CH90962A - Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminium oder Aluminiumlegierung auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem des Aluminiums liegt. - Google Patents

Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminium oder Aluminiumlegierung auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem des Aluminiums liegt.

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CH90962A
CH90962A CH90962DA CH90962A CH 90962 A CH90962 A CH 90962A CH 90962D A CH90962D A CH 90962DA CH 90962 A CH90962 A CH 90962A
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CH
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aluminum
foils
sheets
welding
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Metallhuette Baer & Co. Kommanditgesellschaft
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Metallhuette Baer & Co Kommand
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    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23KSOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
    • B23K20/00Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating
    • B23K20/22Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded
    • B23K20/227Non-electric welding by applying impact or other pressure, with or without the application of heat, e.g. cladding or plating taking account of the properties of the materials to be welded with ferrous layer

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  • Pressure Welding/Diffusion-Bonding (AREA)

Description


  Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminium oder Aluminiumlegierung  auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem- des Aluminiums liegt.    Eisenbleche zu veraluminieren, beziehungs  weise Eisenbleehe mit dünnen Aluminium  überzügen zu versehen, war bisher nicht  möglich. Man behalf sich zur Darstellung  derartiger Bleche damit, dass man auf     Eisen-          platinen    Aluminiumbleche aufschweisste und  diese dann mit Aluminium überzogenen     Pla-          tinen    im kalten Zustande zu Blechen aus  walzte. Die Ausführung dieses Verfahrens  war insofern schwierig, als beim Auswalzen  die Eisenplatinen hart wurden und durch ent  sprechende Zwischenglühungen wieder weich  gemacht werden mussten.

   Um Eisen wieder  weich zu glühen, muss dasselbe auf zirka  800   C erhitzt werden. Diese Erhitzung ver  trägt das mit Aluminium überzogene Eisen  natürlich nicht, da Aluminium zwischen zirka  600 bis 700   C schmilzt. Das Ausglühen ge  schah hier nun derart, dass die     Glühtempera-          tur    um zirka 50   C unter diese letzteren Tem  peraturen herabgesetzt und die Glühdauer  entsprechend verlängert wurde.

   Die genaue  Einhaltung dieser Glühtemperaturen, die na-    türlich möglichst hoch, also nahe an den  Schmelzpunkt des Aluminiums, getrieben  werden müssen, ist technisch schwierig zu  bewerkstelligen, wozu weiter kommt, dass  durch das Glühen sowohl, wie durch das kalte  Auswalzen der Bleche der verschweisste     Ver-          band    des     Aluminiums    mit dem Eisen sich  lockert, so dass mnit diesem Verfahren in  Praxis des vielen Ausschusses halber nur un  wirtschaftlich zu arbeiten war.  



  Die     fortschreitende    Technik hat. es  nun ermöglicht, Aluminium in     verhältnis-          mässi-    einfacher Weise zu dünnen, dichten       Blättchen,    sogenannten Folien, in Stärke von  zirka (>.005 bis<B>0,100</B>     nim    auszuwalzen. Diese  Folien     lassen    nun ein direktes Belegen der  damit zu überziehenden Eisenbleche zu, so  dass das vorgenannte     Plattierv    erfahren     inWeg-          fall        kommen    kann.  



  Beim Aufschweissen der Aluminium  folien auf das dünne Eisenblech sind die  Verhältnisse nun anders als wie beim Auf  schweissen vorgenannten Aluminiumbleches    
EMI0002.0001     
  
    auf <SEP> @lii, <SEP> Eisei_platine. <SEP> Hier <SEP> geschah <SEP> das <SEP> Auf  #ch@@-@-il@en <SEP> da@liir@@h, <SEP> da.ss <SEP> bei <SEP> einer <SEP> Erhitzung
<tb>  zwi",lieii <SEP> zirl>;i <SEP> <B>500</B> <SEP> bis <SEP> <B>600'</B> <SEP> C, <SEP> bei <SEP> welcher
<tb>  Ti@ >ii@,rziinr <SEP> _ll:iniinium <SEP> schweissbar <SEP> und <SEP> walz  imi- <SEP> 1t, <SEP> diF@ <SEP> :m <SEP> .schweissenden <SEP> Metalle <SEP> unter
<tb>  #tarlceni <SEP> @@"a1z@ <SEP> udruclL <SEP> zusammengepresst <SEP> wur  den. <SEP> wo@liei <SEP> ili@= <SEP> Platine <SEP> und <SEP> das <SEP> Aluminium
<tb>  siuli <SEP> -ehr <SEP> .toi <SEP> rk <SEP> streckten. <SEP> Diese <SEP> Streekun <SEP> g
<tb>  tv@:

  r <SEP> liier <SEP> do# <SEP> charakteristische <SEP> Moment <SEP> für
<tb>  ili@ <SEP> Tüte <SEP> der <SEP> ,-z.-liweissung. <SEP> Je <SEP> stärker <SEP> nämlich
<tb>  die <SEP> tre < hun@@ <SEP> hei <SEP> genannter <SEP> Temperatur <SEP> war,
<tb>  desi" <SEP> inniger <SEP> war <SEP> die <SEP> Verschweissung <SEP> beider
<tb>  Melalle.
<tb>  Bei <SEP> den <SEP> liier <SEP> in <SEP> Frage <SEP> stehenden <SEP> dünnen
<tb>  Eisenblechen <SEP> und <SEP> Folien <SEP> war <SEP> es <SEP> nun <SEP> tech  nis@Ii <SEP> nicht <SEP> möglich, <SEP> derartige <SEP> grössere <SEP> Strek  kun--en <SEP> mittelst <SEP> der <SEP> gewöhnlichen <SEP> Walz  werke <SEP> zu <SEP> erreichen.

   <SEP> Die <SEP> Folien <SEP> hielten <SEP> daher
<tb>  auf <SEP> der <SEP> Eisenunterlage <SEP> nicht <SEP> stand <SEP> und <SEP> blät  terten <SEP> bei <SEP> der <SEP> Verarbeitung <SEP> derartiger <SEP> Ble  che <SEP> ab.
<tb>  Es <SEP> ist <SEP> nun <SEP> von <SEP> der <SEP> Erfinderin <SEP> beobachtet
<tb>  worden, <SEP> dass <SEP> eine <SEP> feste <SEP> Verschweissung <SEP> des
<tb>  I@i@ < ns <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Aluminium <SEP> nur <SEP> eintritt,
<tb>  wenn <SEP> die <SEP> sielt <SEP> berührenden <SEP> Schweissflächen
<tb>  eine <SEP> feinkörnige, <SEP> gleichmässige <SEP> Rauhung <SEP> zei  <U>('</U>en.

   <SEP> Diese <SEP> Rauliung <SEP> erklärt <SEP> sich <SEP> daher, <SEP> dass
<tb>  beide <SEP> Metalle <SEP> bei <SEP> dein <SEP> vorgenannten <SEP> Strek  ken <SEP> beim <SEP> Schweissverfahren <SEP> sich <SEP> gegenseitig
<tb>  rauh <SEP> reiben <SEP> und <SEP> hierdurch <SEP> eine <SEP> Verfilzen  der"elben <SEP> bedingt <SEP> wird.
<tb>  Um <SEP> nun <SEP> diese <SEP> Ersebeinung <SEP> auch <SEP> bei <SEP> Alu  niiiliunifoliei) <SEP> und <SEP> dünnen <SEP> Eisenblechen <SEP> zli
<tb>  eira@iclien, <SEP> trifft <SEP> die <SEP> Erfinderin <SEP> die <SEP> Auswahl
<tb>  der <SEP> liier <SEP> zii <SEP> verwendenden <SEP> Mittel <SEP> auf <SEP> Grund
<tb>  d:

  @- <SEP> besondervii <SEP> technologischen <SEP> Verhaltens
<tb>  de= <SEP> Aluminiums <SEP> beim <SEP> Schweissen. <SEP> Dieses
<tb>  näitili@-li <SEP> von <SEP> dem <SEP> im <SEP> allgemeinen <SEP> bei
<tb>  der <SEP> Suliweissung <SEP> anderer <SEP> Metalle <SEP> beobachteten
<tb>  ab, <SEP> als <SEP> sieh <SEP> das <SEP> Aluminium
<tb>  und <SEP> das <SEP> Eii#r=ii <SEP> an <SEP> den <SEP> Sehweissfläehen <SEP> niebt
<tb>  li@r <SEP> duri-h-lringen <SEP> oder <SEP> legieren, <SEP> sondern
<tb>  <B>(</B>l,d:

  @ <SEP> nur <SEP> eint- <SEP> (-il#entüinliclie, <SEP> feine <SEP> Ineinander  raiibun- <SEP> der <SEP> (_)berfläehen.- <SEP> beider <SEP> Metalle
<tb>  c <SEP> l@ <SEP> .f@n <SEP> und <SEP> Aluminium) <SEP> stattfindet. <SEP> Der
<tb>  C@riuid <SEP> für <SEP> abweichende <SEP> Verhalten <SEP> er  .icli <SEP> liier <SEP> mrs <SEP> denn <SEP> Unterschied <SEP> der <SEP> Er  beider <SEP> Metalle <SEP> beim <SEP> Schweissen,       indem bei der hier in Frage kommenden     Er-          bsitzung    auf zirka 500 bis 600   C das Eisen  viel zu hart bleibt, um eine Durchdringung  mit dem hierbei schon sehr weichen Alu  minium zuzulassen.  



  Weitere Beobachtungen der Erfinderin  ergaben, dass eine Verfilzeng, beziehungs  weise ein festes Zusammenbalten der beiden  Metalle nur dann erreicht werden konnte,  wenn beide aufeinander ruhenden Metall  flächen eine gewisse, gleichmässige, fein  körnige Rauhung aufwiesen. Diese Raubeng  wird nun selbsttätig bei dem vorgenannten  Platinenschweissverfahren dadurch erreicht,  dass bei der Schweisseng durch den starken,  beide Metalle streckenden Walzendruck die  selben siele gegeneinander reiben und somit  muhen.

   Man verfuhr bei dein genannten  Platinenschweissverfahren hier bisher eben  empirisch, als man diese heisse Walzeng der  Eisenplatine mit dem     Aluminium    so lange  fortsetzte, bis das Aluminum auf dem Eisen  festhaftete, also bis die genügend feine     Rau-          hung    hierzu erreicht worden war.  



  Die Beobachtung der Erfinderin,     dass    nur  genannte feine Ineinanderrauhung beider  Metalle einen festen Verband ergibt, wobei  diese feine     Raubeng    zum Beispiel durch  fortgeetzies Walzen dieser Metalle gegen  einander in an sich bekannter Weise erziel  bar ist, bildete für sie die Grundlage für die  vorliegende Erfindung. Sie stellte weiter fest,  dass diese hier notvendige feine Rauhnng  auch dadurch herzustellen     ist,    dass     man    die  Bleche unter sieh, wie auch die Folien  unter sich im blanken Zustande hallt  gebeneinander walzt, da bekanntlich bei der  artiger Walzeng die bezüglichen Flächen  stets rauh werden.  



  Somit lag der Gedanke für die Erfinderin  nicht fern, derartig gerauhte Bleche und  Aluminiumfolien für das Schweissverfahren  von vorneherein anzuwenden, um mit einem  niederen Walzendruck eine Verfilzung und  somit einen festen Verband beider     112etalle     zu erzielen.

   Da hier, wie schon     erwiilnii,     eine grössere Streckung der dünnen     Eiseii-          bleehe    nicht erfolgt, dagegen das     liierliei         sehr weiche Aluminium immerhin eine weit  grössere Streckung als das Eisenblech erfährt,  so tritt hier, wenn die Schweissflächen in der  vorgenannten Weise geraubt worden sind,  eine feste Verbindung beider Metalle ein:  Die hierbei stattfindende ganz geringe     Strek-          kung    der Eisenbleche hat keinen Einfluss auf  die Qualität des Eisens, so dass die Bleche  ihre ursprüngliche Weichheit und Dehnbar  keit behalten und somit flicht mehr weich  geglüht zu werden braueben.

   Bei Verwendung  eines Walzwerkes zur Ausführung dieses  Schweissverfahrens wird der Walzendruck  zweckmässigerweise derartig eingestellt, dass  die Eisenbleche eine gerade     beginnende     Streckung zeigen, in welchem Falle dann die  für die Verfilzung der Berührungsflächen       nütige        Streckung    der Aluminiumfolien von  selbst erreicht wird.  



