CH91853A - Verfahren zur elektrischen Gasreinigung. - Google Patents

Verfahren zur elektrischen Gasreinigung.

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CH91853A
CH91853A CH91853DA CH91853A CH 91853 A CH91853 A CH 91853A CH 91853D A CH91853D A CH 91853DA CH 91853 A CH91853 A CH 91853A
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CH
Switzerland
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sep
gas cleaning
voltage
pulsating
periods
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Application number
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English (en)
Inventor
Edgar Prof Dr Lilienfel Julius
Aktiengesellschaf Gesellschaft
Original Assignee
Lilienfeld Julius Edgar Prof D
Metallbank & Metallurg Ges Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03CMAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03C3/00Separating dispersed particles from gases or vapour, e.g. air, by electrostatic effect
    • B03C3/34Constructional details or accessories or operation thereof
    • B03C3/66Applications of electricity supply techniques

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  • Electrostatic Separation (AREA)

Description


  Verfahren zur elektrischen     Gasreinigung.       Gegenstand vorliegender Erfindung ist  ein Verfahren zur elektrischen Gasreinigung  unter Anwendung von pulsierender Gleich  spannung. Gemäss der Erfindung verwendet  man eine Gleichspannung, die ungedämpft  pulsiert und eine erheblich grössere Fre  quenz als diejenige des üblichen technischen       Wechselstromes    mit etwa<B>50</B> Perioden auf  weist. Es ist bekannt, dass ein alternieren  des Feld die     Staubabscheidung    ungemein  erschwert, da diese bekanntlich vorwiegend  ein Gleichstromeffekt ist.

   Deshalb findet  man es in den diesbezüglichen Veröffent  lichungen vielmals erwähnt, dass zur Errei  chung einer     Staubabscheidung    die Schwin  gungen in geeigneter Weise gedämpft.     sein     müssen. Erst eine derartige Dämpfung   gegebenenfalls durch Hinzunahme     weiterer     Hilfsmittel -- soll es     ermöglichen,    mit alter  nierender     Hochfreqtienzschwingung    eine  brauchbare     Staubabscheidung        lierbeizti-          führen.     



  In) Gegensatz dazu haben die Erfinder    aber die Erfahrung     gemacht.,    dass eine     un-          gedün        apft        puhierencle    Gleichspannung so  erheblich     hinsichtlich        der    Erzeugung von  Ionen aktiver ist als eine     stehende    Gleich  spannung-, dass sie schon allein aus     diesem     Grunde in     cler        elel@ti is( hen    Gasreinigung       bedeutende    Vorteile bietet.

   Jedenfalls ist es  gänzlich     verkehrt,    wo pulsierende     Gleich-          spannti.ng        vorhanden    ist,     durch        Erhöhung          der        Kapazität    des     Leitungssystems    die Pul  sation     aus-leichen    und     stehende        Gleiclispa.n-          nung    erzeugen zu.     wollen.        Gerade    das Ge  genteil ist anzustreben.

   nämlich dadurch,       class    die Kapazität des     Leitungssystems    und  der     Niederschlagskammer    gering gehalten       wird,        clas        Bestehen    scharfer     Pulsa.tionen    zu       begiinstigen.    Freilich. steht     eine    pulsierende  Gleichspannen     g    im Hinblick auf die Erfül  lung des zweiten Teiles der Aufgabe --- die       eigentliche        1,taubabseheidung    - hinter dem       stehenden        (uleiclispanntin,--sfelde    etwas zu  rück.

   Dieser Nachteil ist. aber     verbältnis-          issig        gering-,    wenn     finit.        urigedämpft        pul-          m       
EMI0002.0001     
  
    sierender <SEP> Gleichspannung <SEP> gearbeitet <SEP> wird.
<tb>  Sind <SEP> nämlich <SEP> die <SEP> einzelnen <SEP> lmpulse <SEP> unge  dämpft, <SEP> so <SEP> gelangen <SEP> die <SEP> vollen. <SEP> wegen <SEP> Cber  se#liIagsgefalir <SEP> gerade <SEP> noch <SEP> zul.ässi""-en <SEP> Scliei  teh, <SEP> orte <SEP> der <SEP> Spannung <SEP> so <SEP> vollkommen <SEP> wie
<tb>  irgend <SEP> möglich <SEP> zur <SEP> Geltung. <SEP> hingegen <SEP> be  scliränkeri <SEP> sich <SEP> die.

