CH90470A - Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender Austrittsklappe. - Google Patents

Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender Austrittsklappe.

Info

Publication number
CH90470A
CH90470A CH90470DA CH90470A CH 90470 A CH90470 A CH 90470A CH 90470D A CH90470D A CH 90470DA CH 90470 A CH90470 A CH 90470A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
milling
grinding
dissolving machine
housing
flap
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Arpad Bauer
Original Assignee
Arpad Bauer
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Arpad Bauer filed Critical Arpad Bauer
Publication of CH90470A publication Critical patent/CH90470A/de

Links

Landscapes

  • Disintegrating Or Milling (AREA)

Description


  Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender  Austrittsklappe.    <U>Die</U> den Erfindungsgegenstand bildende  <B>n</B>     tn     Mahl- und Auflösemaschine zeichnet sich von  Vorrichtungen ähnlicher Art in erster Linie  durch die besondere Ausführung der den  Matl- bezw. Auflösekörper bildenden, im Ge  häuse sich drehenden Druckschpecke aus.

    Eine Mahl- und Auflösemaschine mit einer  gewöhnlichen, aus Blechstreifen gewundenen  oder im ganzen gegossene<B>,</B> n Schnecke, die das  zu mahlende oder aufzulösende Gut (mei  stens Griesse, Kleie und dergleichen) im     zy-          lindrisehen    Gehäuse gegen eine unter starkem  Druck stehende nachgiebige Klappe presst,  wobei das Gut aus einem durch die Nach  giebigkeit der Klappe entstehenden Spalt  heraustritt, ist bekannt. Erfindungsgemäss  <B>soll</B> durch 'besondere Anordnungen, die bei  der     Drucksehnecke    vorgenommen sind, die  Mahl- und Auflösewirkung, wie sie die ge  wöhnlichen. Schnecken in bekannter Weise  hervorrufen, gesteigert werden.  



  <B>In</B> der Zeichnung ist eine beispielsweise  Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes  gezeigt.    Fig. 1 ist der Querschnitt nach der Li  nie x-x, der die Maschine im Längsschnitt  2n  veranschaulichenden Fig. 2.  



  Im Gehäuse a drehen sieh in bekannter  Weise eine rechtsgängige und eine     linhs-          gängige    Schnecke<B>b</B> und<B>b',</B> deren gemein  samer Druck auf die zwischen ihren äussern,  gegeneinander gekehrten Windungen liegende         Hauptmahlzone    gerichtet ist.

   Am Umfange  der Schnecke<B>b</B> sind     Ausnehmungen    vor  gesehen, die aus Lücken c bestehen, durch  welche das Mahlgut teils     durehgestossen    wird,  teils     Geleo-enbeit    hat, aus dem Bereich der       Hauptmahlzone        zurüekziischlüpfen,    um im  mer von neuem durch den Druck der Schnecke  in die Mahlzone getrieben zu werden, Durch  diese Anordnung wird zugleich einer Erhit  zung des Mahlgutes vorgebeugt. Die Lücken  'können beliebige Form haben" besonders auch  dergestalt.     dass    die Schnecke auf ihrem Um  fange eine     sägezahnartige    Ausbildung er  hält.

   Eine weitere Steigerung ihrer     Mahl-          .D          wirkung    erfährt die Vorrichtung     dadurcb,          dass    die Schnecke<B>b</B> Flügel<B>d</B> aufweist. die      zweckmässig durch Umknicken je einer der  die Lücken c begrenzenden Schneckenkanten  entstanden sind. Die Schnecke kann aber  ebensogut mit nicht aus den Lücken     heraus-          gebogenen    Flügeln versehen sein, welche mit  der Schnecke zusammen aus einem Stück in       Gusseisen    hergestellt sind, oder es können die  Flügel auf die Schnecke     aufgenietet    oder  aufgeschraubt sein.

   Ferner sind in die Win  dungen der Schnecke Schlagbolzen e ein  gesetzt, die parallel oder annähernd parallel  zur Achse der Schnecke verlaufen     und,    wie  das Ausführungsbeispiel der Zeichnung zeigt,  zweckmässig gegeneinander versetzt in     mehr-            reren    Reihen angeordnet sind.  



