CH91748A - Verfahren zur Herstellung von zum luft- und feuchtigkeitssichern Verpacken von Zigarren, Esswaren usw. geeigneten, dünnwandigen, nahtlosen, wasserdichten, geschmeidigen Hohlkörpern. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von zum luft- und feuchtigkeitssichern Verpacken von Zigarren, Esswaren usw. geeigneten, dünnwandigen, nahtlosen, wasserdichten, geschmeidigen Hohlkörpern.

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CH91748A
CH91748A CH91748DA CH91748A CH 91748 A CH91748 A CH 91748A CH 91748D A CH91748D A CH 91748DA CH 91748 A CH91748 A CH 91748A
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Jakob Faber
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Jakob Faber
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D67/00Kinds or types of packaging elements not otherwise provided for

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von zum Luft- und feuchtigkeitssichern Verpacken von  Zigarren, Esswaren     usw.'geeigneten,    dünnwandigen, nahtlosen, wasserdichten,  geschmeidigen Hohlkörpern.    Zweck des den Gegenstand vorliegender  Erfindung bildenden Verfahrens ist die Her  stellung dünnwandiger, nahtloser, wasserdich  ter,     geschmeidigerHohlkörper,    welche sich zum  Verpacken von Toilettenseifen, Schokoladen,  Konditor- und Backwaren aller Art, Tabak  fabrikaten, besonders Zigarren, usw. eignen,  zu welchem Behufe man sich in flüchtigen  Lösungsmitteln gelöster, beim Verdunsten des  Lösungsmittels hautbildender Stoffe bedient.

    Diesem Verfahren gemäss werden solche Lö  sungen an den Innenwandungen von Hohl  formen unter Ausschluss der Aussenluft und  unter dem Dampfdrucke des Lösungsmittels  zur Verteilung gebracht.  



  Als geeignete     Stoffe    fallen namentlich  Zellulose und     Zellulosederivate    in Betracht.  Das endgültige Trocknen der Hohlkörper  kann an der Luft oder in einem indifferenten  Gase vorgenommen werden. Die Hohlkörper  können aus mehreren Schichten des gleichen  Stoffes oder chemisch verschiedener Stoffe  hergestellt werden.    Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine  zur Ausübung des Verfahrens dienliche Doppel  hohlform in zwei zum Teil geschnittenen  Seitenansichten veranschaulicht, und zwar in       Fig.    1 geöffnet, in     Fig.    2 geschlossen und um  180   gedreht.  



  Die Ausübung des vorliegenden Verfahrens  geschieht beispielsweise wie folgt:         Beispiel:     Man     giert    eine Lösung von     Azetylzellulose     in Aceton in die Hohlform a     (Fig.    1), nach  dem man sich vorher vergewissert hat,     dassT     diese ganz trocken ist, da andernfalls der  Hohlkörper trübe wird. Darauf stülpt man  die zweite Hohlform b über die erste Hohl  form     a        (Fig.    1). Beide Hohlformen müssen  gut aufeinander passen, um die     Aussenluft.     so vollständig wie möglich abzuschliessen.

   Die  Lösung haftet an der innern Wandung der  ersten Hohlform an.     lIan    kehrt nun die For  men um, so dass die Hohlform b unten und  die Hohlform     a    oben ist, damit die über  schüssige Lösung von     a    nach b fliesst     (Fig.    2).      Ist dies     volltändig    geschehen, so nimmt man  die beiden     II#-#@lilformen    auseinander und hängt  die erste     Furan        a    zum Trocknen an der Luft  auf.

   Dann     #l:iilpt    man wiederum eine neue       Form        iz.    über die mit der Lösung gefüllte  Form     G    und     f-ihrt    genau, wie oben beschrie  ben, fort,     indem    man die Formen umkehrt,  so     dalä        wiederuni        ca    unten und<I>b</I> oben ist       (Fig.    1), lässt abfliessen, nimmt auseinander  und hängt die Form b zum Trocknen auf.

         Nach        Verfliielitigung    des Lösungsmittels kann       man    die Haut leicht ohne Beschädigung aus  der Hohlform herausnehmen, ohne dass man  ein Trennungsmittel, wie Öle usw., für die  Form gebraucht. Der Dampfdruck der Lö  sungen, welcher durch Absperrung der Aussen  luft zur Geltung kommt, bewirkt die Er  zielung gleichmässiger und blasenreiner Schich  ten innerhalb der Formen. Es ist also dar  auf zu achten, dass der Zutritt der Aussen  luft in den Innenraum der Hohlform erst  dann     stattfindet,    wenn die Lösung sich voll  ständig und gleichmässig an den Wandungen  angesetzt hat, wodurch man ein glashelles  und durchsichtiges Häutchen von beliebiger       Stärke    erhält.  



  Anstatt einer     Azetylzelluloselösung    kann  die Lösung eines     benzollöslichen        Zellulosederi-          vates    in Benzol zur Anwendung kommen,       ferner    können Lösungen von Viskose und       Lösungen    von Zellulose in     Kupferoxyd-Am-          moniak    und ähnliche zu vorliegendem Zwecke       benutzt    werden.  



