CH90514A - Einrichtung an Phonographen, Telephonographen und ähnlichen Apparaten zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen zwecks Erleichterung ihrer Bedienung. - Google Patents

Einrichtung an Phonographen, Telephonographen und ähnlichen Apparaten zur Aufnahme und Wiedergabe von Tönen zwecks Erleichterung ihrer Bedienung.

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CH90514A
CH90514A CH90514DA CH90514A CH 90514 A CH90514 A CH 90514A CH 90514D A CH90514D A CH 90514DA CH 90514 A CH90514 A CH 90514A
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Telegraphon Ges Mit Beschraenk
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      Einrichtung    an     -Phonographen,        Telephonographen    und ähnlichen     Apparaten    zur  Aufnahme     und        Wiedergabe    von Tönen     zwecks    Erleichterung ihrer .Bedienung.    Die Erfindung     betrifft    eine Einrichtung an  Phonographen,     Telephonographen,    Diktier- und  ähnlichen Apparaten, die dazu dient, die Um  wechslung der Walze     derart    zu gestalten,  dass die     Handhabung,    die gewöhnlich- in den  Händen von Laien liegt, sehr vereinfacht wird.

    Zur     Veranschaulichung    der     neuen        Eini,iehtung     ist auf den beiliegenden     Zeichnungen    als Aus  führungsbeispiel ein     Teleplionögraph    darge  stellt.     Fig.    1 zeigt eine Draufsicht bei     ab-          genommei:em        Gehäuseoberteil,        Fig.    2 eine  Vorderansicht;

   wobei zur     Kenntlichrnachung     der     Schlittenanordnung-für    die Schalldosen  ein Teil des Gehäuses weggelassen ist.     Fig.    3  stellt     eine        Stirnarisielit    des Apparates dar,       und        Fig.    4 einen     entsprechenden        Schnitt.    In       Fig.    5 ist als     Teilzeichnung    die     Verriegelung    der  Tür angedeutet,

       während        Fig.    6 die     Lagerung     der     Walzentrommel    im     Schnitt        erkennen    lässt.  



  Der Apparat baut sich auf einem Gehäuse 1  auf, in dem das     Antriebswerk-    2, ein Elektro  motor oder ein Uhrwerk untergebracht ist.  Auf der Oberplatte 3 ist die Walzentrommel 4,         auf    die die Wälze 5 zur Aufnahme der     Ge-          spräche-.aufgeschoben    wird, zwischen     den_bei-          den    Lagern 6 und 7 gelagert.

   Das eine La  ger 7 ist an einem Bügel 8 angebracht, der  bei 9     'dreibar    ist, so     dass    er nach unten zu  klappen ist,     u-in    diese Seite der Trommel  achse 10 zum     Abziehen    oder Aufschieben der  Walze 5 auf die Walzentrommel -4 freizu  machen.- Um. nun in diesem Zustand zu ver  hindern, dass die Walzentrommel aus ihrer  Lagerstellung vollständig herausfällt, ist noch  ein Mittellager 11 für die Achse 10 vorgesehen.  Dieses besteht darin, dass die Achse 10 zweck  mässig in ihrem Teile nach dem festen Lager 6  hin eine     Verstärkung    12 erhalten -hat, die  von einer Hülse des Mittellagers 11 umgeben  ist.

   In die freie Stirnseite dieser     Hülse    ist  eine Scheibe 13 eingesetzt, durch die der  Schaft der Achse 10     hindurchrägt.    Zur Ver  meidung von Spannungen trägt dieses Mittel  lager zur eigentlichen Lagerung der Walzen  trommel 4 nicht bei,, sondern nur zur Stützung  der     Aclise    10, wenn das Lager 7     zwecks              Umwechslung    der Walze 5     abgeklappt    ist.  Zu dem Zweck tritt die Achse 10 durch das  Lager 11 vollständig frei hindurch, und der  -Schaft der Achse besitzt, gegenüber der Boh  rung der Scheibe 13 hinreichenden Spielraum.  -Wenn nun .das Lager 7     abgeklappt    ist, so  senkt sich die.

