CH91337A - Tiegeldruckpresse mit Bogen-An- und Ablegevorrichtung. - Google Patents

Tiegeldruckpresse mit Bogen-An- und Ablegevorrichtung.

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CH91337A
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Max Rockstroh
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Max Rockstroh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F1/00Platen presses, i.e. presses in which printing is effected by at least one essentially-flat pressure-applying member co-operating with a flat type-bed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Handling Of Cut Paper (AREA)
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  • Screen Printers (AREA)

Description


  Tiegeldruckpresse mit Bogen-Ani- und Ablegevorrichtung.    Der Gegenstand vorliegender Erfindung  betrifft eine Tiegeldruckpresse init     Bogen-          An-    und Ablegevorrichtung, an welcher ver  schiedene an sich bekannte Einrichtungen  zur Erzielung neuer und erheblich besserer  Wirkungen vereinigt sind. Das neue liegt in  der Vereinigung eines geradlinig hin und her  bewegten Tiegels, mehrerer um diesen krei  sender Greifervorrichtungen und einer     Greifer-          Schliessvorrichtung,    durch welche der Bogen  stets in der gleichen vom Druchsteller     uin-          abhängigen    Stellung des Tiegels zur Formn  erfasst wird.  



  Es sind Tiegeldruckpressen bekannt ge  worden, bei denen die     Greifervorrichtungen     an endlosen Bändern über Rollen um den  Tiegel geführt werden und ebenfalls dessen  Bewegung mitmachen. Bei diesen Vorrich  tungen wird der Bogen den Greifern direkt  zugeführt, indem die feststehenden Greifer  teile mit Marken versehen sind, gegen die  der Bogen von den Transportmitteln am     Ein-          legetidch    gepresst und von den Greifern beim  Hlubwechsel erfasst wird. Der Hubwechsel  des Tiegels in der Offenlage findet aber bei    Tiegeldruckpresseln init beweglichem Tiegel  iii bezug auf den Eiiilegetiseh nicht stets in  der gleicheii Stullung statt. Die Ursache  hierfür liegt in der bei jeder Arbeit verschie  denen Driwkeinstellung durch die auf der  Tiegelwelle angeordneten Exzenter.

   Je mehr  die Exzenter verdreht werden, desto nmelnr  nähern sieh die Greifer beinm Hubwechsel  dein Einlegetische. Am nächsten     stuhen    die  Greifer bei gänzlich abgestelltem Drucke.  Das Offnen und Schliessen<B>der</B>     (Ireifer    be  sorgt eine Vorrichtung,     die    in     buzug    auf die  Hauptkurbeln stets gleich wirkt, wodurch  die Greifer aber in verschiedener Stellung  des Tiegels geschlossen werden. Der Bogen  wird bei einer Auflage früher und     bei    der       ai)dern    später     ei-fasst    werden,<B>je</B> nach der  Stellung des Druckstellers.

   Da der Bogen  von     den    Transportmitteln gegen die Marken  in den     Greifervorriebtungen        gepi-el.)t    wird, so       wuss    er auch die Unterschiede     in    der     End-          stellunig        initmachen.    Er wird. also bei einer  Stellung des Druckstellers die Marken ge  rade erreichen, in einer andern Stellung  müssen die Marken aber den Bogen zurück-      driingen. Da dies entgegen der Laufrichtung  der Fördermittel geschieht, so wird bei dünnein  Papier ein Stauchen und Zusammenschieben  der Bogen die Folge sein.

   Auch müssen solche  mit Marken ausgestattete Greifervorrichtungen  sehr genau gearbeitet und unter sich     voll-          konmmen    gleich sein und mit Arretierungs  vorrichtung in der Abnahme- und Druck  stellung ausgestattet werden, uni ein ge  naues Register und Passen zu erzielen. Durch  die Führung der     Greifervorrichtungen    über  Rollen muss der Bogen bei der Beförderung  zum Druck und zur Auslage kurz unige  bogen werden, was aber bei starken Papieren  nachteilig ist.  



