CH90627A - Maschine zur Frequenzumformung und zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz. - Google Patents
Maschine zur Frequenzumformung und zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz.Info
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Description
Maschine zur Frequenzumformung und zur gleichzeitigen Erzeugung von Wechselströmen verschiedener Frequenz. Das Hauptpatent betrifft eine Maschine, um gleichzeitig zwei Wechselströme verschie dener Frequenz zu erzeugen oder einen Wechselstrom von gegebener Frequenz in einen solchen von anderer Frequenz umzu- formen-Es wurden zunächst zwei unabhängige Arbeitswicklungen vorgesehen.
Nach vorlie= gender zusätzlicher Erfindung sind nun diese Wichlungen _ bei ungeradem Verhältnis der Frequenzen vereinigt, indem ein Teil der Wicklung für die hohe Frequenz zugleich die Wicklung für die niedere Frequenz bildet.
In der Zeichnung sind verschiedene Aus führungsbeispiele solcher vereinigter Wick lungen veranschaulicht, und zwar für die Polzahlen 6, 2. Die voll ausgezogenen Pfeile geben eine momentane Richtung des Stromes hoher Frequenz an; die gestrichelten Pfeile entsprechen dagegen dem Strom niedriger Frequenz.
Nach den Fig: 1 und 2 besitzt die Wick lung sechs Stäbe in zwei Gruppen 1-2-3, 4-5-6, deren jede aus drei um eine Pol teilung des Feldes hoher Polzahl entfernten Stäben aufgebaut ist und die um eine Pol= teilurig des Feldes geringer Polzahl gegen einander verschoben sind. Dabei ist der An fang des ersten Stabes 1 mit dem Anfang des sechsten Stabes 6 und. der Anfang des dritten Stabes 3 mit dem Anfang des vierten Stabes 4 verbunden.
Zwischen den Punkten .11 und As einerseits, den Punkten A2 und A4 anderseits tritt eine Einphasenspannung hoher Frequenz auf. Zugleich bilden die Punkte Bi, B2 an den Verbindungsstellen der Stäbe 1, 2 und der Stäbe 4, 5 Anschluss punkte für einen Einphasenstrom niederer Frequenz, da jeder der Stromwege 1-5 und 2-4 sich aus in Reihe liegenden Stäben zu-. sammensetzt, die um eine gerade Zähl von Polen des Feldes- hoher - Polzahl entfernt liegen.
Der Verlauf des Stromes hoher Fre quenz ist in Fig. 1, der Verlauf des Stromes niederer Frequenz in Fig. 2 durch Pfeile. an gedeutet. Bei dieser Wicklung ist es noch un günstig, dass die Anschlusspunkte A1,<I>A2, As,</I> A4 für den Strom hoher Frequenz verschie denes Potential haben, also nicht ohne wei teres parallelgeschaltet werden können. Man kann - dem aber leicht abhelfen, indem man unter Aufrechterhaltung der sonstigen An ordnung in - der einen Stabgruppe den vom Strom. niederer Frequenz freien Stab etwas anders anschliesst,'wie dies Fig. 3 zeigt.
Dort ist- das Ende des Stabes 6 mit dem Anfang des Stabes 4 verbunden. Der Strom hoher Frequenz fliesst alsdann -von A1 über die Stäbe 1, 2, 3 nach A3 und über die Stäbe 5,-4, 6 nach A4, während A2 nicht mehr An schlusspunkt ist. Da nunmehr die Punkte As und A4 gleiches Potential besitzen, können sie zu -einem gemeinsamen Anschlusspunkt A3,4 entsprechend Fig. 4 vereinigt werden.
Für die praktische Ausführung wird man die zu einer Gruppe 1-2-3, 4-5-6 ge hörigen Stäbe aus wickeltechnischen Grün den im allgemeinen nicht unmittelbar hinter einanderschalten, sondern solche Stäbe, die um eine Polteilung des Feldes geringer Pol zahl auseinanderliegen, zu einer Windung zu sammenfassen und wird ferner mehrere Stäbe in einer Nut-übereinanderlegen. Eine derart vervollständigte einphasige Wicklung ist in der Fig. 5 wiedergegeben. A1 und Aa, 4 sind wieder die Anschlusspunkte-- des Stromes hoher Frequenz, Bi, B2. -die Anschluss_punkte niederer Frequenz.
