CH90722A - Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von Tönen, welch letztere auf einen vom Bildträger getrennten Tonträger elektromagnetisch durch eine telegraphonartige Einrichtung aufgeschrieben werden. - Google Patents

Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von Tönen, welch letztere auf einen vom Bildträger getrennten Tonträger elektromagnetisch durch eine telegraphonartige Einrichtung aufgeschrieben werden.

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  Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von  Tönen, welch letztere auf eineu vom Bildträger getrennten Tonträger elektromagnetisch  durch eine telegraphonartige Einrichtung aufgeschrieben werden.    Es bind bereits Vorrichtungen zur dauernd  gleichlaufenden Wiedergabe von gleichzeitig  oder zu verschiedenen Zeiten aufgenommenen  Ton- und Bildleistungen bekannt, z.B. solche,  bei denen eine Kupplung zwischen der Fort  schaltung des Bildträgers und des Tonträgers,  z. B. einer Phonographenwalze ete., zwecks  gemeinsamer zwangsläufiger, synchroner Be  wegung erfolgt.

   Die Tonwiedergabe wird  hierbei dadurch ausgelöst,     dass    ein Strom bei  der Betätigung der Kupplung über einen  Elektromagneten geschlossen wird, dessen  Anker bei Anfallen die Nadel der Phono  graphenschalldose zum Eingriff in die Schrift  rinne freigibt.  



  Diesen Vorrichtungen für vorliegenden  Zweck haften verschiedene,<B>die</B> Brauchbarkeit  und Zuverlässigkeit erheblich einschränkende  Nachteile an. Vor allem weisen derartige  Vorrichtungen dew Ülielstand auf, dass sich  eine absolut genaue synchrone Einstellung  bei der Inbetriebsetzung bei der Wiedergabe  nur schwierig erzielen lässt. Die Schwierigkeit    ist bei Beginn der gemeinsamen Vorführung  der Bild- und Tonleistung gering, wächst  jedoeh erheblich bereits bei der ersten durch  Ablauf der Walze notwendig gewordenen  Auswechslung, derselben.

   Jede Phonographen  walze weist am Beginn und Ende der Schrift  rinne mehrere nicht durch Schallschwingungen  veränderte, sondern "glatte"     Schriftrinuen-          windungen    auf, und es ist aus der Betrach  tung sehr schwer zu Unterscheiden, an welcher  Stelle genau die Tonbeschriftung beginnt und  wo sie endet.

   Kuppelt man also die     Phono-          grapheii,walze    und den     Bildvorfübrungsapparat     gleichzeitig, darin läuft     die-Walze        beispiels-          Weise    einige Sekunden,<B>-</B> ohne     dass    die Sc     häll-          dose    einen Ton von sich gibt.

   Mittlerweile  hat jedoch. infolge     dbr    Bewegung der     Film-          transportvorrichtung    die Bildvorführung be  reits begonnen, so     dass    der Ton     nachhinkt.     Da es fast unmöglich ist, die Zeitdauer dieses  leeren     "Vorla#ifs"    der Walze bis zum Ein  setzen des Tons genau festzulegen, das heiss<B>-</B> t  die Nadel jeweils an gleicher- Stelle der      Schriftrinne in Eingriff zu bringen, ist es  auch sehr schwer, von     vorneherein    festzulegen,  um wie viel Zeit die Filmtransportvorrichtung  zum Ausgleich leer vorlaufen Muss. Die Folge  dieser Schwierigkeit ist, dass der absolut  sichere synchrone Anlauf von vorneberein  keineswegs gewährleistet ist.

   Dieser Übelstand  tritt naturgemäss jedesmal auf, wenn eine  Phonographenwalze abgelaufen ist und eine  neue eingesetzt werden muss.  



