Vorrichtung zur Einstellung der Sprossen an Sprossenradrecheinnaschinen mit Tasteneinstellung. Bei Sprossenradrechentnaschinen init Ta- äteneinstellung hat ian bisher zur Übertra gung der Bewegung der Tasten in die Dreh bewegung des Sprosseneinstellringes ein um ständliches Hebelgestänge vorgesehen (deut sehe Patentschrift 123678) indem unter der einzelnen Tastenreile ein schwingend gela gerter Hebel vorgesehen war, welcher, durch eine der Tasten abwärts bewegt, auf ein Hebelsystet drückte, das dann die Drohung des Sprosseneinstellringes des Sprossenrades bewirkte.
Üierbei iiitit.)te zur genauen Rege lung der Ausschlaggrösse des genannten, unter den Tasten liegenden Hebels eine besondere Einrichtung getroffen werden, indern noch zwischen den einzelnen Tastenfüssen und dein genannten Hebel besondere kleine Hebeleben _angeordnet wurden, deren Ausgestaltung und Lage dazu dienten, dass von jeder Taste ein Ausschlag des Sprosseneinstellringes genau von gewünschter Grösse herbeigeführt wurde.
Durch diese vielen Teile wurde naturgemäss die Einstellvorrichtung sehr<B>.</B> koni*pliziert.
EMI0001.0013
Ausserdem <SEP> war <SEP> zurn <SEP> Antrieb <SEP> des <SEP> Sprossen rades <SEP> von <SEP> der <SEP> Nurbelachse <SEP> ans <SEP> wiederum <SEP> ein
<tb> besonderes <SEP> Zwisehengestänge <SEP> nötig, <SEP> be.',itehend
<tb> an", <SEP> Kurvenscheibe, <SEP> einern <SEP> Sek tor <SEP> <B>u"w.</B>
<tb> Anderseits <SEP> sind <SEP> Sprossenradinaschinen <SEP> mit
<tb> Ta:
,teneinstellung <SEP> bekannt <SEP> gewürden, <SEP> bei <SEP> wel ehen <SEP> die <SEP> Tasten <SEP> unmittelbar <SEP> die <SEP> Einstellung
<tb> dur <SEP> Sprossen <SEP> bewirken <SEP> (deutschePatensehrift
<tb> 111916)# <SEP> jedoeli <SEP> enst, <SEP> wetin <SEP> das <SEP> Sehaltrad,
<tb> welches <SEP> fes't <SEP> auf <SEP> der <SEP> Kurbelwelle <SEP> sitzt, <SEP> mit telst <SEP> der <SEP> Kurbel <SEP> -edreht <SEP> wird, <SEP> damit <SEP> nach
<tb> -Niederdrücken <SEP> der <SEP> Schalttaste <SEP> die <SEP> eirtspre chende <SEP> Anzahl <SEP> von <SEP> Zähnen <SEP> werden
<tb> und <SEP> zuin <SEP> Eingriff <SEP> mit <SEP> dein <SEP> Zalmrade <SEP> kunr inen <SEP> -,Sollen.
<SEP> dessen <SEP> Drehung <SEP> die <SEP> Eiti",t(#lltii)g
<tb> der <SEP> übrigen <SEP> Bewegungsteiie <SEP> der <SEP> 31a"chiiie
<tb> behufs <SEP> Registrierung, <SEP> Addierung <SEP> oder <SEP> der gleieben <SEP> vermittelt. <SEP> Ähnlich <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sach lage <SEP> beispielsweise <SEP> bei <SEP> dei- <SEP> Einrichtung <SEP> riaeh
<tb> der <SEP> deutschen <SEP> Paterit.schrift <SEP> <B>20.-3203,</B> <SEP> bei <SEP> wel eher <SEP> ebenfalls <SEP> die <SEP> Welle, <SEP> weiche <SEP> die <SEP> Schalt rädertrommel <SEP> trägt, <SEP> gedreht <SEP> werden uni die Schaltzähne bezw. Sprossen einzu stellen.
Diesen bekannten Einrichtungen gegen über soll durch die Erfindung eine Verein fachung dadurch erzielt werden, dafl an dem Sprossenvade eine Sperrscheibe mit einem Vorsprunge aufklappbar angebracht ist, wobei der Vorsprung in Einschnitte eines Sprossen einstellringes einfassen kann, an dem eine F eder angreift, deren anderes Ende an dein Sprossenradkörper angreift, so dass sieh beim Aufklappen der Scheibe mittelst einer nieder zudrückenden Taste der Sprosseneinstellring unter Wirkung der Feder dreht bis zum An schlage eines an dem Ringe vorgesehenen Vorsprunges gegen einen Anschlag der Taste.
