CH91788A - Motorackergerät, besonders Motortragpflug, mit angetriebener Vorderkarre. - Google Patents

Motorackergerät, besonders Motortragpflug, mit angetriebener Vorderkarre.

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CH91788A
CH91788A CH91788DA CH91788A CH 91788 A CH91788 A CH 91788A CH 91788D A CH91788D A CH 91788DA CH 91788 A CH91788 A CH 91788A
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CH
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Bernstein Dr Rudolf
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Bernstein Dr Rudolf
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D49/00Tractors
    • B62D49/06Tractors adapted for multi-purpose use
    • B62D49/0657Asymmetrical tractors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description


      Notorackergerät,    besonders     Notortragpflug,    mit angetriebener Vorderkarre.    Die     31otortragpflüge    zeichnen sich gegen  über andern Systemen insbesondere durch  ihren einfachen, soliden Aufbau und die ge  ringe Anzahl der Bauteile, sowie günstige  Gewichtsverteilung aus. Anderseits sind aber  die Steuerungsverhältnisse bei ihnen in ge  wisser Hinsicht ungünstig, und der Motor  tragpflug ist zum Ziehen anderer Geräte wenig  geeignet.  



  Die bisher bekannten     Motortragpflüge    be  sitzen meist     Hinderradsteuerung    und einen  ungeteilten Rahmen. Auf diesen werden durch  die Lenkung nicht unerhebliche seitliche     Bie-          gungsmomente    ausgeübt, so dass der Rahmen  eine beträchtliche Breite erhalten muss. Auch  ist das Hinterrad selbst hierbei starken seit  lichen Beanspruchungen ausgesetzt. Die Hin  terradlenkung ist ausserdem beim Ausgleichen  von krummen Furchen unvorteilhaft und er  fordert in jedem Falle grössere     Greschicklich-          keit    seitens des Fahrers. Endlich ist sie beim  Ziehen angehängter Geräte im Wege.  



  Dementsprechend ist es bereits versucht  worden,     Motortragpflüge    mit Vorderradlenkung  auszurüsten. Hierbei ist man im wesentli-         eben    zwei Wege gegangen. die beide von der       Schwierigkeit.    beherrscht wurden, den     vordern          Leitkrädern    einen für eine gute Lenkung aus  reichenden     Ausschlagwinkel    zu sichern.  



  Der erste dieser Wege liegt darin, dass  man den Verbindungsrahmen,     rrni    ihn den  Lenkrädern aus dem     Schwenkungswege    zu  entfernen, nach Art des bekannten     Cyklo-          nettenfahrgestells    über die Lenkräder     hinweg-          kröpft.    Dieser Weg ist deshalb sehr nach  teilig, weil dadurch der Zuggurt des Rahmens  sehr hoch über dein Erdboden, beziehungsweise  über die Resultierende der     IViderstandskräfte     zu liegen kommt und der Rahmen dadurch  sehr starken,     senkrechten        Biegungsmomenten     unterworfen wird.

   Diese durch Wahl eines  kleinen Lenkrad-, beziehungsweise Treibrad  durchnressers zu     verringern,    ist nicht angängig,  weil im selben Masse die Wirkung der     (,'reifer     des     Radkranzes    und damit die Zugwirkung  verschlechtert, sowie der Fahrwiderstand     ver-          gröläert    wird.  



  Der zweite Weg liegt darin, dass man  den breiten Vorderrahmen wie bei den Pflü  gen der einleitend beschriebenen Art zwischen      den     Vorderredern    belässt und ihn mit dem  die     -'##erkzeuge    tragenden Hintergestell durch  einen ziemlich weit hinter der     Treibradachse     der Vorderkarre liegenden Schwenkzapfen ver  bindet.

   Hierbei greifen aber die der Schwen  kung     entgegenwirkenden    seitlichen Wider  stände an einem ungünstigen Hebelarm an,       dessen    Länge derjenigen des oben erwähnten  vordern     Ral)nienteils    entspricht, so dass sich       wiederum        ungünstige        Steuerungsverhältnisse     ergeben.  



  Mach der     Erfindung    sollen die Nachteile  dieser     Svsterne        vermieden    werden und es       soil    ein     3l(-,toracl#:ergerät    mit angetriebener  Vorderkarre. insbesondere ausgebildet als ein  für mittlere und kleinere Leistungen gut  geeigneter Motorpflug,     geschaffen    werden,  welcher die     eher)    angedeuteten Vorteile des       Tragpfluges    mit der guter)     Steuerfähigkeit     des Schlepp- oder     Kippfluges    verbindet.

   Dies       wird    gemäss der Erfindung dadurch erzielt,       dati    die lenkbare Vorderkarre mit dem die       -Werkzeuge    tragenden Hintergestell durch  einen hochkant gestellten, um eitre     Vertikal-          a__e    nahe der     Treibradaae        schwenkbaren    Trä  ger verbunden ist.

