CH90774A - Dampfheizungskupplung bei Eisenbahnwagen oder dergleichen. - Google Patents

Dampfheizungskupplung bei Eisenbahnwagen oder dergleichen.

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CH90774A
CH90774A CH90774DA CH90774A CH 90774 A CH90774 A CH 90774A CH 90774D A CH90774D A CH 90774DA CH 90774 A CH90774 A CH 90774A
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CH
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carbon atoms
carrier
alkyl
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dye
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Franz Maday
Ludwig Peuser
Original Assignee
Franz Maday
Ludwig Peuser
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type

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Description


  Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum  Färben synthetischer     hydrophober    Fasern, und insbesondere  von Polyester- oder     Cellulosetriacetat-Fasern,    in Anwesen  heit eines ökologisch annehmbaren     Farbstoffträgers.       Das erfindungsgemässe Verfahren zum Färben synthe  tischer     hydrophober    Fasern ist dadurch gekennzeichnet, dass  man die Fasern mit einem     dispersen    Farbstoff in Anwesen  heit eines Trägerstoffes der allgemeinen Formel  
EMI0001.0006     
    färbt, worin A ein     Naphthalin-Rest    ist, der bis zu 3 Halogen- ,       atome,

          Alkylgruppen    mit 1 bis 4     Kohlenstoffatomen    und/oder       Alkoxygruppen    mit 1 bis 3     Kohlenstoffatomen    tragen kann,  R eine     Alkylgruppe    mit 1 bis 4 Kohlenstoff     atomen,    eine       Cycloalkylgruppe    mit 4 bis 6     Kohlenstoffatomen    oder einen  bis zu 2 Halogenatome,

       Alkylgruppen    mit 1 bis 4     Kohlen-          stoffatomen    und/oder     Alkoxygruppen    mit 1 bis 3 Kohlen  stoffatomen tragenden     Phenyl-    oder     Benzylrest    darstellt und  a 1 oder 2 und     n,1,    2 oder 3 sind.  



  Die Halogenatome in der Formel (1) können Brom, Jod  oder vorzugsweise Chlor sein. Die     Alkylsubstituenten    im  Naphthalin-,     Phenyl-    oder     Benzylring    können     Methyl-,     Äthyl-,     Isopropyl-,        n-Butyl    oder     sec.-Butylgruppen    sein.

   In  jedem Fall sind sie vorzugsweise     Methylgruppen.    Die     Al-          koxysubstituenten    in diesen Ringen können     Methoxy-,          Äthoxy-    oder     Isopropoxygruppen    sein, wobei sie insbeson  dere und bevorzugt     Methoxygruppen    darstellen.

   Demnach  sind diejenigen Verbindungen der Formel (1) bevorzugt,  in deren A ein     Naphthalin-Rest    ist, der bis zu 3 Chloratome,       Methyl-    und/oder     Methoxygruppen    tragen     kann'und,    sofern  R     Phenyl-    oder     Benzylreste    darstellen, diese mit bis zu 2  Chloratomen,     Methyl-        und/oder        Methoxygruppen    substi  tuiert sind, und die verbleibenden Symbole dieser Formeln  die angegebene Bedeutung haben.  



  Wie vorstehend angegeben, können die     Benzyl-    und       Phenylreste    1 bis 2     Alkylgruppen    mit 1 bis 4 Kohlenstoff  atomen,     Alkoxygruppen    mit 1 bis 3     Kohlenstoffatomen    und/  oder Halogenatome aufweisen. Sofern die     Benzyl-    und       Phenylreste    solche     Substituenten    überhaupt aufweisen, ent  halten sie vorzugsweise ein einziges Halogenatom oder eine  einzige, niedere     Alkoxygruppe    wie eine     Methoxygruppe.     



  Beispiele für Trägerstoffe der Formel (1) sind:       2-Carbäthoxynaphthalin,        2-Carbäthoxy-äthylnaphthalin,          1-Chlor-2-carbäthoxymethyl-4-brom-naphthalin,        1-Methyl-          2-carbomethoxy-äthyl-4,7-dichlornaphthalin,        2-Carbo-(3'-          methoxybenzyl)-oxy-7-chlor-naphthalin,    1-Carbo-(2'       chlorphenyl)-oxy-naphthalin,2-Carbo-benzyloxy-naph-          thalin    und     1-Carbo-(2'-methylphenyl)-oxy-naphthalin.     