  Ein weiterer, die genau gleichzeitige     In-          betriebetzung        veihindärnder    Umstand     iqt    bei  diesen Vorrichtungen der, dass vom Einschal  ten der Kupplung bis zur wirklichen     Ein-          sö    tzung der Bewegung stets etwas Zeit ver  streicht. Dauert es beispielsweise nur einen  Bruchteil einer Sekunde länger, bis sich der  Tonträger in Bewegung setzt, als 'bis sich       Aer    Film zu bewegen anfängt, dann ist bereits  der Synchronismus gestört. Wenn dies atieh  nur in geringern Masse der Fall ist, so genügt  es doch unter Umständen, um die Differenz  lästig iii Erscheinung treten zu lassen.

   Es  ist dies ein Nachteil jeder Vorrichtung, bei  der die Kupplung von Tonträger und Film  durch Ein-, bezw. Ausrücken von Zahn- oder  Kegelrädern, elektrische Auslösung der     Scliall-          dose    mittelst Hilfselektromagneten ete. be  wirkt wird.  



  Die Vorrichtungen, bei denen zur syn  chronen Aufnahme und Wiedergabe von Ton  und Bild Plionographen zur Verwendung  kommen, weisen den weiteren erheblichen  Nachteil auf,' dass, während der Filmträger  (der Film) nahezu unbegrenzte     Aufnabme2     fähigkeit be sitzt, da er beliebig lang hergestellt  und verwendet werden kann, der Tonträger  (die Phonographenwalze oder Grammophon  scheibe) nur eine im Verhältnis zur Filmlänge  ausserordentlich geringfügige, Aufnahmefähig  keit aufweist, da ' einer Vergrösserung der  Walzen, beziehungsweise Scheibenabmessun  gen sehr rasch aus praktischen Gründen eine  Grenze gesetzt ist.

   Dieser Nachteil bed ingt  im we sentlichen die Notwendigkeit fortwäh  render Unterbrechung nach Ablauf des begrenzt  aufnahmefähigen Tonträgers und die Schwie  rigkeit der jeweiligen Wiederherstellung des    Synchron ' ismus mit der neuen Phonographen  walze.  



  Man bat deshalb und zuin Vermeiden  anderer Ubelstände auch schon vorgeschlagen,  den Bildträgor mit dem Tonträger zu ver  einigen. Diese Einrichtung gestattet nun aber  nicht eine besonders gute Vorriehtung zum  Übertragen von Tönen, nämlich des     Telegra-          phons,    zu verwenden. Versucht man es aber,  so ergeben sich neue Schwierigkeiten in dem  Herstellen Lind däuernclen Erhalten des Gleich  laufes. Di ' ese sollen gemäss der Erfindung  behoben werden.  



  Gegenstand der Erfindung ist eine Vor  richtung, welche bei Verwendung band- oder  drahtförmiger Tonträger, also solcher, die wie  die Bildbänderin beliebiger Länge herzustellen  sind, sowohl bei der Aufnahme wie bei der  Wiedergabe das Herstellen und, dauernde Er  halten des Gleichlaufes ermöglicht. Gemäss  der Erfindung soll der band- oder drahtförmige  Tonträger dadurch synchron mit dem Film  band bewegt werden,     dass    er über eine auf  der die Bewegung des Filmbandes bewirken  den Antriebswelle sitzende Rolle läuft und  von auf besonderen Wellen sitzenden Rollen  bezw. aufgewickelt wird.  



  <B>ab</B>  In Fig. 1 ist eine beispielsweise Ausführung  eines Kinematographenaufnahmeapparates mit  der Einrichtung zur Auf nahme des Tons im  Durchschnitt dargestellt. Fig. 2 stellt     sehe-          matisch    die Auf- und Abwickelvorrichtung  für den-     Toin & äger    dar.     Fig.-3    stellt eine  Einrichtung am. kinematographischen Auf  nahmeapparat dar, die im Falle     einer-Unter-,          brechung    der     Filmbandfö#derung    die Wieder  herstellung in der Übereinstimmung im- Ablauf  von Film und.

