CH90697A - Verfahren zur Gewinnung von Ammoniumaluminiumsulfat aus eisenoxydsulfathaltigen Aluminiumsulfatlösungen. - Google Patents

Verfahren zur Gewinnung von Ammoniumaluminiumsulfat aus eisenoxydsulfathaltigen Aluminiumsulfatlösungen.

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CH90697A
CH90697A CH90697DA CH90697A CH 90697 A CH90697 A CH 90697A CH 90697D A CH90697D A CH 90697DA CH 90697 A CH90697 A CH 90697A
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ammonium
sulfate
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alum
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Gans Robert Dr Prof
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Gans Robert Dr Prof
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      Verfahren    zur Gewinnung von     Aminoniumaluminiumsulfat    aus     eisenoxydsulfathaltigen          Aluminiumsulfatlösungen.       Um aus einer     eisenoxydsulfathaltigen          Tonerdesulfatlösung    reine Tonerde gewinnen       zii    können, sind verschiedene Wege einge  schlagen worden. Das gewöhnliche Verfahren  besteht wohl .darin, dass man nach Zusatz  von Kalium- oder     Ammoniumsulfat,    eventuell  nach Reduktion des     Eisenoxydsulfates,    zu  nächst: Alaun gewinnt.

   Dieser Alaun ist je  doch selten genügend eisenfrei,     soa    dass man  gezwungen ist, denselben noch ein- oder     meh-          reremale        umzukristallisieren.    Die Reduktion  des     Eisenoxydsulfates    und die Umkristalli  sation bewirken aber - abgesehen von den  Kosten und der grossen Apparatur - eine       starke    Verzögerung der Darstellung.,  Um diese Nachteile zu umgehen und den  Alaun direkt genügend eisenfrei zu erhalten,       kann    man nach vorliegendem Verfahren  folgendermassen vorgehen:

   Man setzt- zu der       ferrisulfathaltigen        Toiierde:sulfatlösung,    die  durch Aufschliessen von     Tonerdegesteinen          vermittelst        Scliwefelsii,ure,    Sulfaten, z. B.

         Ammoniumsulfat,    oder     Bisulfaten    gewonnen  werden kann,     Ammoniumsulfat    in einer    grösseren Menge,- als zur Bildung des Am  moniumaläuns notwendig ist, hinzu, ferner  eine Base in     genügender        Mcnge-;-um    das nach  dem Auskristallisieren des Alauns in Lösung       bleibende    Eis     enoxydsulfat    in basische     Eisen-          oxydsiilfate    zu     überführen,    und lässt dann  den Alaun unter Störung der Kristallisation  in kleinen     Kristallen    auskristallisieren.  



  Der zu verwendende     Überschiess    an Am  moniumsulfat richtet sich nach der Menge- des  vorhandenen Eisenoxyds. Er     erhöht    auch die  Ausbeute an Alaun. .  



  Der weitere Zusatz einer Base ist er  forderlich, weil     basische        Eisenoxydsulfate     das Eisen     bedeutend    schwerer in den     Alaiin     übergehen lassen als normale     ,oder    saure       Eisenoxydsulfate.    Der zugesetzte     Üherscliuss     an     Ammoniumsulfat    dient auch noch dazu,  um die basischen     Eisenoxydsulfate    in Lösung  zu halten. Als zuzusetzende Base kann man  auch Ammoniak direkt verwenden.

   Da; aber  mit einem     Überschuss    von     Ammöniumsiilfat     gearbeitet wird, entsteht durch den Zusatz    
EMI0002.0001     
  
    einer <SEP> beliebigen <SEP> Base <SEP> durch <SEP> Umsetzung. <SEP> immer
<tb>  freies <SEP> Ammoniak. <SEP> "
<tb>  Endlich <SEP> ist <SEP> die <SEP> Störung <SEP> der <SEP> Kristallisation,
<tb>  -zum <SEP> Beispiel <SEP> durch <SEP> Unirühreis, <SEP> notwendig
<tb>  weil <SEP> der <SEP> dann <SEP> entstehende <SEP> kleinkristallinische
<tb>  Alaun <SEP> noch <SEP> weniger <SEP> Eisen <SEP> enthält <SEP> als <SEP> grosse
<tb>  Kristalle. <SEP> Man <SEP> kann <SEP> beim <SEP> Auskristallisieren
<tb>  auch <SEP> gleichzeitig <SEP> abküblen. <SEP>   Der <SEP> auskristallisierte <SEP> Alaun' <SEP> wird <SEP> zweck  mässig <SEP> mit <SEP> Ammonzllm-Stllfatlüsllng <SEP> gewa  sollen:

   <SEP> " <SEP> Das <SEP> erste <SEP> ZVascllwasser <SEP> kann' <SEP> nach
<tb>  Ausfällung <SEP> des <SEP> Eisens, <SEP> das <SEP> spätere <SEP> Wasch  wasser, <SEP> kann <SEP> - <SEP> direkt <SEP> beim <SEP> Aufschliessen <SEP> der
<tb>  Tonerdegesteine <SEP> mitverwendet <SEP> werden.
<tb>  