Durch diese Einrichtung nach der Erfin dung wird gegenüber der eingangs erwähnten Einrichtung nach der deutschen Patentschrift 123678 das doppelte, komplizierte Hebel gestänge gespart und gegenüber den Ein richtungen der andern Art (deutsche Patent schriften 111916 und 205203) entfällt die Notwendigkeit der Drehung der Kurbel zwecks Einstellung der Sprossen, da durch Drücken der Tasten die Sprossen bereits unmittelbar in die gewünschte Stellung kommen.
Die Zeichnung stellt ein Atiöfiihiiigslei- spiel des Erfindungsgegonstaiides dar. Es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Gesamt anordnung auf das Sprossenrad gesehen ' Fio. 2 eine Rückansicht des Sprossenrades mit vorgelagerter Scheibe, an welcher sieh der Arretierungsstift befindet, Fig. 3 einen 'Schnitt nach a-b der Fig. 2 Fig. 4 die Anordnung der Leisten, die Tasten sind fortgelassen, Fig. 5 einen Schnitt durch die Tasten befestigung nach c-d der Fig. 1 in der Ruhestellun Fig. 6 dasselbe in der gedrückten Stellung, Fig. 7 eine Ansicht des Sprossenrades mit vorgelagerter Arvetierungöscheibe bei herunter gedrückter Federtaste;
Fig. 8 zeigt die Form der in der dreh baren Einstell scheibe befindlichen Einschnitte, sowie die Form des Arretierungsstiftes; Fig. 9 und 10 stullvii eine Vorder- und Seitenansicht der Airetiuruiisselieibe dar; Fig. 11 stellt eine spezielle Taste in Vor deransicht dar, Fig. 11a einep Teil davon in Seitunansieht, Fig. 12 ist ein senkrechter Schnitt dureh Fig. 1; Fig. 13 ist eine Rückansicht des Sprossen rades mit teilweise herausstchenden Sprossen ; Fig. 14 ist ein senkrechter Schnitt durch F ig. 13 ; Fig. 15 entspricht Fig. 14 und zeigt die Stellung der Sprossenradteile, wenn eine Taste niedergedrückt ist; Fig. 16 zeigt die Vorderansicht zu Fig. 13 bei Fortnahnie dus vorderen Gegenri nges, sowie ferner die mit einum einzelnen Sprus- senrade in Verbindung stehunden Zahnräder bezw.
Zifferräder ; Fig. 17 zeigt schematisch den Aufbau der Rechenmaschine. Die Rechenmaschine selbst besteht geiäss Fig. 16 und 17 ans dem Einstellwerk, bildet aus einer Anzahl Sprossenrädern 36 mit darüber befindlichen Tastenreilien 37 zu je neun Tasten, und dem Resultatwerk, das ans einer Anzahl Ziffernrädern 38 mit Zif fern 1-10 zusammengesetzt ist. Mit den Ziffernrädern 38 sind Zahnräder 39 mit zehn Zähnen fest verbunden, auf die dic Bvwe- gung von den Sprossenrädern 36 aus kon- struktiven Gründen durch Zwisehenräder 40 mit ebenfalls zehn Zähnen übertragen wird. Die Ziffernräder 38 werden in der gewünsch ten Lage durch mit Federn 42 belastete Ankersperren 41 festgehalten.
Die Spros,#en- räder <B>36</B> sind also weiter nichts ais Zahn räder mit einstellbarer nhiiezahl. Die Lin- richtung der Sprossenräder<B>ö6</B> ist fol"eii(lu:
An dem Sprosseneinstellring <B>1</B> Konstruktion ist das Arretierungs#,tück <B>21</B> nlit dem Anschlag<B>3</B> befestigt. -In einem Stift <B>0</B> <B>30</B> des Einstellringes<B>1</B> ist die Spiralfeder 4 mit dein einen Ende befestigt, während das <B>C</B> andere<B>'</B> Ende mit dem Sprossenkörper<B>9</B> buil <B>31</B> verbunden ist.