- Den sechs Stäben 1- 6 der Fig. 4 ent sprechen die Stäbe 1-6 der Fig. 5 und die .diametral daut liegenden Stäbe 1'-6'; es besteht- jedoch der- Unterschied, dass die sechs Stäbe 1-6 in Fig. 5 nicht um eine, -sondern Tim zwei Polteilungen des Feldes hoher Pol zahl voneinander entfernt sind. Die sechs Nuten sind durch die Buchstaben a-- f be zeichnet. - r
Wenn der Strom hoher Frequenz ein Dreh strom, der Strom niederer Frequenz ein ein phasiger Strom sein .soll, wie dies praktisch besonders in Betracht kommt, kann man eine Ausführung entsprechend Fig. 6 und 7 ver. wenden.
Die Arbeitswicklung besteht darnach aus drei einphasigen Wicklungen 1-2-3- 4-5-6, 7-8-9-l0-11-12, -13--14 <B>15--16-17-18</B> gemäss Fig. 4, die .um je <B>600,</B> bezogen auf das Feld .hoher PöhlzabI, gegeneinander verschoben sind und -deren An schlusspunkte je nach der Zugehörigkeit zu den verschiedenen Phasenwicklungen mit -B"1-B"2, A"'1-A"'2.-A"@g1 4-B"'1-B
bezeichnet sind. In Fig: 6 sind dabei die drei Wicklungen 1-2-3-4-5-6,. 7-8-9 10-11-12, 13 -14-1:5-16-17 --18 - für
-den Strom hoher Frequenz, abgesehen -von den Stellen B, getrennt und die zusammen gehörigen Anschlusspunkte A'1-A'3, 4, X', - A"s, a; A'''1-A"'s; 4 stehen lediglich Tiber die Niederspannungswicklungen eines Transforma tors T miteinander in Verbindung, an dessen Klemmen<I>x,</I> -Y, <I>z</I> hochgespannter Drehstrom der hohen Frequenz' abgenommen werden kann.
Um die richtige Phasenverschiebung von 120 elektrisch für den Drehstrom zu erhalten; ist im Transformator die Nieder spannungswicklung -zwischen den Ansehluss- punkten A"1 und A"3,4 in entgegengesetztem Sinne geschaltet wie die beiden andern Nie derspannungswicklungen: Von den Anschluss punkten B'1-B'2, B"1-B"2., B"i-B"'2 für den Strom niederer Frequenz stehen B'2 und B"1-, sowie B"2 und B"'1 unmittelbar mit einander in Verbindung, so däss die drei Teil wicklungen für die, niedere Frequenz in Reihe geschaltet sind.
An den Anschlusspunkten B 'i und B"'2 lässt sich alsdann der Einphasen strom niederer Frequenz abnehmen. -Der Stromverlauf ist für den einphasigen Wechsel strom durch die obere Pfeilenreihe, für den Drehstrom durch die untere Pfeilenreihe zum Ausdruck gebracht,, für den letzteren unter der Annahme, dass die mittlere Phase gerade den Höchststrom führt.
Im Unterschied von Fig: 6 sind nach Fig. 7 die Anschlusspunkte ', <I>A"3; 4-A"'3, 4</I> unmittelbar miteinander ver bunden. Die Wicklungen für die hohe Fre quenz sind also in Dreieck geschaltet und der Drehstrom hoher Frequenz lässt sich an den Klemmen u,- v; 7v abnehmen.
Zwischen die Ansehlusspunkte B'i-B'2, B"i-B"2, B"'1-B"'s ist jetzt eine Niederspannungs wicklung eines Transformators T geschaltet und eine unmittelbare Verbindung besteht nicht. Mit Rücksicht auf die bestehende Phasenverschiebung zwischen den einzelnen Spannungen niederer Frequenz ist dabei den drei Niederspannungswicklungen noch eine Drosselspule t vorgeschaltet, deren drei Wick lungen auf den Schenkeln eines dr eischeu- keligen Eisenkörpers untergebracht und so magnetisch miteinander verkettet sind.
Diese Drosselspule wirkt im Sinne einer gleich mässigen Verteilung des Einphasenstromes auf die drei Niederspannungswicklungen und gleicht so die Phasenunterschiede aus. Man kann auch ihre drei Wicklungen in Zickzack- Schaltung auf mehrere Schenkel verteilen, statt sie nur je auf einen Schenkel anzu ordnen.