  Beispielsweise <SEP> geht <SEP> man <SEP> von <SEP> 'einet
<tb>  scliwefelsäuren <SEP> Lösung <SEP> aus, <SEP> die <SEP> etwa <SEP> 'Z,5 <SEP> % <SEP>   A1203 <SEP> und <SEP> 1,2 <SEP> % <SEP> I'ez03 <SEP> enthält. <SEP> Auf <SEP> Ton  "erde <SEP> berechnet <SEP> wären <SEP> somit <SEP> etwa <SEP> 16 <SEP> % <SEP> Eisen  oxyd <SEP> vorhanden.- <SEP> Man <SEP> fügt <SEP> zu <SEP> je <SEP> 7.00 <SEP> eins
<tb>  dieser <SEP> eisenoxydsulfathaltigen <SEP> Aluminium  sulfatlösung <SEP> je <SEP> nach <SEP> ihrer <SEP> Azidität <SEP> 2,6. <SEP> bis
<tb>  5,2 <SEP> cn2 <SEP> oder <SEP> noch <SEP> mehr <SEP> an <SEP> 10. <SEP> %igem <SEP> Am  m <SEP> <B>II' <SEP> k</B> <SEP> und <SEP> ferner <SEP> <B>30</B> <SEP> -,r <SEP> <B>(NII,),.SO,</B> <SEP> und
<tb>  o <SEP> la <SEP> <B>- <SEP> :

  Z</B>
<tb>  lässt <SEP> diese <SEP> Lösung <SEP> unter <SEP> Umriihren <SEP> und <SEP> Ab  kühlen <SEP> auskristallisieren.
<tb>  



  Der' <SEP> Eisengehalt <SEP> des <SEP> so <SEP> gewonnenen
<tb>  Alauns <SEP> beträgt <SEP> nur <SEP> 0;04 <SEP> bis- <SEP> 0,06_ <SEP> % <SEP> Eisen
<tb>  (auf <SEP> Tonerde <SEP> berechnet), <SEP> also <SEP> erheblich,-we  niger-als <SEP> 0,1 <SEP>  /a. <SEP> welche <SEP> Grenze <SEP> bei <SEP> metallirr=
<tb>  gischer <SEP> Toneide <SEP> nach <SEP> Luise <SEP> nicht <SEP> überschrie  ten <SEP> werden <SEP> darf.
<tb>  



  Unter <SEP> leiclien <SEP> Bedingungen <SEP> find <SEP> äqui  valentem <SEP> Ersatz <SEP> des <SEP> freien <SEP> Ammoniaks <SEP> durch
<tb>  eitle <SEP> beliebige <SEP> Base,, <SEP> erhält <SEP> man <SEP> die <SEP> gleichen     
EMI0002.0002     
  
    günstigen <SEP> Resultate. <SEP> Wenn <SEP> mau <SEP> dagegen <SEP> im
<tb>  Beispiel <SEP> nur <SEP> 10 <SEP> gr <SEP> (N114)2 <SEP> S04 <SEP>  & erwendeli
<tb>  wütete, <SEP> so <SEP> -tritt <SEP> leicllf;

  _ <SEP> besonders <SEP> bei <SEP> stärkerer
<tb>  Ba.sizität <SEP> der <SEP> Eisenoydsizlfiite, <SEP> eine <SEP> Ausfäl  hing <SEP> von <SEP> basischem <SEP> Eisenoxydsulfal <SEP> ein.- <SEP> Der <SEP> '
<tb>  Übetscliüss <SEP> von <SEP> Ammoniumsnlfat <SEP> ist <SEP> also <SEP> sehr
<tb>  wesentlich <SEP> für <SEP> das <SEP> Inlösuägbleiben <SEP> des <SEP> ba  sischen" <SEP> Eisenoxydeulfates. <SEP> . <SEP> - <SEP> - <SEP> -

Claims (1)

  1. PATENANSPRUCH: EMI0002.0003 Ver@ahre.u <SEP> zur <SEP> . <SEP> Gewinnung <SEP> von <SEP> eisen- armein <SEP> Ammonium-Alüminiumslllfat <SEP> . <SEP> aus <tb> eisenoxydsulfathaltigeri <SEP> Ahuniniumsulfat lösungen <SEP> durch <SEP> Zusatz <SEP> Ton <SEP> Ammoniumsulfat <tb> und <SEP> Ailslzristallisieretlassen <SEP> des <SEP> Alauns, <SEP> da durch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> voni <SEP> Ammonium <I>s</I> <SEP> ulfat <SEP> eine.
    <SEP> grössere <SEP> Menge <SEP> zugesetzt <SEP> wird, <tb> als <SEP> zur <SEP> Bildung <SEP> des <SEP> Ammoniumalauns <SEP> not i@,eilclig <SEP> ist, <SEP> däss <SEP> man <SEP> ferner <SEP> eine <SEP> Base <SEP> in <SEP> ge nügender <SEP> Menge <SEP> zusetzt, <SEP> um <SEP> das <SEP> in <SEP> Lösung <tb> bleibende <SEP> risenoxytlsulät <SEP> in <SEP> basiscje <SEP> linsen> <tb> ox'yelstilfate <SEP> "überzuführen, <SEP> und <SEP> .dann <SEP> -durch <tb> Störung <SEP> -der <SEP> Kristallisation <SEP> kleine <SEP> Kristalle <tb> erzeugt. <SEP> .
    EMI0002.0004 UNTRRANSPRüCFIE EMI0002.0005 1: <SEP> --#?erfähreii <SEP> nach <SEP> Patentanspruch, <SEP> .dadurch <tb> gekennzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> als= <SEP> zuzusetzende <tb> Base <SEP> Ammoniak <SEP> verwendet. <tb> 2: <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <SEP> .und <SEP> -Uri terä,nspruch <SEP> 1, <SEP> dadurch <SEP> 'geleilnaeiahnet, <tb> dass <SEP> man <SEP> die <SEP> Kristallisation <SEP> Letter <SEP> Abküh lung <SEP> vornimmt. <SEP> . <SEP> - <SEP> '
CH90697D 1917-09-21 1919-07-14 Verfahren zur Gewinnung von Ammoniumaluminiumsulfat aus eisenoxydsulfathaltigen Aluminiumsulfatlösungen. CH90697A (de)

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