CH91574A - Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Zelluloseäthern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Zelluloseäthern.

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CH91574A
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Leysieffer Dr Gustav
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Leysieffer Dr Gustav
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Description


  Die Erfindung betrifft eine     Zeitschalteinrichtung,    insbe  sondere Schaltuhr, mit einem Synchronmotor, einem Netzteil  und einem Notaggregat, das eine     Aufladeschaltung,    eine Bat  terie und eine elektronische Schaltungsvorrichtung. die bei  Netz- und Batteriebetrieb an die Batterie und den Synchron  motor angekoppelt ist, sowie vom Netzteil beeinflusste Schalt  mittel hat, die bei Netzausfall selbsttätig auf Batteriebetrieb  umschalten.  



  Mit     Zeitschalteinrichtung    wird hier jede Art einer von  einem Synchronmotor angetriebenen, in Abhängigkeit der  Zeit Schaltvorgänge auslösenden Einrichtung bezeichnet,  gleichgültig, ob sie ausser den zeitabhängig betätigten Schalt  mitteln noch eine Zeitanzeige hat oder nicht. Bei der Zeit  schalteinrichtung kann es sich um eine solche handeln, die  vorzugsweise dem tageszeitlichen und/oder kalendermässigen  Schalten von Schaltvorgängen dient, beispielsweise in Ver  bindung mit     Heizungs-    oder Klimaanlagen, Klingelanlagen  und so weiter.  



  Bei einer bekannten     Zeitschalteinrichtung        (DT-OS    Num  mer 2 058 798) wird bei Ausfall der Netzspannung die Basis  spannung an einem Transistor der die Ausgangswechselspan  nung erzeugenden Schaltungsvorrichtung durch einen als  Pufferbatterie vorgeschalteten Akku so verändert, dass der  Transistor     niederohmig    wird und dadurch eine elektronische  Kippstufe oder ein     Oszillator    von dem Akku über den Transi  stor gespeist wird und in bestimmtem Zeitrhythmus einen  Elektromagneten erregt, der über mechanische Antriebsmittel  Antriebsstösse in das Räderwerk der Schaltuhr überträgt.

   Die  ser Antrieb der Schaltuhr bei Netzausfall erfordert aufwendige  mechanische Massnahmen, um die     Antriebsstösse    des Elektro  magneten in das Räderwerk der Schaltuhr zu übertragen und  während dieser Übertragung den Synchronmotor von der  durch den Elektromagneten angetriebenen Gruppe des Räder  werkes abzukuppeln. Auch muss die Frequenz der Kippstufe  oder des     Oszillators    sehr niedrig sein, um keine den Akku  rasch erschöpfende Ausgangsleistung aufbringen zu müssen.  Solch niedrige Frequenzen lassen sich jedoch nur mit baulich  aufwendigen Mitteln genau genug erzeugen und, falls man  keinen sehr hohen Aufwand treibt, können sich während des  Antriebes durch das Notaggregat erhebliche Ungenauigkeiten  der Zeitverstellung der Schaltuhr ergeben.  



  In der Beschreibungseinleitung dieser     DT-OS    Nr. 2 058 798  ist ferner ein Stand der Technik beschrieben, gemäss dem für  das Notaggregat ein Akku vorgesehen ist, der nach Ausfall  der Netzspannung über eine nicht näher beschriebene elek  tronische Baugruppe, die den zur Verfügung stehenden Gleich  strom in Wechselstrom umwandelt, den Synchronmotor be  treibt, wobei dies jedoch nur kurze Zeit möglich ist, d. h. die  Dauer des     Notaggregatbetriebs    stark eingeschränkt ist.  



  In der Ausführungsform der     Fig.    6 der     DT-OS    Nr.<B>1921</B> 520  ist zwar auch nur eine einzige Batterie vorhanden. Letztere  speist während der gesamten Betriebsdauer, d. h. also auch  während des Netzbetriebs, den Synchronmotor. Das ist äusserst  nachteilig, da die Batterie auf diese Weise ununterbrochen  belastet wird und eine dementsprechend verkürzte Lebens  dauer hat. Die Netzspannung dient bei Netzbetrieb jeweils nur  dem Laden der Batterie und der Ansteuerung von Umformern,  die den Batteriegleichstrom in die Speisewechselspannung für  den Synchronmotor umwandeln.  



  In     Fig.    6 der letztgenannten     DT-OS    sind bei Netzausfall  sämtliche Transistoren mit Ausnahme des von der Sekundär  wicklung des Transformators angesteuerten Transistors wirk  sam. Bei Netzbetrieb wird ein zweiter Transistor gesperrt und  verhindert so einen Durchgriff der vom Gangregler erzeugten  Wechselspannung auf den Polwender. In diesem Fall wird der  Polwender über den erstgenannten Transistor angesteuert.  



  Ein weiterer Nachteil dieser Schaltung besteht darin, dass  bei Störungen eines der Transistoren die     Zeitschalteinrichtung       vollständig ausfällt, d. h. weder bei Batteriebetrieb noch bei  Netzbetrieb arbeiten kann. Sie ist deshalb äusserst anfällig für  Totalausfall.  



  Ein weiterer, in der Praxis oft sehr schwerwiegender Nach  teil ist darin zu erblicken, dass bei jeder Erschöpfung der  Batteriekapazität und bei darauffolgender     Aufhebung    des  Netzausfalls die     Zeitschalteinrichtung    nicht sofort wieder an  läuft. Es verstreicht bis dahin eine für das Wiederaufladen der  Batterie benötigte Totzeit, die wegen des Stromflusses durch  den Synchronmotor verhältnismässig lang ist.  



