CH90553A - Verfahren zum Regeln der Brennstoffeinführung bei Verbrennungskraftmaschinen. - Google Patents

Verfahren zum Regeln der Brennstoffeinführung bei Verbrennungskraftmaschinen.

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CH90553A
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Aktiengesellschaft Fuer Tie Co
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Tiefbohrtechnik Und Maschinenb
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  Verfahren zum Regeln der Brennstoffeinführung bei     Verbrennungskraftmaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf Verbren  nungskraftmaschinen, die mit Brennstoff  einspritzung arbeiten. Bei diesen     Maschinen     wird der     Brennstoff    am Ende des     Verdicli-          tungshubes    in den Arbeitszylinder eingeführt,  wobei er während der Einführung zerteilt  wird. Der Durchgangsquerschnitt ist bei be  kannten Motoren     unvergnderlich    und so be  inessen,     dass    die Verbrennungskurve bei nor  maler Umdrehungszahl und voller Belastung  der Maschinen den     gewünschten    Verlauf  nimmt. .  



  Das Verfahren gemäss der     Erfindung    be  steht darin; - dass der Durchgangswiderstand  durch die Einspritzvorrichtung derart ver  ändert wird, dass er bei zunehmender Be  lastung oder zunehmender Geschwindig  keit der ' Maschine verkleinert, dagegen  bei abnehmender Belastung oder abneh  mender Geschwindigkeit vergrössert wird.

    Zweckmässig spielt sich die     Einspritzung    bei  jeder Belastung- und Umdrehungszahl und  unabhängig von der Viskosität des ver  wendeten Brennstoffes so ab, dass die Kur-    bei währenddessen wenigstens angenähert  immer eine bleichgrosse Drehung ausführt,  wobei natürlich der Beginn des Einspritzens  auch eine     Verschiebung    erfahren kann, zum  Beispiel derart, dass bei hoher     Umläufszahl     früher eingespritzt wird als bei     geringer          Urnlaufszalil.    Es sind wohl     Brennstoffein-          spritzungsvorrichtungen    an     Verbrennungs-          kraftmaschinen    bekannt,

   bei denen Mittel  vorgesehen sind, durch die der     Durchgangs-          widerstand,        dein    der     Zerstäuber    dem einzu  führenden Treibmittel     entgegensetzt,    ver  ändert wird.

   Bei diesen bekannten     Einspritz-.          vorrichtungen    wird aber im Gegensatz     ziim          Verfahren    gemäss der Erfindung bei sinken  der Belastung und demgemäss     geringeren          Brennstoffverbrauch    der     Durcligangswider-          stand    verringert, dagegen bei steigender Be  lastung entsprechend     vergrössert.        Durch    die.

    Verringerung- des Widerstandes bei sinkender  Belastung soll der Übelstand beseitigt wer  den, dass nach vollständigem Leerblasen der  Düse beim vorhergehenden     Arbeitsgang    der  Brennstoff infolge zu grossen     Widerstandes              innerhälb    der zur Verfügung stehenden kur  zen Zeit nicht imstande ist, bis zum Ventil  sitz vorzudringen.  



  Die     .Zeichnungen    veranschaulichen meh  rere Ausführungsbeispiele der Einrichtung,  'die - zur Ausführung des Verfahrens gemäss  der     Erfindung    dienen und anhand deren das  Verfahren im folgenden beispielsweise be  schrieben wird. '  In     Fig.    1 bezeichnet 1 den     Verbrennungs-          räum,    2 die Einspritzöffnung und 3 das Ein  blaseventil einer     Dieselmaschine.    Der Brenn  stoff wird durch Fanal 4 und die Einblase=       luft    durch Fanal 5 zugeführt. Die Verände  rung der Grösse der Einspritzöffnung erfolgt  durch das Regelungsorgan 6.

   Dieses wird  durch ein Handrad 7 so verstellt; dass das       Einblasegemisch    ' bei der höchsten vorkom  menden Maschinenbelastung und Geschwin  digkeit ungehindert in- den Verbrennungs  raum gelangt und bei niedriger Belastung  und Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt  wird. .  



  Gemäss -     Fig.    2 gelangt das<B>Ei</B>     .inblase-          bemisch    durch mehrere feine     Öffnungen    8 in  den Verbrennungsraum 1. Der durch Kanal 1  eintretende Brennstoff wird     niit    der-     durch     Kanal 5 zugeführten und durch das Ventil 3  gesteuerten     Einbiaseluft    mittelst der im Re  <B>ge</B>     lungsorgan    6 angebrachten feinen Öffnun  gen 9 vermengt.

   In der gezeichneten Stel  lung lässt das Regelungsorgan das     Einhlase-          gemisch    lediglich durch eine einzige     Off-1          nung    in den Verbrennungsraum     eintreten     und     die        Zerstäubung    erfolgt ebenfalls nur  durch     wenige    feine Öffnungen 9. Diese Stel  lung ist für den Leerlauf der Maschine und  die niedrigste     UmdrelLUngszahl    bestimmt.  Bei zunehmender Belastung und     Umlaufs-          geschurindigkeit        muss    das Regelungsorgan  nach oben verstellt werden.

