CH91731A - Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum. - Google Patents

Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum.

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CH91731A
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powder
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Clemens Graaff
Gustav Schworetzky
Nicolaus Werle
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Clemens Graaff
Gustav Schworetzky
Nicolaus Werle
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  Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum.    Die Erfindung betrifft ein Verfahren     zür     raschen Erzeugung von     Sehaum,    insbesondere  für     Feuerlösebzwecker    dem die Wahrnehmung       zu"runde    liegt,     dass    zweierlei     pulverförmIge     Chemikalien, welche<B>je</B> einzeln     in    Wasser  aufgelöst nach dem Zusammenbringen der  beiden     Li;

  sungen    unter Bildung eines     kohlen-          säurehalti,-en    Schaumes reagieren, zwecks  Bildung dieses Schaumes vor dein Zusammen  bringen nicht erst im     M'asser    gelöst zu wer  den brauchen, was viel Zeit in Anspruch  nimmt. Es genügt vielmehr, zwecks     Herbei-          führung    einer vollständigen     Utti"etztiiig,    wenn  das eine Pulver nur in Wasser suspendiert  und dann diese Suspension noch     imt    dem  andern Pulver vermischt wird.

   Demnach be  ruht das neue Verfahren darauf,     dass    eines  von zwei getrennt gelagerten,     pulverförinigen          unterBildung    eines     kohleii.#"f'i(ii-eliziltigei)        Schau-          iiies    miteinander reagierenden Reagenzien in  einer geeigneten Einrichtung zunächst mit       DruckwaNser    vermengt und     dass    die erhaltene  Suspension hierauf, unter Umständen nach  weiterem Zusatz von Druckwasser, noch     mit       dein zweiten Reagenz in -Mischung gebracht  wird.  



  Das in der Zeichnung dargestellte Bei  spiel einer zur Ausführung geeigneten     Ein-          riehtung    zeigt in     Fig.   <B>1</B> eine Ansieht der  selben im Längsschnitt     -,    in     Fig.    2 den Schnitt  durch den in Tätigkeit gesetzten Mittelteil  der Einrichtung, in     Fig.   <B>8</B> die Draufsicht  auf diesen Mittelteil. in     Fig.    4 die     Durch-          lässe        zum    unteren Pulverraum und. in     Fig.   <B>5</B>  das Schema des     Druckwassereintritts    in den  obern Teil der Einrichtung.  



  Dem in den unteren Kanal<B>k</B> eintreten  der)     Druckwasserstrom    ist     vinächst    der Weg  nach     de.ni    oberen, mit Säurepulver angefüllten  Raum der Einrichtung verschlossen. Durch  den ihn) innewohnenden Druck ist er aber  imstande, die beweglich angeordnete Platte  <B>p,</B> wie in     Fig.    2 dargestellt ist, zu heben.  <B>Er</B> passiert also zuerst die schrägen Schlitze  z, dann den Zwischenraum x     (Fig.    2 und<B>5)</B>  und die Schlitzes, deren Schräge ihn zum  rotierenden Eintritt in besagtem Pulverraum.

         natigen.        (gerade    der so entstehende, rotie-           ren#le        Wasse.-trom    ist es nun,     der    die     un-          tert#    Schicht,--     der    über die Platte<B>p</B> lagern  den     Pulvei-s.i!iI#-    mit sich reisst und durch  die jetzt ebenfalls offenen     Liielier    der     Zwi-          i        li:ndurch    in den untern Kanal n  mit     4eh    fortreisst.

   Von hier aus gelangt der       nuninehr        stat-k    pulvergeschwängerte     Wasser-          sti-(#iii    durch die     seln-ägen    Schlitze o     eben-          fall,    rotierend an die Aussenwände des     (in-          tern#    mit einer Mischung von     Alkalipulver     und     Schatunmittel    angefüllten Behälters, wo       illtij        (h.rch   <I>i</I><B>-</B>     ')ffnen    des Ventils v durch die       Bol--rungen    i! hindurch,

   der gewünschten       Seli#mindiehe    entsprechen(], Wasser     zuge-          mis,-#Iit    werden kann. Sobald dann der     auf          die##,-    Weise eventuell mehr oder weniger  verdünnte     Pulverwasserstrom    das untere Pul  ver erreicht, entwickelt sich sofort     Kohlen-          säureschaurn,    der seinen Weg durch das<B>Ab-</B>  zugsrohr r hindurch in die Spritzleitung nimmt.

