CH91664A - Ventillose Schmierpumpe. - Google Patents
Ventillose Schmierpumpe.Info
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16N—LUBRICATING
- F16N13/00—Lubricating-pumps
- F16N13/02—Lubricating-pumps with reciprocating piston
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Description
Ventillose Schmierpumpe. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine ventillose Schmierpumpe mit nur einen iin Pumpengehäuse drehbaren und durch Nocken axial bewegbaren Pumpenkolben für mehrere Schmierstellen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Organe den Pumpenkolben in der Weise axial verschieben und radial drehen, dass derselbe während seiner Hubbewegung keine Drehung und während seiner Drehbewegung keine Hubbewegung ausführen kann.
Auf der Zeichnung ist ein doppelt wirken des, das heisst mit zwei Kolben versehenes Ausführungsbeispiel der Pumpe dargestellt, und zwar ist: Fig. 1 ein Längsschnitt der Pumpe, Fig. 2 eine Ansicht von oben, Fig. 3 eine Ansicht eines die Drehbewe gung veranlassenden Sternrades im Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1.
Fig.4 eine Ansicht der Antriebsorgane mit davor gedachten, gestrichelt gezeichneten Kolben, und Fig. 5 ein Querschnitt nach der Linie C-D der Fig. 1.
In den beiden Gusshülsen 2 des Aluminium gehäuses 1 sind die beiden Pumpenkolben drehbar und axial verschiebbar gelagert. Letztere bestehen aus Verteilerzylindern 3 und einem Bolzen 4, die mit Hilfe derStifte 5 fest miteinander verbunden sind.
Der Antrieb der Pumpe erfolgt durch Welle 6, welche an -i freien Ende ein St"fteni-ad 7 und einen i 'lireii <B>1 1</B> Nocken 8 trägt. Auf einem der Zylinder 3 ist ein Sternrad 9 axial verschiebbar gelagert, welches unter Vermittlung eines kleinen Schraubenbolzens 10 seine Drehbewegung auf die Kolben überträgt.
Das Gehäuse 1 ist auf beiden Seiten durch ein Deckelstück 11 abgeschlossen, durch -elche die Gegenkolben 12, welche ihrerseits in den Verteilerzylindern 3 geführt werden, nach aussen ragen und sich reit ihren Anschlagbolzen 13 gegen die iin Deckel 11 verstellbar angebrachten Ein stellschrauben 14 legen.
Die (fegeril@olbeii 12 sind mit einem Bund 15 und einem stark spannenden Kolbenring<B>16</B> versehen: ausserdem ist im Bund 1:5 ein lIitnahmestift ?3 befestigt, welcher in einer entsprechenden Bohrung des Verteilerzylinders 3 auf und ab gleiten kann, wodurch die Drehbewegung der Pumpenkolben auf die Gegenkolben 12 übertragen wird. Das ()1 fliesst durch Anschlussstutzen 17 in den gesamten Innenraum der Pumpe, von dem die Saugleitunen 18 abzweigen.
Die Druck- #n leitungen 19 führen zu den kugelförmig aus gebildeten Anschlussstutzen 21_), welche durch die mit einer Bohrung 21 versehenen Schrau benbolzen<B>22</B> in jeder Lage festgehalten werden können.
Der Antrieb der Pumpe erfolgt auf fol gende Weise: Durch beliebige Drehung der Welle 6 werden die Pumpenkolben, unter Vermittlung des Nockens 8 und des Stiften rades 7 derart bewegt; dass die Hub- und Drehbewegung nacheinander und für sich abgegrenzt erfolgt; dass also während des Hubes ein Verdrehen und während der Dreh bewegung eine axiale Verschiebung der Kol ben ausgeschlossen ist. Letzteres wird da durch erreicht, dass das Stiftenrad 7 Stiften 25 und dessen Kranz 24 zwei besondere Aussparungen 26 besitzt.
Während der Hub bewegung wird das Sternrad 9 dadurch in seiner Lage festgehalten, dass zwei seiner Zähne gegen Kranz 24 zu liegen kommen <B>und</B> erst nach beendetem Hub, das heisst wenn Stift 25 mit Sternrad 9 in Eingriff kommt (siehe Fig. 4), ihre Drehung ausführen können, da nunmehr der Weg durch eine der Aussparungen 26 frei gegeben ist.