  Aufgabe der Erfindung ist es, eine     Zeitschalteinrichtung     der eingangs genannten Art zu schaffen, die die Nachteile be  kannter Ausführungen nicht aufweist.  



  Die erfindungsgemässe     Zeitschalteinrichtung    ist dadurch  gekennzeichnet, dass der Synchronmotor an den Netzteil unter  Umgehung der gesamten, bei Netzausfall wirkenden elektro  nischen Schaltungsvorrichtung des Notaggregats angeschlossen  ist, so dass die     Netzbetriebsfähigkeit    der     Zeitschalteinrichtung     bei jedem Ausfall des Notaggregats voll gewährleistet bleibt.  



  Auf diese Weise wird erstmalig die gesamte elektronische  Schaltungsvorrichtung des Notaggregats, welche bei der Schal  tung nach     Fig.    6 der     vorstehend    genannten     DT-OS    u. a. auch  noch den Polwender umfasst, bei Netzbetrieb umgangen. Der  Synchronmotor bleibt so ständig an den Netzteil angeschlossen,  so dass er während der gesamten     Netzbetriebsdauer    aus dem  Netzteil direkt gespeist wird. Es können beliebige und beliebig  viele Bauteile der elektronischen Schaltungsvorrichtung des  Notaggregats ausfallen, ohne dass hierdurch der Netzbetrieb  der     Zeitschalteinrichtung    gestört wird oder gar ausfällt.

   Hier  durch wird die grösstmögliche Betriebssicherheit erreicht, und  zwar ohne die Einschleppung neuer Nachteile und ohne die  Vorteile, welche die ständige     Ankoppelung    der elektronischen  Schaltungsvorrichtung des Notaggregats an die Batterie und  den Synchronmotor hat, zu verlieren.  



  In einer bevorzugten Ausführungsform geht man so vor,  dass die Schaltmittel mindestens einen durch den Netzteil     be-          einflussten    Transistor aufweisen, der mindestens einen Transi  stor der elektronischen Schaltungsvorrichtung bei vorhandener  Netzspannung sperrt, vorzugsweise durch     Beeinflussung    des  Steuerpotentials dieses Transistors, insbesondere seiner Basis  spannung, wobei     zweckmässigerweise    der Akku ein einzelliger  Akku ist, vorzugsweise eine     Nickel-Kadmium-Zelle.    Die An  kopplung des Notaggregats an den Synchronmotor kann     kapa-          zitiv    oder galvanisch erfolgen,

   wobei im letztgenannten Falle       zweckmässigerweise    die Endstufe des Notaggregats eine elek  trische Brückenschaltung aufweist, in deren vier Brücken  zweigen Transistoren angeordnet sind, die bei Notaggregats  betrieb so angesteuert werden, dass sie sich paarweise im  Gegentakt öffnen und schliessen und dass die Wicklung des  Synchronmotors in die Brückendiagonale der elektrischen  Brückenschaltung zwischengeschaltet ist.

   Es ist auch von Vor  teil, wenn das Notaggregat einen elektronischen     Oszillator    mit  zwei Ausgängen, vorzugsweise einen quarzgesteuerten     Oszilla-          tor,    aufweist, dessen Ausgänge gegenphasige Steuersignale  führen, die je nach Eigenfrequenz direkt oder über einen       Frequenzteiler    die Ausgangswechselspannung des Notaggregats  bestimmen,

   wobei     zweckmässigerweise    die Ausgänge des       Oszillators    beziehungsweise des     Frequenzteilers    mindestens  ein im Gegentakt arbeitendes Transistorpaar einer Endstufe  der elektronischen Schaltungsvorrichtung steuern und wobei  das im Gegentakt arbeitende Transistorpaar als     Emitterver-          stärker    geschaltet ist.  



  Da die elektronische Schaltungsanordnung der Gangreserve  eingangsseitig ständig an den Akku und ausgangsseitig ständig  an die Wicklung des Synchronmotors angekoppelt ist, ent  fallen in den Zu- und Ableitungen zu und von dieser Schal  tungsanordnung Schalttransistoren. An solchen Schalttransi  storen entstehen stets Spannungsabfälle, die durch eine ent-      sprechend grössere     Akkuspannung    ausgeglichen werden     müss-          ten.    Hierdurch würde der Akku baulich aufwendiger, und es  ist auch praktisch ausgeschlossen, einen einzelligen Akku für  den     Notaggregatsbetrieb    des Synchronmotors vorzusehen,  sofern man nicht einen     Spannungsvervielfacher    zusätzlich vor  sieht.

   Die     Zeitschalteinrichtung    ermöglicht es, dass als Akku  ein einzelliger Akku ohne Nachteil verwendet werden kann,  der vorzugsweise als     Nickel-Kadmium-Akku    ausgebildet sein  kann, der zweckmässig     Sinterelektroden    aufweisen kann. Da  mit ist der bauliche Aufwand für den Akku minimal, und es  werden Raum und Kosten gespart.  



  Im bevorzugten Falle weist die Schaltungsvorrichtung des  Notaggregats keine spannungsvervielfachenden Mittel     (Span-          nungsvervielfacher)    auf, d. h. dass der Akku alle bei Not  aggregatsbetrieb Speisespannung benötigenden Komponenten  der elektronischen     Schahungsanordnung    direkt speist. Die Aus  gangsspannungen besonders geeigneter einzelliger Akkus be  tragen in der Regel ca. 1,1 bis 1,3 Volt. Bei Verwendung von       Nickel-Kadmium-Akkus    ist auch gewährleistet, dass Tiefent  ladungen über einen längeren Zeitraum die Lebensdauer des  Akkus nicht beeinträchtigen. Lagerung und Versand sind un  problematisch.