  Aus der     US-PS    3 561<B>911</B> ist es beispielsweise bekannt,  Polyester- und     Cellulosetriacetatfasetn    mit     Dispetsionsfarb-          stoffen    in Gegenwart von     Naphthalinverbindungen    zu färben,  die eine     Alkoxymethyl-    oder     Alkanoyloxymethylgruppe    auf  weisen.

   Derartige Hilfsmittel werden in der Regel durch Um  setzen von     Chlormethyl-naphthalin    mit     aliphatischen        Alko-          holaten    oder Salzen von     Carbonsäuren    erhalten, wobei die       Chlormethylierung    von Naphthalin mit der Bildung eines  starken Überschusses an dem     Bis-(chlor-methyl)-äther    ver  bunden ist. Bekanntlich weisen die     Bis-chlor-methvläther          cancerogene    Eigenschaften auf, so dass die Herstellung von       chlormethylierten    Verbindungen und daher auch die Her  stellung der genannten Hilfsmittel Nachteile mit sich bringt.

    Ferner ist aus der     DT-OS    2 014 672 ein Verfahren zum  Färben von linearen Polyesterfasern mit     Dispersionsfarb-          stoffen    bekannt, wobei als     Hilfsmittel        Alkyläther    von a- oder       /-Naphthol    eingesetzt werden.    Es wurde gefunden, dass die in dem erfindungsgemässen  Verfahren verwendeten     Färbehilfsstoffe    leicht     herstellbar     sind und keine Umweltschutzprobleme bewirken. Sie sind  auch farblos, haben eine geringe Toxizität und sind im we  sentlichen durch biochemische Vorgänge abbaubar.

   Ausser  diesen ökologisch wünschenswerten Eigenschaften zeichnen  sich die erfindungsgemäss verwendeten Trägerstoffe gegen  über den oben genannten     Naphthalinderivaten    durch eine  Steigerung der     Aufziehung    des Farbstoffes und der     Farb-          ausbeute    aus. Ausserdem fördern sie die Erreichung einer  hohen Echtheit mit einheitlicher Schattierung beim     erfin-          dungsgemässen    Färben und Bedrucken.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren zum Färben der ge  nannten Fasern umfasst sowohl das Bedrucken als auch das  Färben unter Anwendung üblicher     Trägerfärbeverfahren.     Deshalb kann das Verfahren sowohl beim Bedrucken mit  Hilfe von Walzen oder Sieben oder beim Färben im Bottich,  im     Jigger,    im     Foulard    oder in anderer Weise durchgeführt  werden.  



  Die synthetischen Fasern, die mit Hilfe des     erfindungs-          gemässen    Verfahrens gefärbt werden können, sind lineare  Polyesterfasern, wie     Polyäthylenglykolterephthalat-Fasern,          Cellulose-triacetat-Fasern,        Polyamid-Fasern,        Polyacrylnitril-          oder        Modacryl-Fasern    und säuremodifizierte Polyester  fasern.  



  Diese Fasermaterialien können zusammen in Form von  gemischten Geweben oder zusammen mit anderen Fasern  wie     Polyester-säure-modifizierte    Polyester-,     Polyester-Baum-          wolle-,        Polyester-Wolle-    oder     Polyester-Polyacrylnitril-          Mischgeweben        eingesetzt    werden.  



  Der hier verwendete Ausdruck      Fasern     umfasst z. B.  Fasern; Fäden, Borsten, Garne und Gewebe.  



  Der hier verwendete Ausdruck      disperser    Farbstoff   bezieht sich auf organische Farbstoffe, die höchstens gering  fügig in Wasser löslich sind. Im allgemeinen werden derartige       disperse    Farbstoffe in Form wässriger Dispersionen zum  Einsatz gebracht, wie es dem Fachmann bekannt ist.  



  In dem erfindungsgemässen Verfahren einsetzbare     di-          sperse    Farbstoffe umfassen z. B.     Azo-,        Anthrachinon-,        Nitro-,          Methin-,        Styryl-,        Azostyryl-,        Nitroacridon-,        Cumarin-,          Naphthoperinon-,

          Chinaphthalon-    oder     Naphthochinon-          imin-Farbstoffe.    Bevorzugte     disperse    Farbstoffe sind die  typischen     Azo-    und     Aminoanthrachinon-Farbstoffe,    wie sie  im     Farbstoffindex        (Color    Index C. I.) für     disperse    Farbstoffe  angegeben sind.  