  Es sind aber auch Tiegeldruckpressen mit  kreisenden Greifervorrichtungen bekatint ge  worden. Diese haben aber einen feststehenden  Tiegel, so dass der Einlegetisch weit unter  dem Tiegel angeordnet sein muss, was die  Einstellung derMarkein ete. sehr erschwert, und  die Bogenzuführuing unübersichtlich macht.  Auch haben diese Tiegeldruckpressen keine  parallele Endbewegung des Tiegels zur Aus  übung des Druckes. Es können also auf  diesen Pressen Arbeiten nicht hergestellt  werden, bei denen Parallelbewegung Vor  bedingung ist.  



  Ferner sind Tiegeldruckpressen bekannt  geworden, bei denen an der Unterkante des  Tiegels angebrachte Greifer den Bogen beim  Einschwingen zum Druck von einem ober  halb des Tiegels angeordneten Einlegetisch  abziehen, wobei sie sich stets an der gleichen  Stelle schliefen. Aber diese Art der Bogen  zuführung hat, den grossen Nachteil, dass der  Bogen von oben auf den Tiegel gebracht  wird, was bei dünnen Papieren leicht zum  Zusammnenstärzen desselben führt.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.  Fig. 1 stellt eine Tiegeldruckpresse mit  geradlinig bewegter An- und Ablegevorrich  tung mit geöiffneten Greifern in )Seitenansicht,  und  Fig. 2 eine solche Tiegeldruckpresse mit  geschlossenen Greifern auf dem Wege zum  Drucke in Seitenansicht dar ,    Fig. 3 ist eine gleiehe Presse in Druck  stellung in Seitenansicht, und  Fig. 4 ist eine Vorderansicht zu Fig. 3;  Fig. 5 zeigt hauptsächlich die     Sehaltvor-          rätung    in Seitenansicht während der     Druck-          Stellung,    und  Fig. 6 dieselbe kurz vor der Offenstellung  des Tiegels.  



  Am Fundament 1 sind in den Augen 2  und 3 Geradeführungen, in diesem Falle  runde Stangen 4 gelagert, die senkrecht zum  Fundament liegen     und    auf welchen der Tiegel  geführt wird. Der Tiegel 5 hat Seiteiiwände  6 und 7, die mit Augew 8 und 9 über die  Stangen t greifen und dem Tiegel seine  Führung geben. Am Tiegel 5 sind Lagerungen  10 angeordnet, auf denen Ringe 11 drehbar  sind. Die Ringe 11 sind untereinander dlurch  Verbindungen 12 zu einer Trommel ausge  bildet und werden entsprechend der Anzahl  der Greifervorrichtungen so geschaltet, dafss  stets eine     Greifervorrichtung    zum Abnehmen  des Bogens vom Einlegetisch bereit ist.

   Die  Verbindungen 12 sind gleichzeitig als     Unter-          greifer13    ausgebildet     und    tragen Lagerungen 14  für die     Greiferstange   <B>15</B>     und    Greifer<B>19.</B> An  den     Greiferstangen   <B>15</B> sind Hebel<B>16</B> mit  Rollen<B>17</B> angeordnet, die zum Offnen der  Greifer<B>19</B> dienen. Der Einlegetisch 20 ist  am Ende des     Tiegelweges    angeordnet. Der  Bogen wird von Hand oder mechanisch auf  den     Einlegetisch-20    oder auf an diesem vor  gesehene Transportmittel<B>18</B> gelegt und gegen  die am untern Ende vorgesehenen Marken 21  geschoben, wo. er ausgerichtet wird.

