CH90319A - Verfahren zur Vervielfältigung von Maschinenschriften, Handschriften und Zeichnungen. - Google Patents

Verfahren zur Vervielfältigung von Maschinenschriften, Handschriften und Zeichnungen.

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CH90319A
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Paul Focke
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  Verfahren zur Vervielfältigung von Maschinenschriften, Handschriften  und Zeichnungen.    Gegenstand der Erfindung ist ein Ver  fahren zur Vervielfältigung von Maschinen  schriften, Handschriften und Zeichnungen.  



  Bisher werden solche zu vervielfältigende  Schriften oder Zeichnungen auf lithographi  schen Stein mit Feder gezeichnet, oder in  den Stein graviert, um dann mittelst Um  druck auf einen grösseren Stein oder Zink  platte mehrfach übertragen zu werden, von  welchem Stein oder Zinkplatte dann der  Druck einer grösseren Auflage erfolgte. Im  Gegensatz hierzu werden gemäss der Erfin  dung die Maschinenschriften, Handschriften  und Zeichnungen durch eine Schreibmaschine  mit einem mit     Umdruckfarbe    getränkten  Farbbande oder     voll    Hand mit flüssiger,  lithographischer Tusche direkt auf eine dünne,  biegsame, bleifreie Zinkplatte oder auf eine  Platte aus metallisiertem Papier, d. h.

   Papier  mit einem Belag von Metallfolie aufgetragen,  worauf diese Platte druckfähig gemacht und  alsdann sofort zur Herstellung des Druckes  in eine mit einem     Übertragungszylinder    ver-         sehene    Druckpresse gebracht wird.    Durch die Anwendung dieses Verfahrens  unter Berücksichtigung der aussergewöhnlich  dünnen, unmittelbar in die Schreibmaschine  einzuspannenden Druckplatte wird ganz be  sonders die Vervielfältigung von Maschinen  schriften vereinfacht und beschleunigt; da  neben kann das Verfahren auch vorteilhaft  zur     Vervielfältigung    von Handschriften und  Zeichnungen dienen.  



  In nachstehendem ist ein Ausführungs  beispiel dieses neuen Verfahrens des näheren  beschrieben.  



  Nachdem die dünne, biegsame, breifreie  Zinkplatte oder Platte aus     metallisiertem     Papier auf einer Schreibmaschine mit einem  mit     Umdruckfarbe    getränkten     Farbbande    oder  von Hand mit flüssiger, lithographischer  Tusche die Schrift oder Zeichnung direkt  empfangen hat und Schrift oder Zeichnung  trocken ist, wird die Platte mit Talkum be  stäubt und mit einer Lösung von Phosphor  säure und Gummi     arabicum    leicht geätzt,  worauf man sie trocknen     lässt,    dann wieder  abwäscht und endlich mit einer Farbwalze      mit Farbe versieht. Damit ist die Platte  druckfähig gemacht.  



  Um nun den auf dieser Platte stehenden  Text oder Zeichnung durch     Druck    verviel  fältigen zu können, wird eine mit einem  Ü     bertragungszyliiider    versehene     Druckpresse     benutzt, wie sie beispielsweise auf der Zeich  nung schematisch dargestellt ist. Die dünne,  biegsame Druckplatte a wird auf     dein    obern  Zylinder     b    dieser Presse durch an sich be  kannte     Mittel    festgespannt.

   Neben diesem  in der Pfeilrichtung umlaufenden Zylinder b  sind rechts unten zunächst eine     Feuchtwalze          r    und     darüber    drei Farbwalzen<I>d</I> angeordnet,  so dass bei jedem Umlauf des Zylinders b  die Platte     t.    zunächst angefeuchtet und an  den Stellen, wo der Text oder die Zeichnung  steht, mit Farbe überzogen wird, während  die andern feucht gehaltenen Teile der Platte       die    Farbe     abstossen.     



  Bei der fortlaufenden Umdrehung des  Zylinders b gelangt nun der Text oder die  Zeichnung auf den darunter angeordneten,  mit einem     Gummidrucktuch    überzogenen       Übertragungszylinder    e, auf welchem dann  der Text oder die Zeichnung verkehrt er  scheinen. Von diesem Übertragungszylinder e  erfolgt endlich der     Druck    in unbegrenzter  Auflage, indem neben ihm ein dritter Zylin  der     f    (der     Druckzylinder)    unter starker  Spannung läuft und zwischen beiden die zu    bedruckende Unterlage, z.     B.    Papier, einge  schoben wird.  



  Nachdem der Druck der Auflage fertig  gestellt ist, kann die dünne, biegsame Druck  platte mit     Bimssteinpulver    und Schrubber von  Filz abgerieben und dann mit einer Alaun  lösung entsäuert werden, um sie von neuem  für das vorliegende Verfahren benutzen zu  können. Der     Sehrubber    von Filz dient ledig  lich dazu, das     Bimssteinpulver    in sieh aufzu  nehmen, um ein Verreiben auf der Druck  platte zu ermöglichen und dadurch die Schrift  von der Platte zu entfernen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Vervielfältigung von Sehreib- maschinenschriften, Handschriften und Zeich nungen, dadurch gekennzeichnet, dass diese Schriften oder Zeichnungen mit der Schreib maschine vermittelst einem mit Umdruck farbe getränkten Farbbande, bezw. von Hand mit flüssiger, lithographischer Tusehe direkt auf eine dünne, biegsame, bleifreie Zink platte oder auf eine Platte aus metallisiertem Papier aufgetragen, diese Platte druckfähig gemacht und dann zur Herstellung des Druckes sofort in eine mit einem Übertra gungszylinder versehene Druckpresse ge bracht wird.
CH90319D 1918-04-09 1920-07-17 Verfahren zur Vervielfältigung von Maschinenschriften, Handschriften und Zeichnungen. CH90319A (de)

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