   Achse 10 mit der Trommel 4  etwas, wie auf der Figur 6 angedeutet ist,  und wird durch. das nunmehr zur Wirkung  kommende Mittellager am vollständigen Herab  fallen dadurch gehindert, dass sich die     Ver-          stärkung-12gegen    die Scheibe 13 legt. Die  Seitenlager 6 und 7 sind als Spitzenlager  ausgebildet, so d ass das Lager 7, wenn es  wieder eingeklappt wird, ein sicheres Ein  setzen der Achse 10 in ihre Lagerstellung  gewährleistet. Das Mittellager 11 ist vermit  telst eines Bockes 14 an der Grundplatte 3  angebracht. Ausserhalb des Bockes 14 ist das  Antriebsrad 15 für die Walzentrommel an  gedeutet, auf das die     Drebbewegung    des An  triebswerkes 2 vermittelst eines Riemen- oder  Seiltriebes     .16    übertragen wird.

   Zwischen dem  Antriebsrad und dem Mittellager 11 ist ein  Zahnradgetriebe 17 angeordnet, das die     Dreh-          Bewegung    auf den Bewegungsmechanismus  des Schlittens, . der die Lagerung für die  Schalldosen abgibt, überträgt.  



  Mit 18 ist die Schreibdose bezeichnet, die  dazu dient, das Gespräch in die Walze 5 ein  zuschreiben, während 19 die Wiedergabe- oder  Abhördose darstellt. Die     Einrichtung    der bei  den Schalldosen ist an sich bekannt, da sie  dieselbe Ausführung wie bei     Phonographen,     beziehungsweise     Telephonographen    und Dik  tierapparaten -aufweist.

   Es sei nur erwähnt,  dass die Schalldose 18 einen     Schreibstift    20  besitzt, der geeignet ist, die durch das     Ge-          .    sprach entstehenden Schallschwingungen der  Schallplatte von der Schreibdose 18 in die  Walze 5 einzugravieren, während der Schreib  stift 21 der Schalldose 19 eine derartige Aus  führung besitzt,     dasser,    wenn er den Schreib  rinnen auf der Walze 5 folgt, die Schallplatte  der Schalldose 19 in Schwingungen versetzt,  durch die das Gespräch wiedergegeben wird.  



  Die .beiden Schalldosen 18 und 19 sind  rechtwinklig zueinander um die Walze 5    derart. angeordnet, dass diese innerhalb -des  von ihnen gebildeten Winkels zu liegen kommt.  Zweckmässig ist es, die Wiedergabedose - 19  oberhalb der Walze 5 zu lagern, während die  Aufnahmedose 18 seitlich von der Wälze 5  zu stehen kommt. Beide Schalldosen 18 und 19  sind an einem gemeinsamen Schlitten     assge-          bracht,    der bekanntlich dazu     dierrt,die    Schall  dosen entsprechend der Umdrehung der Walze  entlang zu führen:  Die Schlittenführung ist folgendermassen  zusammengesetzt: Parallel der     \'\salze    5 ist  ein Rohr 22 angeordnet,- in dem eine mit  feinen     Schraubenwindungen    versehene Spin=  del 23 gelagert- ist.

   Diese wird vermittelst  des Zahnradgetriebes 17 in Umdrehung ver  setzt. Der eigentliche Schlitten wird von zwei  Seitenstücken 25 - gebildet, die. durch eine  Hülse 24 zusammengehalten werden.     Zwi-          schbn    den beiden Seitenstücken 25 ist ein  Bügel<B>26</B> gelagert, an dem ein Mutterstück 28  angebracht ist, das eine Kupplung des Schlit  tens     rnit    der Schraubenspindel 23 herstellt=  Damit das Mutterstück 28 mit der Schrau  benspindel 23 in Eingriff kommen kann, hat  das Rohr 22 im Bereich des     Mutterstückes     einen Längsschlitz 29 erhalten,

   durch den  von unten das Mutterstück 28 bei jeder Stel  lung des Schlittens     hindurchgreift.    Die Kupp  lung des Schlittens mit der- Spindel 23 wird  dadurch     hergestellt,        d.ass    in der unten- be  schriebenen Weise der Bügel 26 nach oben  gedrückt wird, bis das" Mutterstück 28     finit     den     Schraubenwindungen-    der -Spindel 23 in  Eingriff kommt. Der Schlitten besitzt- ausser  dem Rohr 22 noch eine zweite Führung, die  von einer Stange 30 gebildet wird.

