Verfahren zur elektrischen Gasreinigung. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren zur elektrischen Gasreinigung unter Anwendung von pulsierender Gleich spannung. Gemäss der Erfindung verwendet man eine Gleichspannung, die ungedämpft pulsiert und eine erheblich grössere Fre quenz als diejenige des üblichen technischen Wechselstromes mit etwa<B>50</B> Perioden auf weist. Es ist bekannt, dass ein alternieren des Feld die Staubabscheidung ungemein erschwert, da diese bekanntlich vorwiegend ein Gleichstromeffekt ist.
Deshalb findet man es in den diesbezüglichen Veröffent lichungen vielmals erwähnt, dass zur Errei chung einer Staubabscheidung die Schwin gungen in geeigneter Weise gedämpft. sein müssen. Erst eine derartige Dämpfung gegebenenfalls durch Hinzunahme weiterer Hilfsmittel -- soll es ermöglichen, mit alter nierender Hochfreqtienzschwingung eine brauchbare Staubabscheidung lierbeizti- führen.
In) Gegensatz dazu haben die Erfinder aber die Erfahrung gemacht., dass eine un- gedün apft puhierencle Gleichspannung so erheblich hinsichtlich der Erzeugung von Ionen aktiver ist als eine stehende Gleich spannung-, dass sie schon allein aus diesem Grunde in cler elel@ti is( hen Gasreinigung bedeutende Vorteile bietet.
Jedenfalls ist es gänzlich verkehrt, wo pulsierende Gleich- spannti.ng vorhanden ist, durch Erhöhung der Kapazität des Leitungssystems die Pul sation aus-leichen und stehende Gleiclispa.n- nung erzeugen zu. wollen. Gerade das Ge genteil ist anzustreben.
nämlich dadurch, class die Kapazität des Leitungssystems und der Niederschlagskammer gering gehalten wird, clas Bestehen scharfer Pulsa.tionen zu begiinstigen. Freilich. steht eine pulsierende Gleichspannen g im Hinblick auf die Erfül lung des zweiten Teiles der Aufgabe --- die eigentliche 1,taubabseheidung - hinter dem stehenden (uleiclispanntin,--sfelde etwas zu rück.
Dieser Nachteil ist. aber verbältnis- issig gering-, wenn finit. urigedämpft pul- m
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sierender <SEP> Gleichspannung <SEP> gearbeitet <SEP> wird.
<tb> Sind <SEP> nämlich <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> lmpulse <SEP> unge dämpft, <SEP> so <SEP> gelangen <SEP> die <SEP> vollen. <SEP> wegen <SEP> Cber se#liIagsgefalir <SEP> gerade <SEP> noch <SEP> zul.ässi""-en <SEP> Scliei teh, <SEP> orte <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> so <SEP> vollkommen <SEP> wie
<tb> irgend <SEP> möglich <SEP> zur <SEP> Geltung. <SEP> hingegen <SEP> be scliränkeri <SEP> sich <SEP> die.
<SEP> Vorteile <SEP> des <SEP> Arbeitens
<tb> mit <SEP> genügend <SEP> frequent <SEP> pulsierender, <SEP> unge dämpfter <SEP> Gleichspannung <SEP> bei <SEP> weitem <SEP> nicht
<tb> auf <SEP> die <SEP> erwähnte <SEP> Erzeugung <SEP> grösserer <SEP> Leit fähigkeit. <SEP> Denn <SEP> ausser <SEP> dieser <SEP> grösseren <SEP> Leit fäliigkeit <SEP> bedingt <SEP> die <SEP> ungedämpft <SEP> pulsie rende <SEP> Gleichspannung <SEP> eine <SEP> gleichmässigere
<tb> Verteilung <SEP> der <SEP> Ionen <SEP> irn <SEP> Volumen. <SEP> welche
<tb> gleichmässige <SEP> \'erteilen;
- <SEP> besonders <SEP> dann
<tb> von <SEP> Wert <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> das <SEP> zu <SEP> reinigende
<tb> Gas <SEP> die <SEP> Enttebung <SEP> von <SEP> t\bersc#lilägen <SEP> be günstigt. <SEP> Denn <SEP> in <SEP> solrliern <SEP> Falle <SEP> unterblei ben <SEP> diese <SEP> Cber#cliläge <SEP> hei <SEP> gleicher <SEP> wirk samen <SEP> effektiven <SEP> Mittelspannung <SEP> so <SEP> gut <SEP> wie
<tb> vollständi#-, <SEP> v:
enn <SEP> mit <SEP> ungedämpft <SEP> pulsie render <SEP> Cxleiclispa,nnun2- <SEP> geeigneter <SEP> Frequenz
<tb> gearbeitet <SEP> wird. <SEP> Schliesslich <SEP> ist <SEP> die <SEP> Wahr scheinlichkeit <SEP> cler <SEP> Fntct.ehung <SEP> eines <SEP> Kurz schlusses <SEP> im <SEP> Falle <SEP> eines <SEP> >\bersclilaaes
<tb> rLiehtbcgenbilrlung-i <SEP> in <SEP> der <SEP> Ent.staubtings kammer <SEP> bei <SEP> pulsierender <SEP> Spannung <SEP> eeig neUer <SEP> Frec-ruenz <SEP> ebenfalls <SEP> so <SEP> gut <SEP> wie <SEP> atis.--e schlossen.
