CH90334A - Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. - Google Patents

Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums.

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CH90334A
CH90334A CH90334DA CH90334A CH 90334 A CH90334 A CH 90334A CH 90334D A CH90334D A CH 90334DA CH 90334 A CH90334 A CH 90334A
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CH
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mercury
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English (en)
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Cie Aktiengesellschaft Boveri
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Bbc Brown Boveri & Cie
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F9/00Diffusion pumps

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description


      Quecksilberdampf-Luftpumpe    zur Erzielung eines hoben Vakuums.         Quecksilberdampf-Luftpumpen    zur Erzie  lung eines hohen     Vakuums    existieren in ver  schiedenen Ausführungsformen. Sie bestehen  aus einem geschlossenen, Quecksilber ent  haltenden Gefäss, das ein Ansatzrohr zum  Anschluss der     Vorvakuumpumpe    und eines  zum Anschluss des     Recipienten    besitzt und  in welchem einerseits durch eine     Heizeinrich-          tung    das Quecksilber zum Verdampfen und  anderseits durch eine Kühleinrichtung der  Quecksilberdampf zum Kondensieren gebracht  wird.

   Dabei mischt. sich der strömende Queck  silberdampf mit der aus dem     Recipienten     austretenden Luft und bindet sie, gibt sie  aber beim Kondensieren an demjenigen Teil  des Gefässes wieder frei, an dem sich der  Anschluss der     Vorvakuumpumpe    befindet. Die  bestehenden Ausführungsformen dieser Pum  penart weisen nun mehr oder weniger ver  wickelte Bauart auf, indem bisher im Innern  der Pumpe Führungswände und     Abdeck-          platten,    sowie zylinderförmige Einbauten ver  wendet wurden, um die gewollte Wirkung  der     Absaugung    minimaler Luftreste aus dem       Recipienten    zu erzielen.  



  Auf der Erkenntnis. dass die kinetische    Energie des strömenden Quecksilberdampfes  eine wesentliche Rolle bei der     Luftabsaugung     aus dem     Recipienten    spielt, beruht die vor  liegende Erfindung, die     gegenüber    den be  kannten Bauarten eine ausserordentliche bau  liche Vereinfachung der Luftpumpe bringt.  



  Bei dieser neuen Pumpe war der Gedanke  leitend, die kinetische Energie des Queck  silberdampfes möglichst vollkommen auszu  nutzen und den Quecksilberdampf so zu  führen, dass er auf kürzestem Wege und in  richtigem Dampfzustand zur Arbeitsstelle  gelangt. Ferner sollte bei der sich so erge  benden neuen Form des Pumpenkörpers die       Luftzuführungsstelle    so ausgebildet und an  geordnet sein, dass     kein        Quecksilberdampf    in  das     Luftzufübrungsrohr    strömen kann, wo  durch die Gegenwirkung abirrender Queck  silberdämpfe vermieden wird.  



  Versuche haben gezeigt, dass die Verwen  dung ein und desselben Raumes für den auf  steigenden     Quecksilberdampf    und die herab  fallenden kondensierten     Quecksilberteilehen     für das Arbeiten der Pumpe erhebliche Vor  teile hat und dass eine getrennte Führung,  wie sie in den bisher bekannt gewordenen      Pumpen vorgesehen ist,     unzweckmässig    ist.

    Die Verwendung des gleichen     Raumes    stellt  nicht nur eine bedeutende Vereinfachung im  Aufbau der Pumpe dar, sondern sie gestattet  auch eine bessere Ausnutzung der zugeführ  ten Energie sowohl zur Steigerung der     volu     metrischen Leistung, als auch zur Erhöhung  des Druckgefälles, in dem, wie bereits     er-          w        ührrt,    der Dampfstrom     ungedrosselt    auf       m;;glichst    kurzem und geradem Wege der  Arbeitsstelle zuströmt.

   Der eigentliche     Ar-          beitsraum    der Pumpe zerfällt dabei in den       Misehraum    und den     Kondensationsraum,    die  aber nicht scharf voneinander getrennt sind,  sondern ineinander übergehen.