     Zum Verstellen der Schalldosen, damit je  nach - dem     Betriebszustande    entweder die       Aufnahmeschalldose    18, beziehungsweise ihr  Schreibstift 20 oder die Wiedergabeschall  dose 19 beziehungsweise ihr - Schreibstift 21  mit der Walze 5 in Eingriff kommen; ist an  dem Schlitten eine Gleitbahn 31 angebracht;  in der eine Schiene .32 auf- oder abwärts  geschoben werden kann.. An dieser- Schiene 32  ist der     Schalldosenträger    32 befestigt, der  oberhalb der Walze 5 die Wiedergabeschall-      dose 19 und die.

   Aufnahmedose 18 seitlich  von der Walze 5 trägt: Zum Verstellen der  Schalldosen ist zwischen den beiden     Seiten-          stücken    25 ein     Stellstück    34 gelagert, das  auf der Stange 30 geführt wird. An dem       Stellstück    34 sitzt ein Stift<B>35,</B> der durch  ein Loch an der Schiene 32     hindurchgreift.     Durch Verdrehen des     Stehstückes    34 kann       nun    die     Schiene    32 mit den Schalldosen ge  hoben oder gesenkt werden. In der Mittel  lage hat keiner der Schreibstifte 20 oder 21  Berührung mit der Walze 5.

   Wird     durch    das       Stellstück    34 die Schiene 32 gehoben, so  trifft der Schreibstift 20 der Aufnahmedose 18  von der Seite gegen die Walze 5. Wird hin  gegen die Schiene 32 gesenkt,. so setzt sich  der Schreibstift 21 der Wiedergabedose 19  auf die Walze 5, und der Schreibstift 20 der  Aufnahmedose 18 entfernt sich wieder von  der Walze 3. Zum leichten. Verstellen des       Stellstückes    34 ist dieses mit einem Hebel 35  versehen.

   Es kann auch die Einrichtung der  art getroffen sein, dass das     Stellstück    34 auf  der Stange 30 mit einer bei 36 angegebenen       Prismenführung    verbunden und- der Hebel     315     an einer     Verlängerung    der Stange 30, die  bei 51     angedeutet-    ist, angebracht ist. Wenn  nun die Stange 30 verdreht wird, so wird  das     Stellstück        3-1    mitgenommen und das be  schriebene Heben und Senken der Schalldosen  veranlasst. Auf diese Weise ist es möglich,  die     Verstellung    vom Ende der     Stange    30 aus  vorzunehmen.  



  Das     Stehstück    34 dient nun gleichzeitig  zum Verstellen des Bügels 26, durch den in  der oben beschriebenen Weise das Mutter  stück 28 mit der Schraubenspindel 23 gekup  pelt wird. Auf den Bügel 26 wirkt ein Bol  zen 37 ein, der zwischen den beiden Seiten  stücken 25 des Schlittens gelagert ist.

   Das  obere Ende dieses     Bolzens    steht unter der       Egzenterwirkung    einer     unrunden        Oberfläche          ain    Stehstück 34, die derart ausgebildet ist,  dass in den Stellungen des     Stellstückes    34,  wo eine der beiden Schalldosen 18 oder 1.9  auf die Walze 5 aufgesetzt ist, der Bolzen 37  sich nach oben bewegen kann, worauf das       Mutterstück    28 die Kupplung des Schlittens    mit der Spindel 23 herstellt.     Diese.Bewegung     des Bolzens 37 mit dem Bügel 8 wird durch  eine Feder 38 veranlasst.

   In der     A1li_ttelstel-          lung    des     Stellstückes    34 bewirkt aber der  Vorsprung 39 ein Niederdrücken des Bolzens  37 mit dem Bügel 26, was zur Folge hat,  dass das     Mutterstück    28: von der Schrauben  spindel 23     entkuppelt    ist. In diesem Zu  stande, wo also keiner der Schreibstifte auf  gesetzt ist, ist es möglich, den Schlitten mit  den Schalldosen auf seiner Gleitbahn zu ver  schieben und die Schalldosen an     beliebigcr     Stelle der Walze 5 einzustellen.  



