CH91731A - Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum. Die Erfindung betrifft ein Verfahren zür raschen Erzeugung von Sehaum, insbesondere für Feuerlösebzwecker dem die Wahrnehmung zu"runde liegt, dass zweierlei pulverförmIge Chemikalien, welche<B>je</B> einzeln in Wasser aufgelöst nach dem Zusammenbringen der beiden Li;
sungen unter Bildung eines kohlen- säurehalti,-en Schaumes reagieren, zwecks Bildung dieses Schaumes vor dein Zusammen bringen nicht erst im M'asser gelöst zu wer den brauchen, was viel Zeit in Anspruch nimmt. Es genügt vielmehr, zwecks Herbei- führung einer vollständigen Utti"etztiiig, wenn das eine Pulver nur in Wasser suspendiert und dann diese Suspension noch imt dem andern Pulver vermischt wird.
Demnach be ruht das neue Verfahren darauf, dass eines von zwei getrennt gelagerten, pulverförinigen unterBildung eines kohleii.#"f'i(ii-eliziltigei) Schau- iiies miteinander reagierenden Reagenzien in einer geeigneten Einrichtung zunächst mit DruckwaNser vermengt und dass die erhaltene Suspension hierauf, unter Umständen nach weiterem Zusatz von Druckwasser, noch mit dein zweiten Reagenz in -Mischung gebracht wird.
Das in der Zeichnung dargestellte Bei spiel einer zur Ausführung geeigneten Ein- riehtung zeigt in Fig. <B>1</B> eine Ansieht der selben im Längsschnitt -, in Fig. 2 den Schnitt durch den in Tätigkeit gesetzten Mittelteil der Einrichtung, in Fig. <B>8</B> die Draufsicht auf diesen Mittelteil. in Fig. 4 die Durch- lässe zum unteren Pulverraum und. in Fig. <B>5</B> das Schema des Druckwassereintritts in den obern Teil der Einrichtung.
Dem in den unteren Kanal<B>k</B> eintreten der) Druckwasserstrom ist vinächst der Weg nach de.ni oberen, mit Säurepulver angefüllten Raum der Einrichtung verschlossen. Durch den ihn) innewohnenden Druck ist er aber imstande, die beweglich angeordnete Platte <B>p,</B> wie in Fig. 2 dargestellt ist, zu heben. <B>Er</B> passiert also zuerst die schrägen Schlitze z, dann den Zwischenraum x (Fig. 2 und<B>5)</B> und die Schlitzes, deren Schräge ihn zum rotierenden Eintritt in besagtem Pulverraum.
natigen. (gerade der so entstehende, rotie- ren#le Wasse.-trom ist es nun, der die un- tert# Schicht,-- der über die Platte<B>p</B> lagern den Pulvei-s.i!iI#- mit sich reisst und durch die jetzt ebenfalls offenen Liielier der Zwi- i li:ndurch in den untern Kanal n mit 4eh fortreisst.
Von hier aus gelangt der nuninehr stat-k pulvergeschwängerte Wasser- sti-(#iii durch die seln-ägen Schlitze o eben- fall, rotierend an die Aussenwände des (in- tern# mit einer Mischung von Alkalipulver und Schatunmittel angefüllten Behälters, wo illtij (h.rch <I>i</I><B>-</B> ')ffnen des Ventils v durch die Bol--rungen i! hindurch,
der gewünschten Seli#mindiehe entsprechen(], Wasser zuge- mis,-#Iit werden kann. Sobald dann der auf die##,- Weise eventuell mehr oder weniger verdünnte Pulverwasserstrom das untere Pul ver erreicht, entwickelt sich sofort Kohlen- säureschaurn, der seinen Weg durch das<B>Ab-</B> zugsrohr r hindurch in die Spritzleitung nimmt.
Sobald sich der Pulverwasserstrom an den Wänden des untern Behälters entlang durch das Reagenz bis zum gehrägen Boden bin- durchgearbeitet und auf diese Weise die letzten Reste des Pulvers aufgefunden hat, ist (Iie Schaumbildung beendet, so dass der Druckwasserstrom, der inzwischen durch fort- C)
bern währendes Behälters 'Unterwühlen auch dieses der Pulversäule Pulver aufge- des räumt hat, pulverfrei den untern Behälter atifii31t und den zuletzt gebildeten Schaum aus Apparat und Spritzschlauch austreibt. Die Offnungen <B>c</B> haben den Zweck, mitt-,Ist direl,ter Zufübrung von Druckwasser Ver stopfungen an dieser Stelle zu verhüten.
