupplung und eine den Bremsdruck un  mittelbar messende Vorrichtung angetrieben  wird und bei der der Motor in gleichem  Drehsinn frei     laufen    kann. Erfindungsgemäss  beherrscht die     1VZessvorrichtung    gemeinschaft  lich mit einem Bremshebel die Kupplung und  rückt diese selbsttätig aus, sobald ein be  stimmter Bremsdruck beim Anziehen erreicht  ist.

   Diese neue Einrichtung hat neben der  Möglichkeit, den Bremsmotor durchlaufen,  also stets sogleich mit voller Geschwindigkeit  wirken zu lassen, den Vorteil, dass die Bremse  erst bei Erreichung eines genau vorgeschrie  benen Bremsdruckes angehalten wird, der  nicht infolge Verschleissens an den Brems  backen oder den Kupplungsteilen verschieden  gross ausfällt.  



  Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbei  spiel der Erfindung an Fördermaschinen dar.  Der Bremsmotor a, der dauernd in derselben  Richtung läuft, kann durch die     ausrückbare     Reibungskupplung     lci,        k2    mit der Spindel     L       gekuppelt werden. Geschieht dies, so bewegt  die Spindel die     Wandernititter    c und diese  drückt durch die als Bremsdruckmesser die  nende Feder d den Bremsbacken e gegen die  Bremsscheibe f.

   An dem     Bremsbacken    e ist  durch die Stange     g    ein um einen festen  Punkt     h    drehbarer     doppelarmiger    Hebel<I>i</I>       angelenkt    und     durch    die Stange     d    mit einem  andern     doppelarmigen    Hebel      a    verbunden,  der an der Wandermutter c drehbar befestigt  ist.

   Die Armlängen der Doppelhebel     l    und in  stehen zueinander in einem solchen Verhält  nis, dass der Punkt     @r.    des Hebels     in,    auch  wenn der Bremsbacken e bewegt wird, im  Raume so lange feststeht, wie die Länge der  Feder d unverändert bleibt. Ändert sieh diese  Länge, so bewegt sich der Punkt     >a    entspre  chend der Längenänderung, also auch ent  sprechend der     C;röfäe    des von der Bremse  ausgeübten Druckes. Der Punkt     ja    ist durch  die Stange o mit einem Ende einer Schwinge  p verbunden, deren anderes Ende durch  die Stange     q    am Steuerhebel r befestigt  ist.

   Der Mittelpunkt der     Schwinge    ist durch      eine Stange     s    mit einer Steuerscheibe i ver  bunden, auf deren als     Steuerkurve    ausgebil  deten Umfange zwei Rollen     u    und x an  liegen. Die     Bolle        u    ist auf einem     doppel-          armigen    Hebel     i-    angebracht, der mittelst der  Muffe     tv    durch Verschieben der Kupplungs  hälfte     Iri    die Kupplung aus- und einrückt.

    Die Rolle<I>x</I> betätigt den Bremsklotz<I>y</I> für  die andere Kupplungshälfte     k.    Die Steuer  kurven der Scheibe     t    sind so gestaltet, dass  entweder der Bremsklotz     y    gegen die Kupp  lungshälfte     k_    gedrückt und gleichzeitig die  Kupplung ausgerückt oder der Bremsklotz  abgehoben und gleichzeitig die Kupplung  eingerückt     -wird.    Den Bremsbacken e sucht  eine Hilfseinrichtung, die nicht mit darge  stellt ist, zum Beispiel ein Gewicht oder eine  Feder, dauernd auszurücken. Damit diese       Hilfseinrichtüng    wirken kann, darf die Spin  del     b    nicht selbstsperrend sein.  



  Die Wirkungsweise der Bremse ist fol  gende: Legt man den Steuerhebel im Sinne  des gezeichneten Pfeiles aus, so wird die  Steuerscheibe t im     Uhrzeigersinne    gedreht.  Dadurch wird die Rolle     u    des doppelarmigen  Hebels v, der bis dahin die Kupplung aus  gerückt hielt, so bewegt, dass die Kupplung  eingerückt wird; gleichzeitig wird die Rolle  <I>x,</I> die den Bremsbacken<I>y</I> bis dahin gegen  die     Kupplungshäfte        k2    presste, nicht mehr  nach oben gedrückt. Der Bremsbacken y fällt  deshalb herab und gibt die Kupplungshälfte       k2    frei.