Die Wirkungsweise der Pumpe ist folgende: In Fig. 1 ist der obere Pumpenkolben am Ende des Saughubs angelangt und hat dabei durch Saugkanal 18 und Bohrung 27 den zwischen Bolzen 4 und Gegenkolben 12 ent standenen Hohlraum voll Öl gesaugt; hierbei war der Gegenkolben 12 in seiner äussersten Stellung durch Einstellschraube 14 festge halten, so dass während des ganzen Hubes Ö1 angesaugt werden konnte.
Ist dagegen die Schraube 14 weiter in Deckel 11 hinein geschraubt, so geht beim Saughubanfange zunächst der Gegenkolben 12 infolge der Saugwirkung und der durch den Kolbenring 16 verstärkten Reibung der Zy liudergleit- flächen mit nach innen, bis sein Anschlag bolzen 13 auf Einstellschraube 14 aufliegt, von welchem Augenblicke an Öl angesaugt wird.- Auf diese Weise wird eine genaue Ölmengeneinstellung für jede einzelne Schmier stelle erreicht.
Bei Weiterdrehung der Welle 6 wird der Zylinder 3 in seiner Höhenlage festgehalten, während der Stift 25 mit Sternrad 9 in Ein griff kommt und letzteres, sowie auch die beiden Kolben um i;'s dreht, so dass nunmehr die Bohrung 27 vor eine der Druckleitungen 19 zu stehen kommt, in welche beim nun mehr folgenden Druckhub das angesaugte Öl restlos hineingepresst wird (siehe Fig. 1 untere Hälfte), wobei durch die besondere Ausbildung des Stiftenrades i mit seinem Kranz 24 ein Verdrehen der Pumpenkolben während der Hubbewegung verhindert wird.
Bei nicht voll eingestellter Ölmenge be wegt sich Gegenkolben 12 zunächst mit nach aussen, bis sein Bund 15 am Deckel 11 Widerlager findet und so der zu überwindende Druck aufgenommen werden kann.
Unter Vermittlung des Mitnahmestiftes 23 führt der Gegenkolben 12 genau dieselben Drehbewegungen, wie der Pumpenkolben aus: hierdurch kommt der Anschlagbolzen 13 bei beginnendem Saughub genau über eine der Einstellschrauben 14 zu liegen, während der selbe beim Druckhub auf Lücke, das heisst in die Mitte zwischen zwei der Einstellschmu ben 14 zu stehen kommt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Ventillose Schmierpumpe mit nur eineng im Pumpengehäuse drehbaren und axial be wegbaren Pumpenkolben für mehrere Scliniier- stellen, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Organe den Pumpenkolben in der Weise axial verschieben und radial drehen können, dass derselbe während seiner Hubbewegungen keine Drehung und während seiner Drehbewegung keine Hubbewegung ausführen kann. IINTERANSPRtrCHE 1. Ventillose Schmierpumpe nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Organe derart ausgebildet sind, dass der Pumpenkolben nach jedem Saughub um einen bestimmten Wert gedreht wird.dann den Druckhub ausführt und alsdann wiederum um einen bestimmten Wert ge dreht wird, wobei der Pumpenkolben während seinem Saug- und Druckhub je weils gegen eine Drehung verriegelt ist. 2. Ventillose Schmierpumpe nach Patentan spruch und Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Antrieb des Kolbens unmittelbar von der Welle aus erfolgt, dass diese an ihrem freien Ende einen locken und ein Stiftenrad mit Stiften und einen mit Aussparungen versehenen Kranz trägt, von denen ersterer die Hubbewegung des Pumpenkolbens veranlasst,während das Stiftenrad unter Vermittlung eines auf dein Pumpenkolben verschiebbar gelagerten Sternrades die Verdrehung ausführen kann, wobei durch den Kranz des Stiftenrades während der Hubbewegung eine Verdrehung des Pumpenkolbens verhindert wird. 3. Ventillose Schmierpumpe nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1 und \'_ dadurch gekennzeichnet, däh der Pumpen kolben gleichzeitig als Zylinder für die Aufnahme von Gegenkolben ausgebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH91664T | 1920-08-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH91664A true CH91664A (de) | 1921-11-16 |
Family
ID=4349052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH91664D CH91664A (de) | 1920-08-02 | 1920-08-02 | Ventillose Schmierpumpe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH91664A (de) |
-
1920
- 1920-08-02 CH CH91664D patent/CH91664A/de unknown
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