  Eine bevorzugte Klasse der in dem erfindungsgemässen  Verfahren eingesetzten Trägerstoffe entspricht der allge  meinen Formel       A1(CH,)"-1-COORq   <B>(2)</B>  worin  A, ein     Naphthalin-Rest    ist, der bis zu 2 Halogenatome  und/oder     Alkylgruppen    mit 1 bis 4     Kohlenstoffatomen,     ganz besonders bevorzugt Chloratome und/oder     Methyl-          gruppen    enthält,           R,    eine     Alkylgruppe    mit 1 bis 4     Kohlenstoffatomen    oder       eint    bis zu 2 Halogenatome,

       Alkylgruppen    mit 1 bis 4     Koh-          lenstoffatomen    und/oder     Alkoxygruppen    mit 1 bis 3     Koh-          lenstoffatomen    tragender     Phenyl-    oder     Benzylrest    ist und       n,    1 oder 2 ist.  



  Besonders gute Ergebnisse und daher aus der Gruppe der  Trägerstoffe der Formel (2) bevorzugt sind diejenigen der  allgemeinen Formel       A,-CH,)"_,-COOR2    (3)    worin A, und     n,    die vorstehende Bedeutung haben und     R2     ein     Alkylrest    mit 1 bis 4 Kohlenstoff     atomen    oder der     Phenyl-          oder        Benzylrest    ist.  



  Die Verbindungen mit diesen bevorzugten     R,-Gruppen    er  wiesen sich als ökologisch besonders wünschenswert, da diese  Trägerstoffe praktisch keinen Geruch und nur eine geringe  Toxizität aufweisen.  



  Im allgemeinen ist es bevorzugt, dass die Zahl der  Halogenatome und niederen     Alkylreste    in den     Naphthyl-          estern,    sofern überhaupt vorhanden, auf eine Gesamtzahl von  nicht mehr als einem     Substituenten    in jedem der Ringe       naphthalin-Rest    und     Phenyl-    bzw.     Benzyl-Ring)    beschränkt  ist. Halogenatome sind besonders bevorzugt Chloratome.  



  Die wegen ihrer ökologisch wünschenswerten Eigenschaf  ten besonders bevorzugten Trägerstoffe sind     1-Carbomethoxy-          naphthalin,        1-Carbobenzyloxynaphthalin,        2-Carbäthoxy-          naphthalin,        1-Carbomethoxy-methyl-naphthalin,        1-Carbo-          phenoxynaphthalin    sowie     1-Carbomethoxy-4-chlornaphthalin.     



  Im allgemeinen werden die Trägerstoffe in einem Färbe  bad nach üblichen Methoden gelöst,     dispergiert    oder     emul-          giert.    Bevorzugt wird der Trägerstoff     emulgiert,    da die bevor  zugten Trägerstoffe wasserunlöslich sind. Die Trägerstoffe  können in üblicher Weise durch     Vormischen    des Trägers mit  dem     Emulgator        emt!lgiert    und hiernach zu dem Färbebad  unter Bildung einer Emulsion zugegeben werden. Anderseits  können die Trägerstoffe auch in einem Lösungsmittel, wie  einem Alkohol, gelöst werden, wonach die Lösung dem Färbe  bad zugefügt wird, das einen geeigneten     Emulgator    enthält.

    Beispiele für besonders geeignete     Emulgatoren    sind     oxäthy-          lierte        Sulfonate,        Alkylarylphenole    oder Sulfate von Fettsäu  ren mit 6 bis 22     Kohlenstoffatomen.    Andere geeignete     Emul-          gatoren    sind     Polyglykoläther,    die durch Kondensation von       Äthylenoxid    und Fettalkoholen,     Alkylphenolen    oder Fett  aminen mit 10 bis 22 Kohlenatomen hergestellt sind.

   Bevor  zugte     Emulgatoren    sind weiterhin Salze sulfonierter Wasch  mittel wie sulfonierter     Benzimidazole,    die mit     Alkylresten    mit  8 bis 22     Kohlenstoffatomen    am zweiten Kohlenstoff     atom    sub  stituiert sind; Salze von     Monocarbonsäureestern    von     4-          Sulfophthalsäure    mit Fettalkoholen mit 8 bis 22 Kohlenstoff  atomen;

   Salze von     Fettalkoholsulfonaten,        Alkylarylsulfon-          säuren    oder Kondensationsprodukten von Fettsäuren mit 8  bis 22     Kohlenstoffatomen    mit     aliphatischen        Hydroxysulfon-          oder        Aminosulfonsäuren.     