       Dieser    hochkant gestellte       Trägerbesitzt    das nötige     Widerstandsmoment,     um die in     senkrechter    Richtung auftretenden       Momente,    die ihn vermöge der tiefen Lage  des Zuggurtes in günstiger     Weise    beanspru  chen, gut     aufnehmen    zu können.

   Anderseits       braucht    dieser Träger in     wagrechter    Richtung  keine     erheblichere    Breite zu erhalten, weil  man ihn gegen seitliche Momente dadurch       schützen    kann, dass man sowohl die     Vorder-          karre    wie das Hintergestell in sich ausgleicht.

    Der Kraftausgleich beim Hintergestell erfolgt       hierbei        zweckmässig    durch Landseiten- und       Hinterradwirkung,    wie bei einem     Anhänge-          pfluge,    während der Ausgleich der Vorder  karre dadurch bewirkt werden kann, dass  ein sie mit. denn Hintergestell verbindender       Schwenkzapfen    nahe dem     Mittelpunkt    der       Treibradkräite    angeordnet wird.  



  Da infolgedessen der genannte Träger  mindestens in der     Schwerrkungsbahn    der Lenk  räder schmal. beziehungsweise eingezogen ge-         staltet    sein     bann,        sf)    Ist ein     @rul.>e.r    An  schlagwinkel für die an sich sehr leicht     uröd     bequem erfolgende Lenkung     möglich.     



  Auf der Zeichnung sind zwei beispiels  weise Ausführungsformen des Erfindungsgegen  standes schematisch     dargestellt:          Fig.    1 ist eine Seitenansicht,       Fig.    2 ein     Grundriss    einer ersten und       Fig.3    ein     CTrur)dril.    einer zweiten     Aus-          führungsform.     



  Die Treibräder     at,        a_    sind mit dem     Motor        t',     und dein Getriebe     c    zu einer Karre     vereinigt.     die an dem gabelartig herumgreifenden schma  len,     hochkant    gestellten Träger ei um die  Achse     e-e    durch ein     Zahnradgetriebe        ff,        Fig.    ?,       schwenkbar    ist.

   Hinten ist wie beim normalen  Tragpflug der Pflugrahmen<I>lt</I> angesetzt und  ein Hinterrad     i,    das jedoch nicht zum Steuern       dient.        Man    kann eine Verbindungsstelle f vor  sehen,     all    der statt     (IC-        f,rgestellten        Pfluges     auch irgend ein anderes.     Arheits@-orrichtungen     tragendes Hintergestell, z.

       B.        ein    Binder, ein       Hackmaschinenhinterwagen    oder     dergleichen.     angesetzt werden kann, so dass in jedem Falle  ein motorisch betriebenes einheitliches, vorn  steuerbares     Gerät    entsteht.  



       Wenn    man nun, wie dies     Fig.    3 andeutet.  genötigt ist, die Lenkachse e nicht in die  Mitte der     Treibradachse,    sondern     näher    an  das eine Treibrad     (n))    zu legen, weil etwa  die normale Arbeitsbreite     weser)tlich        hleirrer     ist als die Spurbreite und es     deshalb        v@or-          teilhaft    ist,

   die     Treibkräfte    etwa     durch    ein  ungleich verteilendes     Ausgleichgetriebe    oder  dergleichen ungleich auf die     Treibräder        zrr     verteilen, so würde selbst ein sehr     schmaler     Träger     d    mir einen kleinen     Lenkwinkel    er  möglichen, weil bei Rechtslenkung     das    Lenk  rad     dl    sehr bald an ihn     anstossen    würde.  



  Nach     Fig.    3 kann nun dadurch Abhilfe       geschaffen    werden, dass der nach hinten wei  sende Träger d winklig geformt wird, uni  dem schwenkenden     Rade    Raum zu geben.  Bei der mit zwei Rädern     a'    und a= ausge  statteten     Maschine    nach     Fig.    3 ist die All  ordnung so     getroffen,    dass, so wie punktiert  angedeutet, das Treibrad     a'    in den Win-           kel    des     Trägers    hinein- und das andere um  diesen     Winkel    herumschlagen kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Motorackergerät, besonders llotortragpflug finit angetriebener Vorderkarre, dadurch ge kennzeichnet, dass die lenkbare Vorderkarre mit dein die Werkzeuge tragenden Hinter gestell durch einen hochkant gestellten, urn eine Vertikalaxe nahe der Treibradaxe schwenkbaren Träger verbunden ist.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Motorackergerät nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die vertikale Dreh axe näher am einen der Treibrüder verläuft als am andern, und ein nach hinten weisen des Rahmenstück des Trägers winklig ge formt ist, zum Zwecke, den Schwenkungs- winkel der Vorderkarre zu vergriissern.
CH91788D 1915-11-06 1920-06-22 Motorackergerät, besonders Motortragpflug, mit angetriebener Vorderkarre. CH91788A (de)

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CH91788D CH91788A (de) 1915-11-06 1920-06-22 Motorackergerät, besonders Motortragpflug, mit angetriebener Vorderkarre.

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