    Sobald sich der     Pulverwasserstrom    an den  Wänden des untern Behälters entlang durch  das Reagenz bis     zum        gehrägen    Boden     bin-          durchgearbeitet        und    auf diese Weise die  letzten Reste des Pulvers aufgefunden hat,  ist     (Iie    Schaumbildung beendet, so     dass    der       Druckwasserstrom,    der inzwischen durch     fort-          C)

  bern        währendes        Behälters        'Unterwühlen        auch        dieses        der        Pulversäule        Pulver        aufge-        des     räumt hat, pulverfrei den untern Behälter       atifii31t    und den zuletzt gebildeten Schaum  aus Apparat und Spritzschlauch austreibt.  Die     Offnungen   <B>c</B> haben den Zweck,     mitt-,Ist          direl,ter        Zufübrung    von Druckwasser Ver  stopfungen an dieser Stelle zu verhüten.

   Die die  ganze     Vorriebtung    durchdringende Schraube a       selil:ef)t    sowohl die Reinigungsöffnung<B>b,</B> als       aueli        mIttelst    des Deckels<B>d</B> durch Anziehen  der     Muttersel#raube    in die beiden Pulver  kammern gegeneinander ab. Das Rohr r dient  <B>z3 C</B>  zugleich zur Einfüllung des Pulvers in den       untut#n        Belifiltur.  

Claims (1)

  1. PATENTA.NSPRUCH <B>1:</B> Verfahren zur raschen Erzeugung von Seliaum, insbesondere für Feuerlögehzwecke, dadurch gekennzeichnet, dass eine von zwei getrennt pulverförnligen. unter <B><I>3</I></B> 1-1 l" Bildung eines kohlensäurehaltigen Sehaunies aufeinander reagierender Reagenzien in einer geeigneten Einrichtung zunächst mit Druck wasser vermengt und dass die erhaltene Sus pension hierauf,<B>je</B> nach Belieben nach wei terem Zusatz von Druckwasser,
    noch mit dem zweiten Rea 'enz in Mischung gebracht <B>9</B> zn wird. PATEINTANSPRUCH <B>11:</B> Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Patentanspruch r, dadurch gehenn- zeichnet, dass die in einer Zwischenwand zwischen den zwei Räumen, in -welchen die beiderlei Reagenzien gelagert sind, vorge- sellenen Durchlassöffnungen durch eine be wegliche Platte während des Nichtgebrauches der Einrichtung verschlossen sind,
    dass ein eintretender Druckwasserstrom aber die auf der Zwischenwand aufliegende Platte hoch heben kann, so dass demselben der Eintritt in den einen Pulverraum und liernacli-, nach seiner Schwängerung mit darin befindliehem Pulver, der Übertritt in den zweiten Pulver raum freigegeben ist. UNTERÄNSPRMHE: <B>1.</B> Einrichtung nach Patentansprueb II, da durch gekennzeichnet, dass die beiden Pulven-äume übereinander angeordnet sind. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch H und Unteranspruieh <B>1,</B> dadurch gekennzeichnet, dass der Eintritt des Druckwassers in den Pulverraum durch schräge Schlitze er folgt, die ihm eine rotierende Bewegung in besagtem Raum erteilen.
    <B>3.</B> Einrichtung nach Patent-,inspi-iieh <B>11</B> und Unteranspruch <B>1</B> und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dem pulvergesehwängerten Druckwasserstrom vor seinem Übertritt aus dem ersten in den zweiten Pulver raum mittelst Öffnen eines Ventils zu sätzliches Druckwasser zugeführt werden kann. 4.
    Einrichtung nach Patentanspruch II und Unteransprüchen<B>1--3,</B> dadurch gekenn zeichnet, dass der 'Cbertritt des Druck- wasserstromes aus dem ersten in den zweiten Pulverrauni ebenfalls durch schräge Sehlitze erfolgt, derart, dass er rotierend an die Wände des zweiten Druckraumes <B>5.</B> Einriehtung nach Patentanspruch<B>11</B> und Unteransprueli 1-4., dadurch gekennzeich net,
    dass der in dem zweiten Pulverrauni gebildete Kohlensäureschauni durch ein zentrales Abzugsrohr in eine Spritzleitung gelangen kann. <B>6.</B> Einrichtung nach Unteranspruch<B>5,</B> da durch gekennzeichnet<B>',</B> dass das zentrale Abzugsrohr auch für das Einbringen des Pulvers in den einen der beiden Pulver- äume verwendet werden kann.
    <B>7.</B> Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1-4, dadurch gekennzeich- net <B>',</B> dass die beiden Pulverräume durch eine mit Anziehniutter versehene ',Schraube, die dureh beide Räume hindurchgeht, zu- s -ainmen-ehalten sind.
    ZI <B>8.</B> Einrichtung nachPatentanspruch und.Un- teranspruch <B>7,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die angezogene Schraube einerseits einen abnehmbar über den) einenPulverraum angebrachten Deckel festhält und ander seits eine ini andern Pulverraum vorge sehene Reinigungsöffnung abschliesst.
CH91731D 1918-07-13 1920-04-14 Verfahren und Einrichtung zur raschen Erzeugung von Schaum. CH91731A (de)

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DK30426C (da) 1922-10-09

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