   Tonträger ermöglicht.<B>-</B> Der  Wiedergabeapparat ist nicht- dargestellt.     Der-          selb-e    ist nach den gleichen     Gesicb:tgptiiikteii     gebaut, wie. der     Aufnalimeapparat,   <B>-</B> jedoch  naturgemäss mit den<B>f & </B> die Wiedergabe not-.

    wendigen- Abänderungen,  In     Fig.   <B>1</B> bedeutet<B>A</B> die- mittelst     der-          Handkurbel   <B>,</B>     H    oder auch     mittelsf-idotorischeil     Antriebs drehbare Achse,- die sowohl die den  Transport des- Filmbandes F- bewirkenden,  mit Greifzähnen oder -dergleichen versehenen,      niittelst der Übersetzung U ruckweise beweg  ten, auf der Welle gleitenden Räder R, R,  als auch das Transportrad Tr für den aus  Stahlband oder -Draht bestehenden Tonträger  T trägt.

   Die Einrichtung kann beispielsweise,  wie in Fig. 1 schematisch angedeutet, so  getroffen werden, dass die gleitend auf der  Welle A aufsitzenden Greifräder R, R mit  dem fest auf der Welle A sitzenden Rad ri  durch eine Übersetzungsvorrichtung U, zum  Beispiel eine Malteserkreuzeinrichtung, ver  bunden sind, die die kontinuierliche Drehbe  wegung der Welle A in eine ruckweise     Be-          wegung    des Räderpaares     R,   <I>R</I> umsetzt, zum  Zwecke der Erzielung des ruckweisen Trans  ports des Filmbandes. Mittelst des gleichfalls  fest auf der Achse A befestigten Rades W  wird mit Hilfe des Riemen- oder Kettenantriebs  K das bei der Aufnahme zur Aufwickelung  des vom Rad C kommenden, magnetisierten  Totiträgers T bestimmte Rad B (Fig. 2) an  getrieben.

   Die beiden Enden des draht- oder  bandförmigen Tonträgers sind an den Rädern  B und C befestigt und über das Transportrad  Tr gelegt. Um ein Gleiten des Tonträgers  auf dem Transportrad Tr und damit Störungen  im synchronen Ablauf zu vermeiden, ist der  Tonträger in 11/2 Touren um das Transportrad  gelegt. Bei der Drehung der Achse wird  demnach vermittelst des Transportrades Tr  der Tonträger vom Rad C abgewickelt und  auf     clas    durch Reibungskupplung mit seiner  Welle verbundene Rad B aufgewickelt, Zwi  schen dem Rad Tr und dem Rad C oder B  wird der Tonträger an der zur Aufzeichnung  der Töne auf dem Tonträger dienenden Ein  richtung E vorbeigeführt, die einen Elektro  magneten besitzt.

   Die Drahtwicklung der  Spule des Elektromagneten steht einerseits  mit einem Pol einer an geeigneter Stelle im  G ehäuse des Auf nahmeapparates untergebrach  ten Batterie b, anderseits mit einer Klemme  des Mikrophons M in Verbindung. Die zweite  Klemme dieses Mikrophons ist in dem zweiten  Pol der Batterie b verbunden (Drahtleitung d).  Das Mikrophon kann, wie es beispielsweise  in Fig. 1 dargestellt ist, am Gehäuse fest  befestigt sein. In letzterem Falle steht es    durch ein besonderes, aus dem Gehäuse     here     ausführendes, entsprechend langes Kabel mit  dem Elektromagnet und der Batterie in Ver  bindung. Der Aufzeichnungsnirgang spielt.  sich so ab, dass die aufzuzeichiienden Töne  auf das Mikrophon einwirken und vermittelst  dieses den von der Batterie b gelieferten Strom  entsprechend beeinflussen.

   Der Magnetismus  des Elektromagneten E wirkt wie beim     Tele-          graphon    auf den vorbeigeführten Tonträger T  aus Stahl ein, beziehungsweise magnetisiert  denselben, wobei die Stärke des induzierten  Magnetismus gemäss den durch das Mikrophon,  beziehungsweise die aufgenommenen Schall  wellen erzeugten Stromschwankungen im  Stromkreis Batteriemikrophonälektronagnet  sich, verändert.

