CH91772A - Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Alkaliperboraten. - Google Patents
Verfahren zur elektrolytischen Herstellung von Alkaliperboraten.Info
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Description
Verfahren zur elektrolytischen Herstellung voll Alkaliperhoraten. Durch das Hauptpatent ist ein Verfahren zur Herstellung von Alkaliperborat durch Elektrolyse einer Alkalikarbonat und Alkali borat enthaltenden Lösung geschützt, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass der Bikar- bonatgehalt des Elektrolyten so niedrig ge halten wird, dass kein Bikarbonat mit dein Perborat ausfällt.
Nach diesem Hauptpatent kann dieses Ziel vorteilhaft dadurch erreicht werden, dass man für Anwesenheit von Stoffen im Elektrolyten Sorge trägt, welche befähigt sind, durch Bindung der freiwerdenden Kohlen säure die Bikarbonatbildung zu verbinden oder zu vermeiden.
Weitere Versuche haben ergeben, dass inan das gleiche Ziel auch dadurch erreichen kann, dass man das in der aus dem Elektro- lysierprozei,') hervorgehenden Ablaugen enthal tene Bikarbonat mindestens zum Teil in neutrales Karbonat überführt. Zu diesem Zwecke verfährt man zum Beispiel derart, dass inan der Ablauge so viel alkalische Substanz zusetzt, als zur Überführung des überschüssigen Bikarbonats in Karbonat er- forderlich ist. Hierzu kann man zum Beispiel kaustisclieAlkalien oder Erdalkalien benutzen.
Man verfährt zum Beispiel derart, dar man die Ablauge mit so viel Kalk behandelt, dass die als Bikarbonat vorhandene Kohlensäure soweit an Kalk gebunden wird, dar das Bikarbonat in Soda übergeht. Eine weitere Kaustifizierung,welche freies Alkali erzeugen würde, hat sich nicht als vorteilhaft erwiesen, wenngleich das freie Alkali durch Borax zur Dletaboratbildung verwendet und durch die während des Prozesses sich bildende Kohlen säure wieder in Soda umgewandelt wird.
Das Verfahren sei an einem Beispiel erläutert.
Mine Ablauge, welche nach zweimaliger Benutzung als Elektrolyt einen Bikarbonat- gehalt von i.\3 g im Liter aufwies, wurde mit 15g Kalk auf ein Liter Lauge behandelt. Nach der Trennung von Kalziunikarbonat- schlanim enthielt sie noch 3S g Bikarbonat iin Liter.
Diese Lauge wurde nuilrnehr als Elektrolyt für eine dritte Elektrolyse benutzt, nach deren Beendigung wieder 65 g Bikarbonat im Liter waren, Das ausgeschiedene Perborat war praktisch frei von Bikarbonat.
Das vorliegende Verfahren bietet den Vorteil, dass einesteils eine Verdünnung des Perborats durch die Haltbarkeit desselben ungünstig beeinflussendes Bikarbonat vermie den wird, während andernteils eine dauernde Wiederverwendung der Ablaugen ermöglicht wird, was naturgemäss einen bedeutenden Vorteil für die Technik und Wirtschaftlich keit des Prozesses bedeutet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Alkaliper- borat durch Elektrolyse einer Alkalikarbonat und Alkaliborat enthaltenden Lösung nach Patentanspruch des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass das in der aus dein Elektrolysierprozess hervorgehenden Ablauge enthaltene Bikarbonat mindestens zum Teil in neutrales Karbonat übergeführt wird. UNTERANSPRüCHE : 1.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauge mit einem alkalischen Stoffe behandelt wird, welcher befähigt ist, das vorhandene Bikarbonat in Karbonat überzuführen. @. Verfahren nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauge mit kaustischem Alkali be handelt wird. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauge mit Erd alkali behandelt wird. 4. Verfahren nach Patentanspruch; dadurch gekennzeichnet, dass die Ablauge mit Kalk behandelt wird.
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