   Bei Vollbelastung  Und höchster     Geschwindigkeit    werden     s-.tmt-          liche        Einspritz-    und     Zerstäuberöffnungen     freigelegt.     -          Fig.    3 zeigt ein     Ausführungsbeispiel,    bei  dem das vom     Einblaseventil    3 gesteuerte       Einblasegemisch    auf dem     Wege    zum Ver  brennungsraum- 1 durch ein als Drehschieber    10 ausgebildetes - Regelorgan geregelt     wird..     Die.

   Einspritzöffnung 2 wird durch Ver  drehen dieses     Schiebers    überdeckt und das       Gemisch    gedrosselt: Diese     Zerstäubungsorgane,     die in den Drehschieber eingebaut sind, be  stehen aus den beiden     Kochplatten    11 und 12,  welche durch.     die    beiden Federn 13 und 14 von  einander entfernt gehalten sind. Durch Ver  drehen des Schiebers 10 in der Pfeilrichtung       werden    die     Zerstäuberhlatten    schräg zur       Durchgangsrichtung    des Gemisches einge  stellt und von auf den     keilförmigen    -Ring 15  drückenden Flauen 16 des Einsatzes 17 ein  ander genähert.

   Eine weitere Erhöhung des  Durchgangswiderstandes für das- Einblase  gemisch erfolgt     beim.Durchgang    durch die.       Zerstäuberplatten    infolge der durch die  schräge Stellung dieser Platten bedingten       Richtungsänderung.    -  Gemäss     Fig.    4 ist das     -Regelungsorgan     ebenfalls als Drehschieber 10 ausgebildet.

    Das vom , Ventil gesteuerte     Einblasegemisch     tritt durch eine Öffnung des     Schiebergehäu-          ses    18 und durch mehrere im     Schieber    10 an  gebrachte Öffnungen in den     Hohlraum    des  Schiebers, in dem , sich     Zerstäuberplat-ten     11, 12 befinden, und gelangt durch die     Ein-          spritzöffnung    2 in den     Verbrennungsraum    1.

         ,Die    Regelung des Schiebers 10 erfolgt durch  einen     Geschwindigkeitsregler    19; der bei fal  lender Belastung der Maschine eine Dreh  bewegung des Schiebers     bewirkt,    wodurch die  Anzahl der in - den     Schieberliöhlraum    mün  denden     Öffnungen.    vermindert und die     Ein-          spritzöffnung    teilweise. überdeckt wird.  



  In     Fig.    5     befinden    sich in einem Dreh  schieber 10 zwei     siebärtig    durchlochte Feder  platten 11, 12, die beim Verdrehendes     Selie-          bers    in der Pfeilrichtung einander genähert       werden.    Die Platten berühren sich-bei Voll  belastung und höchster Umlauf     sgeschwindig-          keit    in der Mitte. Bei zunehmender     Maschi-.          iienbelasthing    werden die Platten- zusammen  gedrückt und der     'Durchgangswiderstand    ver  grössert.

Claims (1)

  1. PATENTANZSPRUGFI1: Verfahren zum Regeln - der Brennstoff- einführung bei -Verbrennungskräftmaschinen, dadurch gekennzeichnet, dass bei zunehmen der Belastung oder Kolbengeschwindigkeit der Durchgangswiderstand der Einspritzvor- richtung verringert, dagegen bei abnehmen der Belastung oder Kolbengeschwindigkeit vergrössert wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, da.ss der Durch- @gang swiderstand derart geändert wird, . dass die Kurbel während der Einspritzung bei jeder Belastung,- Umdrehungszahl und unabhängig von der Viskosität des ver wendeten Brennstoffes immer eine gleich brosse Drehung ausführt. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ausser dem Durchgangswiderstand der Einspritzvorrichtung auch -der von die Gemischbildung bewirkenden Zerstäubern verändert wird, und zwar im gleichen Sinne. ' PATENTANSPRUCFI II Vorrichtung zur Ausführung des Verfah rens bei Verbrennungskraftmaschinen nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass in der Einspritzöffnung ein besonderes Regelungsorgan angeordnet ist.
    UNTERANSPRÜCHE \'3. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das Regelorgan mit einem Zerstäxiber verbunden ist und beide verstellbar sind. 4. Vorrichtung 'nach Patentanspruch II und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss beim Verstellen des Regelungsorganes sowohl der Einspritzquerschnitt, als auch der Durchgangsquerschnitt des Zerstäu= bers verändert wird- - ' 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass beim Verstellen des Regelorganes auch der Abstand von Zer- stäubungsorganen voneinander geändert wird. . 6. -Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 3, 4 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Durchgangsrichtung. im Zerstäuber verändert wird.
CH90553D 1918-02-01 1920-06-22 Verfahren zum Regeln der Brennstoffeinführung bei Verbrennungskraftmaschinen. CH90553A (de)

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