   Um eine sichere Führung des  Tonträgers vor dem Elektromagneten und  stcten gleichbleibenden Abstand' von diesem  ZU erzielen, wird der Stahldrallt, beziehungs  weise das Band durch Ösen<I>o, o</I> geführt,. die  am     Elektromagnetträger    angebracht     werden.-          Die    Aufzeichnung der Töne auf     den    Tonträger  kann entweder vor oder nach Passieren des  Transportrades     Tr        ei-folgen.    Selbstverständlich  können gleichzeitig eine Anzahl von Stahl  bändern oder -Drähten, entsprechend angeord  net, verwendet werden. Die. beiden Räder     R,#     R sind, wie ersichtlich, durch eine Büchse D  miteinander verbunden, welche drehbar auf.

    der Welle<B>A</B> gelagert ist. 9-2     dieiit-zuw    An  trieb eines Touren- oder Meterzählers     Tz,     der somit selbsttätig die Zahl der von der  Achse<B>A</B> vollführten     Umdrehung#    beziehungs  weise die abgelaufene 'Meterzahl, aufzeichnet.  Der Antrieb des Tourenzählers.     Tz    kann auch  durch eines der     Filmtransporträder   <B>B</B> erfolgen.

    In diesem Falle wird auch- der Zähler     Tz     gemäss der Filmbewegung ruckweise     fortge-          schaltet.    Im     Pal        le    einer Unterbrechung des  Filmablaufes aus irgend einem Grunde wird  die zeithohe Übereinstimmung einfach und  schnell dadurch wieder     bei-gestellt.,        dass    der  Film derart wieder eingesetzt wird,     dass.    von  einer am Rande des Films im Bereich, der       zum    Transport dienenden     Durchlochung    vor  gesehenen, fortlaufenden.

   Nu     merierung    die  jenige Nummer des- Einzelbildes- im Bildfenster      f erscheint, welche mit der Nummér des die  Zahl der Umdrehungen der Welle A (die  gleichzeitig zwangsläufig den Tonträgertrans  portbesorgt), oder die Zahl der abgelaufenen  Meter, oder die Zahl der am Bildfenster  vorbeigegangenen Einzelfilmbilder anzeigen  den Zählers Tz übereinstimmt.  



  Fig. 3 zeigt eine Einrichtung, die ermög  licht, während der Aufnahme die die synchrone  Wiedergabe von Ton und Bild ermöglichende       Numerierung    des Filmrandes     gleichlautend     mit     denAngaben    des     anderAussenseite    des  Auinahmeapparates angebrachten Zählers Tz  fortlaufend und synchron auf dem Filmrande  aufzubringen.

   Diese synchrdne Anbringung der  Numerierung ist aus dein Grunde erforderlich,  weil im Gegensatz zu der praktisch kaum,  begrenzten Länge des Tonträgers die Länge  des Filmstreiföns aus technischen und     prakä-          sehen    Gründen verhältnismässig beschränkt  ist, woraus sieh häufige Unterbrechungen der  Aufnahme, zum Beispiel zwecks Neuladung  des     Aufnabmeapparates    mit unbelichteten  Filmspulen, ergeben. Unterbrechungen der  Aufnahme werden auch deshalb häufig erfor  derlich, weil die Einzelabschnitte der Hand  lung an verschiedenen Orten wegen des Sze  nenwechsels ete. aufgenommen werden müssen.  



  Um nin bei cler Wiedergabe eine vollstän  dige Wiederübereinstimmung zwischen dein  Ton und Bild beim Aneinanderfügen der Bild  bänder zu erzielen, werden sämtliche zusam  mengehörige Einzelfilmstreifen unabhängig  von den Aufnahmeunterbrechungen mit einer  fortlaufenden Numerierung der Einzelbilder  am Rande versehen.  