  Obwohl die Menge des eingesetzten     Emulgators    in weiten  Grenzen schwanken kann, ist es im allgemeinen aus prakti  schen und Wirksamkeitsgründen bevorzugt, 3 bis 20     Gew.          Emulgator    auf der Basis des Gewichts des Trägerstoffes ein  zusetzen.     Emulgatormengen    von mehr als 20% des Gewichts  des Trägerstoffes erscheinen überschüssig, während Mengen  von weniger als 3     Gew.%n    dazu führen, dass der unlösliche  Trägerstoff in ungenügendem Mass in eine stabile Emulsion  gebracht wird.  



  Es ist ein wesentliches Merkmal des erfindungsgemässen  Verfahrens, dass die bevorzugten     Naphthylcarbonsäureester-          Trägerstoffe    sowohl unter sauren als auch unter alkalischen  Bedingungen stabil sind und während des Färbe- oder Druck  verfahrens keine Zersetzung erleiden. Diese vorteilhaften    Eigenschaften sind zusätzlich zu den ökologisch bedingten  bevorzugten Eigenschaften wie die praktisch vollständige     Un-          giftigkeit,    die     Abbaubarkeit    durch biochemische Vorgänge  und die     Geruchslosigkeit    gegeben.

   Zusätzlich beeinflussen  diese Ester die Lichtechtheit im Gegensatz zu anderen vor  bekannten Trägerstoffen wie     o-Phenylphenol    nicht nachteilig.  



  Die erfindungsgemäss verwendeten     Naphthoesäureester     können nach üblichen Methoden durch Umsetzen einer     a-          bzw.        ss-Naphthoesäure    mit dem jeweiligen Alkohol hergestellt  werden.  



  Die Konzentration des Trägerstoffes in dem Färbebad  kann in relativ breiten Bereichen schwanken. Es ist bevorzugt,  die Trägerstoffe in einer Menge von 1 bis 15 % des Gewichts  der zu färbenden Güter einzusetzen. Bei Erhöhung der Kon  zentration über 15     Gew.    % findet eine konkurrierende Reak  tion statt, wonach der Farbstoff von der Faser gleichzeitig mit  ihrer Färbung abgenommen wird. Unterhalb 1     Gew.%    ist die       Trägerstoffkonzentration    ungenügend zur Durchdringung und       Quellung    des Fasermaterials, durch welche ermöglicht wird,  dass der Farbstoff in die Faser eindringt.  



  Bei Einsatz von 2 bis 8     Gew.%    Trägerstoff auf der Basis  des Gewichts der Textilien wird eine verbesserte Färbung er  reicht und ist daher dieser Mengenbereich bevorzugt. Natür  lich hängt die jeweilige optimale     Trägerstoffkonzentration     teilweise von der Art des eingesetzten     dispersen    Farbstoffes,  der Natur der zu färbenden Faser und der jeweils angewende  ten Färbetechnik ab.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren, bei dem die     Naphthyl-          verbindungen    als Trägerstoffe verwendet werden, wird im all  gemeinen bei atmosphärischem Druck und bei erhöhten Tem  peraturen bis zum Siedepunkt des Wassers (70 bis 98  C)  durchgeführt. Falls     erwünscht,    kann das erfindungsgemässe  Verfahren jedoch auch als     Druckfärbeverfahren    durchgeführt  werden, bei dem das Färbebad sich unter einem Druck von 3  bis 4 Atmosphären in einem geschlossenen Behälter bei  Temperaturen im Bereich von 105 bis 135  C befindet.  



  Falls erwünscht,     .können    andere bekannte Zusatzstoffe zu  dem Färbebad gegeben werden, wie Verdickungsmittel,     Anti-          schäummittel    und dergleichen. Andere übliche organische  Trägerstoffe können den erfindungsgemässen Trägerstoffen in  geringen Mengen beigemischt werden. Diese Trägerstoffe  können jedoch die ökologisch wünschenswerten Eigenschaf  ten der erfindungsgemäss verwendeten Trägerstoffe in gewis  sem Umfang vermindern.  



  In den folgenden Ausführungsbeispielen werden die     di-          spersen    Farbstoffe in dem Färbebad unter Anwendung übli  cher Methoden in Suspension gebracht. So kann der Farbstoff  mit der 10 bis     20fachen    Menge seines Gewichts an Wasser bei  50 bis 60  C gerührt werden, wonach man 10 Minuten unter  gelegentlichem Rühren stehen lässt.

