Lager für Hebel, insbesondere für die Typen-, Tasten- und Zwischenhebel von Schreib- oder Rechenmaschinen, bei welchem der Lagerkörper durch Spritzguss hergestellt ist. Die Erfindung bezieht sich auf ein Lager für Hebel, insbesondere für die Typen-, Tasten- und Zwischenhebel von Schreib- und Rechenmaschinen, bei denen die Hebel in Schlitzen des Lagerkörpers geführt werden.
Man hat die Lagerkörper für die Hebel an derartigen Maschinen bisher durch Aus fräsen aus dem vollen Material hergestellt; hierbei entstehen, insbesondere bei segment- förmigen Lagerkörpern, wie sie die Schreib maschinen mit sichtbarer Schrift aufweisen, leicht Ungenauigkeiten in der Entfernung der einzelnen Schlitze voneinander und in ihrer Breite. Die Ungenauigkeiten .haben ihren Grund in der Federung des Materials, welcher Übelstand durch die in der Mitte des Segments vorhandene geringe gegenseitige Entfernung der Schlitze sich besonders stark bemerkbar macht.
Bei Lagerung der Hebel in einzelnen aneinandergereihten und ver schraubten Elementen ist viel Handarbeit erforderlich, durch welche die Elemente sehr genau ausgerichtet werden müssen, um die richtige gegenseitige Lage ,zu erhalten; ab- gesehen von der erforderlichen PalSarbeit werden derartige Lagerelemente auch leicht locker.
Es ist auch schon vorgeschlagen worden, solche Lager durch Spritzguss herzustellen. Nun ist Spritzguss zwar für diesen Zweck an und für sich sehr geeignet, da durch die hierbei benutzte Form Bürgsehaft für stets gleiches Ausfallen aller Lagerkörper geleistet wird; es besteht jedoch der Nachteil, dar sich die Flächen der Sehlitze, zwischen denen die Hebel geführt sind und an denen sie sich reiben, infolge der Weichheit des zur Ver wendung kommenden Materials leicht ab nutzen.
Gemäss der Erfindung werden diese lHängel, wie sie hauptsächlich der an letzter Stelle erwähnten Herstellungsart eigen sind, da durch beseitigt, dass die seitlichen Flächen, zwischen welchen die Typenhebel geführt werden, mit hartem Material; beispielsweise mit Stahlblech, verkleidet werden. Die vor teilhaft zur Verkleidung verwendeten Blech scheiben werden zweckmässig mit Ansätzen, Durchbrechungen, Fasen und dergleichen ver sehen, um ein Festhalten im herumgegossenen Spritzguss zu bewirken.
Die Abmessungen der einzelnen durch je zwei Blechscheiben gebildeten Schlitze können dadurch recht genau erzielt und aufrechterhalten werden, daf; die zusammengehörigen Blechscheiben vor dem Einsetzen in die Spritzgussform unter Einführung abstandhaltender Zwischenglieder (Passstücke) miteinander verbunden werden, was beispielsweise durch Nieten,
durch Spritz- guf> oder andere bekannte Verfahren erfolgen kann. Zwischen den Blechscheibenpaaren wird zweckmässig sogleich die Achse für den im entstandenen Lägerschlitz zu führenden Ty penhebel angebracht, indem eines der ab standhaltenden Zwischenglieder eine drehbare Rolle erhält, welche dem Typenhebel als Drehzapfen dient.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel der Erfindung, und zwar stellt Fig. 1 ein in der Darstellung nur teilweise ge schlitztes Lagerelement mit einem in Druck stellung befindlichen Typenhebel in Ansicht dar. Fig. 2 gibt einen Querschnitt durch das Segment nach der Mittellinie a-B eines der Schlitze wieder, während Fig. S eine Schlitz verkleidung in Auf- und Seitenriss veran schaulicht, die aus<I>zwei</I> vor dem Einsetzen in die Spritzgussform miteinander verbundenen Blechen besteht.