  Zwischen den äussersten Windungen der  rechtsgängigen Schnecke b und der links  gängigen Schnecke b1 ist eine von der     Schnek-          kenwelle    mitgedrehte, zweckmässig gleichfalls  mit Lücken ausgestattete Scheibe n angeord  net, die zu beiden Seiten mit geringem Ab  stand von radialen, in das Gehäuse a     ein-          se     geschraubten Stiften f begrenzt wird.

   Diese  letzterwähnte Anordnung ist an sich bekannt,  aber eine neue Wirkung wird im vorliegen  den Falle dadurch erzielt,     dass    die aus den  Schneckenwindungen vorstehenden Bolzen e  neben den Stiften f kreisen; indem sie hier  bei während ihrer schnellen Drehung im  Verein mit den Stiften f enge Ringspalte bil  den, wie solche zwischen den Stiften<B>f</B> und  der Scheibe<B>n</B> vorhanden sind, so wirken sie  auf das in der     Hauptmahlzone        eingepresste     Nahlgut zugleich abscherend.  



  Die     Naschine    arbeitet in der Regel mit  von dem Mahlgut fast vollgefülltem Gehäuse  a. Das Mahlgut tritt durch den Einlauf a1,  in dessen Rohr man zweckmässig einen Schie  ber einsetzen wird, in das Gehäuse und ver  lässt dieses seitlich durch die darin befind  liche Öffnung l. Die im Gelenk k am Gehäuse  von aussen seitlich aufgehängte     Druchklappe     g wird unter dem im Gehäuseinnern herr  schenden Druck nach aussen gedrängt, wo  durch zwischen der Klappe<B>g</B> und einer der  die Öffnung l begrenzenden Gehäusekante  ein sich selbst regulierender Spalt gebildet  wird, durch den hindurch das gemahlene    bezw. aufgelöste Gut in Richtung des Pfeils  in den Auslauf o fällt.

   Der kleine, am Ge  lenk k angreifende Gewichtshebel i dient  nur noch dazu, den Druck, den die Klappe<B>g</B>  vermöge ihres auf Schliessung der Klappe  wirkenden Hebelarmes auf das aus der Öff  nung l austretende Gut ausübt, je nach der  Hebeleinstellung zu verstärken. Der Hebel i  kann natürlich durch eine gespannte und re  gulierbare Feder ersetzt sein. Die Klappe g  wird zweckmässig von einem Schutzmantel     iii     abgedeckt, an den sich unten eine Tür lt  mit Griff anschliesst, wodurch die Maschine  vollständig staubdicht abgeschlossen wird.  Durch zeitweiliges Öffnen dieser Tür     li        hann     man das fertige Mahlprodukt im Betriebe be  quem abfühlen.  



  Wie ersichtlich, übt die dargestellte     und     beschriebene Maschine vier verschiedene Wir  kungen auf das Mahlgut aus, welche für eine  qualitativ hochwichtige Weichmahlung und  für eine intensive Arbeitsleistung der     Ma-          sehine    sehr erwünscht sind. Diese vier Wir  kungen sind:  <B>1.</B> Innere     Reibunu    der     'Mahlaufteile    unter  sich durch den Druck der Schnecke;  2. Abwechselndes Durchstossen und Durch  schlüpfen der     Mahlgutteile    durch die in der  Schnecke angeordneten     Lückenhindurch;     <B>3.</B> Schlagwirkung auf das Mahlgut durch  die Flügel, die einen Teil der     Druel,:selineel#.e,     bilden;  4.