  Um zu verhindern, dass die Walze 5     ab-          genommen    wird, wenn noch einer der Schreib  stifte aufgesetzt ist, -was zur Folge haben  würde, dass die Walze verschrammt oder der  Schreibstift verletzt wird, ist eine Verriegelung  vorgesehen, die ein     unsachgemässes    Abnehmen  der Walze unmöglich macht. Als     Ver-          riegelungsvorrichtung    ist an der Walze 5 eine  Nut 40 vorgesehen,, in die eine     Sperrklinke    41       eingi%eifen    kann. Dabei ist die Stellvorrichtung  zum Aufsetzen der Schalldosen - mit dieser  Sperrklinke derart gekuppelt, - dass sie die  Walze erst bei abhebender Stellung der Schall  dosen freigibt.

   Die Sperrklinke -41 ist an  einem Winkelhebel 42 angebracht, der am  Ende der Walze bei 44 an der Grundplatte 3  gelagert ist. An dem freien Arm     des.        Winkel-          Nebels    42 ist eine Schaltschiene 43 derart ,  angebracht, dass sie sich parallel der Bahn  des Schlittens für die Schalldosen erstreckt.  Zur     Unterstützung    ihres andern Endes kann  sie dort in ähnlicher Weise bei 44 von einem  entsprechend ausgebildeten Arm 42 gelagert  sein. Die Schiene 43 steht unter der Einwir  kung eines Schiebers 45, der -an der Schiene 32  zum Verstellen der Schalldosen angebracht  ist.

   Der Schieber 45     besitzt    eine     Kröpfung,          .in    die sich die Schaltschiene 43 hineinlegt,  wenn die Schiene 32 derart gestellt ist; dass  beide Schalldosen     freistehen.    Dies     --hat    zur  Folg, dass die Sperrklinke 41 ausserhalb der       Nk    40 steht, wodurch     älsb    die Walze 5 für  ein Abziehen freigegeben ist. Wird hingegen  die Schiene 32 verstellt, so dass eine der  Schalldosen aufgesetzt ist, so wird die Schalt-.

        schiene 43 von dem     .Schieber    45 in der     Pfeil-          richtüng        abgedrückt    und dadurch die     Sperr-          hlinke    41 mit der Nut 40 in Eingriff gebracht.  Dadurch ist ein Abziehen der Walze unmög  lich     gensacht.    '  Eine .zweite Verriegelung besteht darin,  dass am Ende der drehbaren Führungsstange  30 ein Sektor 416 aufgesetzt ist, der bei ein  gestellten Schalldosen hinter einem Riegel 47  am     abklappbaren    Bügel 8 für das Lager 7  greift. Dadurch ist ein     Abklappen    des Bügels 8  nicht möglich.

   Der Sektor 46 hat, einen Ein  schnitt 48 erhalten, durch den der Riegel 47  freigegeben wird,     wenn    die beiden Schalldosen  von der     -Walze    abgehoben sind. Durch diese  Ausführungsform der     Verriegelungsvorricbtung     wird auch noch eine     .entgegengesetzte    Ver  riegelung     erreicht,    die darin besteht, dass     der-          Bügel    8 in seine     Lagerstellung    nicht einge  klappt werden kann, wenn nach dem Auf  klappen des Bügels 8 die Schalldosen ver  stellt sind, weil dann der     Riegel    47 von einer  .der Kanten des Sektors 46 gesperrt wird.

    Unter Umständen     kann    bei dieser     Verrie-          gelungseinrichtung    von der Sperrklinke 41  mit. Nut 40 an der -Walze 5 abgesehen  werden.  



       Uin    -die ganze Einrichtung vor     Beschädi-          güng    zu schützen; kann die Walze nebst  den Schalldosen. und der Schlittenführung von  .einem     Gehäuse        49-umschlossen_sein,    das an  der Stirnseite, an der der Lagerbügel 8 sich  befindet,- eine Tür     _    50 besitzt. Diese kann  zweckmässig an dem Bügel 8 angebracht sein,  so. dass sie, im entriegelten     Zustande    des Bü  gels 8 sich     öffnen    lässt.