Der Ring<B>1</B> wird durch
EMI0003.0001
den <SEP> auf <SEP> den <SEP> Sprossenkiii,per <SEP> <B>9</B> <SEP> aufgesehraub ten <SEP> Gegenring <SEP> <B>32</B> <SEP> gehalten <SEP> und <SEP> dient <SEP> mittelst
<tb> der <SEP> Kurvc <SEP> <B>3"-')</B> <SEP> durch <SEP> Drehun- <SEP> zuni <SEP> radialen
<tb> Versclileben <SEP> der <SEP> Sprossen <SEP> 34, <SEP> -,velehe <SEP> in <SEP> -N-u ten <SEP> 46 <SEP> 4es <SEP> KZ;
rpers <SEP> <B>9</B> <SEP> liegen <SEP> und <SEP> mit <SEP> Vor sprüngen <SEP> <B>35</B> <SEP> in <SEP> die <SEP> Kurvennnt <SEP> <B>33</B> <SEP> einfassen
<tb> <B>-(Fig. <SEP> 16).</B> <SEP> Diese <SEP> Sprosseaverschlebung <SEP> ist <SEP> <B>bu-</B>
<tb> kannt. <SEP> Wird <SEP> nun <SEP> der <SEP> Ring <SEP> <B>1</B> <SEP> in <SEP> Richtung
<tb> des <SEP> Pfeiles <SEP> <B>6</B> <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Sprossenradkörper <SEP> <B>9</B>
<tb> gedreht, <SEP> so <SEP> wird <SEP> die <SEP> Feder <SEP> 4 <SEP> gespannt.
<SEP> <B>Da-</B>
<tb> init <SEP> nun <SEP> der <SEP> Ring <SEP> <B>1</B> <SEP> in <SEP> der <SEP> gewünselitun
<tb> Stellung <SEP> stehen <SEP> bleibt, <SEP> ist <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> <B>7</B>
<tb> mit <SEP> einem <SEP> an <SEP> ihr <SEP> befestigten <SEP> Stift <SEP> <B>8</B> <SEP> vorge sehen, <SEP> welch <SEP> letzterer <SEP> in <SEP> die <SEP> Einschnitte <SEP> 43
<tb> des <SEP> Ringes <SEP> <B>1</B> <SEP> hineinfasst <SEP> und <SEP> so <SEP> die <SEP> Rück wärtsdrehung <SEP> desselben <SEP> verhindert. <SEP> Die <SEP> Sperr scheibe <SEP> <B>7</B> <SEP> ist, <SEP> wie <SEP> Fig.
<SEP> 2 <SEP> zeigt, <SEP> klappenartig
<tb> in <SEP> dem <SEP> Körper <SEP> <B>9</B> <SEP> mit <SEP> den <SEP> Stiften <SEP> <B>10</B> <SEP> Iagernd
<tb> befestigt, <SEP> um <SEP> welche <SEP> sie <SEP> von <SEP> dem <SEP> Körper <SEP> <B>9</B>
<tb> etwas <SEP> abgeklappt <SEP> werden <SEP> kann. <SEP> Durch <SEP> eine
<tb> vorgenommene <SEP> Verjüngung <SEP> der <SEP> Sperrseheibe
<tb> <B>7</B> <SEP> (im <SEP> Schnitt <SEP> Fig.
<SEP> <B>3</B> <SEP> erkennbar) <SEP> "an <SEP> der <SEP> ge lagerten <SEP> Stelle <SEP> ist <SEP> derselben <SEP> eine, <SEP> wie <SEP> schon
<tb> erwähnt, <SEP> klappenartige <SEP> Bewegung <SEP> ermöglicht,
<tb> welche <SEP> ausreicht, <SEP> dun <SEP> Stift <SEP> <B>8</B> <SEP> aus <SEP> den <SEP> <B>E,111-</B>
<tb> schnitten <SEP> 43 <SEP> des <SEP> Ringes <SEP> <B>1</B> <SEP> herauszulieben, <SEP> wo durch <SEP> derselbe <SEP> freigegeben <SEP> wird <SEP> und <SEP> die
<tb> Spannkraft <SEP> der <SEP> Feder <SEP> 4 <SEP> in <SEP> Wirkung <SEP> tritt,
<tb> so <SEP> dass <SEP> der <SEP> Ring <SEP> <B>1</B> <SEP> entgegen <SEP> dem <SEP> Pfeil <SEP> <B>6</B>
<tb> sich <SEP> dreht.
