CH91345A - Photographischer Reihenbilderapparat für Farbenaufnahmen nach dem Zweifarbensystem. - Google Patents

Photographischer Reihenbilderapparat für Farbenaufnahmen nach dem Zweifarbensystem.

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CH91345A
CH91345A CH91345DA CH91345A CH 91345 A CH91345 A CH 91345A CH 91345D A CH91345D A CH 91345DA CH 91345 A CH91345 A CH 91345A
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film
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Colorco
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Colorco
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B33/00Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film
    • G03B33/02Colour photography, other than mere exposure or projection of a colour film by two-colour separation records, e.g. red-aspect and white complete records; using Land effect

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Structure And Mechanism Of Cameras (AREA)

Description


      Photographischer        Reihenbilderapparat    für     Farbenaufnahmen    nach dem  Zweifan     bensystem.       Die Erfindung     betrifft    einen Reihenbilder  apparat für     Farbenaufnahmen    nach dem Zwei  farbensystern, welcher sich dadurch auszeich  net, dass er zwei zueinander in einem rechten  Winkel angeordnete Filmführungen, sowie  eine Vorrichtung zur gleichzeitigen und schritt  weisen Bewegung zweier Filme in diesen       Führungen    aufweist und einen einstellbaren,       1albdurchlässigen    Reflektor besitzt, welcher  in der den erwähnten rechten Winkel halbie  renden Ebene     ar)geordnet    ist, derart,

   dass die  durch ein einziges Objektiv eindringenden  Lichtstrahlen teilweise den Reflektor durch  dringen, um auf den einen Film einzuwirken  und teilweise abgelenkt werden, um nach  dem andern Film zu gelangen.  



  In den Zeichnungen ist eine beispielsweise       Ausführungaforrn    des Erfindungsgegenstandes       dargestellt          Fig.    1 ist ein Schnitt durch einen Teil  des photographischen Apparates;       Fig.    2 ist ein Querschnitt nach     a-a    der       Fig.    1 und 4;       Fig.    3 ist ein Schnitt nach     b-b    der     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Teil einer Vorderansicht des    Apparates und zeigt den Verschlug und die  ihn bewegenden Teile;

         Fig.    5 ist ein Schnitt nach     c-c    der     Fig.    4;       Fig.    6 ist eine Vorderansicht des     plroto-          graphischerr    Apparates.  



  Das     (lebäuse    1 des photographischen Appa  rates ist mit einer     Offnung    2 ausgestattet, in  welcher eine Linsenfassung 3 angeordnet ist,  die eine oder     mehrere    Linsen 5     enthält.    Der  Apparat weist im Innern Wände 6 und 7  auf, von denen die eine, 6, hinter der Linse  und parallel     züi        ihr    angeordnet ist, während  die andere, 7, zur Seite der     Linsenöffnung     und rechtwinklig zur Wand 6 angeordnet ist.

    Jede dieser Wände hat eine     Öffnung    8, hin  ter welcher ein     lichtempfindlicher    Film 9       bezw.    10 angeordnet ist, und die Filme sind  an den entgegengesetzten Enden auf Rollen       1011    aufgewunden     (Fig.   <B>6),</B> und beide Filme       können    gleichzeitig das von der Linse 5 über  tragene Bild     aufnehmen,    wenn der Verschluss,  welcher den Durchgang des Lichtes beherrscht,  sich in der     Offenstellung    befindet.

   Die Filme  9 und 10 laufen in     Führungen    101 und 10 ,  die an den Seiten der Öffnungen<B>8</B>     vorgesehen         sind, wobei die     Führung   <B>10'</B> vorzugsweise  einstellbar ist, um die     eindringenden    Kanten  der Filme 9 und 10 in richtiger Stellung in  bezug auf die Linse und den verstellbaren,  halbdurchlässigen Reflektor     1_8    zu erhalten,  so dass Bilder erzeugt werden können, die  sich in     Deckung    befinden, wenn die entspre  chenden Bilder der beiden Filme überein  ander gebracht werden.

   Der Verschluss 12  befindet sieh an einer Drehwelle 13, die in  Lagern 14 angeordnet ist.     lind    weist einen  bogenförmigen Schlitz 15 auf, der in     Deckung     mit der Linse 5 geraten     kann,    so dass die  Bildstrahlen     hindurchtreten    können und auf  die Filme 9 und 10     auftreffen    können.  