   Es lassen sich selbst mittels marktgängiger,  gasdichter Akkus von beispielsweise 0,5 Amperestunden ohne  weiteres den üblichen Anforderungen entsprechende Lauf  zeiten des Notaggregats von zumindest mehreren Stunden       erzielen,    indem man einen Synchronmotor geringer Leistungs  aufnahme einsetzt. Vorzugsweise ist vorgesehen, Synchron  motoren einer Leistungsaufnahme von weniger als 0,1 Watt,  insbesondere von ungefähr 30 bis 80     Milliwatt,    und     zweck-          mässig    einer Nennspannung von weniger als 1 Volt, vorzugs  weise von ungefähr 0,5 Volt, einzusetzen.

   Ein solcher Syn  chronmotor kann beispielsweise folgende Daten haben:  
EMI0002.0017     
  
    Nennspannung: <SEP> <B>0,5</B> <SEP> V','
<tb>  Leistungsaufnahme: <SEP> ca. <SEP> 50 <SEP> mW
<tb>  Drehmoment: <SEP> ca. <SEP> 0,5 <SEP> pcm
<tb>  Nenndrehzahl: <SEP> 375 <SEP> U./min       Falls der bauliche Aufwand für einen     Spannungsverviel-          facher    tragbar ist, kann man auch Synchronmotoren vorsehen,  deren Nennspannung     grösser    oder sogar wesentlich grösser als  die Speisespannung des Akkus sein kann.  



  Es versteht sich, dass man schaltungstechnisch darauf zu  achten hat. dass die Elektronik des Notaggregats bei Netz  betrieb durch die Netzspannung nicht störend beeinflusst wird,  damit es nicht zur Zerstörung elektronischer Komponenten  kommt. Dies lässt sich zum Beispiel zweckmässig durch einen  geeignet dimensionierten     Spannungsteiler,    der an Netzspan  nung liegt, erreichen, oder die Netzspannung kann auf kleine  Spannungen heruntertransformiert sein usw.

   Ferner kann die  Schaltung zweckmässig auch so getroffen, beispielsweise di  mensioniert, sein, dass ihr Wirkungsgrad bei Notaggregats  betrieb nicht durch eine     niederohmige    Belastung des Netzes  störend reduziert wird, was sich ebenfalls beispielsweise durch  den vorerwähnten Spannungsteiler oder durch andere geeig  nete Massnahmen, zum Beispiel     Zenerdioden,    erreichen lässt.  



  Ein Vorteil der     Zeitschalteinrichtung    ist, dass sie nicht  vollständig ausfällt, falls die Elektronik des Notaggregats de  fekt werden sollte, da der Netzbetrieb der     Zeitschalteinrich-          tung    auch bei defekter Elektronik beliebig lange fortgesetzt  werden kann.  



  Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend  anhand der schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es  zeigen:       Fig.    1 ein Schaltbild einer     Zeitschalteinrichtung,          Fig.    2 eine zweite     Zeitschalteinrichtung    in ähnlicher Dar  stellung wie in     Fig.    1 und       Fig.    3 eine dritte     Zeitschalteinrichtung    in ähnlicher Dar  stellung wie in     Fig.    1.  



  Die voll ausgezogenen Strompfeile der Zeichnungen geben    den Stromverlauf bei Netzbetrieb an. Die strichpunktierten  Strompfeile gelten für     Notaggregatsbetrieb.     



  Der Leitungsverlauf, durch welchen bei Netzbetrieb der  Motorstrom fliesst, ist in allen Figuren durch fett gezeichnete  Leitungen verdeutlicht.  



  In     Fig.    1 ist ein     Kleinst-Synchronmotor    1 einer     Zeitschalt-          einrichtung    dargestellt, der über ein nur ausschnittsweise an  gedeutetes Rädergetriebe 2 nichtdargestellte Schaltkontakte,  Schalter oder dergleichen zum Ein- und Ausschalten von eben  falls nichtdargestellten Stromkreisen schaltet.  



  An den Eingangsklemmen R und     Mp    kann eine Netzwech  selspannung von beispielsweise 220 Volt angelegt werden. Der  Synchronmotor kann in diesem bevorzugten Ausführungsbei  spiel z. B. besonders zweckmässig eine Leistungsaufnahme von  ca. 50     mW    und eine Nennspannung von     ca.    0,5 V haben. Sein       Abtriebsdrehmoment    reicht zum Antrieb der Schaltuhr aus.  



  Bei Netzbetrieb wird die Schaltung unmittelbar aus dem       220-Volt-Versorgungsnetz    gespeist. Als     Frequenznormal    dient  deshalb die übliche Netzfrequenz von 50 Hz. Um die Verluste  und damit die Eigenerwärmung der gesamten Schaltung klein  zu halten, ist in die an R angeschlossene Leitung ein Konden  sator 3 als strombegrenzender     Wechselstromwiderstand    einge  setzt. Der Kapazitätswert des Kondensators 3 richtet sich nach  dem geforderten Strom I,. Der Kondensator 3 ist durch einen       hochohmigen    Widerstand 4 überbrückt, der aus Sicherheits  gründen vorgesehen ist, um den Kondensator 3 zu entladen,  wenn die Schaltung vom Versorgungsnetz abgeschaltet werden  muss, z. B. für Reparaturzwecke.  