   Zur Bedienung des  Apparates ragt dann nur Hebel 35 aus dem       Gehäuse    49 heraus; für den bei seiner un  mittelbaren Verbindung mit dem     Stellstück    34  . ein entsprechender Spalt 57 vorgesehen' sein       muss.    'Sitzt der     .Hebel    35 hingegen an - der       verdrelibaren    Stange 30; so genügt eine Durch  führung =für diese Stange 30 an der Stirn  seite des Gehäuses; die der Tür 50 gegen  überliegt; wie bei 51 punktiert angedeutet ist.  



  Die Vorderkante des Gehäuses 1 ist als  schräges, Pult 52 ausgebildet, das sich auf  der ganzen Länge der Walze erstreckt: Auf    diesem Pult ist ein     Notizblock    53 angebracht.,  von dem in üblicher Weise die einzelnen  Notizblätter abgetrennt werden     kö1ilien.    Über  der obern Längsseite des Notizblockes 53 ist  ein Zeiger 54 angeordnet, der -an dem     Schlit-          ten    für die Schalldosen     'befestigt    ist und  durch einen Schlitz 55 in der     Cxehäusewan-          dung    49     hindurchragt.    Diese Anordnung soll  dem Bedürfnis Rechnung tagen,

   -an     den     Walzen     einen    Vermerk über >die     auf-ihnen          befindlicben    Gespräche     änzubririgen,    - so     dass-          sie    zur Wiedergabe eines bestimmten Ge  spräches entsprechend aufgesetzt     werden    kön  nen. Zu dem Zweck wird auf dem Blatt des  Notizblockes 53, und zwar an. der Stelle, wo  nach Beendigung eines Gespräches     der-Zei-          ger    54 steht, ein     Abgi-gnzungsstrich    gemacht,  bis zu dem dann Vermerke über den-     Inhalt     dieses Gespräches aufgeschrieben werden kön  nen.

   Durch die Aufnahme des folgenden Ge  spräches rückt der Zeiger 54 weiter, und es  kann in dem dadurch begrenzten Stück .auf  dem Notizblatt in     derselbep    Weise ein Ver  merk über dieses neue     Gespräch    gemacht  werden. Wenn die Walze vollgeschrieben ist  und der zugehörige Notizzettel die. entspre  chenden Vermerke erhalten hat, so wird er  vom Block losgelöst     Lind    in     die-Höhlung    der       abgenommenen    Walze hineingeschoben.

   Wird  nun ein bestimmtes Gespräch auf einer der  in Verwahrung     befindlicben        Walzen    gesucht,  so ist dessen Feststellung leicht- möglich, in  dem der dazu gehörige Notizzettel     tierangezogen     wird. '  Nach     dein    Aufsetzen der Walze ist es  dann auch nicht erforderlich, die ganze Walze  bis zu dem     bestimmten    Gespräch ablaufen  zu lassen, sondern es' wird der Notizzettel  wieder an seineursprüngliche Stelle gebracht  und der Schlitten . sogleich an den Anfang des  gesuchten     Gespräches,    der auf dem Notiz  zettel ersichtlich ist, eingestellt. Dabei er  leichtert der Zeiger 54 die entsprechende       Einstellung    des Schlittens.