Das durch die Schaltungen der Fig. 6 und 7 erzielbare Ergebnis kann man aber noch einfacher und vorteilhafter mit einer Anordnung nach Fig. 8 erreichen. Die drei einphasigen Wicklungen 1-2-3=4--b-6, 7-8-9-10-11-12, 13-14-15-16-17 -18 sind auch dort wieder um 60 des Fel des hoher Polzahl verschoben und im wesent lichen entsprechend der Fig.\ 1 und 2 aus geführt. Ein Unterschied besteht lediglich in sofern, als die freien, nicht vom Einphasen strom durchflossenen Stäbe 3-9-15, 6-12 -18 jeweils halbiert und die beiden Hälften parallel geschaltet sind, während zugleich die freien Enden dieser Stäbe 3-9-15, 6-12-18 die Anschlusspunkte
A"'1, A'2-A"2-A"'2 für den Strom hoher
Frequenz bilden. Für den Einphasenstrom sind die drei Anschlusspunkte B'1-B"i-B"'i über eine Drosselspule zu einem einzigen Anschlusspunkt Bi vereinigt und ebenso die Aiischlusspunkte B'2-B"2-B"'2 <I>zu</I> einem Punkt B2. Die Drosselspulen- entsprechen. dabei der Drosselspule t in Fig. 7 und sind in gleicher Weise aufgebaut, jedoch ist es zweckmässig, beide Drosselspulen auf einem gemeinsamen Eisengestell anzubringen.
Jeder der Anschlusspunkte Bi, B2 des Einphasen- systems ist gleichzeitig auch Verkettungs- punkt des DZehrphasensystems und die Wick lung der Fig. 8 bildet so drehstromseitig ein Sechsphasensystein in Sternschaltung.
Der besseren Übersicht halber ist dieses in. der Fig. 9 nochmals schematisch-veränschaülicht. Es sind dort an Stelle der in Fig. 8 ge zeichneten Stäbe nur Spulen eingetragen, während sonst an der Schaltung nichts ge= ändert ist.
Zwischen den Punkten<I>A"1,</I> A'2, A"'2 und anderseits zwischen den Punkten A'i, A"2 der Fig.8 und 9 tritt eineDreiphasenspannung' auf. Für jedes dieser Systeme besteht dabei eine sternförmige Verkettung mit zwei . Stern punkten Bi, <I>Bi,</I> so dass jeder der - beiden parallelen Wicklungszweige der einzelnen Phasen- gewissermassen für sich verkettet ist.
Man kann darnach ohne weiteres an den .bei den verschiedenen Anschlusspunktgruppen ver schiedene Ströme abnehmen, unter Umstän- den auch die eine Gruppe ganz unbelastet lassen, und es kann daher auch die eine Gruppe vollkommen wegfallen, wie dies Fig.10 zeigt.
Es sind dort die Stäbe 2-3-4; 7- 11-12, 14-15-16 fortgelassen, während die übrigen Stäbe ihre Schaltung gegenüber Fig. 8 nichtverändert haben. Bi und B2 sind dabei nach wie vor die Anschlusspunkte für das Einphasensystem, während A''1, A'2, - A"'2 nunmehr die Anschlusspunkte für das Drehstroinsystem- bilden: Der Drehstrom hoher Frequenz 'muss jetzt aber gleichfalls .
die Drosselspulen durchfliessen. Die hierdurch erzeugten Amperewindungen heben sich je doch auf, wenn man; wie früher bei Fig. 8 bereits angegeben, die beiden Drosselspulen auf einem gemeinsamen Eisenkern anbringt, und sind alsdann ohne Einfluss auf die Wir kung der Drosselspulen.
Statt einzelner Stäbe kann man Spulen benutzen, die mehrere Stäbe umfassen. Statt nach Fig. 8-10 die halben Stäbe parallel zu schalten, kann man alsdann die betreffenden Spulen mit halber Windungszahl -und dop peltem Querschnitt. ausführen. Die zweiten Spulenseiten kommen im Falle der Fig. <B>10</B> gerade an die Stellen zu liegen, an denen Stäbe weggefallen - sind; die vollständige W idklun,g, füllt also doch wieder alle Nuten aus, so: da;ss keif) Raum verloren geht..