   Vor Zugabe des     disper-          sen    Farbstoffes zu der Farblösung wird der     Badflüssigkeit    ein  übliches synthetisches     Dispergierungsmittel    zugegeben, um  die Aufrechterhaltung einer stabilen Suspension zu erleich  tern und die     Dispergierfähigkeit    des     Farbstoffpigments    in  Wasser zu erhöhen.  



  Die folgenden Beispiele erläutern das erfindungsgemässe  Verfahren. Alle Teile und Verhältnisse beziehen sich auf das  Gewicht.    Beispiel 1  Es wird ein wässriges Färbebad gebildet, das eine Emul  sion der folgenden Bestandteile enthält:  70 Teile     1-Carbomethoxynaphthalin,     10 Teile     Natriumsalz    des sulfonierten     Ölsäureamylesters,     20 Teile Wasser,  sowie 3 % des Gewichts des zu behandelnden Gewebes an  einem Farbstoff der Formel    
EMI0003.0001     
    Der Flüssigkeitsgehalt des Färbebades wird so eingestellt,  dass sich ein Gewichtsverhältnis Flüssigkeit: Gewebe von  30:1 ergibt.

   Hiernach wird ein     Polyester-Gewebe    in das  Färbebad eingeführt, das aus     kationisch    modifiziertem     Poly-          äthylenglykolterephthalat    hergestellt ist.  



  Das Färbebad wird zum Sieden erhitzt und 2 Stunden ge  kocht. Hiernach wird das Gewebe ausgespült und gewaschen.  Das Gewebe wird sodann einer 20minütigen Nachbehandlung  bei     80 C    in einem Bad     unterworfen,    das 4     m1/1    Natronlauge       (38%Be)    und 5 g/1     Natriumhydrosulfit    enthält.

   Es wird eine  tiefrote Schattierung mit sehr guter Echtheit erhalten. Ähnli  che Resultate werden bei Einsatz von     1-Methyl-4,7-dichlor-          naphthyl(2)        ss-propionsäuremethylester    bzw. 7-Chlor-2-         naphthoesäure-3'-methoxybenzylester    anstelle des     1-Naph-          thoesäuremethylesters    erhalten.  



  Beispiel 2  Es wird einwässriges Färbebad gebildet, das 8     Gew.    % einer  Emulsion der folgenden Bestandteile enthält:       65'-7o    des Gewichts der Emulsion an     1-Carbobenzyloxy-          naphthälin,     15 % des Gewichts der Emulsion an dem     Ammoniumsalz     des     oxäthylierten        Nonylphenolsulfats    und  20% des Gewichts der Emulsion an Wasser.  



  Zu dem wässrigen Färbebad wird ein Farbstoff der Formel  
EMI0003.0024     
    in einer Menge entsprechend 2,5% des Gewichts des Färbe  bades zugegeben. In diesem Färbebad wird ein Polyäthylen  glykolterephthalat-Gewebe gefärbt, wobei das Gewichtsver  hältnis Färbebad: Gewebe 40: 1 beträgt.  



  Die Temperatur des Färbebades wird zum Sieden erhöht  und 90 Minuten am Sieden gehalten. Hiernach wird das Ge-    webe gespült und gewaschen. Es wird eine tiefgelbe Färbung  mit guter Gesamtechtheit erhalten.  



  Beispiel 3  Ein     Polyester-Gewebe    wird, wie im Beispiel 1 beschrieben,  gefärbt, mit der Ausnahme, dass der Farbstoff durch eine  gleiche Menge eines Farbstoffes der Formel  
EMI0003.0026     
    ersetzt wird Eine     rötlich-blaue    Färbung von guter Gesamt  echtheit wird erhalten.  



  Beispiel 4  Ein     Polyester-Gewebe    wird, wie im Beispiel 1 beschrieben,  mit der Ausnahme gefärbt, dass eine 8%ige Emulsion einge  setzt wird, die     2-Naphthoesäureäthylester    in einer Menge von  70% des Gewichts der Emulsion enthält. Es wird eine tiefrote  Färbung von sehr guter Echtheit erhalten.  



  Beispiel 5  Ein     Polyäthylenglykolterephthalat-Gewebe    wird, wie im  Beispiel 1 beschrieben, mit der Ausnahme gefärbt, dass ein  Gemisch aus 1     Gew.    % des Farbstoffes der Beispiele 1 und 2    eingesetzt wird. Es wird eine orange Färbung mit allgemein  guter Echtheit erhalten.  