   Sanft     abseherende    und wühlende Wir  kung auf das Mahlgut durch die Bolzen, die  auf der Schnecke parallel oder annähernd  parallel zu ihrer Achse     und    in mehreren  Reihen angeordnet sind und neben den in  dem     Geliäuse    fest     ein"esehraubten    Stiften  kreisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mahl- und Auflösemaschine mit Druck-; sehneche und unter Druck steliender.Austritts- klappe, dadurch gekennzeichnet.
    dass in der Schnecke Lücken vorgesehen sind zur Er- möglichung gleichzeitiger Schlagwirkungen der durch die Lücken 0,ebilclr-t(,zi Selinecken- kanten auf das und eines Durch- stossens oder der Mahlgut- teilchen, gekennzeichnet ferner dadurch, dass zur Steigerung der Mahlwirkung auf der Schnecke Flügel und Schlagbolzen angeord net sind. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Mahl- und Auflösemaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagbolzen in die Hauptmahlzone verlegt sind und, in mehreren Reihen zu einander versetzt, parallel zu der Schnek- kenachse verlaufen. 2. Mahl- und Auflösemaschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlagbolzen nahe neben in das Mahl gehäuse eingesehraubten, radialen Stiften kreisen. 3.
    Mahl- und Auflösemaschine nach Patent anspruch, bei welcher im Gehäuse eine rechtsgängige und eine linksgängige Schnecke das Mahlgut in eine zwischen ihnen liegende Hauptmahlzone drücken und bei welcher die Austrittsklappe seit lieh vont Gehäuse durch ein Gelenk pen delnd aufgehängt ist, wobei ihr Schwer punkt mit dem vom Gelenkpunkt aus ge fällten Lot einen auf Sehliessunc der Aus- frittsöffnung durch die Klappe wirkenden Hebelarm bildet und ein kleiner Gewichts hebel nur dazu dient, den von der Klappe selbsttäti,
    - ausgeübten Druck durch seine Jeweilige Einstellung entsprechend züi ver- - st' ä r ken.
CH90470D 1916-02-12 1920-09-30 Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender Austrittsklappe. CH90470A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE90470X 1916-02-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH90470A true CH90470A (de) 1921-09-01

Family

ID=5643244

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH90470D CH90470A (de) 1916-02-12 1920-09-30 Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender Austrittsklappe.

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT86593B (de)
CH (1) CH90470A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107805515A (zh) * 2017-11-16 2018-03-16 建始惠万农生物科技有限公司 一种秸秆碳化装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN107805515A (zh) * 2017-11-16 2018-03-16 建始惠万农生物科技有限公司 一种秸秆碳化装置

Also Published As

Publication number Publication date
AT86593B (de) 1921-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2600262B2 (de) Dosierverteiler
EP2819784B1 (de) Verstellbares mahlwerk, insbesondere zum mahlen von trockeneis
DE2605050B2 (de) Shredder zum Zerkleinern von Zuckerrohr
DE548555C (de) Vorrichtung zum Auflockern, Vorschieben und Austragen des Mahlgutes bei Rohrmuehlen u. dgl.
CH90470A (de) Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Druck stehender Austrittsklappe.
CH669536A5 (de)
DE556101C (de) Gleitstueckanordnung fuer Gattersaegen
DE2339058A1 (de) Rost fuer eine muehle oder eine andere verarbeitungsanlage
DE2049124B2 (de) Maschine zum zerkleinern von sperrigem gut
CH661839A5 (de) Schneidvorrichtung fuer in einem foerderkanal eines ladewagens bewegtes halm- oder blattgut.
DE903779C (de) Tellerbrecher
DE470456C (de) Selbsteinleger fuer Dreschmaschinen
CH672269A5 (de)
DE644697C (de) Rohrmuehle
DE312678C (de)
DE1217681B (de) Heuwerbungsmaschine
DE692601C (de) Schleudermuehle
AT122034B (de) Mantelfutter für den äußeren Mahlkegel einer Kegelmühle.
AT126181B (de) Schrotwalzenstuhl.
AT157135B (de) Reibemühle für Obst und andere Früchte.
CH158018A (de) Walzenmühle zum Zerkleinern von Körnern und Hartgut.
DE646263C (de) Kegelbrecher
DE431461C (de) Vorrichtung zum Kalibrieren eines Zuckerstranges
DE619319C (de) Kartoffelquetsche mit gruppenweise unter Federwirkung stehenden Quetschroststaeben
AT86594B (de) Mahl- und Auflösemaschine mit Druckschnecke und unter Gewichts- oder Federdruck stehender Austrittsklappe.