   Der Motor     a    dreht also jetzt die  Spindel     b    und verschiebt dadurch die Wander  mutter c und unter Vermittlung der Brems  feder d auch den Bremsbacken e nach links.  Nachdem der Bremsbacken die Bremsscheibe  berührt hat, drückt sich die Feder d allmäh  lich zusammen. Dadurch wird der Punkt     7a     nach links verschoben und die Steuerscheibe     i;     entgegen dem     Uhrzeigersinne    gedreht, bis  der Bremsdruck genau der Einstellung des  Bremshebels entspricht. Dann hat die Steuer  scheibe t wieder eine Lage eingenommen,  w o sie die Kupplung ausgerückt und die  Kupplungshälfte     k2    gebremst hält.  



  Soll die     Bremse    nicht nur entspannt, son  dern auch gelüftet werden, so ist der Brems-         hebel    entgegen der Pfeilrichtung aus der ge  zeichneten Mittelstellung auszulegen. Die  Rolle x tritt dann in eine Aussparung z der  Steuerscheibe, so dass der Bremsbacken     y    von  der Kupplung abgehoben, wobei aber diese  selbst nicht eingerückt ist. Die Bremse e  wird dann durch die früher erwähnte Hilfs  kraft gelüftet. Den Bremshebel kann man  durch einen Anschlag vom Bremsbacken e  aus in seine Mittellage rückführen lassen,  so dass die Bremse immer nur um einen be  stimmten Höchstbetrag gelüftet werden kann.  



  Das Lüften der Bremse kann man auch  noch in anderer Weise erreichen, wobei die  Aussparung z der Steuerscheibe wegfällt.  Man kann zum Beispiel den Bremsbacken e  mit der     Wandermutter    o durch ein einseitiges       Gesperre    kuppeln, so dass sich beide Teile  unter     Zusammendrückung    der Feder zwar  beliebig nähern, aber nur voneinander ent  fernen können, nachdem das     Gesperre    gelöst  ist. In der     Fig.    2 besteht das     Gesperre    in  einem am Bremsbacken e angebrachten Sperr  haken     si,    dessen Nase     s3    in die einseitigen  Sperrzähne     s2    der Wandermutter c eingreift.

    Mit dem umgebogenen Ende     s4    stösst. der  Sperrhaken     si    gegen den festen Anschlag     s5,     sobald der     Brembacken    genügend weit ge  lüftet ist. Das     Gesperre    wird dadurch gelöst,  so dass die Bremsfeder d sich entspannen  kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch einen stets im gleichen Drehsinn freilaufenden Motor angetriebene mechanische Bremse mit einstellbarem Druck, bei der das Bremsgestänge über eine Kupplung vom Mo tor angetrieben wird und eine den Brems druck unmittelbar messende Vorrichtung vor handen ist, dadurch -gekennzeichnet, dass diese Messvorrichtung gemeinschaftlich mit einem Bremshebel die Kupplung beherrscht und nach dem Anziehen der Bremse bei Errei chung eines bestimmten Bremsdruckes selbst tätig ausrückt. ÜNTERANSPRüCHE 1.
    Bremse nach Patentanspruch, bei der das Bremsorgan mit Hilfe einer Mutter unter Zwischensehaltung einer als Messvorrich- tung für den Bremsdruck dienenden Feder angepresst wird, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen Motor und Bremsorgan ein einseitiges (xesperre (s2, ss) vorhanden ist, das eine Zusammenpressung der Feder (d) ungehindert zulässt, die entgegengesetzte Bewegung aber sp & rt, bis das Gesperre einen festen Anschlag (s5)
    erreicht und bei weiterer Bewegung des Bremsgestänges ausgelöst wird. z. Bremse nach Patentanspruch, gekennzeich net durch eine Sperrvorrichtung (J, v) für die mit dem Bremsgestänge (b, c) verbundene Kupplungshälfte (kz), die beim Lösen der Kupplung diese Kupplungshälfte stillsetzt.
CH90137D 1913-08-03 1919-11-13 Durch Motor angetriebene Bremse mit einstellbarem Druck. CH90137A (de)

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DE1783392U (de) * 1958-11-12 1959-02-19 Albert Spieth Vorrichtung zum befestigen von metallenen beinen an metallenen gestellen von moebeln.
FR3082483A1 (fr) * 2018-06-19 2019-12-20 Psa Automobiles Sa Systeme de freinage electrique muni d'un embrayage

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DE324615C (de) 1920-09-01

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