  Beispiel 6  Ein     Polyäthylenglykolterephthalat-Gewebe    wird, wie im  Beispiel 2 beschrieben, mit der Ausnahme gefärbt, dass eine  8     Gew.        %ige    Emulsion eingesetzt wird, die     1-Naphthoesäure-o-          tolylester    in einer Menge von 65 % des Gewichts der Emulsion  enthält. Es wird eine tiefgelbe Färbung mit guter Gesamtecht  heit erhalten.  



  Beispiel 7  Ein     Polyäthylenglykolterephthalat-Gewebe    wird mit einer  Druckpaste bedruckt. Die Paste enthält 20     g/kg    des Farb-      Stoffes des Beispiels 1,50     g/kg        1-Naphthoesäurephenylester     und ein Verdickungsmittel auf der Basis     Stärkeäther/Akazien-          bohnengummi.    Der Druck wird einer 2minütigen Aushärtung  bei 160  C unterworfen. Es wird eine echte rote Färbung er  halten.  



  Beispiel 8  Ein Gemisch aus     Polyäthylenglykolterephthalat-Fasern       und     anionisch    modifizierter     Polyäthylenglykolterephthalat-          Fasern    wird in einem wässrigen Färbebad gemäss Beispiel 1  mit einem Gewichtsverhältnis     Badflüssigkeit:    Gewebe von  40:

   1 gefärbt.' Das Bad enthält 8 Teile einer Emulsion aus  85 Teilen     1-Carbomethoxy-4-chlor-naphthalin    und 15 Teilen       polyoxyäthyliertem        Phenol-Emulgator.    Das wässrige Färbe  bad enthält     ausserdem    1     Gew.        c7"    des im Beispiel 1 verwende  ten Farbstoffes und 1     Gew.        ss%    des Farbstoffes der Formel  
EMI0004.0018     
    Es wird eine einheitliche gelbe Färbung mit guter Echtheit  erhalten.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zum Färben synthetischer, hydrophober Fasern, dadurch gekennzeichnet, dass man die Fasern mit einem di- spersen Farbstoff in Anwesenheit eines Trägerstoffes der Formel EMI0004.0022 färbt, worin A ein Naphthalin-Rest ist, der bis zu 3 Halogenatomen, Alkylgruppen mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen und/oder Alkoxygrupperi mit l bis 3 Kohlenstoff atomen tra gen kann, R eine Alkylgruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen,
    eine Cycloalkylgruppe mit 4 bis 6 Kohlenstoff atomen oder einen bis zu 2 Halogenatome, Alkylgruppen mit 1 bis 4 Koh- lenstoffatomen und/oder Alkoxygruppen mit 1 bis 3 Kohlen stoffatomen tragenden Phenyl- oder Benzylrest darstellt und a 1 oder 2 und n 1, 2 oder 3 sind. UNTERANSPROCHE 1. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Jer Naphthalin-Rest A bis zu zwei der genann ten Substituenten tragen kann. 2.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass als Trägerstoff eine Verbindung der allgemei nen Formel A,-(CH2)",_,-COOR, verwendet wird, worin A, ein Naphthalin-Rest ist, der bis zu zwei Halogenatome und/oder Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen tragen kann, R, ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder ein bis zu zwei Halogenatome,
    Alkylreste mit 1 bis 4 Kohlenstoff atomen und/oder Alkoxyreste mit 1 bis 3 Kohlenstoffatomen tragender Phenyl- oder Benzylrest ist und n, 1 oder 2 ist. 3.
    Verfahren gemäss Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass als Trägerstoff eine Verbindung der allgemei nen Formel A,-(CH2)",_,-COOR2 verwendet wird. worin A, ein Naphthalin-Rest ist, der bis zu 2 Halogenatome und/oder Alkylgruppen mit i bis 4 Kohlenstoffatomen tragen kann, R2 ein Alkylrest mit 1 bis 4 Kohlenstöffatomen oder der Phenol- oder Benzvlrest ist und n, 1 oder 2 ist. y 4.
    Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass Fasern aus einem linearen Polyester mit einem dispersen Farbstoff gefärbt werden. 5. Verfahren gemäss Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Trägerstoff dem Färbebad in Form einer wässrigen Emulsion zugefügt wird, die den Träger und 3 bis 20 Gew. io eines Emulgators auf der Basis des Gewichts des Trägerstoffes enthält.
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