   <SEP> Vorteile <SEP> des <SEP> Arbeitens
<tb>  mit <SEP> genügend <SEP> frequent <SEP> pulsierender, <SEP> unge  dämpfter <SEP> Gleichspannung <SEP> bei <SEP> weitem <SEP> nicht
<tb>  auf <SEP> die <SEP> erwähnte <SEP> Erzeugung <SEP> grösserer <SEP> Leit  fähigkeit. <SEP> Denn <SEP> ausser <SEP> dieser <SEP> grösseren <SEP> Leit  fäliigkeit <SEP> bedingt <SEP> die <SEP> ungedämpft <SEP> pulsie  rende <SEP> Gleichspannung <SEP> eine <SEP> gleichmässigere
<tb>  Verteilung <SEP> der <SEP> Ionen <SEP> irn <SEP> Volumen. <SEP> welche
<tb>  gleichmässige <SEP> \'erteilen;

  - <SEP> besonders <SEP> dann
<tb>  von <SEP> Wert <SEP> wird, <SEP> wenn <SEP> das <SEP> zu <SEP> reinigende
<tb>  Gas <SEP> die <SEP> Enttebung <SEP> von <SEP> t\bersc#lilägen <SEP> be  günstigt. <SEP> Denn <SEP> in <SEP> solrliern <SEP> Falle <SEP> unterblei  ben <SEP> diese <SEP> Cber#cliläge <SEP> hei <SEP> gleicher <SEP> wirk  samen <SEP> effektiven <SEP> Mittelspannung <SEP> so <SEP> gut <SEP> wie
<tb>  vollständi#-, <SEP> v:

  enn <SEP> mit <SEP> ungedämpft <SEP> pulsie  render <SEP> Cxleiclispa,nnun2- <SEP> geeigneter <SEP> Frequenz
<tb>  gearbeitet <SEP> wird. <SEP> Schliesslich <SEP> ist <SEP> die <SEP> Wahr  scheinlichkeit <SEP> cler <SEP> Fntct.ehung <SEP> eines <SEP> Kurz  schlusses <SEP> im <SEP> Falle <SEP> eines <SEP> >\bersclilaaes
<tb>  rLiehtbcgenbilrlung-i <SEP> in <SEP> der <SEP> Ent.staubtings  kammer <SEP> bei <SEP> pulsierender <SEP> Spannung <SEP> eeig  neUer <SEP> Frec-ruenz <SEP> ebenfalls <SEP> so <SEP> gut <SEP> wie <SEP> atis.--e  schlossen.
<tb>  



  Die <SEP> oben <SEP> auseinandergesetzten <SEP> Vorteile
<tb>  sind <SEP> bisher <SEP> niplit <SEP> allgemein <SEP> belunnt <SEP> @ew@r  den, <SEP> weil <SEP> bei <SEP> dem <SEP> pulsierenden <SEP> Gleichstrom.
<tb>  welcher <SEP> aus <SEP> der <SEP> Gleichrieiitun;- <SEP> technischen
<tb>  Wechselstromes <SEP> bei <SEP> der <SEP> ;ebräuclili(,lieri <SEP> Pe  riodenzahl <SEP> 1.;

  0 <SEP> Perioden) <SEP> Hervorgeht. <SEP> die
<tb>  Pulsationen <SEP> noch <SEP> nicht. <SEP> geniizend <SEP> frentient
<tb>  sind, <SEP> um <SEP> einen <SEP> benachbarten <SEP> Effekt <SEP> hervor  zurufen. <SEP> Hingegen <SEP> wird <SEP> bei <SEP> erheblich
<tb>  höherer <SEP> Periodenzahl. <SEP> zum <SEP> Beispiel <SEP> unter
<tb>  Anwend!in" <SEP> der <SEP> lieutztital-e <SEP> in <SEP> normalen
<tb>  Typen <SEP> hergestellten <SEP> sogenannten <SEP> Mittelfre  quenzma.schinen, <SEP> sowie <SEP> von <SEP> Hocbfrequenz  rnaschinen <SEP> die <SEP> Cberlegenlieit <SEP> des <SEP> Betriebes
<tb>  mit <SEP> pulsierender <SEP> Gleichspannung <SEP> gegen  <B>über</B> <SEP> dem <SEP> Gleielispannungsbetrieb <SEP> und <SEP> auch
<tb>  geg-e<B>n</B>,den) <SEP> Betrieb <SEP> mit <SEP> geringer <SEP> Perio  denzahl <SEP> sehr <SEP> bedeutend.