Die die ganze Vorriebtung durchdringende Schraube a selil:ef)t sowohl die Reinigungsöffnung<B>b,</B> als aueli mIttelst des Deckels<B>d</B> durch Anziehen der Muttersel#raube in die beiden Pulver kammern gegeneinander ab. Das Rohr r dient <B>z3 C</B> zugleich zur Einfüllung des Pulvers in den untut#n Belifiltur.
Claims (1)
- PATENTA.NSPRUCH <B>1:</B> Verfahren zur raschen Erzeugung von Seliaum, insbesondere für Feuerlögehzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine von zwei getrennt pulverförnligen. unter <B><I>3</I></B> 1-1 l" Bildung eines kohlensäurehaltigen Sehaunies aufeinander reagierender Reagenzien in einer geeigneten Einrichtung zunächst mit Druck wasser vermengt und dass die erhaltene Sus pension hierauf,<B>je</B> nach Belieben nach wei terem Zusatz von Druckwasser,noch mit dem zweiten Rea 'enz in Mischung gebracht <B>9</B> zn wird. PATEINTANSPRUCH <B>11:</B> Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch r, dadurch gehenn- zeichnet, dass die in einer Zwischenwand zwischen den zwei Räumen, in -welchen die beiderlei Reagenzien gelagert sind, vorge- sellenen Durchlassöffnungen durch eine be wegliche Platte während des Nichtgebrauches der Einrichtung verschlossen sind,dass ein eintretender Druckwasserstrom aber die auf der Zwischenwand aufliegende Platte hoch heben kann, so dass demselben der Eintritt in den einen Pulverraum und liernacli-, nach seiner Schwängerung mit darin befindliehem Pulver, der Übertritt in den zweiten Pulver raum freigegeben ist. UNTERÄNSPRMHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentansprueb II, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Pulven-äume übereinander angeordnet sind. 2.Einrichtung nach Patentanspruch H und Unteranspruieh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt des Druckwassers in den Pulverraum durch schräge Schlitze er folgt, die ihm eine rotierende Bewegung in besagtem Raum erteilen.<B>3.</B> Einrichtung nach Patent-,inspi-iieh <B>11</B> und Unteranspruch <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dem pulvergesehwängerten Druckwasserstrom vor seinem Übertritt aus dem ersten in den zweiten Pulver raum mittelst Öffnen eines Ventils zu sätzliches Druckwasser zugeführt werden kann. 4.Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1--3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der 'Cbertritt des Druck- wasserstromes aus dem ersten in den zweiten Pulverrauni ebenfalls durch schräge Sehlitze erfolgt, derart, dass er rotierend an die Wände des zweiten Druckraumes <B>5.</B> Einriehtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprueli 1-4., dadurch gekennzeich net,dass der in dem zweiten Pulverrauni gebildete Kohlensäureschauni durch ein zentrales Abzugsrohr in eine Spritzleitung gelangen kann. <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> da durch gekennzeichnet<B>',</B> dass das zentrale Abzugsrohr auch für das Einbringen des Pulvers in den einen der beiden Pulver- äume verwendet werden kann.<B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich- net <B>',</B> dass die beiden Pulverräume durch eine mit Anziehniutter versehene ',Schraube, die dureh beide Räume hindurchgeht, zu- s -ainmen-ehalten sind.ZI <B>8.</B> Einrichtung nachPatentanspruch und.Un- teranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die angezogene Schraube einerseits einen abnehmbar über den) einenPulverraum angebrachten Deckel festhält und ander seits eine ini andern Pulverraum vorge sehene Reinigungsöffnung abschliesst.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH91731D CH91731A (de) | 1918-07-13 | 1920-04-14 | Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum. |
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- 1920-05-08 DK DK30426D patent/DK30426C/da active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DK30426C (da) | 1922-10-09 |
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