  Durch Wiederholen der beschriebenen Pro  zedur lassen sich Hohlkörper jeder beliebigen       Wandstärke    erzeugen. Verwendet man hierbei       abwechselnd    verschiedene Lösungen, so erhält  man     I3ohlk@lrp@er,    deren Wände aus mehreren,  chemisch     ungleichmässigen    Schichten gebildet  sind, was     für    gewisse Zwecke wünschbar  seid kann.  



       -Um    das Verfahren im Grossen     durchzu-          führen,    kann man eine Anzahl von Formen  in     einen        Rahmen    einspannen und diese in  einem     allseitig    geschlossenen Behälter, der       zuni    Teil mit     dein    Lösungsmittel gefüllt ist,  befestigen. Die mit der Lösung gefüllten For  men lässt man     abtropfen,    wobei der Dampf-    druck im Behälterraum in ähnlicher Weise  zur Erzielung gleichmässiger Hohlkörper ver  wendet wird.

   Andere Einrichtungen ergeben  sieh dem Fachmanne von selbst, wobei man  stets auf den Ausschluss der     Aussenluft    bei  der Bildung der Hohlkörper achten muss, da  sonst leicht Blasen in den Gebilden auftreten,  und die Wandstärke derselben nicht gleich  mässig wird.  



  Die aus Zellulose oder     Zellulosederivaten     hergestellten Hohlkörper sind wasserhell und  durchsichtig und eignen sich deshalb ganz  besonders zu Schaupackungen, wobei sie  gleichzeitig den Vorteil bieten, die Waren völlig  gegen Luft und Feuchtigkeit zu schützen.  



  Durch Zusatz von     Farbstoffen    kann man  die Hohlkörper auch beliebig färben. Ihre  Geschmeidigkeit lässt sich nach Bedarf ab  ändern.  



       Von    dein     bekannten    Tauchverfahren unter  scheidet sich das     vorliegende    Verfahren da  durch, dass man bei dem Tauchverfahren, wo  die Hohlkörper auf der Aussenwand der Form  entstehen, auf gewisse Formen beschränkt  ist, weil man sonst die hergestellten dünnen  Hohlkörper, wenn die Form beispielsweise  kugelförmig ist, von ihr nicht abziehen     kann.     Dies ist bei dem Überziehen der Innenwan  dungen von Hohlformen nicht der Fall, weil  die Produkte in allen Fällen ohne Beschädi  gung abgenommen werden können.  



  Hohlkörper, die zur Aufnahme pulveriger  Materialien dienen sollen, können zum Bei  spiel in Kugelgestalt erzeugt und mit einem  ganz engen Füllansatz, der sich leicht luft  dicht verschliessen lässt, versehen werden.  Feste Körper, wie Zigarren und dergleichen,  verpackt man am besten unter Gebrauch von  zwei Hohlkörpern, in welche man den Gegen  stand steckt, worauf die Fuge zwischen dem  eingeschobenen Hohlkörper und dem     Rande    des  übergeschobenen Hohlkörpers verklebt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Herstellung von zum luft- und feuchtigkeitssicheren Verpacken von Zi garren, Esswaren usw. geeigneten, dünnwan digen, nahtlosen, wasserdichten, geschmeidi- gen Hohlli#örpern, unter Verwendung von in Süchtigen Lösungsmitteln gelösten, beim Ver dunsten des Lösungsmittels hautbildenden Stoffen, dadurch gekennzeichnet, dass man die Lösungen an den Innenwandungen von Hohlformen unter Ausschluss der Aussenluft und unter dein Dampfdrucke des Lösungs mittels zur Verteilung bringt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man eine Lösung von Zellulose anwendet. 2.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine Lösung eines Zellulosederivates verwendet wird. 3. Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dassdasendgültige Trocknen der Hohlkörper an der Luft geschieht. -1. VerfahrengemässPatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass man das endgültige Trocknen der Hohlkörper in einem indif ferenten Gase vor sich gehen lässt. 5. Verfahren gemäss PatentanspruchI, dadurch gekennzeichnet, dass nian die Hohlkörper mehrschichtig herstellt. 6.
    Verfahren gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hohlkörper aus mehreren Schichten chemisch verschie dener Stoffe herstellt. PATENTANSPRUCH II: Die nach dem in Patentanspruch I gekenn zeichneten und vorstehend beschriebenen Ver fahren in Hohlformen erzeugten, zu V er- packungszwecken geeigneten, dünnwandigen, nahtlosen, wasserdichten, geschmeidigen Hohl körper.
CH91748D 1920-07-13 1920-07-13 Verfahren zur Herstellung von zum luft- und feuchtigkeitssichern Verpacken von Zigarren, Esswaren usw. geeigneten, dünnwandigen, nahtlosen, wasserdichten, geschmeidigen Hohlkörpern. CH91748A (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE850567C (de) * 1950-10-14 1952-09-25 Anorgana Us Administration Verfahren zum feuchtigkeitssicheren Verpacken von hygroskopischen Substanzen
US6253944B1 (en) * 2000-08-04 2001-07-03 Frederick F. Osten Sport luggage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE850567C (de) * 1950-10-14 1952-09-25 Anorgana Us Administration Verfahren zum feuchtigkeitssicheren Verpacken von hygroskopischen Substanzen
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