  Die Nennspannung von ca. 0,5     Veff    für den Synchron  motor 1 ergibt sich aus dem Spannungsverhältnis: Wechsel  stromwiderstand des Kondensators 3, eines Widerstands 5,       Wechselstromwiderstand    der Wicklung des Motors 1. In diesem  Ausführungsbeispiel kann der Gesamtspannungsabfall an dem  Widerstand 5 und der Wicklung des Motors 1 zweckmässig  nicht grösser sein, als es zum Aufladen des Akkus 9 notwendig  ist.  



  Damit eine grösstmögliche Entkopplung bei Notaggregats  betrieb gegeben ist und deren Wirkungsgrad nicht durch eine       niederohmige    Belastung des Versorgungsnetzes reduziert wird,  ist die Schaltung zweckmässig so zu dimensionieren, dass die  Summe des Scheinwiderstandes des Kondensators 3 und des  Widerstandes 5 wesentlich grösser ist als der Scheinwiderstand  der Motorwicklung des Motors 1. Der Akku 9 kann ein ein  zelliger Akku sein und ist vorzugsweise ein     Nickel-Kadmium-          Akku.    Er wird während des Netzbetriebes über den Wider  stand 6 und den Gleichrichter 8 mit einem Strom     I6    im Puffer  betrieb gespeist.

   Die Grösse des Ladestromes 16 ist so getroffen,  dass der Akku durch den Netzstrom voll geladen werden kann  und geladen bleibt, solange das Netz nicht ausfällt. Die Pole  des Akkus 9 sind ständig an die     Notaggregats-Elektronik    und  den Motor 1, wie dargestellt, widerstandsfrei galvanisch ange  schlossen.  



  Die elektronische Schaltung des Notaggregats weist einen  als Block dargestellten     Oszillator    11 und eine als Schalt- und       Verstärkerstufe    dienende Endstufe 18 auf. Bei nicht zu hohen  Anforderungen an die Zeitgenauigkeit des Notaggregats kann  der     Oszillator    beispielsweise ein     Multivibrator    sein, der mit  50 Hz schwingt und ungefähr gleich grosse Ein- und Aus  schaltzeiten hat. An seinen Ausgängen A,,     A2,    wo gleich A,  ist, treten gegenphasige Signale auf, die über Leitungen 41, 42  und die Eingänge E,,     EZ    die Stufe 18 direkt ansteuern.  



  Falls dagegen ein     Oszillator    verwendet wird, dessen Aus  gangsfrequenz grösser als 50 Hz ist, z. B. ein     Quarzoszillator.     fallen die Leitungen 41, 42 fort, und man schaltet die Ausgänge  A,,     A2    den Eingängen eines als Block dargestellten     Frequenz-          teilers    12 auf, an dessen beiden Ausgängen gegenphasige       50-Hz-Signale    auftreten, mit denen die Endstufe 18 über ihre      Eingänge E,,     EZ    angesteuert wird. Besonders zweckmässig  ist es, den     Oszillator    11 als     Quarzoszillator    auszubilden.  



  Die Schaltstufe 18 weist ausgangsseitig Schalttransistoren  16 und 17 auf, die im Prinzip als     Gegentakt-B-Verstärker     arbeiten. Statt der üblichen Anordnung als     Emitterfolger    wur  den hier die Transistoren 16 und 17 als     Emitterverstärker    ge  schaltet, d. h. dass ihre Kollektoren miteinander verbunden  sind. Dies hat den Vorteil, dass die an dem einzelligen Akku 9  zur Verfügung stehende Spannung (Spannungshub) von ca.  1,1 bis 1,3 V für die     Äussteuerung    der Transistoren 16 und  17 in die Sättigung ohne Spannungsvervielfachung ausreichend  ist. Ein Treibertransistor 15 dient der Potentialverschiebung  für Transistor 17.  



  Die Speiseeingänge der Baugruppen 11 und 18 und, bei  Vorhandensein der Baugruppe 12, auch deren Speiseein  gänge sind galvanisch direkt mit den beiden Polen des Akkus 9  verbunden, d. h. ohne in Serie zum Akku liegende Schaltmittel  an den Akku 9 angeschlossen, da die Speisespannung des ein  zelligen Akkus 9 für die Versorgung dieser Baugruppen 11,  12 und 18 ausreichend ist und die auf der Ausgangsleitung 43  der Endstufe 18 auftretende Ausgangsspannung, welche bei  Netzausfall den Synchronmotor 1 speist, ohne Einsatz irgend  eines     Spannungsvervielfachers    die erforderliche Nennspannung  von 0,5 aufweisen kann,

   indem alle Speisespannung benöti  genden Komponenten der Schaltungsvorrichtung des Not  aggregats direkt an den Akku 9 und der Ausgang der End  stufe 18 direkt an den Motor 1 ohne Zwischenschaltung von  Schalttransistoren angekoppelt sind, so dass kein Spannungs  abfall auftritt. Die Ausgangsleitung 43, in welche ein Konden  sator 19 zwischengeschaltet ist, ist an die Verbindungsleitung  zwischen dem Widerstand 5 und dem Synchronmotor ange  schlossen. Das andere Wicklungsende des Motors 1 ist an die  Leitung 44 angeschlossen, an welche auch ein Pol des Akkus 9  galvanisch direkt angeschlossen ist.  