   <SEP> Diese <SEP> i'berlegeri  heit <SEP> erlaubt. <SEP> es. <SEP> die <SEP> elektrische <SEP> Gasreinigung     
EMI0002.0002     
  
    selbst <SEP> in <SEP> solchen <SEP> Fällen <SEP> erfolgreich <SEP> anzu  wenden, <SEP> in <SEP> welchen <SEP> sonst <SEP> infolge <SEP> zu <SEP> gerin  ger <SEP> Leitfähigkeit, <SEP> des. <SEP> Gases <SEP> oder <SEP> infolge
<tb>  der <SEP> Entstehung <SEP> von <SEP> -Ubersclilägen <SEP> und <SEP> Licht  bogenkurzsclilii.s2en <SEP> clas <SEP> Verfahren <SEP> über  haupt <SEP> nicht <SEP> anwendbar <SEP> gewesen <SEP> wäre.
<tb>  



  Hinsichtlich <SEP> der <SEP> Wahl <SEP> der <SEP> Periodenzahl
<tb>  niag <SEP> liervorgelioben. <SEP> @@: <SEP> erden. <SEP> dass <SEP> freilich
<tb>  aus <SEP> abstrakten <SEP> Gründen <SEP> eine <SEP> Beschränkung
<tb>  der <SEP> Periodenzahl <SEP> nach <SEP> oben <SEP> geboten <SEP> zu <SEP> sein
<tb>  erscheint, <SEP> damit <SEP> die <SEP> an <SEP> sieh <SEP> nicht <SEP> Linbedeu  tende <SEP> Kapazität <SEP> der <SEP> Zuleitung <SEP> und <SEP> Entstau  bun.gskanimer <SEP> nicht. <SEP> die <SEP> Pulsationen <SEP> aus  gleiche <SEP> turirl <SEP> so <SEP> clen <SEP> beabsicl_itigten <SEP> Effekt
<tb>  :=göre;

   <SEP> fei nei# <SEP> aus <SEP> Grünelen <SEP> der <SEP> technischen
<tb>  Stabilität <SEP> der <SEP> anzuwendenden <SEP> Wechsel  stromquelle, <SEP> sowie <SEP> wegen <SEP> einer <SEP> möglichen
<tb>  meclianisclieii <SEP> Crleicliriclitun@ <SEP> komüit <SEP> einem
<tb>  M.ittelfrequenzbetriebe <SEP> etwa <SEP> zwic <SEP> lieh <SEP> <B>2150</B>
<tb>  und <SEP> i;00 <SEP> Perioden) <SEP> eine <SEP> bevorzugte <SEP> Stel  lung <SEP> zii. <SEP> :11s <SEP> besonders <SEP> vorteilhaft <SEP> hat <SEP> sieh
<tb>  Gier <SEP> Betrieb <SEP> mit. <SEP> beispielsweise <SEP> 500 <SEP> Perioden
<tb>  erwiesen.

Claims (1)

  1. EMI0002.0003 PATENTANSPRUCH: <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> elektrischen <SEP> Gasreinigung <tb> unter <SEP> Amveridung <SEP> von <SEP> Pulsieründer <SEP> Gleich spa@i@un;, <SEP> cla(ltirf#1i <SEP> @ekennzeic@hnet, <SEP> flass <SEP> die <tb> Gleielispannung <SEP> tm,gedämpft <SEP> pulsiert <SEP> und <tb> eine <SEP> erheblirli <SEP> grössere <SEP> Ureuuenz <SEP> als <SEP> die (4- <SEP> üblichen <SEP> technischen <SEP> Wechsel stromes <SEP> mit <SEP> etwa <SEP> 50 <SEP> Perioden <SEP> aufweist.
    EMI0002.0004 UNTERANSPRCCHE <tb> 1. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentanspruch. <SEP> daflurcli <tb> gekennzeichnet.. <SEP> dass <SEP> die <SEP> umgedämpft. <SEP> pul sierende <SEP> Cileiclisiiannung <SEP> eine <SEP> Frequenz <tb> aufweist., <SEP> die <SEP> dem <SEP> Mittelfrequenzgebiet <tb> angehört. <tb> ?. <SEP> Verfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprul_li <SEP> lind <SEP> Un teranspruch <SEP> 1, <SEP> eladurcli <SEP> zel@ennzeiclinet. <tb> class <SEP> die <SEP> Frectuenz <SEP> zwischen <SEP> ?50 <SEP> und <SEP> 1500 <tb> Perioden <SEP> liegt.
CH91853D 1918-08-08 1920-05-21 Verfahren zur elektrischen Gasreinigung. CH91853A (de)

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