Die Lagerschlitze des Segments a sind mit Blechen c ausgekleidet, zwischen denen die Typenhebel<I>b</I> mit ihren Lagerrollen<I>h</I> drehbar gelagert sind. Die beiden einen Lagerschlitz seitlich bekleidenden Bleche sind vor dein Einsetzen in die Form, in der der Lagerkörper gegossen wird, miteinander durch Stege d,- die zweckmässig ausgespritzt werden, verbunden. Eine Stahlachse e, die ebenfalls die Bleche c miteinander verbin det, trägt zwischen diesen Blechen gleich zeitig lose drehbar eine Rolle h, auf die der Typenhebel h mit seinem Schlitz aufgebracht wird.
Die Bleche r. sind zweckmässig bei<B>f</B> ab gefasst und ausserdem noch mit öffnungen und Fortsätzen g versehen, .durch die sie in dem herumgegossenen Spritzmetall festgehal ten werden.
Bearings for levers, in particular for the type, key and intermediate levers of typewriters or calculating machines, in which the bearing body is manufactured by injection molding. The invention relates to a bearing for levers, in particular for the type, key and intermediate levers of typewriters and calculating machines, in which the levers are guided in slots in the bearing body.
You have made the bearing body for the lever on such machines by milling from the full material; in this case, in particular in the case of segment-shaped bearing bodies such as the typewriters with visible writing, inaccuracies easily arise in the distance between the individual slots and in their width. The inaccuracies are due to the resilience of the material, which drawback is particularly noticeable due to the small mutual distance between the slots in the middle of the segment.
When storing the levers in individual strung together and screwed elements, a lot of manual work is required, through which the elements must be aligned very precisely in order to get the correct mutual position; Apart from the required manual work, such bearing elements also become easily loose.
It has also been proposed to manufacture such bearings by injection molding. Injection molding is in and of itself very suitable for this purpose, since the form used here guarantees that all bearing bodies will always fail the same; However, there is the disadvantage that the surfaces of the seat braid between which the levers are guided and against which they rub are easily used due to the softness of the material to be used.
According to the invention, these levers, as they are mainly peculiar to the type of manufacture mentioned last, are eliminated because the lateral surfaces between which the type levers are guided are made of hard material; for example with sheet steel. The sheet metal disks used before geous for cladding are expediently seen ver with approaches, openings, bevels and the like to cause a hold in the molded injection molding.
The dimensions of the individual slots formed by two sheet metal disks each can be achieved and maintained very precisely because; the sheet metal disks that belong together are connected to one another before being inserted into the injection mold by introducing spacing intermediate links (fitting pieces), which can be achieved, for example, by riveting,
by injection molding> or other known methods. Between the pairs of sheet metal disks, the axis for the type lever to be guided in the resulting storage slot is expediently attached by one of the intermediate links being able to withstand a rotatable role which serves as a pivot for the type lever.
The drawing shows a Ausführungsbei game of the invention, namely Fig. 1 shows an only partially ge slotted bearing element with a type lever in the printing position in view. Fig. 2 is a cross section through the segment after the center line aB one of the Slots again, while FIG. 5 illustrates a slot cladding in elevation and side elevation, which consists of <I> two </I> metal sheets connected to one another before being inserted into the injection mold.
The bearing slots of segment a are lined with metal sheets c, between which the type levers <I> b </I> with their bearing rollers <I> h </I> are rotatably mounted. Before being inserted into the mold in which the bearing body is cast, the two metal sheets lining a bearing slot on the side are connected to one another by webs d, which are expediently injected. A steel axis e, which also connects the sheets c with one another, carries a role h between these sheets, loosely rotatable at the same time, on which the type lever h with its slot is applied.
The sheets r. are expediently drawn up at <B> f </B> and also provided with openings and projections g, through which they are held in the molded metal.