  Um zu erreichen, dass bei Netzbetrieb am Ausgang der  Endstufe 18 kein     Ausgangswechselsignal    auftritt, weist diese  Stufe 18 Transistoren 13 und 14 auf, deren Basisleitungen an  eine Leitung 45 angeschlossen sind, in die ein Gleichrichter 7  zwischengeschaltet ist und die an die vom Netz gespeiste Lei  tung 46 zwischen dem Widerstand 6 und einem Ladegleich  richter 8 angeschlossen ist. Die     Emitter    dieser Transistoren  13, 14 sind an die Leitung 44 angeschlossen. Der Kollektor  des Transistors .14 ist an die Basis des Treibertransistors 15  und der Kollektor des Transistors 13 ist an die Basis des  Transistors 16 angeschlossen. Die Basis des Transistors 15 ist  ferner an den Eingang     EZ    und die Basis des Transistors 16  an den Eingang E, der Stufe 18 angeschlossen.  



  Bei Netzbetrieb bewirken die Transistoren 13 und 14 durch       Beeinflussung    der Potentiale der an die Eingänge E,,     EZ    an  geschlossenen Steuerleitungen, dass die Transistoren 16 und  17 gesperrt werden, so dass das Notaggregat den Netzbetrieb  nicht     beeinflusst.    Das Signal für diese Sperrung (Entkopplung)  liefert der nur bei Netzspannung vorhandene Strom     I4.    Über  den     Gleichrichter    7 und die Leitung 45 gelangt die positive       Netzhalbwelle    an die Basis der Transistoren 13 und 14.

   Ihre       Kollektorpotentiale    werden negativ, so dass sie die Transisto  ren 15, 16 und 17 unabhängig von den Eingangssignalen an  den Eingängen E, und     EZ    der Stufe 18 sperren. Während der  negativen Halbwelle wird der Transistor 13 bzw. 14 durch  einen vorher von der positiven Halbwelle aufgeladenen Kon  densator 10 angesteuert, der zwischen die Leitungen 44 und  45 zwischengeschaltet ist. Eine unerwünschte rückwirkende  Aussteuerung der Transistoren 13 und 14 bei Notaggregats  betrieb durch den Spannungsabfall am Synchronmotor 1 ist  wegen der zu überwindenden Schwellspannungen des Gleich  richters 7 und der     Basis-Emitter-Dioden    der Transistoren 13  bzw. 14 nicht möglich.  



  Bei Netzausfall werden die Transistoren 13 und 14 gesperrt,    also sind ihre     Kollektor-Emitter-Strecken        hochohmig.    Sie  können die Ausgangsspannung des Notaggregats nicht beein  flussen.  



  Bei     positivem    Eingangssignal am Eingang     EZ    wird dann  der Transistor 15 leitend, und sein     Kollektorpotential    verän  dert sich dabei nach negativen Werten. Dadurch wird auch der  Transistor 17 leitend, und es ergibt sich ein Strom     Ic,    vom  positiven Pol des Akkus 9 über den Transistor 17, den Kon  densator 19 und den Synchronmotor 1. Bei einer angenomme  nen Frequenz von 50 Hz wird dabei der Kondensator 19 wäh  rend einer Dauer von 10 Millisekunden (Halbperiode) auf  geladen.

   Wird nun mit Beginn der nächsten Halbperiode der  Eingang E, der Stufe 18 positiv, dann wird der Transistor 16  leitend, und die im Kondensator 19 vorher gespeicherte La  dung liefert nun den Strom     1C2,    der in der Leitung 43 ent  gegengesetzt zum Strom     Ic,    verläuft. Damit ändert sich auch  die Stromrichtung im Synchronmotor 1 mit der vorgegebenen  Frequenz von 50 Hz, und der Motor läuft mit seiner Nenn  drehzahl.  



  Die Höhe der Spannung für den Synchronmotor 1 bei Not  aggregatsbetrieb bestimmen die Transistoren 16 und 17. Es  ist daher zweckmässig, hier Transistoren mit kleiner     Kollek-          tor-Emitter-Spannung    zu verwenden oder diese invers zu be  treiben     (Kollektor-Emitter    vertauscht).

   Infolge des geringen  Leistungsbedarfs des Motors 1 vermag bereits ein Akku 9 ge  ringer Energiekapazität bei Ausfall der Netzspannung den  Motor 1 über die elektronische Schaltungsvorrichtung des  Notaggregats mehrere Stunden lang zu betreiben, was stets  ausreichend für den     Notaggregatsbetrieb    ist, da ein Netzaus  fall     normalerweise    höchstens wenige Stunden dauert.

       Ausser-          dem    wurde statt der üblichen Anordnung der     Gegentakt-End-          stufe    als     Emitterfolge    eine Anordnung als     Emitterverstärker     (beide Kollektoren verbunden) gewählt, damit eine Über  steuerung der Transistoren 16 und 17 möglich ist. Der Span  nungsabfall an der     Kollektor-Emitter-Strecke    beträgt in die  sem Fall nur noch einige     Millivolt.     



  Sobald der Netzausfall beendet ist, werden die Transistoren  13 und 14 durch den Strom 1, wieder geöffnet und sperren  das Entstehen einer Ausgangswechselspannung auf der Lei  tung 43.  



  In den     Fig.    2 und 3 sind Teile, die Teilen der     Fig.    1 ent  sprechen oder entsprechen können, mit gleichen Bezugs  zeichen versehen.  



  Die Ansteuerung des Synchronmotors 1 durch die End  stufe der elektronischen Schaltungsvorrichtung des Notaggre  gats kann aus kosten- und platzsparenden Gründen auch ohne  Kondensator 19 erfolgen. Ein vorteilhaftes Prinzip dieser Art  zeigt     Fig.    2. Aufbau und Funktion entsprechen im wesent  lichen der beschriebenen Anordnung nach     Fig.    1, so dass sich  die Schaltungsbeschreibung kurz halten kann und sich nur auf  die wichtigsten Unterschiede zur     Fig.    1 bezieht.  