<tb>
Die <SEP> oben <SEP> auseinandergesetzten <SEP> Vorteile
<tb> sind <SEP> bisher <SEP> niplit <SEP> allgemein <SEP> belunnt <SEP> @ew@r den, <SEP> weil <SEP> bei <SEP> dem <SEP> pulsierenden <SEP> Gleichstrom.
<tb> welcher <SEP> aus <SEP> der <SEP> Gleichrieiitun;- <SEP> technischen
<tb> Wechselstromes <SEP> bei <SEP> der <SEP> ;ebräuclili(,lieri <SEP> Pe riodenzahl <SEP> 1.;
0 <SEP> Perioden) <SEP> Hervorgeht. <SEP> die
<tb> Pulsationen <SEP> noch <SEP> nicht. <SEP> geniizend <SEP> frentient
<tb> sind, <SEP> um <SEP> einen <SEP> benachbarten <SEP> Effekt <SEP> hervor zurufen. <SEP> Hingegen <SEP> wird <SEP> bei <SEP> erheblich
<tb> höherer <SEP> Periodenzahl. <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> unter
<tb> Anwend!in" <SEP> der <SEP> lieutztital-e <SEP> in <SEP> normalen
<tb> Typen <SEP> hergestellten <SEP> sogenannten <SEP> Mittelfre quenzma.schinen, <SEP> sowie <SEP> von <SEP> Hocbfrequenz rnaschinen <SEP> die <SEP> Cberlegenlieit <SEP> des <SEP> Betriebes
<tb> mit <SEP> pulsierender <SEP> Gleichspannung <SEP> gegen <B>über</B> <SEP> dem <SEP> Gleielispannungsbetrieb <SEP> und <SEP> auch
<tb> geg-e<B>n</B>,den) <SEP> Betrieb <SEP> mit <SEP> geringer <SEP> Perio denzahl <SEP> sehr <SEP> bedeutend.
<SEP> Diese <SEP> i'berlegeri heit <SEP> erlaubt. <SEP> es. <SEP> die <SEP> elektrische <SEP> Gasreinigung
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selbst <SEP> in <SEP> solchen <SEP> Fällen <SEP> erfolgreich <SEP> anzu wenden, <SEP> in <SEP> welchen <SEP> sonst <SEP> infolge <SEP> zu <SEP> gerin ger <SEP> Leitfähigkeit, <SEP> des. <SEP> Gases <SEP> oder <SEP> infolge
<tb> der <SEP> Entstehung <SEP> von <SEP> -Ubersclilägen <SEP> und <SEP> Licht bogenkurzsclilii.s2en <SEP> clas <SEP> Verfahren <SEP> über haupt <SEP> nicht <SEP> anwendbar <SEP> gewesen <SEP> wäre.
<tb>
Hinsichtlich <SEP> der <SEP> Wahl <SEP> der <SEP> Periodenzahl
<tb> niag <SEP> liervorgelioben. <SEP> @@: <SEP> erden. <SEP> dass <SEP> freilich
<tb> aus <SEP> abstrakten <SEP> Gründen <SEP> eine <SEP> Beschränkung
<tb> der <SEP> Periodenzahl <SEP> nach <SEP> oben <SEP> geboten <SEP> zu <SEP> sein
<tb> erscheint, <SEP> damit <SEP> die <SEP> an <SEP> sieh <SEP> nicht <SEP> Linbedeu tende <SEP> Kapazität <SEP> der <SEP> Zuleitung <SEP> und <SEP> Entstau bun.gskanimer <SEP> nicht. <SEP> die <SEP> Pulsationen <SEP> aus gleiche <SEP> turirl <SEP> so <SEP> clen <SEP> beabsicl_itigten <SEP> Effekt
<tb> :=göre;
<SEP> fei nei# <SEP> aus <SEP> Grünelen <SEP> der <SEP> technischen
<tb> Stabilität <SEP> der <SEP> anzuwendenden <SEP> Wechsel stromquelle, <SEP> sowie <SEP> wegen <SEP> einer <SEP> möglichen
<tb> meclianisclieii <SEP> Crleicliriclitun@ <SEP> komüit <SEP> einem
<tb> M.ittelfrequenzbetriebe <SEP> etwa <SEP> zwic <SEP> lieh <SEP> <B>2150</B>
<tb> und <SEP> i;00 <SEP> Perioden) <SEP> eine <SEP> bevorzugte <SEP> Stel lung <SEP> zii. <SEP> :11s <SEP> besonders <SEP> vorteilhaft <SEP> hat <SEP> sieh
<tb> Gier <SEP> Betrieb <SEP> mit. <SEP> beispielsweise <SEP> 500 <SEP> Perioden
<tb> erwiesen.