CH90238A - Warmwasserheizung. - Google Patents
Warmwasserheizung.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24D—DOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
- F24D3/00—Hot-water central heating systems
- F24D3/02—Hot-water central heating systems with forced circulation, e.g. by pumps
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Description
Warmwasserheizung. Warmwasserheizungen mit mechanisch be wegter Fördervorrichtung (Zentrifugalpunipe usw.) sind bekannt. Dabei ist die mechanisch bewegte Fördervorrichtung, durch die eine beschleunigte Heizwasserbewegung durch eng bemessene Heiznetzrohre oder die beschleunigte Heizwasserbewegung (Schnellumlauf) durch das ganze Ileiznetz erzielt werden soll, stets so an das Heiznetz angeschlossen,
dass durch den Schnellumlaufheizbetrieb die Schwerkraft wirkung der Warmwasserheizung aufgehoben ist. Dabei sind stets Betriebstimschaltmittel in den Rohrleitungen notwendig und zu be dienen, und zwar dann, wenn die Heizanlage vom Schwerkraftheizbetrieb zum Schnellum- laufheizbetrieb und umgekehrt übergeführt werden soll.
Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist eine als Schwerkraftheizung wirkende Warmwasserheizung, bei der die Strömung des Heizwassers beschleunigt werden kann, ohne dass die Schwerkraftwirkung während des .Schnellumlaufheizbetriebes aufgehoben wird.
Dabei sind auch keine Betriebsurii- schaltmittel in den Rohrleitungen notwendig, um die Heizanlage vom reinen Schwerkraft- heizbetrieb zum Schnellumlaufheizbetrieb und umgekehrt überzufiiliren. Zur Beschleunigung des Wasserumlaufes wirkt gemäss Erfindung eine an das Heiznetz angeschlossene, in einer besondern Leitung liegende,
mechanisch be wegte Fördervorrichtung mittelst einer injek- torartigen Vorrichtung saugend auf das Heiz- wasser im Heiznetz ein.
Weil bei der vor liegendem Warinwasserbeizung die Schwer kraftwirkung auch bei durch die mechanisch bewegteFürdervoi-i ichtiing beschleunigterHeiz- wasserstrümung beibehalten bleibt, gehen die groben Vorteile der Schwerkraftwirkung der Warmwasserheizung nicht verloren, wie bei den bekanntenPumpenscbnellumlaufheizungen.
Weil keine Betriebsumschaltmittel in den Rohrleitungen notwendig sind, wird die be schleunigte \Vasserbewegung (Schnellumlauf) im Heiznetz einzig durch das Anlassen der die mechanisch bewegte Fiji-dervori-iclitting antreibende" Kraftmaschine (Elektromotor usw.) bewirkt.
Steht die Fördervorrichtung willkürlich oder unwillkürlich still -- letz teres beispielsweise bei mit der F7irdervor- ricbtung verbundenem Elektromotor zufolge unbeachteter Stromunterbrechung - so tritt selbsttätig und ohne Unterbrechung des Wasserlaufes im Heiznetz reiner Schwerkraft- heizbetrieb ein, mit träger natürlicher Heiz- wasserumstrümung. Setzt sich dann die För- dervorrichtung wieder in Bewegung, z. B.
durch-Behebung der Stromunterbrechung. so geht der reine Schwerkraftheizbetrieb ohne U nterbrechung oder Hemmung des Wasser laufes im Heiznetz wieder in den Schwer kraft-Schnellumlaufbetrieb über.
In der Zeichnung ist ein Ausführungs- beispiel des Erfindungsgegenstandes sche matisch dargestellt.
1 bezeichnet den Reizkessel, 2 die Heiz- net.zsteig- und Zuleitung zu den Heizkörpern, 3 die Heiznetzrückleitung. 4 die Heizkörper und 5 das Expansionsgefäss einer Warm- wasserheizung. In die vom obern Teil des Heizkessels 1 nach seinem untern Teil führende Rohrleitung 6, 8 (hier als Primärumlauf des Heizkessels ausgeführt) ist eine mechanisch bewegte Fördervorrichtung 7 (Zentrifugal pumpe usw.) eingesetzt.