   Dur  Tiegel<B>5</B> verschiebt sich unter Einwirkung  der Kurbeln 22, die durch Pleuelstangen     23     mit dem Tiegel verbunden sind, auf den  Führungsstangen 4 nach rechts zur Abnahme  des Bogens. Vor Erreichen seiner Endstel  lung läuft die Rolle<B>17</B> auf die bei<B>26</B> dreh  bare Brücke<B>9-7,</B> die durch ein Gegengewicht<B>28</B>  stets in Stellung gehalten wird, und die  Greifer<B>19</B> öffnen sich. Bei der Weiterbe  wegung des Tiegels legt sich die Brücke<B>27</B>  um und die Rolle<B>17</B> rollt auf die Bahn<B>25,</B>  worauf sich die Brücke<B>27</B> wieder aufstellt.  Beim Hubwechsel der Kurbeln 22 rollt die      Rolle 17 zurück und die schiefe Fläche 25  hinunter, wodurch sich die Greifer 19 stets  an der gleichen Stelle schliessen und den  Bogen erfassen.

   Gleichzeitig senken sich die  Marken 21 und die Ringe 11 beginnen sieh  zui drehen, wodurch der Bogen auf die Tiegel  platte befördert wird. Die Schaltung der  Trommel 11-12 geschieht beispielsweise  durch einen um die Tiegelwelle 24 schwin  gend angeordneten Hebel 31 (Fig. 5 und 6),  der seinen Antrieb von einer Kurve 32 unter  Vermittlung von Zahnsegmenten<B>33</B> und 34  erhält. Am Hebel 31 ist ein unter Feder  druck stehender Riegel<B>35</B> vorgesehen, dessen  keilförmiges Ende 36 in eine ebenfalls keil  förmige Aussparung 38 des Ringes 11 greifen  kann. Diese keilförniige Ausbildung des den  Ring 11 initnehnmenden Riegels 35 Ist besonders  zweckmässig, weil trotz den von der jeweiligen  Druckstellung abhängigen verschieden grossen  Schwingungswinkels des Hebels 31 eine stoss  freie Mitnahme, des Ringes 11 durch den  Hebel 31 ermöglicht wird.

   Die Form und  Anordnung der Kurve 82 bringt es mit siebe       dass    die Verschiedenheit in der Grösse des  Ausschlages ' nur in der Offenstellung des  Tiegels, also beim Beginn der Schaltung ein  tritt, wobei es sich zeigt,     dass    bei kleinerem  Ausschlagwinkel des Hebels 31 der Keil 36  wenig, bei grösstereiti aber mehr in die Aus  sparung 38 eingreift. Damit min nicht als  Folge davon eine verschieden grosse Schaltung  des Ringes selbst eintritt, ist die Einrichtung  getroffen,     dass    der Keil im Verlaufe der  Schaltung zwangsläufig ganz in die Ausspa  rung<B>38</B>     bereitigezogen    wird, so     dass    also die  Stellung des Hebels 31 zum Ring 11 gegen  das Ende der Schaltung hin immer die gleiche  ist.

   Zu diesem Zwecke ist ein Haken 39  vorgesehen, der exzentrisch zum Schwingungs  mittelpunkt des Hebels 31 gelagert ist. Der  Haken fällt bei Beginn der Schaltung, nach  dem der Riegel 35 eingeschnappt ist, über  einen Stift 40 desselben und zieht wegen  seiner exzentrischen Lage den Riegel 35 voll  ends in die Aussparung<B>38</B> hinein, kurz vor  Beendigung der Schaltung stösst der Haken  gegen einen ortsfest gelagerten Anschlag-    stift 44, der ihn in seiner Bewegung zurück  hält, so dass der Stift 40 des Riegels, von  ihm frei wird und dieser selbset aus der  Aussparung 38 des Ringes ausgcllobeti werden  kann. Dies geschieht duruh einen am Tiegel  hin und ber beweglichen SchiAer 45, der  bei jedem Hubwechsel des Tiegels durch die  festen Anschläge 46 und 47 umgesteuert  wird.