  Zu diesem Zwecke ist eine dein Zähler Tz  ähnliche Numeriervorrichtung Tzi (Fig. 3)  im Innern der Aufnahnickammern vorgesehen.  Diese Nurneriervorrichtung ni wird von  dem einen Rad des auf der Achse A auf  sitzenden, durch die Übersetzungsvorrichtung  U ruckweise vorwärts bewegten Filmtrans  portgreifräderpaares R, R, das in der in Fig. 3  dargestellten Anordnung beispielsweise glei  tend auf der Welle 4 angebracht ist, mittdlst  Riemen, Kette odeidergleichen e und Rad n  angetrieben. Auf aer Achse der Numerier-    vorrichtung Tz1 ist das mit Greifzähnen     ver-          seheue    Rad r3 angebracht, das mittelst der  Kette oder des Riemens ete. ei den Zähler Tiz  betätigt. Dic Numeriervorrichtung Tz1 läuft  somit gleichlaufend in den Angaben mit dem  Zähler Tz ab.

   Sie ist derart neben dem  Bildfenster f angeordnet und so eingerichtet,  da<B>ss</B> sie beim Abwickeln des Films F während  der Aufnahme selbsttätig auf dem Rande des  Films, zweckmässig zwischen den zum Vor-.  trieb dienenden Durchlochungen, die Nummer  des jeweiligen Einzelbildes, beziehungsweise  die Zahl der abgelaufenen Meter aufzeichnet.  Es befindet sich sonach stets die in einem  gegebenen Moment auf dem Film aufgebrachte  Zahl auch in Übereinstimmung mit der vom  Zähler Tz auf der Aussenseite des Aufnahme  apparates angegebenen Zahl. Die Aufzeich  nung kann hierbei auf mechanische Weise,  z. B. durch Einkerbung, Einfärbung ete., er  folgen, sie kiinn jedoch auch zweckmässig auf  photographischem Wege bewi rkt werden.  



  Das Prinzip erfordert, dass der Tonträger  zweckmässig wesentlich schneller transportiert  wird als der Bildträger, dass somit die Über  setzung vom Langsamen ins Schnelle eine  grössere beim Tonträger ist. Das Verhältnis  der Bewegungsgeschwindigkeit beträgt im  vorliegenden Fall zweckmässig 1 : 7, so dass  der Tonträger bei einer Umdrehung der Welle  A etwa 2,10 m vorwäftsbewegt- wird, während  in der gleichen Zeit der bildtragende -Film  zirka 0,30-m befördert wird.  



  Bei der     besehriäbej'ien    Vorrichtung ist der  Tonträger     und    sein Bewegungsmechanismus  mit dem Bildträger und     dess.en        Bewegungs-          mech-anismus    zu einem einzigen Apparat mit  gemeinsamer     Fortscbaltung        zusaminengebaut.     Dies ist deshalb nicht zweckentsprechend, -weil  diese Ausbildung nicht für jede     it        gebräuch-          lichen    Bildaufnahme- und Wiedergabeapparat  verwendet werden kann.<B>-</B> Diesen Nachteil  kann man dadurch beseitigen,

       dass    man     deu          Bildträgerapparat    (das ist der Bildträger und       sein#Bewegungsmeehanis.mus)    vom     Tonträger-          apparat    (das ist     der*    Tonträger     und    sein     Be-          wegungsni.echanismus)    trennt,

       un.d        dass        -man     bei     dbrAufnahme        und        Wiederzabed'en.letzteren         mit einem beliebigei i Bildträgerapparat durch  eine geeignete Vorrichtung (z.B. biegsame  Welle) kuppelt. Hierbei erfolgt die Fortbe  wegung des Bildträgers durch den Tonträger  synchron mit diesem. Am Tonträgerapparat  kann ferner noch ein Geschwindigkeitsmesser  vorgesehen sein, nach dessen Angabe bei der  Aufnahme sich die spätere Wiedergabe richtet,  wodurch eilte einwandfreie Darbietung erzielt  wird.  



  Eine beispielsweise Ausführungsform eines  derartigen Tonträgerapparates ist in Fig. 4  der Zeichnung in einer Ansicht dargestellt.  



  Hiernach ist T wieder der Tönträger, der  von der Spule C abgewickelt und' auf die  Spule B aufgewickelt wird. Tr ist die auf  der Achse A ' sitzende Transport- oder Syn  chronscheibe für die Fortbewegung des Bild  trägers, welche vom Tonträger zweckmässig  in 11/2 W indungen umschlungen wird. B ist  der Aufnahme- bezw. Wiedergabeapparat.  