  Da bei den Verfahren meist sehr dünne  Aluminiumfolien verwendet werden, muss in  diesem Fall ihre Streckung bis nahe der Zer  reissgrenze getrieben werden; jedoch lässt  sich bei Verwendung eines Walzwerkes durch  entsprechende Anstellung des Walzendruckes  dieser finit Sicherheit so regeln, dass die Zer  reissgrenze der Aluminiumfolien nicht über  schritten wird. Werden dickere Folien ver  wendet, so tritt die Verfilzung bei entspre  chend geringeren     Streckungen    der Folien ein.

    Natürlich ist das Mass der     Streckung    für jede  Dicke der Aluminiumfolien durch Vorver  suche festzustellen; ebenso selbstverständlich  ist es, dass Aluminiumfolien nicht verwendet  werden dürfen, deren Widerstandsfähigkeit  gegen Zerreissen nicht hinreicht, uni die     er-          fotderliehe    Verfilzung zu erreichen, ein Fall,  der allerdings praktisch kaum in Frage  kommt.  



  Nach dem Aufschweissen ist nun     nicht     das Eisenblech, sondern die     Aluminiumfolie     naturgemäss etwas hart geworden, so dass ein  Ausglühen der Bleche für ein Weichmacken  der Folie auch hier nicht zu umgehen ist.  Dieses Glühen zum Weichmacken der Folien  ist jedoch nicht mit jenem des genannten  Platinenschweissverfahrens zu vergleichen, da       beim    Glühen zum Weichmacken der Folien    nur eine Temperatur bis zirka 500  C er  forderlich ist und dieselbe nach oben natür  lich einen viel weniger empfindlichen Spiel  raum besitzt als die Temperaturen beim vor  genannten     Weichglühen    der Eisenbleche finit  Aluminiumüberzug, die unbedingt stets nahe  unter der Schmelztemperatur des Aluminiums  bleiben müssen.  



  lach der vorliegenden Erfindung werden  somit die zu     verschweissenden    Fluchen von       Blechen    und Folien mit einer äusserst fein  körnigen Raulung versehen und hierauf  bei einen zum Beispiel durch Walzen erzeug  ten Druck miteinander verschweisst, der eine  für die Verfilzung der     Berührungsflächen     nötige Streckurg der Folien bewirkt. Die  äüsserst feinkörnige Rauhung der zu ver  schweissenden Flächen bezeichnet man in der  Technik gewöhnlich mit dem Namen "Mat  tierung" .Dieselbe kann, wie schon erwähnt,  durch Gegeneinanderwalzen blanker Folien,  bezw. blanker Bleche in kalten Zustande her  gestellt werden.  



  Es ist an sieh bekannt, dass bei dem Auf  sehweissen von dünnen Metallblättchen auf       Blechtafeln    letztere vollständig luftdicht mit  den Blättchen eingehüllt werden müssen,  um eine Oxydation der Blechtafeln in der  Hitze zu versleiden. Diese Einhüllung     ge-          schalt    bisher meistens von Hand vor dem  Schweissprozess. Im Gegensatz hierzu kann  nen bei dein vorliegenden Verfahren die Be  legung der Bleche finit den Folien dadurch  bewirkt werden, dass man die mit der mat  tierten Fläche aufeinander-elegten Bleche  und Folien vor der Schweissung kalt zusam  menwalzt.  



  Die Ausführung des vorliegenden     Ver-          falirens    gesehielt zum Beispiel folgender  massen: Die Blecbe, z. B. Eisenbleche, mit  fein geglätteten Oberflächen werden in grö  sserer Stückzahl übereinandergelegt, zu Pa  keten     vereinigt        und    in diesem     Zustand        durch          Hindurchführen        durch    ein     Walzwerk    bei ge  ringer     Streelzun-    des     Werkstoffes    unter     ent-          sprecliendenl    Druck gegeneinander raub     ge-      

      u-alzt.    Die     Folientafeln    oder     I[Zolienstreifen.-          zum        Beispiel    aus reinem     Alumiiiiuin,    werden      in gleicher Weise, aber nur paarweise,     über-          einainderbelegt    und raub gewalzt, da die  äusslere Seite für das weitere Arbeitsverfahren  nicht mattiert zu sein braucht.