  Drehbar in dem durch die Wände 6 und  7 gebildeten Winkel ist bei 16 ein senkrecht  verlegter, einstellbarer Rahmen 17 vorgesehen,  in dem eine     Platte        sl    aus durchsichtigem       1STaterial    vorgesehen ist, die einen reflektie  renden,     halbdurchsichtigen    Belag 19 besitzt,  welcher mit der Platte     :1    einen Reflektor  bildet, der die Hälfte der die Linse durch  setzenden Lichtstrahlen zu dem Film 9 hin  durchgehen     lässt,    während er die andere Hälfte  nach dein Film 10 reflektiert, wodurch zwei  Bilder an verschiedenen lichtempfindlichen  Flächen gleichzeitig durch ein     Objektiv    von  demselben Objekt erhalten werden.

   Die Öff  nungen 8, die Linse 5 und die Fläche 19 des  Reflektors 18 sind so' angeordnet, dass die  Achsen der Linse und der     Öffnungen    sieh  auf der Fläche 19 des     Reflektors    18     schilei-          den,    und dies wird dadurch erzielt, dass der  Spiegel     einen    Winkel von 45   mit den Flä  chen der Filme 9 und 10 bildet     (Fig.    5). Um  die Filme über die     Offnungen    8 schrittweise  und gleichzeitig zu schalten, während der  Verschluss sich in der geschlossenen Stellung  befindet, wird die nachstehend beschriebene  Vorrichtung verwendet.

   Neben den äussern  Enden der Wände 6 und 7 sind senkrecht  verlegte     Führungsstangen    20 vorgesehen, die  oben in die Querwand 21 und unten in die  Bodenwand 211 des     Gehäuses    1 eindringen.  An diesen     Führungen    20 ist ein     Schlitten     vorgesehen. der aus einer Wand 22 besteht,  die an einer Kante     finit        rechtwinklig    zu ihr    verlegten Armen 23 ausgestattet ist. Die  Seitenwand und die Arme befinden sich     ticben     den Innenflächen der Wände 6 und 7. Die  Wand 22 des     Schlittens    weist einen Schlitz  24 auf, durch den das Ende einer Welle 25  geht, die in den Lagern 26 und 27 angeord  net ist.

   Das eine Lager ist an der Wand 7  und das andere Lager ist an der     Wand    6  befestigt und wird von der einen Führungs  stange 20 durchsetzt.  



  Die Welle 25 trägt einen den Schlitten  hin- und herbewegenden Daumen 28, der mit       wagrecht    verlegten     Flanschen    29, 30 der  Wand 22 des Schlittens zusammenwirkt. Ein  Schwungrad 31 ist an einem Ende der Welle  25 vorgesehen, und letztere besitzt     ausserdem     ein Zahnrad 32, das in     l,'ingriff    stellt mit  einer     Antriebswelle    33, welche in Lagern 34  angeordnet ist und durch Zahnräder 35 mit  der den Verschluss     tragenden    Welle 13 in       Verbindung    steht.

   Das     Übersetzungsverhält-          nis    zwischen der Welle 25 und der Welle 13  ist so gewählt, dass die     Öffnung    15 des Ver  schlusses 12 sich in     Deckung    mit der Linse  befindet während der Aufwärtsbewegung des  Schlittens. Der obere Teil der Wand 22 und  der obere     Arm    23 sind mit zwei je in einer       wagrechten    Ebene verlegten     Öffnungen    aus  gestattet, und die     Öffnungen    in dem Arm 23  sind etwas unterhalb der     Öffnungen    in der       Wand    22 vorgesehen.

   Führungen 36 um die       innern    Kanten der     Öffnungen    gestatten; die  Stifte 37 hin- und     herzuschieben.    Die Stifte  37 haben     geschrägte    äussere Enden 38, die  durch die     senkrechten        Öffnungen        381    in den  Wänden 6 und 7 hindurchgehen und beim  Tiefgang des Schlittens in die     Öffnungen    39  in den Filmen 9 und 10 eindringen, um diese  entsprechend dem Tiefgang des Schlittens  nach unten zu ziehen.  