<SEP> Um <SEP> die <SEP> Sperrscheibe <SEP> <B>7</B> <SEP> im <SEP> Ruhe stand <SEP> stets <SEP> gegen <SEP> den <SEP> Sprosseuradkörper <SEP> <B>'9</B>
<tb> zu <SEP> drücken, <SEP> ist <SEP> die <SEP> Feder <SEP> <B>226</B> <SEP> eingesetzt. <SEP> Die
<tb> Auslösung <SEP> des <SEP> Stiftes <SEP> <B>8</B> <SEP> und <SEP> die <SEP> daraLlff01 gende <SEP> Rüc'kwät#tkidi-ehutitr <SEP> des <SEP> Ritige#s <SEP> <B>1</B> <SEP> bis
<tb> zu <SEP> einem <SEP> grewissen <SEP> Punkt <SEP> wird <SEP> durch <SEP> die
<tb> über <SEP> dein <SEP> Sprossenradkörper <SEP> angeordneten
<tb> Federtasten <SEP> bewirkt.
<SEP> Auf <SEP> einer <SEP> der <SEP> ',#')pei-r scheibe <SEP> <B>7</B> <SEP> entsprechend <SEP> gebogenen <SEP> Unterlage
<tb> <B>11</B> <SEP> sind <SEP> die <SEP> Führungsbuchsen <SEP> 12 <SEP> befestigt.
<tb> Die <SEP> Buchsen <SEP> besitzen <SEP> einen <SEP> Schlitz <SEP> <B>13,</B> <SEP> wel cher <SEP> auch <SEP> noch <SEP> durch <SEP> die <SEP> Unterlage <SEP> <B>11</B> <SEP> fort gefübrt <SEP> ist. <SEP> In <SEP> diesen <SEP> Buchsen <SEP> lassen <SEP> sieh
<tb> id.i6,llisstetistifte <SEP> 14 <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Lappen <SEP> <B>15</B> <SEP> auf u <SEP> n <SEP> d'hiederbewegen, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Lappen <SEP> <B>15</B> <SEP> in
<tb> dem <SEP> Schlitz <SEP> <B>13</B> <SEP> geführt <SEP> wird.
<SEP> Auf <SEP> den <SEP> Stift
<tb> 14 <SEP> ist <SEP> am <SEP> oberen <SEP> Ende <SEP> die <SEP> 'lletallklappi" <SEP> <B>16</B>
<tb> mit <SEP> dem <SEP> Ansatz <SEP> <B>17</B> <SEP> aufgesetzt. <SEP> Die <SEP> Feder
<tb> <B>18</B> <SEP> legt <SEP> sich <SEP> auf-der <SEP> einen <SEP> Seite <SEP> gegen <SEP> den
EMI0003.0002
Buden <SEP> der <SEP> Kappu <SEP> <B>16,</B> <SEP> auf <SEP> der <SEP> andern <SEP> Seite
<tb> 12 <SEP> und <SEP> hat <SEP> somit
<tb> das, <SEP> Bestreben, <SEP> den <SEP> Stift <SEP> 14 <SEP> durch <SEP> die <SEP> Buchse
<tb> <B>1--1</B> <SEP> nach <SEP> oben <SEP> zu <SEP> ziehen. <SEP> Um <SEP> ein <SEP> Heraus fallen <SEP> der <SEP> Stiite <SEP> zu <SEP> verhindern, <SEP> ist <SEP> der <SEP> Draht
<tb> <B>19</B> <SEP> vorhanden. <SEP> gegen <SEP> weleben <SEP> sieh <SEP> die <SEP> Lap pen <SEP> <B>15</B> <SEP> andrileken.
<SEP> Der <SEP> zweite <SEP> Dralit <SEP> 20
<tb> dient <SEP> zur <SEP> Festhaltung <SEP> der <SEP> Kappe <SEP> <B>16</B> <SEP> in <SEP> der
<tb> j)iedei-gedrüelzten <SEP> Stellung. <SEP> Zu <SEP> diesem <SEP> Zweck
<tb> ist <SEP> derselbe <SEP> an <SEP> den <SEP> l'nukten <SEP> <B>21</B> <SEP> und <SEP> 22 <SEP> nach
<tb> der <SEP> Seite <SEP> beweglieh <SEP> gelagert <SEP> und <SEP> wird <SEP> durch
<tb> vorgesehene <SEP> Federn <SEP> 213) <SEP> t <SEP> ind <SEP> '-14 <SEP> stets <SEP> gegen
<tb> die <SEP> Kappen <SEP> <B>16 <SEP> der</B> <SEP> Stifte <SEP> 14 <SEP> gedrückt.