   Nachdem beide  Metalle dann wieder weichgeglüht sind, wer  den die Eisenbleche an ihren beiden     Seiten-          flfchen    mit den Aluminiumfolien luftdicht  belergt, wobei die mattierten Seiten der Alu  minumfolien nach innen gegen die mattierten  Blechseiten zu liegen kommen müssen. Hierauf  erfolgt die Zusammenschweissung durch Hin  durchführen der in bekannter Weise auf  zirka 500 bis 600   C erhitzten, mit Alumi  niumfolien belegten Eisenbleche durch ein       Heilwalzwerk    unter einem derart geregelten  Druck, dass dabei die für die Verfilzung der  Berührungsflächen nötige Streckung der Fo  lien ohne wesentliche Streckung der Eisen  bleche erfolgt.

   Vorzugsweise wird dies  Druckhausübung dadurch erreicht, dass die  Walzen vorher auf eine gerade beginnende  Streckung der Eisenblechtafel eingestellt  werden, in welchem Falle dann die Folien-  
EMI0004.0006     
  
    stre-kung <SEP> die <SEP> liier <SEP> notwendige <SEP> wird. <SEP> Nach
<tb>  erfol-#ter <SEP> \V <SEP> alzung <SEP> werden <SEP> dann <SEP> die <SEP> mit <SEP> Alu  riinhim <SEP> überzo-enen <SEP> Bleche <SEP> zum <SEP> Weichglü  lieii <SEP> cl@>r <SEP> aufbecliweissten <SEP> Aluminiumfolien <SEP> bei
<tb>  ein@ir <SEP> Temperatur <SEP> von <SEP> zirka <SEP> <B>500'</B> <SEP> C <SEP> kurze <SEP> Zeit
<tb>  ,eiüht. <SEP> Die <SEP> derart <SEP> behandelten <SEP> Eisenblech  ta+'@@ln <SEP> besitzen <SEP> einen <SEP> gleichmässig <SEP> festha.ften  deii. <SEP> fehlerlosen <SEP> Aluininiumül;

  erzug <SEP> bei <SEP> hier  bei <SEP> unvc-ränclert <SEP> gebliebener <SEP> Tafelform <SEP> und
<tb>  auch <SEP> elif#nfalls <SEP> unverändert <SEP> gebliebener
<tb>  Giii- <SEP> des <SEP> Eisens.
<tb>  1 <SEP> ia.<B>-#</B> <SEP> 3htttiE.i:-n <SEP> der <SEP> Eisenbleche <SEP> kann <SEP> natür  lic@i@ <SEP> ;i <SEP> ii@-li <SEP> cliii.-li <SEP> andere <SEP> Mittel, <SEP> wie <SEP> Bearbei  tui@_ <SEP> Bürsten <SEP> oder <SEP> mit <SEP> dein
<tb>  Sai;@I@tiahl < @t-1:;@se <SEP> erzielt <SEP> werden.
<tb>  v(i-(';iliien <SEP> ist <SEP> anwendbar <SEP> auch <SEP> auf
<tb>  al <SEP> 1 <SEP> i <SEP> @ <SEP> <B>(11u</B> <SEP> aus <SEP> Aluminiumlegierung <SEP> be  sb-lien,oferii <SEP> diese <SEP> die <SEP> hier <SEP> notwendigen
<tb>  "leg <SEP> Aluminiums <SEP> noch <SEP> besitzen;
<tb>  f@@rn@r <SEP> ertr@@@#lct <SEP> es <SEP> sich <SEP> ausser <SEP> auf <SEP> Eisen  li@f,lir <SEP> :

  @ucli <SEP> :iuf <SEP> 1Tetallbleehe <SEP> anderer <SEP> Art,
<tb>  rleri#ii <SEP> Schmelzpunkte <SEP> über <SEP> dem
<tb>  (1-s <SEP> Aluminiums <SEP> (zirka <SEP> 600 <SEP> bis
<tb>  <B>700</B> <SEP> " <SEP> C) <SEP> 1i(,;(#11.       Die Mattierung der Schweissflächen der  Bleche und der Folien ist weiter insofern von  Vorteil, als sie ermöglicht, die Bleche ohne  Schwierigkeit mit den Folien luftdicht zu  belegen. Die dünne Aluminiumfolie ist sehr  leicht zerreissbar und ihre Handhabung höchst  umständlich, so dass das "Einhüllen" der  Bleche mit Folien, wie die früheren Verfah  ren es erforderten, Schwierigkeiten bot.