  Die Wicklung des Synchronmotors 1 liegt in der Diago  nalen einer Brückenschaltung aus vier Transistoren 22, 23, 24  und 25 einer Schalt- und     Verstärkerstufe    18', die auch die  Endstufe der Elektronik des Notaggregats ist. Die Transisto  ren 26 und 27 sind Treiberstufen und dienen zur Potential  verschiebung für die Transistoren 22 und 23. Die Basis des  Transistors 26 ist an den Steuereingang E, und die des Tran  sistors 27 an den Steuereingang     EZ    der Stufe 18' angeschlos  sen. Die Transistoren 13 und 14 bilden wie im Falle der     Fig.    1  die Schaltmittel, um das Auftreten einer Ausgangswechsel  spannung der Endstufe 18' bei Netzbetrieb zu verhindern.  



  Ihre Kollektoren sind deshalb an die Zuleitungen zu den Basen  der Transistoren 27, 25 bzw. 26, 24 angeschlossen und ihre  Basen und ihre     Emitter    in gleicher Weise wie im Falle der       Fig.    1 geschaltet, so dass sich diese Transistoren 13, 14 nicht  spannungsvermindernd auf die Ausgangswechselspannung aus  wirken, um ebenfalls mit einem einzelligen Akku 9 bei einer      Nennspannung des Motors 1 von ca. 0,5 V auszukommen.

    Diese Transistoren 13 und 14 sperren die Stufe 18' während  des Netzbetriebes in gleicher Weise wie im Falle der     Fig.    1,  d. h. dass sie die an ihre Kollektoren angeschlossenen Leitun  gen der Stufe 18' während des Netzbetriebes auf solche nega  tiven Potentiale bringen, dass die auch bei Netzpotential an  die Eingänge E, und     EZ    gelangenden, um l80  phasenver  schobenen     50-Hz-Steuersignale    die Transistoren 22 bis 27  nicht zu     entsperren    vermögen.  



  Falls erwünscht, kann man anstatt die Endstufe 18 bzw.  18' zu sperren, den     Oszillator    11 während des Netzbetriebes  anhalten.  



  Wenn das Netz ausfällt, werden die Transistoren 13 und  14 bleibend gesperrt. Bei positivem Eingangssignal am Ein  gang E, öffnet dann der Transistor 24 und mittels des Transi  stors 26 auch der Transistor 23. Damit ergibt sich ein     Strom-          fluss        1Mt    vom positiven Pol des Akkus 9 über den Transistor  23, den Synchronmotor 1 und den Transistor 24 zum anderen  Pol des Akkus 9. Während der nachfolgenden Halbperiode  der Steuerspannung ist der Eingang E, Null oder negativ.  



  Die Transistoren 23 und 24 sind dann gesperrt. Während die  ser Halbperiode ist jedoch das Steuersignal am Eingang     E2     positiv. Hierdurch werden die Transistoren 22, 25 und 27 ge  öffnet und damit leitend, und es     fliesst    durch die Wicklung des  Synchronmotors 1 ein Strom     IM2    in Gegenrichtung zum vor  angehenden Strom 1M ,. Der Strom     1M2    fliesst vom positiven  Pol des Akkus 9 über den Transistor 22, die Wicklung des  Synchronmotors 1 und den Transistor 25 zum anderen Pol  des Akkus 9. Damit wird auch bei Netzausfall der Synchron  motor 1 durch die Schaltungsvorrichtung des Notaggregats  mit seiner Nenndrehzahl angetrieben.  



  Parallel zu den Transistoren 22, 23, 24 und 25 sind     Sili-          cium-Dioden    geschaltet, damit die beim Umschalten des Mo  tors 1 auftretenden Induktionsenergien abgeleitet werden  können. Bei relativ niedriger Induktion des Motors 1 können  diese Dioden entfallen.  



  Damit der Wirkungsgrad des dargestellten Notaggregats  nicht reduziert wird, ist es zweckmässig, den Widerstand 5  wesentlich grösser zu machen als den     Wechseistromwider-          stand    der Motorwicklung 1, was ohne weiteres möglich ist,  wie man aus der Schaltung leicht erkennt.  



  Die     Zeitschalteinrichtungen    nach den     Fig.    1 und 2 setzen  bei Verwendung eines einzelligen Akkus, dessen Speisespan  nung etwa 1,1 bis 1,3 V beträgt, normalerweise voraus, dass  die Nennspannung des Synchronmotors kleiner oder gleich  ungefähr 0.5 V ist. Will man Synchronmotoren mit höherer  Nennspannung verwenden, so muss man entweder mehrere       Akkuzellen    in Reihe schalten oder mit üblichen     Spannungs-          vervielfachungsschaltungen    die notwendige höhere Betriebs  spannung der Gangreserve erzeugen. Aus kosten- und platz  sparenden Gründen sowie wegen ihres hohen Wirkungsgrades  eignen sich hierbei besonders     Sperrwandler    zur Spannungsver  vielfachung.  



  Eine     Zeitschalteinrichtung,    die für den     GangreservebetrietY     von Synchronmotoren geeignet ist, deren Nennspannung so  gross ist, dass ein     Spannungsvervielfacher    für die Gangreserve  erforderlich ist, ist in     Fig.    3 dargestellt.