   In der Stellung Fig. 5 hat die     Um-          steuertingsoeberi    8tattgefunden und der Riegel  ist ausgehoben. In der Stellung Fig. 6 ist  die Unistekierung erst zum Teil vor sieh ge  gangen. Eine wichtige Eigensehaft des     Sehie-          bers    45 ist die, dass er gleichzeitig den Ring  während seines Stillstandes fest verriegelt,  um zu verhindern, dass beinmi Druck Register  differenzen eintreten. Das Offnen der Greifer  und das Ablegen der Bogen auf den Tisch 49  geschieht durch das Anstofssen der Greifer  heberolle 17 an den festen Anschlag 48. Die  Bogen fallen dann aus den geöffneten Grei  fern lieraus und legen sich auf den Tisch.  



  Durch die kreisende Bewegung der Greifer  wird das, Papier in einem dein Kreise     ent-          sprecheinden    Bogen umn den Tiegel geführt,  so dass ein kurzes Umbiegen vermieden wird  und starkes Papiere selbst Karton, ein- und  ausgelegt werden können.  



  Durch willkürliches Festhalten der Brücke  <B>27</B> in der in     Fig.   <B>1</B> gezeigten Lage kann die  Wirkung der Greifer aufgehoben werden, da  die Rolle<B>17</B> dann über die Brücke zurück  gerollt und die Greifer offen bleiben.  



  An Stelle der vorstehend beschriebenen       GreIferschliel.1)vorriehtung    kann jede andere  treten, sofern sie nur die Greifer unabhängig  vom Drucksteller genau     in    der gleichen       Offeristellung    des Tiegels     sehliefat.  

Claims (1)

  1. IIATENTANSPRUCH: Tiegeldruckpresse mit Bogen-Aii- und Ab- legevorrichtung, gekennzeichnet durch die Vereinigun.,r eines geradlinig hin und her bewegten Tiegels, mehrerer diesen Tiegel umkreisender (,'reifervorrichtungen und einer Greifer-Schliessvorrichtung, welche die Greifer beim Ei-fassen des Bogen" stets an der gleichen vom Druckstellerunabhängigen Offen stellung des Tiegels schliesst. n UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Tiegeldruckpresse mit Bogen-Au- und Ab legevorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Drehung einer die Greifer tragenden Trominel durch einen um, die Tiegelwelle (24) schwingenden Hebel (31) so bewirkt wird, dass sie unab hängig von der Tiegelstellung genau beim Hubwechsel des Tiegels beginnt. 2. Tiegeldruckpresse nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Greifer- Schliesslvorrichtung eine umlegbar ange ordnete Brücke aufweist, welche durch die auflaufende Gxrieiferrolle (17) umgeklappt wird und sich nach Ablaufen der Rolle von ihr selbsttätig aufrichtet, um eine schräge, Laufbahn (25) für das Schliessen der Greifer freizugeben. 3.
    Tiegeldruckpresse nach den Unteransprü- chen 1 und 2, dadureh gekennzeichnet, dass die Brücke (27, 28) in ihrer Ruhe stellung festgehalten werden kann, so dass das Erfassen des angelegten Bogens ver hindert wird. 4. Tiegeldruckpresse nach Unteranspruch 1, dadurch gekenn7eichnet, dass die Schaltung der Greifertrommel durch einen keilfrir- inigen Riegel<B>(35, ä6)</B> vermittelt wird, der in eine keilförmige Aussparung (38) des Trommelringes<B>(11)
    </B> eingreift und zwang- läufig in diese während der Schaltung hin eingezogen wird. <B>5.</B> Tiegeldruckpresse nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die die Greifer tragende Trommel nach erfolgter Schaltung durch einen geradlinig am Tiegel geführten Schieber (45) verriegelt wird.
CH91337D 1916-07-25 1921-01-18 Tiegeldruckpresse mit Bogen-An- und Ablegevorrichtung. CH91337A (de)

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