   Der Gegen  stand der     Erfindung    ist hiernach eine     Queck-          silberdampf-Luftpumpe    zur Erzielung eines  hohen     Vakuums,    bestehend aus einem ge  schlossenen, Quecksilber enthaltenden Gefäss,  welches ein     Anschlussrohr    zum Anschluss der       Vorvakuümpumpe    und eines zum Anschluss  des     Recipierrten    besitzt, und in welchem  eurerseits durch eine Heizeinrichtung das       Quecksilber    zum Verdampfen und ander  seits durch eine Kühleinrichtung der Queck  silberdampf zum Kondensieren gebracht wird,

    wobei der strömende Quecksilberdampf sich  mit der dem     Recipienten    entströmenden Luft  mischt und sie bindet, die er aber beim  Kondensieren an demjenigen Teil des Ge  fässes wieder freigibt, an welchem sich der  Anschluss der     Vorvakuunrpumpe    befindet, bei  welcher über dem Heizraum als Führung  sowohl für das aufsteigende dampfförmige,  wie auch für das herabfallende     tropfenförmige          Quecksilber    ein einsatzfreies Rohr vorgesehen  ist, an dessen oberem Ende sich der An  schluss der     Vorvakuumpumpe    befindet, wäh  rend die Zuführung der abzusaugenden Luft  an denn unteren Ende dieses Rohres erfolgt,

    wobei sich zwischen diesen beiden Anschluss  stellen die Kühleinrichtung     befindet.     



  Ein Ausführungsbeispiel der Pumpe zeigt  in schematischer Darstellung die Zeichnung.  Danach bildet den Hauptteil der Pumpe das       senkrecht    stehende Gefäss     a,    dessen unterer,  etwas erweiterter Teil eine Quecksilbermenge       lz    enthält. Diese wird durch die Bunsen-         flamme    i erhitzt, und der     Quecksilberdampf     strömt durch den rohrförmigen,     zylindriseben     Teil     k    des Gefässes<I>a</I> nach oben, wo er sich  an dem gekühlten Teil     jra    desselben konden  siert.

   Zu letzterem Zweck ist der Teil     tia     von einem Mantel d umgeben, dein die Kühl  flüssigkeit     g    bei e     zugeführt    wird und den  sie bei f wieder verlässt. An seinem oberen  Ende läuft das Gefäss a in den Rohransatz     c     aus, an den bei o die     Vorvakuumpumpe    an  geschlossen wird. Unterhalb des Kühlmantels  d mündet     senkrecht    zur Achse des Gefässes     a     der Rohransatz     U    in dasselbe ein, etwa an  der Stelle, an der der Quecksilberdampf in  Nebelform übergeht, was sich     praktisch    als  günstigste Eintrittsstelle erwiesen hat.

   Die  Luft, die bei     7a    aus     dein        Reeipienten    abge  saugt wird, prallt also bei     l    nahezu senk  recht auf den     Quecksilberdampfstrorn    auf  und wird von diesem mitgeführt. Nach dein  Durchströmen der Kühlzone wird sie jedoch  frei und dann bei 0 von der     Vorvakuum-          pumpe    abgesaugt.  



  An Stelle der     Bunsenflarunre    kann natur  gemäss auch eine andere, zum Beispiel eine  elektrische     Wärmequelle    treten.  



  Bei dieser neuen Pumpe, bei welcher es  darauf -ankommt, den Quecksilberdampf mit  grosser     Geschwindigkeit    auf kürzestem Wege  zur Arbeitsstelle, d. h. also in den Konden  sationsraum der Pumpe zu leiten, wird der  beabsichtigte Zweck in erhöhtem Masse er  reicht, wenn die     Luftzuführungsstelle    in der  in der Figur dargestellten Weise ausgebildet  wird. Die ganze Ausführungsform der Pumpe  weicht nämlich von den bekannten auch darin  ab, dass hier der Quecksilberdampf nicht von  einem engen Rohr in ein weites Rohr strömt,  sondern     umgekehrt    von einem weiten Rohr  (dem Heizraum) ein in engeres (den     14Tischraunr     und Kondensationsraum) strömt.

   Die Dampf  dichte wird also zunächst grösser und damit  steigt auch das erreichbare     Druckgefälle    der  Pumpe, wobei unter Druckgefälle die Druck  differenz zwischen     demjenigen        Vorvakrrum-          druck    zu verstehen ist, bei welchem die       Hochvakuumpumpe    gerade noch voll arbeitet,  und dem dabei erreichbaren Hochvakuum.      Diese Verdichtung des Dampfes ist hier zu  lässig, weil     das    Pumpenrohr einsatzfrei ist  und sich daher der Dampfdruck ungehindert  in Bewegung umsetzen kann. Bei dieser Be  wegung bleibt aber der Dampfzustand nicht  der gleiche.