   Der Synchronmotor  kann beispielsweise folgende Daten haben:  
EMI0004.0027     
  
    Nennspannung: <SEP> 3 <SEP> V@f,
<tb>  Leistungsaufnahme: <SEP> 35 <SEP> mW
<tb>  Drehmoment: <SEP> 0,5 <SEP> pcm
<tb>  Nenndrehzahl: <SEP> 375 <SEP> U./min       Da die Schaltungsvorrichtung nach     Fig.    3 in zahlreichen  Teilen ähnlich oder gleich der nach der     Fig.    1 ist, werden  nachfolgend nur die zu     Fig.    1 bestehenden wesentlichen Unter  schiede näher beschrieben.  



  Ein als Sperrwandler 32 ausgebildeter     Spannungsverviel-          facher    liefert am Ausgang     A3    eine Spannung solcher Höhe.    dass am Ausgang der Endstufe 18, die der Schaltstufe 18 nach       Fig.    1 unter Weglassung der Transistoren 13, 14 entspricht,  eine für den Betrieb des Synchronmotors 1 durch das Not  aggregat ausreichende Spannung auftritt. Die Ausgangsspan  nung des Sperrwandlers 32 speist auch den     Oszillator    1 1 und,  falls vorhanden, den mit unterbrochenen Linien gezeichne  ten     Frequenzteiler    12.  



  In diesem Ausführungsbeispiel sind die Schaltmittel zum       Verhindern    einer Ausgangswechselspannung auf der Leitung  43 bei Netzbetrieb vorteilhaft nicht in die Stufe 18, sondern  in den Sperrwandler 32 eingebaut. Sie könnten jedoch auch  in die Stufe 18 oder in die Gruppen 1 1 bzw. 12 eingebaut sein.  In diesem Ausführungsbeispiel schwingt deshalb der     Oszillator     13 nur bei     Notaggregatsbetrieb,    nicht jedoch bei Netzbetrieb.  



  Bei Netzbetrieb wird durch einen Haltestrom     L,    die Span  nungserzeugung im Sperrwandler 32 unterbunden, indem die  positive Halbwelle der Sekundärspannung eines primärseitig  an die Netzspannung angeschlossenen Transformators 28 über  eine     Zenerdiode    30, Widerstand 6 und Gleichrichter 7 an die  Basis eines Transistors 34 gelangt. dessen     Kollektor-Potential     dann negativer wird und dadurch den Transistor 33 des Sperr  schwingers 31 sperrt. Während der negativen Halbwelle wird  der Transistor 34 durch einen vorher von der positiven Halb  welle aufgeladenen Kondensator 35 ausgesteuert und so der  Transistor 33 ebenfalls gesperrt.

   Bei Ausfall der Netzspannung  wird der Sperrschwinger 31     entsperrt    und der     Oszillator    1 1  erregt, so dass am Ausgang der Endstufe 18 ein den Synchron  motor 1 in Betrieb haltender Wechselstrom auftritt.  



  Eine nicht beabsichtigte rückwirkende Aussteuerung des  Transistors 34 bei     Notaggregatsbetrieb    ist wegen der     Schwell-          spannung    der     Zenerdiode    30 nicht möglich.  



  Der Einsatz des Transformators 28 ist nicht grundsätzlich  erforderlich, sondern es soll hiermit nur angedeutet werden,  dass durch einfache Modifikation der     kapazitive        VorNvider-          stand    3 und der     Entladewiderstand    4, wie sie in den Ausfüh  rungsbeispielen nach den     Fig.    1 und 2 vorgesehen sind, ent  fallen können. Dies kann notwendig sein, falls eine galvani  sche Trennung vom     220-V-Versorgungsnetz    gefordert ist.  



  Es versteht sich, dass die Erfindung in zahlreichen weiteren  Ausführungsformen verwirklicht werden kann. Auch die dar  gestellten Ausführungsbeispiele lassen zahlreiche Abwand  lungen zu. Im allgemeinen ist es besonders vorteilhaft, dass  der     Oszillator    zwei in Gegentakt oszillierende Ausgangsspan  nungen liefert, doch kann man in vielen Fällen auch vorsehen,  dass der     Oszillator    eine einzige oszillierende Spannung liefert,  die gegebenenfalls direkt oder über mindestens eine Verstär  ker- und/oder Schaltstufe den Synchronmotor bei     Notaggre-          gatsbetrieb    speist.  



  In     Fig.    1 links ist strichpunktiert eine vorteilhafte Variante  der Eingangsschaltung dargestellt, bei der der Widerstand 6  von der Stelle 36 abgetrennt und über einen Kondensator 3'  an die Eingangsklemme R angeschlossen ist.  



  Dies hat u. a. den Vorteil, dass der     Spannungsahfall    an dem  Spannungsteiler - Widerstand 5, Scheinwiderstand der Motor  wicklung 1 - wesentlich kleiner gewählt werden kann. da die  ser Spannungsabfall nicht mehr als Ladespannung für den  Akku 9 dient.  