<SEP> '#Vird
<tb> nun <SEP> die <SEP> welche, <SEP> auf <SEP> der <SEP> Kappe
<tb> <B>16 <SEP> die</B> <SEP> entsprechende <SEP> 'Nummer <SEP> führt, <SEP> dureh
<tb> Niedet-driiel-zeii <SEP> betätigt, <SEP> so <SEP> gleitet <SEP> der <SEP> Vor sprung <SEP> <B>17</B> <SEP> an <SEP> dein <SEP> Draht <SEP> 20 <SEP> vorüber, <SEP> den selben <SEP> dabei <SEP> seitlieh <SEP> Beini <SEP> Los lassen <SEP> der <SEP> Taste <SEP> wird <SEP> nun <SEP> dureh <SEP> die <SEP> Feder
<tb> <B>18</B> <SEP> der <SEP> Stift <SEP> wieder <SEP> zuin <SEP> Tull <SEP> gehoben, <SEP> dur
<tb> Vorsprung <SEP> <B>17</B> <SEP> stiA')t <SEP> unter <SEP> den <SEP> Draht <SEP> 20 <SEP> und
<tb> wird <SEP> hier <SEP> so <SEP> lange <SEP> zurückgehalten, <SEP> bis <SEP> der
<tb> Draht <SEP> 20 <SEP> mittelst <SEP> irgend <SEP> einer <SEP> Auslösun'.s vorrichtuug,
<SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> durch <SEP> Niederdrücken
<tb> einer <SEP> andern <SEP> Taste, <SEP> seitwärts <SEP> bewegt <SEP> wird,
<tb> als'daiiii <SEP> schnellt <SEP> dur <SEP> Stift <SEP> erst <SEP> wieder <SEP> in <SEP> seine
<tb> unsprüngliche <SEP> Stellung <SEP> zurtIek.
<tb> Wird <SEP> nuij, <SEP> uni <SEP> eine <SEP> Zahl <SEP> einzustellun, <SEP> eine
<tb> Taste <SEP> niedergedrückt, <SEP> so <SEP> fal.')t <SEP> der <SEP> Stift <SEP> 14,
<tb> welcher <SEP> ain <SEP> untern <SEP> Ende <SEP> abgeschrägt <SEP> ist,
<tb> hinter <SEP> die <SEP> Sperrseheibe <SEP> <B>7,</B> <SEP> drückt <SEP> dieselbe
<tb> seitwärts, <SEP> wobei <SEP> der <SEP> Stift <SEP> <B>8</B> <SEP> deir <SEP> Ring <SEP> <B>1</B> <SEP> frei <B>I <SEP> b</B>
<tb> gibt,
<SEP> so <SEP> dala <SEP> derselbe <SEP> sieh <SEP> entgegen <SEP> dein
<tb> c
<tb> Pfeil <SEP> <B>6</B> <SEP> bewegen <SEP> kann. <SEP> Hierbei <SEP> stösst <SEP> derAu schlag <SEP> <B>3</B> <SEP> an <SEP> den <SEP> Lappen <SEP> <B>15,</B> <SEP> wodurch <SEP> sich
<tb> der <SEP> <B>Ring <SEP> 1</B> <SEP> nur <SEP> auf <SEP> einuii <SEP> ganz <SEP> bestimmten
<tb> Teil <SEP> drehen <SEP> kann. <SEP> (iluielizeitig <SEP> init <SEP> der <SEP> Dre hung <SEP> des <SEP> Riiigvs <SEP> <B>1</B> <SEP> werden <SEP> die <SEP> entspreehende
<tb> Anzahl <SEP> Sprosseii <SEP> <B>")l <SEP> 35</B> <SEP> lierausgesehoben.
<tb> Beim <SEP> Loslassen <SEP> der <SEP> Taste <SEP> gelit <SEP> dieselbe <SEP> etwas
<tb> in <SEP> die <SEP> Höhe.
