CH91545A - Verfahren zum Konservieren von Gemüsen und Früchten aller Art. - Google Patents
Verfahren zum Konservieren von Gemüsen und Früchten aller Art.Info
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- A23—FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
- A23B—PRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
- A23B7/00—Preservation of fruit or vegetables; Chemical ripening of fruit or vegetables
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Description
Verfahren zum Konservieren von Gemüsen und Früchten aller Art. Man kennt im allgemeinen zwei Verfah ren von Konservierung von Gemüsen. Das eine Verfahren besteht darin, dass man die Ware einfäch trocknet oder dörrt und sie so in trockener Form als Trocken- oder Dörr gemüse versendet; diese Ware ist aber nicht gesalzen. Das zweite ist dadurch gekennzeich net, dass man die Ware zum Zwecke des Salzens in eine Salzlake (Salzlauge) legt, um sie längere Zeit hindurch aufbewahrungs fähig zu machen und vor Verderben zu schützen.
Diese Ware kann nur als nasses - Produkt versandt werden; deshalb muss ihre Versendung in Fässern oder in hermetisch geschlossene Gefässen erfolgen.
Mit diesem Verfahren sind auch noch weitere Übelstände verbunden. Bei dein mit Lake behandelten frischen Gemüse tritt ver hältnismässig nach kurzer Zeit ein Gärungc- prozess auf. Dieser CTärungsprozess setzt sich so lange fort, bis das Gemüse dem (-xebrauelr zugeführt wird. Als Folge dieses Gärungs- prozesses entwickeln sich beim Kochen un- angenehme Dünste. Es leidet auch der Geschmack des nach diesem Verfahren kon servierten grünen Gemüses.
Die vorliegende 'Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Konservieren von Gemüsen und Früchten aller Art zum Zwecke der Erzeugung einer Dauerware, welche den Geschmack und das Aroma des Ausgangs- rnaterials aufweist und zu ihrer Verwendung hermetisch geschlossene Gefüläe nicht erfordert.
Dieses Verfahren besteht darin, dass das zu konservierende :lusgangsrnater@i.tl erst mit einem flüssigen Konservierungsmittel behandelt und dann in einen zur Versendung geeigneten Trockenzustand dadurch übergeführt wird, dass es unter Vermeidung der Zuführung künstlicher Wärme von überschüssigen Feuch- tigkeitsrnengen aaf, meehanisehem Wege be freit wird.
Die Überführung der mit dein flüssigen Konservierungsmittel behandelten Ware in trookenen Zustand auf mechanischem Wege kann zum Beispiel durch Zentrifugieren, Pressen usw. bewirkt werden.
In der Praxis kann das Verfahren bei spielsweise in der Weise durchgeführt werden, daf, man das zu konservierende Gemüse, Obst usw. in eine Salzlake einlegt und, nachdem es eine bestimmte Zeit hindurch in der Lake gelegen war, aus derselben entfernt und so dann abspült, um die auf der Oberfläche des Gemüses, Obstes usw.
befindlichen, zu einer rationellen Konservierung nicht erforderlichen überschüssigen Mengen des Konservierungs- mittels wegzuwaschen, wonach das Materia- rial so lange zentrifugiert oder gepresst wird, bis alle überflüssige oder schädliche Feuch tigkeit daraus entfernt ist. Weggewaschen werden jeneMengen des Konservierungsmittels, welche den zur rationellen Konservierung erforderlichen Saturationsgrad übersteigen.
Bei der Lakebehandlung nimmt das zu behandelnde Gemüse das konservierende Salz in sich auf, während der natürliche Eigen wasser- oder Eigenferichtigkeits-Inhalt des frischen Gemüses, Obstes usw. sich abscheidet und an die umgebende Lake oder Lauge sich mitteilt.
Durch diese abgeschiedenen und zur Lange zutretenden Wassermengen wird die Lauge verdünnt und in ihrer Wirkung ge schwächt. Uin nun die Lauge wieder auf den normalen Salzgehalt zu bringen, bezw. um den Salzgehalt in derselben in gleichmässiger Konzentration konstant, bezw. möglichst dauernd auf derselben Hölle zu erhalten und die Wirkung zu paralysieren, welche durch die Verdiinnung der Lake entsteht, die durch das natürliche Wasser hervorgerufen wird und welches sich aus dem zu konservierenden Gemüse abscheidet,
kann man -während des Verfahrens frische l1engen des Konservierungs- mittels zusetzen. Nachdem die so durch den frischen Zusatz des Konservierungsmittels wieder verstärkte Lauge während einer ent sprechenden Zeit auf das konservierende CTemiise eingewirkt hat,. wird das letztere aus der Lauge herausgenommen, wieder ab gespült, zentrifugiert oder gepresst.
Das Zentrifugieren oder das Pressen können selbst- ständig für. sich einzeln oder in Verbindung miteinander verwendet werden, zum Beispiel dahingehend, dafJ, man das mit der Lake behandelte Material erst zentrifugiert, uni es einer vorbereitenden Wasserabscheidung zri unterwerfen, und darin presst, oder umgekehrt.
Das Verfahren kann beschleunigt werden, wenn man die Salzlauge irr warnrein Zustand verwendet.
All Stelle voll Salzlauge kann natürlich jedes andere flüssige Konsei-vierungsniittel verwendet werden, wie zum Beispiel Sali- cyllake usw.
Durch Anwendung des Verfahrens kann ein Produkt erzielt werden, welches dauernd haltbar ist, ebenso wie die nach dem reinen Trockenverfahren erzeugten Produkte, wel- clies ausserdem noch den Vorteil besitzt, tla1) es den Geschmack und das Aroma des natür lichen Gemüses bezw. des Ausgangsmaterials dauernd behält und ferner zu seiner Ver sendung die Anwendung voll Luft- eidur tvasserdicht geschlossenen @ef@il:;
en nicht er fordert.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zurn Konservieren zoll Gemüse und Früchten aller Art zum Zwecke der Erzeugung einer Dauerware, welche den Geschmack und das Aroma des Ausgangs- inaterials aufweist und zu ihrer Versendung hermetisch geschlossene Gefässe nicht erfor dert, dadurch gekennzeichnet,d < rh das zu konservierende Ausgangsmaterial erst mit einem flüssigen Konservierungsmittel behan delt und darin in einen zur Versendung geeigneten Trockenzustand dadurch überge- führt -wird,dass es unter V ernieidung der Zuführung künstlicher '\N'ä rme voll über schüssigen Feuchtigkeitsmengen auf mecha nischem Wege befreit wird. UNTERANSPRüCHE 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar das mit dem flüssigen Konservierungsmittel behandelte Ausgangs material vor der Trockenbehandlung von den überschüssigen Mengen des Konser- vierungsmittels durch Abspülen befreit wird. ?. Verfahren mach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, daf) das flüssige Korr- servierungsmittel, das durch die aus dein behandelten Material ausgeschiedene Eigenfeuchtigkeit verdünnt wird,durch Zusatz frischer Mengen des Konservierungs- rnittels wieder aufgefrischt wird. 3. Verfahren trach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das flüssige Konser- vierttngsmittel in warmem Zustande be nutzt wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91545T | 1918-01-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91545A true CH91545A (de) | 1921-11-01 |
Family
ID=4348930
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91545D CH91545A (de) | 1918-01-28 | 1918-01-28 | Verfahren zum Konservieren von Gemüsen und Früchten aller Art. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91545A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0086891A3 (en) * | 1982-02-09 | 1986-03-05 | Societe Des Produits Nestle S.A. | Vegetable canning process |
-
1918
- 1918-01-28 CH CH91545D patent/CH91545A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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