   Während im Heizraume der  Dampf überhitzt, also, trocken ist, soll er im       11ischraum    bereits wieder in Nebelform über  gehen und im Kondensationsraum bis zur       Tropfenbildung    abgekühlt werden. Es zeigt  sich nun, dass der günstigste Mischraum nur  eine relativ kleine Zone darstellt, in welcher  die Mischung von Quecksilberdampf und Luft  vor sich gehen soll- ausserhalb dieser Zone  ist der Dampfzustand des Quecksilbers zur  Aufnahme der Luft weniger geeignet, weil er  entweder noch überhitzt oder schon zu weit  unterkühlt ist, und daher muss die     Lufzufüh-          rung    in der Weise erfolgen, dass der Misch  vorgang sich in möglichst kleinem Raum  abspielt.

   Eine Einströmung der Luft, welche  gegen den     Quecksilberdampfstrom    gerichtet  ist, kommt wegen der Gegenwirkung der in  das     Luftzuführungsrohr    einströmenden Queck  silberdämpfe nicht in Betracht. Eine Einströ  mung der Luft parallel zum Quecksilberstrom  verlängert den     Mischraum,    weil bei der pa  rallelen Bewegung des Dampfes und der  Luft die Trägheit der Teilchen den Misch  vorgang verzögert. Am vorteilhaftesten ist  die senkrechte Einströmung der Luft, weil  dabei eine rasche Durchdringung der beiden  Materien vor sich geht und der     Mischraum     nur eine geringe Ausdehnung in der Bewe  gungsrichtung des Dampfes erhält.

   Der Zweck  der Anordnung, die kinetische Energie des  Quecksilberdampfes zur vollen Wirkung kom  men zu lassen und den Dampf möglichst  reibungslos und auf kürzestem Wege dem  Kondensationsraum zuzuführen, wird also  durch die senkrechte Luftzuführung wesent  lich gefördert.  



  Da bei der Pumpe gemäss der Erfindung  die Kühleinrichtung aussen liegt;     %    so kann  besonders bei Ausführung der Pumpe in  Metall, die natürliche Kühlung (an der Aussen  luft) zur Erzielung einer guten Pumpenwir  kung ausreichend gemacht werden. Dies wird    von der Ausbildung der kühlenden     Oberfläche,     also auch von der     Länge    des Pumpenrohres  abhängen. Gibt     inan    dem Pumpenrohr eine  zur wirksamen Kühlung ausreichende Länge,  dann muss, wie bereits an früherer Stelle  ausgeführt, die     Zuführung    der Luft an der  jenigen Stelle des Rohres erfolgen, an welcher  der gasförmige Quecksilberdampf in Nebel  überzugehen beginnt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzie lung eines hohen Vakuums, bestehend aus einem geschlossenen, Quecksilber enthalten den Gefäss, welches ein Ansatzrohr zum An schluss der Vorvakuumpumpe und eines zum Anschluss des Recipienten besitzt, und in welchem einerseits durch eine Heizeinrichtung das Quecksilber zum Verdampfen und ander seits durch eine Kühleinrichtung der Queck silberdampf zum Kondensieren gebracht wird, wobei der strömende Quecksilberdampf sich mit der dein Recipienten entströmenden Luft mischt und sie bindet, die er aber beim Kondensieren an demjenigen Teil des Ge fässes wieder freigibt,
    an welchem sich der Anschluss der Vorv akuumpumpe befindet, da durch gekennzeichnet, dass über dem Heiz raum als Führung sowohl für das aufstei gende dampfförmige, wie auch für das herab fallende tropfenförmige Quecksilber ein ein satzfreies Rohr vorgesehen ist, an dessen oberem Ende sich der Anschluss der Vor vakuumpumpe befindet, während die Zufüh rung der abzusaugenden Luft an dem unteren Ende dieses Rohres erfolgt, wobei sich zwi schen diesen beiden Anschlussstellen die Kühl einrichtung befindet.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Quecksilberdampf-Luftpumpe nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzuführung zur Pumpe in einer zur Dampfströmungsrichtung senkrechten Rich tung erfolgt. 2. Quecksilberdainpf-Luftpumpe nach Patent anspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das über dem Heiz- rauen befindliche Fübrungsrohr für den Quecksilberdampf eine solche Länge er hält, dass die natürliche Kühlung an der Rohrwandung zur Kondensation des.
    Queck silberdampfes ausreicht, wobei die Zufüh rung der Luft aus dem Recipienten an derjenigen Stelle des Rohres erfolgt, an welcher der gasförmige Quecksilberdampf in Nebel überzugehen beginnt.
CH90334D 1920-07-17 1920-06-24 Quecksilberdampf-Luftpumpe zur Erzielung eines hohen Vakuums. CH90334A (de)

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