   Der Block 53 be  sitzt an seinen Enden Löcher, mit denen er  auf Stifte 56 des Pultes 52 aufgeschoben  wird. Diese Stifte dienen gleichzeitig dazu,  das Notizblatt sehr leicht an seine     urspryg-.         liehe Stelle zu bringen, indem es mit seinen  Löchern wieder auf die Stifte 56 geschoben  wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung an Phonographen, Telephono- graphen und ähnlichen Apparaten zur Auf nahme und Wiedergabe von Tönen zweck.. Erleichterung ihrer Bedienung beim Abnehmen und Wiederaufsetzen der Walze, dadurch ge kennzeichnet, dass zur Verhinderung eines un sachgemässen Abnehmens der Walze bei noch aufgesetzten Schalldosen die Abhebevorrich- tung der Schalldosen oder ihrer Schreibstifte mit einer Verriegelung der Walze gegen ihr Abnehmen von der Trommel verbunden ist,
    und dass die Einstellung der Schalldosen an einer ganz bestimmten Stelle der wieder aufgesetzten Walze durch eine parallel der Walze angeordnete Notiztafel in Verbindung mit einem am Schlitten angebrachten Zeiger ermöglicht wird. UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Stellhebel für die Schalldosen mit der Sperrvorrich tung für die Walze in der Weise zwangs läufig verbunden ist, dass diese erst durch den Stellhebel in der abhebenden Stel lung der Schalldosen zum Abnehmen oder Aufsetzen der Walze freigegeben wird. 2.
    Einrichtung .nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeicbnet, dass die Walze von einer in eine Nut der Walze eingreifenden Sperrklinke am Ab ziehen von der Trommel verhindert wird, wenn eine der Schalldosen mit der Walze in Eingriff kommt. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet; dass die Achse der Walzentrommel an beiden Enden gelagert und das eine La ger an einem abklappbaren ,Bügel ange bracht ist, der zwangsläufig von der Ab hebevorrichtung der Schalldosen derart -verriegelt wird, dass ein Öffnen des La gers zweck.. Abnehmens der Walze erst nach dem Abheben der Schalldosen ge stattet. 4. Einrichtung. nach .
    Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Walze nebst den Schalldosen und ihrer Schlittenführung von. einem Gehäuse' eingeschlossen ist, bei dem der Zugang der Walze durch eine vom Stellmechanis- mus der Schalldosen verriegelbare Tür .vermittelt wird, die an einer der Stirn seiten in der Verschiebungsrichtung: der Walze angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4; dadurch ge kennzeichnet, dass das zu öffnende Seiten lager für die Achse der Walzentrommel mit der Tür des Gehäuses verbunden ist. 6.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen<B>1,</B> 3 und 4, dadurch ge-- kennzeichnet, -dass die Verriegelung . der Tür oder des Lagerbügels mit der Ab hebevorrichtung der - Schalldosen derart gekuppelt ist, dass eine Entriegelung zwecks Abnehmens der Walze erst nach dem Abheben der Schalldosen oder ihrer Schreibstifte möglich ist. 7.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, gekennzeich net durch eine zwangsläufige Verbindung \ der Verriegelung: für die Tür oder für den Lagerbügel mit der Abhebevorrich- tung für die Schalldosen, so dass eine Entriegelung selbsttätig eintritt, wenn die Schalldosen von der Walze abgehoben werden. B. Lagerung der Trommel für die Einrich tung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Achse ausser den .zwei Seitenlagern noch ein Mittellager besitzt, das zum Stützen der Achse dient, wenn das eine Seitenlager zweck. Umweehs- lung der Walze aus ihrer Lagerstellung abgenommen ist.
    9. Lagerung 'der Trommel für die Einrich tung nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1, 3 und 5, dadurch- gekenn- zeichnet, dass die "beiden Seitenlager als Spitzenlager ausgebildet sind, um nach dem Abnehmen des zu öffnenden- Lagers ein sicheres Wiedereinsetzen der Achse .. "in ihre -Lagerstellen zu erreichen. "10.
    Einrichtung nachPatentanspruch, dadurch gekennzeichnet, "dass die abgenommenen ZValzen .durch ein parallel der Walze " angeordnetesNotizblattkenntlichgemacht werden, auf dem der Inhalt und-die Lange der Gespräche auf der Walze vermerkt werden können, so dass durch Wieder aufsetzen der Walze und des Notiz- plattes ein leichtes Wiederauffinden eines bestimmten Gespräches ermöglicht- wird. 11.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1O, dadurch gekennzeich net, dass die Notizblätter auf einem schrä gen Pult unterhalb des Seballdosenschlit- tens oder der Walze angeordnet sind, undj " . zur Kenntlichmachung der Stellung des- Schlittens an ihm ein Geiger angebracht ist, der die Notizblätter beider Bewegung. des Schlittens bestreicht.,
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