<SEP> die <SEP> Sperrsehuibe <SEP> <B>i</B> <SEP> legt <SEP> sieli <SEP> an
<tb> den <SEP> Kürper <SEP> <B>9,</B> <SEP> wodurch <SEP> der <SEP> Stift <SEP> <B>8</B> <SEP> in <SEP> einen
<tb> Einschnitt <SEP> 43 <SEP> <B>des</B> <SEP> Rin--es <SEP> <B>1</B> <SEP> einfaf. t <SEP> und <SEP> den selben <SEP> -leIchzeitig, <SEP> an <SEP> dei- <SEP> Weit-#Pdrehunc <SEP> ver <B>n <SEP> <I>b</I></B>
<tb> hindert. <SEP> Hat <SEP> inan <SEP> auf <SEP> den <SEP> Tasten <SEP> eine <SEP> tile di-1,-,e <SEP> Zahl <SEP> gedrückt <SEP> und <SEP> will <SEP> hierauf <SEP> eine
<tb> höhere <SEP> drücken, <SEP> so <SEP> kann <SEP> dies <SEP> geschehen, <SEP> ohne
<tb> den <SEP> Ring <SEP> <B>1</B> <SEP> in <SEP> <B>(he</B> <SEP> Aufangdage <SEP> zurückzustel <B>ZD</B> leii, d. h.
ohne die Feder 4 spannen zu nüs- sen. Die Rückstellung in die Anfangslage er folgt folgendermassen: Man drückt die Taste der Ziffer 9 lierab, der Auschlag 3 des Arretiemingsstückes 2 legt' sich vor den Lappen 15 des Stiftes 14 und kann man durchDielie latidei Antiicbs- kurbel 44 der Sprossenräderwelle, mit wel cher sich gleichzeitig der Sprossenkörper<B>9</B> dreht, den Ring 1 so weit zurückdrelen, dass die Anfangsstellung erreicht wird, wo säult liebe Sprossen 34 wieder in den Sprossen körper 9 zurückgezogen sind.
Hatte man vor der Einstellung auf Null bereits die Taste der Ziffer<B>9</B> gedrückt, so würde sich der Stift 3 nicht mehr vor den Lappen 15 des Stiftes 14 legen, da ja zwischen dein Niederdrücken der Taste und dein Einschnappen des Stiftes 8 der Sperrscheibe 7 eine ganz geringe Wei terdrehung des Ringes 1 erfolgt. Zu diesem Zweck hat der Lappen 15 der Taste 9 noch einen seitlichen Ansatz 27 mit Vorsprung 28 (vergleiche auch Fig. 11 und 11a), mit wel chen es ermöglicht ist, den Arretierungsstift 3 festzuhalten.
Soll zum Beispiel die Aufgabe<B>8</B> minus 1 gerechnet werden, so wird zuerst eine mit der Ziffer Nr. 8 versehene Taste 14 gedrückt (Fig. 15 und 16). Aus dem darunter liegen den Sprossenrade 36 bezw. 9 springen dann acht Sprossen 34 heraus. Bei einer vollen Umdrehung der Sprossenradwelle inittelst Kurbel 44 in der Pfeilrichtung<B>6</B> wird das Zwischenrad 40 und ebenso das Ziffernrad ä8 iii acht Zäliiie weiter gedreht, so dass an Stelle der Null eine 8 erscheint. Jetzt wird bei gedrückter Taste<B>9</B> die Sprossenradwelle 5 entgegen der Pfeilrielitung 6 im Viertels kreis hin und her gedreht, wodurch alle Sprossen zurückgeschoben werden.
Darauf wird Taste 1 cedrückt und eine Sprosse 34 zum Herausspringen gebracht, bei einer Um drehung der Kurbel entgegen der Pfeilrich tung 6 wird das Zwisehenrad 40 und ebenso das Ziffernrad 38 um einen Zahn zurück gedreht, so dass an Stelle der 8 jetzt eine 7 erscheint. Damit ist die Aufgabe gelöst. Wenn die Aufgabe 8 plus 1 gelautet hätte, so müsste die letzte Umdrehung der Kurbel 44 in der Pfeilrichturig 6 erfolgen.
Soll mit grösseren Zahlen gerecinet wer den, so sind eine entsprechende Anzalit Sprossenräder und Ziffernräder vorzusehun und die letzteren durch eine Zehnerübertra gung, wie bekannt, zu verbinden. Die Ver schiebungsbegrenzung der Tasten nach oben kann zum Beispiel auch durch Vorsprünge an den Stiften 14 bewirkt werden, welche sieh gegen die Unterseite der Unterlage 11 legen.