   Bis  her wurde das Einhüllen derart ausgeführt,  dass das Blech zwischen zwei Folien gelegt  wurde, worauf die überstehenden Ränder der  Folien doppelt zusammengelegt und     umge-          bördeltwurden,    um ein luftdichtes Einhüllen  der Eisenblechtafel zu erzielen. Die oben ge  nannte geringe Haltbarkeit der Folie     er-          sehwerte    diese Arbeit ungemein und hinderte  somit eine Massenfabrikation.  



  Die mattierten Flächen ermöglichen nun  schon bei einem     geringen    Druck ein Haften  der dünnen Aluminiumfolie auf dem Blech,  so dass ein luftdichter Belag nicht mehr  durch Umlegen und Bördeln der F olienränder  bewirkt zu werden braucht, vielmehr die auf  das Blech gelegte Folie unmittelbar durch  Aufwalzen unter ganz geringem Walzen  druck luftdicht aufgepresst werden kann.  Hierdurch wird auch Folienmaterial gespart,  insofern die überstehenden     zusammenzubör-          delnden    Folienräinder fortfallen.  



  Da weiter Aluminiumfolien in sogenann  ten endlosen Bändern von entsprechender  Breite angefertigt und aufgewickelt werden  können, ist ihr Aufwalzen auf Blechtafeln.  z. h. Eisenblechtafeln, unmittelbar durch ein  entsprechendes Walzwerk unter Abwicklung  der aufgewickelten Aluminiumfolienbänder  möglich, ohne dass die Folie erst noch in die  Hand genommen zu werden braucht.  



  Die mattierten Flächen bewirken, dass der  Walzendruck nur sehr bering zu sein braucht,  umn die Folie luftdicht auf das Blech aufzu  pressen, mithin das Blech keine nennenswer  ten Streckungen, die seine     ursprüngliche     Festigkeit und Dehnbarkeit beeinträchtigen.  dadurch erfährt. Die Mattierung ermöglicht       daber        auch    ein einfaches,     ausschusslo.e-:.        anuh     in der     Glühhitze    haltbar     ltiftdiclite@        Belegen         der Bleche, somit eine Massenfabrikation in  grösstem Umfange.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminiium oder Aluminiumlegierung auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem des Aluminiums liegt, unter Vermeidung schädlicher Gefügeänderungen, dadurch ge kennzeichnet, dass die zu verschweissenden Flächen der Bleche und der Folien mit einer äusserst feinkörnigen Rauhung versehen und hierauf bei einer Temperatur bis zu zirka 600' C unter einem Druck verschweisst wer den, der zur Erzielung der Verfilzung der Berührungsflächen infolge deren Rauhung so gering ist, dass die Metallbleche nur eine geringe, die Folien aber eine grössere Strek- kung erfahren, so dass die Metallbleche ihre ursprüngliche Weichheit behalten, die Folien dagegen etwas hart werden,
    worauf die auf die Metallbleche aufgeschweissten Folien weichgeglüht werden. UNTERANSPRÜCHE 1. Verfahren nach dem Patentanspruch da durch gekennzeichnet, dass die gerauhten Bleche, zwischen die gerauhten Flächen der Folien gelegt, einer heissen Walzung unterworfen werden. ?. Verfahren nach dem Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die mit den gerauhten Flächen aufeinandergelegten Bleche und Folien vor der Schweissung kalt zusammengewalzt werden, um einen luftdichten Belag der Bleche mit den Fo lien zu erreichen, welcher der Erhitzung beim Scbweissprozess standhält.
CH90962D 1918-06-03 1919-11-22 Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminium oder Aluminiumlegierung auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem des Aluminiums liegt. CH90962A (de)

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CH90962D CH90962A (de) 1918-06-03 1919-11-22 Verfahren zum Aufschweissen von Folien aus Aluminium oder Aluminiumlegierung auf Metallbleche, deren Schmelzpunkt über dem des Aluminiums liegt.

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE977022C (de) * 1950-11-14 1964-11-19 Gen Motors Corp Verfahren zum Plattieren eines harten Stahlbandes mit einem weichen Aluminiumband

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DE977022C (de) * 1950-11-14 1964-11-19 Gen Motors Corp Verfahren zum Plattieren eines harten Stahlbandes mit einem weichen Aluminiumband

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