Im- Falle von.Dreiphaserrstrom kann auch eine Verschiebung, der Phasenwicklungen um 120 _ des- Feldes- hoher Polzahl in Frage kommen, jedoch hat der angenommene kleinere Verschiebungswinkel vor) 60 bei einphasigem Strom niederer Frequenz den Vorteil, dass die an den verschiedenen Phasenwicklungen zu entnehmenden Ströme niederer Frequenz weniger in, der -Phase gegeneinander ver schoben sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Maschine zur Frequenzumformung und zur gleichzeitigen- Erzeugung von Wechselströ- men verschiedener Frequenz nach Patentan spruch des Hauptpatentes, für ungerades Pol- zahlverbältnis (2n+1):1 und dadurch ge kennzeichnet, dass ein Teil der Wicklung für die hohe Frequenz- zugleich die Wicklring für die niedere Frequenz bildet.UNTERANSPRüCHE 1. 'Maschine nach :Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Wicklung für die - hohe Frequenz aus Gruppen von (2n--1) um je eine Polteilung des Feldes hoher Polzahl entfernten, in Reihe ge schalteten Leitern zusammengesetzt ist.2. Maschine nach Patentanspruch, dadurch ' gekennzeichnet, dass von zwei um eine Polteilung des Feldes kleiner Polzahl gegeneinander verschobenen Gruppen von (2n+1)-Leitern je eine Teilgruppe von 2n Leitern abgezapft ist und jede Teil gruppe noch an. der Mitte angezapft ist, so -dass von Mitte zu Mitte der Teil gruppen - 2n Leiter hintereinanderliegen, welche ihrerseits .paarweise um eine gerade Zahl von Polen des Feldes hoher Polzahl entfernt sind. 3. Maschine nach.Unteransprüchen 1 und 2, . dadurch gekennzeichnet; dass Enden der beiden Leitergruppen die Anschlusspunkte des Stromes hoher Frequenz, die Mitten der Teilgruppen. .die ,Anschlässpunkte des Stromes niederer Frequenz bilden. _ 4. Maschine nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dä.ss die beiden Leiter gruppen parallelgeschaltet sind. 5. Maschine nach Unteranspruch 1 mit n-phasigem Strom hoher-und einphasigem Strom niederer Frequenz,' dadurch ge kennzeichnet, dass rr-Phasen*icklungen in der Umfangsicbtung gegeneinander ver schoben sind. 6.Maschine nach Unteranspruch 5, -dadurch gekennzeichnet, dass die Verschiebungs winkel für die n-Phasenwicklungen be zogen auf. das Feld hoher Polzahl kleiner als EMI0004.0036 sind. 7. Maschine nach Unteranspruch 5; dadurch gekennzeichnet, dass für den Strom der einen Frequenz 2n-Anschlusspunkte frei herausgeführt sind, während für den Strom der andern Frequenz weniger als 2n -herausgeführt sied.8:.Maschine nach Unteranspruch 7,. dadurch -gekennzeichnet; dass die Teile der n-Pha- . senwieklungen, aus denen die Wieklun g- für den einphasigen Strom niederer Fre quenz gebildet wird, durch Verbindung der zi)gehög-igen Anschlusspunkte hinter einandergeschaltet . sind und die -Wick lungen für den mehrphasigen Strom hoher Frequenz im übrigen getrennt :sind. 9.Maschine nach Unteranspruch. 7, dadürch- gekennzeichnet, dass die n-Wicklungen für den mehrphasigen Strom hoher Pre- quenz verkettet sind; während die darin befindlichen Stromwege für Strom vollkommen getrennt sind. 10.Maschine nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei frei herausge führte Anschlusspunkte jeder Phasen wicklung über je eine Transformator wicklung miteinander verbunden.-:sind. 11. M,aschirre nach Unteransprüchen, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, dass die n-Trans- formatorwicklungen zusammen auf einem Transformator, angebracht sind und ihnen zum Ausgleich der. Phasenverschiebung zwecks Abnahme des Stromes niederer Frequenz eine Drosselspule vorgeschaltet ist, welche die n-Stromkreise magnetisch - verkettet: 12.Maschine nach Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die zusanimengehZ5ri- gen Einphasenanschlusspunkte der n-Pha- senwicklung unter Einfügung von Drossel spulen miteinander zu einem einzigen A .nschlusspunkt verbunden sind und die zwei so entstehenden Anschlusspunkte gleichzeitig Verkettungspunkte für das Mehrphasensystem sind.13.- Maschine nach Unteranspruch. 4, dadurch gekennzeichnet,-däss der nicht vom Strom niederer Frequenz durchflossene Teil der Leitergruppen den doppelten Strom hoher Frequenz führt und seine freien Enden die Anschlusspunkte für den Strom hoher Frequenz bilden.. -
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