  Der Widerstand 5 dient bei dieser Variante nur als Schutz  widerstand, der     niederohmig    gewählt werden kann. Die Lei  stungsaufnahme und somit die Eigenerwärmung der gesamten       Zeitschalteinrichtung    kann deshalb auf ein Minimum reduziert  werden. Ausserdem erfolgt eine zusätzliche Entkopplung zwi  schen Netz- und     Notaggregatsbetrieb.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zeitschalteinrichtung, insbesondere Schaltuhr. mit einem Synchronmotor, einem Netzteil und einem Notaggregat, das eine Aufladeschaltung, eine Batterie und eine elektronische Schaltungsvorrichtung, die bei Netz- und Batteriebetrieb an die Batterie und den Synchronmotor angekoppelt ist, sowie vom Netzteil beeinflusste Schaltmittel hat, die bei Netzausfall selbsttätig auf Batteriebetrieb umschalten, dadurch gekenn zeichnet, dass der Synchronmotor (1) an den Netzteil unter Umgehung der gesamten. bei Netzausfall wirkenden elektro nischen Schaltungsvorrichtung (<B>11,</B> 12, 18;<B>11,</B> 12, 18';
    11, 12, 32) des Notaggregats angeschlossen ist, so dass die Netz betriebsfähigkeit der Zeitschalteinrichtung bei jedem Ausfall des Notaggregats voll gewährleistet bleibt. UNTERANSPRÜCHE 1. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Schaltmittel mindestens einen durch den Netzteil beeinflussten Transistor (13, 14; 34) aufweisen, der mindestens einen Transistor (<B><I>1</I>5,</B> 16, 17; 22-27; 33) der elektronischen Schaltungsvorrichtung bei vorhandener Netz spannung sperrt, vorzugsweise durch Beeinflussung des Steuer potentials dieses Transistors, insbesondere seiner Basis spannung.
    2. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Akku (9) ein einzelliger Akku ist, vorzugsweise eine Nickel-Kadmium-Zelle. 3. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Synchronmotor (1) eine Leistungsauf nahme von weniger als 0,1 Watt. vorzugsweise von ungefähr 30 bis 80 Milliwatt. hat. 4. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Synchronmotor ( I ) eine Nennspan nung von weniger als I Volt, vorzugsweise von ungefähr 0,5 Volt, hat.
    5. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die Ankopplung des Notaggregats an den Synchronmotor (1) kapazitiv (Fig. 1, 3) ist. 6. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet. dass die Ankopplung des Notaggregats an den Synchronmotor (1 ) galvanisch ist (Fig. 2).
    7. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch. dadurch ge kennzeichnet, dass das Notaggregat einen elektronischen Oszil- lator <B>(11</B> ) mit zwei Ausgängen, vorzugsweise einen quarz gesteuerten Oszillator, aufweist, dessen Ausgänge gegen- phasige Steuersignale führen, die je nach Eigenfrequenz direkt oder über einen Frequenzteiler (12) die Ausgangswechsel spannung des Notaggregats bestimmen.
    B. Zeitschalteinrichtung nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgänge des Oszillators (1 1 ) be ziehungsweise des Frequenzteilers (12) mindestens ein im Gegentakt arbeitendes Transistorpaar (16. 17; 22, 23 und 24, 25) einer Endstufe der elektronischen Schaltungsvorrich tung steuern. 9. Zeitschalteinrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das im Gegentakt arbeitende Transistor paar als Emitterverstärker geschaltet ist.
    10. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Oszillator (<B>11</B> ) des Notaggregats bei Betrieb der Zeitschalteinrichtung ständig schwingt (Fig. 1, 2). <B>11.</B> Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Akku (9) alle bei Notaggregatsbetrieb Speisespannung benötigenden Komponenten der elektroni schen Schaltungsvorrichtung direkt speist (Fig. 1, 2).
    12. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Notaggregat einen von dem Akku (9) gespeisten elektronischen Spannungsvervielfacher, vor zugsweise einen Sperrschwinger (32), aufweist (Fig. 3). 13. Zeitschalteinrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet. dass der Spannungsvervielfacher (32) die übrige Elektronik des Notaggregats speist und vorzugsweise durch die Schaltmittel (35) bei Vorhandensein von Netz spannung gesperrt und bei Ausfall der Netzspannung entsperrt ist (Fig. 3).
    14. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Akku (9) in einem zu einem Span- nungsteiler parallel geschalteten Stromzweig angeordnet ist, dass der Spannungsteiler einen Widerstand (5) und in Reihe mit diesem die Wicklung des Synchronmotors ( f) aufweist, dass der Spannungsteiler über eine Strombegrenzungsvorrich- tung, vorzugsweise einen Kondensator (3), dem ein Entlade widerstand (4) parallel geschaltet ist, an Netzspannung ange schlossen ist und dass ein Ausgang des Notaggregats über einen Kondensator (19) an den Spannungsteiler zwischen einen Anschluss der Wicklung und den Widerstand (5)
    und der andere Ausgang des Notaggregats an den anderen An- schluss der Wicklung des Synchronmotors (1) angekoppelt <B>Ist.</B> 15. Zeitschalteinrichtung nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass der Akku (9) über einen Kondensator (3'), einen ohmschen Widerstand (6) und einen Gleichrich ter (8) an das Netz angeschlossen ist (Fig. 1 ).
    16. Zeitschalteinrichtung nach Unteranspruch 6, dadurch gekennzeichnet. dass die Endstufe (18') des Notaggregats eine elektrische Brückenschaltung aufweist, in deren vier Brückenzweigen Transistoren (22-7.5) angeordnet sind, die bei Notaggregatsbctrieb so angesteuert werden, dass sie sich paarweise im Gegentakt öffnen und schliessen und dass die Wicklung des Synchronmotors ( I) in die Brückendiagonale der elektrischen Brückenschaltung zwischengeschaltet ist (Fig. 2).
CH91574D 1920-01-10 1920-11-24 Verfahren zur Herstellung von Formstücken aus Zelluloseäthern. CH91574A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE939870C (de) * 1950-02-09 1956-03-08 Ici Ltd Verfahren zur Herstellung von wasserloeslichen celluloseglykolsauren Salzen in Pulverform
DE1014318B (de) * 1953-06-29 1957-08-22 Hercules Powder Co Ltd Verfahren zur Herstellung von frei fliessenden Alkali- oder Ammoniumsalzen von Cellulosealkylaethercarbonsaeuren

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