  Die Stifte 37 sind an den Verbindungs  gliedern '40, 41 angeordnet, von denen sich  nach     rückwärts    gezahnte Spindeln 42, 43 er  strecken, die sich     rechtwinklig    kreuzen     (Fig.     1 und 2) und an den hintern Enden in Füh  rungen 44, 45 aufgenommen werden, von  denen sie     unterstützt    werden. Diese Führun  gen werden weiterhin von der Platte 22 und      dem obern Arm 23     getragen.    Die Verbin  dungsglieder und Spindeln bilden so einen       Halter    für die zugehörigen Stiftpaare.  



  Ein langer Zahnkolben 46 befindet sich  in Eingriff mit den gezahnten Spindeln 42,  43. Der Zahnkolben ist an einer Welle 47  angeordnet, die sich drehbar in Lagern 48  der Wand 6 befindet. Die Welle 47 trägt  am untern Ende einen Kurbelarm 49, und  dieser dringt mit dem Kurbelzapfen 50 in  eine Hubnut 51 eines Gliedes 52, das sich  mit der Welle 25 dreht. Die Drehung der  Welle 25 dreht die Welle 47 hin und her,  wodurch die Stifte 37 in den Führungen 36  hin- und hergeführt werden; und der lange  Zahnkolben 46 gewährt     oinen    Eingriff mit  den Spindeln 42, 43 während des Hin- und  Herganges des Schlittens.

   Die Ausbildung  der Hubnut 51 ist so gewählt, dass die  Stifte in die Löcher des Films nur dann  eingeführt werden, wenn sich der Schlitten  in der höchsten Stellung befindet, wobei sie  in dieser     Eingriffsstellung    während der Ab  wärtsbewegung des Schlittens verbleiben, um  den Film zu erfassen und diesen an den       Wänden    6 und 7 entlang zu führen, um so  nacheinander einen lichtempfindlichen Teil  den     Öffnungen    8 darzubieten, durch welche  die     Bildstrablen    dringen, wenn die     Verschluss-          üffnung    15 sich in Deckung mit der Linse  befindet.  



  Durch die beschriebene Kamera können  also zwei Negative gleichzeitig von demselben  Objekt und durch eine einfache     Verstellung     des Verschlusses erzielt werden, wobei Mittel  vorgesehen sind, um schaltweise die Filme  zu bewegen, wenn der Verschluss geschlossen  ist, um so noch nicht belichtete Teile der    Filme den     Lichtstrahlen    auszusetzen, die  durch die Linse     dringen,    wenn der     Verschluss     wieder geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Reihenbilderapparat für Farbenaufnahmen nach dem Zweifarbensystern, dadurch gek:errrr- zeichnet, dass derselbe zwei zueinander in einem rechten Winkel angeordnete Filmfüh rungen, sowie eine Vorrichtung zur gleich zeitigen und schrittweisen Bewegung zweier Filme in diesen Führungen aufweist und einen einstellbaren, halbdurchlässigen Reflek tor besitzt, welcher in der den erwähnten rechten Winkel halbierenden Ebene angeord net ist, derart,
    dass die durch ein einziges Objektiv eindringenden Lichtstrahlen teil weise den Reflektor durchsetzen, um auf den einen Film einzuwirken, und teilweise ab gelenkt werden, um nach dem andern Film zu gelangen. UNTERANSPRUCH: Apparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein senkrecht bewegbarer Schlitten (22, 23) und zwei an diesem wag recht verschiebbare Glieder (40), (41) vor gesehen sind, die zum Eingriff auf die beiden Filme bestimmte Schaltstifte tragen, und dass ein von einer Welle (25) in Lrudrehung ver setzter Zahnradkolben (46) mit Zahnstangen (42), (43) der Glieder (40), (41) in Eingriff steht,
    um eine Verschiebung der Glieder und den Eingriff ihrer Schaltstifte in Filrnöffrrurr- gen, zwecks Schaltung der Filme, herbeizu führen.
CH91345D 1920-07-28 1920-07-28 Photographischer Reihenbilderapparat für Farbenaufnahmen nach dem Zweifarbensystem. CH91345A (de)

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