Der Leitungsteil 6 ist der Saugleitungsteil der Fördervorrich tung 7, und der Leitungsteil 8 ist der Druck leitungsteil der Fördervorrichtung 7. Dieser Druckleitungzteil 8 der Fördervorrichtung 7 ist mittelst einer injektorartigen Vorrichtung 9 mit der Rücklaufleitung 3 des Heiznetzes verbunden,
und es wirkt darum das Druck -Wasser vom Druckleitungsteil 8 der Förder- vorrichtung 7 mittelst der injektorartigen Vorrichtung 9 saugend auf das Rücklauf- was-,er der Heiznetzrücklaufleitung 3, das Riieklaufwaser des Heiznetzes in raschere Str;
lrnung versetzend und damit im ganzen Heiznetz, ohne die Schwerkraftwirkung im Heiznetz aufzuheben, einen beschleunigten Umlauf des Heizwassers bewirkend.
Der Saugleitungsteil 6 der Fördervorrich- tung 7 kann am obern oder am mittleren oder am untern Teil des Heizkessels ange schlossen sein, wobei der Druckleitungsteil 8 der Fördervorrichtung 7 mittelst der injektor- artigen Vorrichtung 9 entweder mit der Steig leitung 2 oder mit der Rücklaufleitung 3 des Heiznetzes verbunden ist.
Auch kann der Saugleitirngsteil 6 der Fördervorrichtung 7 mit der Steigleitung \? des Heiznetzes verbunden sein, wobei der Druckleitungsteil 8 der Fördervorrichtung r mittelst der injektorartigen Vorrichtung mit der Rücklaufleitung 3 des Heiznetzes verbunden ist.
Oder es kann auch der Saugleitungsteil 6 der Fördervorrichtung 7 mit der Steigleitung \' des Heiznetzes verbunden sein, wobei der Druckleitungsteil 8 der Fördervorriehtun- 7 mittelst der irrjektorartigen Vorrichtung 9 ebenfalls mit der Steigleitung 2 des Heiz- netzes verbunden ist.
Ferner kann auch der Saugleitungsteil 6 der Fördervorrichtung 7 mit der Rücklauf- leitung 3 des Heiznetzes verbunden sein, wobei der Druckleitungsteil 8 der Fördervor- richtung 7 mittelst der injektorartigen Vor richtung 9 ebenfalls mit der Rücklaufleitung 3 des Heiznetzes verbunden ist.
Bei allen Ausführungsformen des Erfin dungsgegenstandes sind in dessen Rohr- leitungen keine Betriebsumschaltmittel not wendig.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Warmwasserheizung, gekennzeichnet durch eine an das Heiznetz angeschlossene, in einer besondern Leitung liegende, ohne Betriebs- umschaltrnittel in den Rohrleitungen mecha nisch bewegte Fördervorrichtung;die rnittelst einer injektorartigen Vorrichtung saugend auf das Heizwasser im Heiznetz wirken kann, dessen Umströmung ohne Unterbrechung der Schwerkraftwirkung beschleunigend, so dar)für den Lebergang von der reinen Schwerkraft- heizbetriebsweise zum Schwerkraft-Schnell- umlaufbetrieb blofä das Anlassen der Fürder- vorrichtung und für den Übergang vom Schwerkraft-Schnellunrlaufhelzbetrieb zum rei nen Schwerkraftheizbetrieb bloss das Still setzer der Fördervorrichtung erforderlich ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH90238T | 1920-01-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH90238A true CH90238A (de) | 1921-08-16 |
Family
ID=4347482
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH90238D CH90238A (de) | 1920-01-30 | 1920-01-30 | Warmwasserheizung. |
Country Status (5)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT95179B (de) |
| CH (1) | CH90238A (de) |
| DK (1) | DK30301C (de) |
| FR (1) | FR511597A (de) |
| GB (1) | GB158866A (de) |
-
1920
- 1920-01-30 CH CH90238D patent/CH90238A/de unknown
- 1920-03-15 FR FR511597D patent/FR511597A/fr not_active Expired
- 1920-10-27 GB GB3039520A patent/GB158866A/en not_active Expired
-
1921
- 1921-01-25 AT AT95179D patent/AT95179B/de active
- 1921-01-28 DK DK30301D patent/DK30301C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT95179B (de) | 1923-12-10 |
| FR511597A (fr) | 1920-12-29 |
| DK30301C (da) | 1922-09-18 |
| GB158866A (en) | 1922-01-19 |
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