  Der Antrieb des Tonträger erfolgt durch  einen Motör O, dessen Bewegung einerseits  auf die Achse 41 eitles Transportrades Tr1  übertragen wird, das den Toriträger fortbe  wegt; anderseits setzt der Motor O den Frik  tionsantrieb der Aufwickelspule B des Ton  trägers T in 'Bewegung. Auch um das  Transportrad Tr1 ist der Tonträger zweck  mässig in 11/2) Windungen geschlungen. Der  ganze eben beschriebene Toriträgerapparat ist  unabhängig vom Bildträgerapparat. Durch  geeignete Verbindung eines derartigen     Ton-          trägerapparates    mit irgend einem beliebigen  Bildfrägerapparat wird der synchrone Lauf  von Tonträger und Bildträger bewirkt.  



  Eine solche Verbindung kann beispiels  weise durch eine biegsame Welle hergestellt  werden, welche die Welle<B>A</B> mit einer der  Wellen des Bildträgerapparates verbindet. In  diesem Falle wird der synchrone Lauf von  Bildträger und Tonträger durch den letzteren  bewirkt. Würde zum Beispiel die Schnur  transmission, welche die Bewegung des Mo  tors auf das Transportrad Tr1 überträgt,  schleifen und würde infolgedessen der Ton  träger T langsainer laufen, so würde dieser    langsamere Lauf durch den Tonträger syn  chron auf den Bildträger übertragen werden.  



  G isi ein Geschwindigkeitsmesser beliebi  ger Konstruktion, welcher den Lauf des Ton  trägers bei der Aufnahme feststellt und bei  der Wiedergabe das Zeitmass<B>für</B> dieselbe  angibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Aufnahme und Wieder gabe voll kinematographischen Bildern und von Tönen, welch letztere auf einen vom Bildträger getrennten Tonträger elektroffia- gnetisch durch eine telegraphonartige Einrich tung aufgeschrieben werden, dadurch gekenn zeichnet, dass der band- oder Aralltförtnige Tonträger dadurch synchron. mit dem Film band bewegt wird', dass er über eine auf der die Bewegung des Filmbandes bewirkenden Antriebswelle sitzende Rolle. (Tr) läuft und von auf besonderen Wellen sitzenden Rollen (C, B) ab- bezw. aufgewickelt wird.
    UNTERANSPRÜCHE: <B>1.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Bilder bei der Aufnahme, durch -ein Zählwerk mit Num mern versehen werden, währen'd bei der Wiedergalie die Nummern<U>der</U> B.ilder mit einem Zähler in Übereinstimmung gebracht werden, welcher mit der die Fortschaltung des Bildbandes und des Tonträgers be wirkenden Antriebswelle verbunden ist. 2.
    Vorrichtung nach Unte'ranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der zur Aufinahme und Wiedergabe der Töne dienende Teil der Vorrichtung mit dem Bildaufnahme- und Wiedergabeapparat lösbar gekuppelt ist, und dass letzterer von ersterem durch den Tonträger synchron angetrieben wird. <B>3.</B> Vorrichtung nach Unteranspruch 2, gekenn zeichnet durch ffie Anordnung' eines Ge schwindigkeitsmessers, welcher den Lauf, des Tonträgers o der Bildträgers bei der Aufnahme feststellt und bei der Wieder gabe das Zeitmass für dieselbe angibt.
CH90722D 1917-03-13 1920-11-04 Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von Tönen, welch letztere auf einen vom Bildträger getrennten Tonträger elektromagnetisch durch eine telegraphonartige Einrichtung aufgeschrieben werden. CH90722A (de)

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CH90722D CH90722A (de) 1917-03-13 1920-11-04 Vorrichtung zur Aufnahme und Wiedergabe von kinematographischen Bildern und von Tönen, welch letztere auf einen vom Bildträger getrennten Tonträger elektromagnetisch durch eine telegraphonartige Einrichtung aufgeschrieben werden.

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