CH92019A - Elektrische Zentral-Alarmanlage. - Google Patents

Elektrische Zentral-Alarmanlage.

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CH92019A
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Magerle Edmund
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Magerle Edmund
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    • G04C13/00Driving mechanisms for clocks by primary clocks

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Description


  Elektrische     Zentral-Alarmanlage.       Die Erfindung     betrifft    eine elektrisch be  triebene     Zentral-Alarmanlage,    bei welcher  eine beliebige Zahl     von    parallel, oder in Reihe  geschaltete Wecker durch eineu Stromunter  brecher betätigt wird, wodurch der besondere  Vorteil erreicht wird, dass die einzelnen     Wek-          ker    oder Klingelwerke keine     Kontaktvorrich-          tungen    oder Schaltmechanismen benötigen und  demzufolge in den Weckern oder Klingel  werken auch keine Funkenbildung stattfinden  kann.

   Eine     Zentral-Alarmanlage    gemäss der  Erfindung eignet sich insbesondere für Fabri  ken und     kommt    für solche Anlagen als Betriebs  strom vornehmlich Starkstrom in Betracht.  



       Stromunterbrecher    und Wecker besitzen       zweckmässigerweise        stromdurchflossene    So  lenoide, die     Weicheisenkerne    anziehen, doch  ist es in Berücksichtigung einer möglichst  einfachen Ausführung von Vorteil, bei denn       Stromunterbrecher    den Betriebsstrom durch  den     Solenoidträger    (die Spule) und den Weich  eisenkern zu leiten, wobei der Strom dem       Weicheisenkern    durch federnde Kontaktrollen,  oder Kontaktwalzen, oder durch Schleifkon  takte zugeführt wird.

   Das     Solenoid    des Strom-         Unterbrechers    kann auch aus einer     Wicklung     für hochgespannten Gleichstrom und aus  einer zweiten     Wicklung    für     niedriggespannten          Gleichstrom        bestehen,    so dass der Stromunter  brecher, der     hochgespannten    Gleichstrom als  Betriebsstrom empfängt, gleichzeitig als Trans  formator in der Weise wirkt,

   dass derselbe       mittelst    seines     Unterbrechers        niedriggespann-          ten        Induktionsstrom    erzeugt und denselben  den     einzelnen    Weckern liefert. Der Strom  unterbrecher kann auch als Relais in der  Weise dienen, dass derselbe für die Wecker  einen andern     Stromkreis    schliesst und öffnet.  



  Auf der Zeichnung ist der Erfindungs  gegenstand schematisch in beispielsweisen Aus  führungen dargestellt, und zwar zeigt     Fig.    1  eine mit einem Stromunterbrecher hinterein  ander geschaltete     Weckerglocke;    die     Fig.    2,  3 und 4 zeigen Schaltungsanordnungen und  schliesslich die     Fig.    5, 6, 7, 8 und 9 zeigen       verschiedene    beispielsweise     Ausführungen    von  Stromunterbrechern mit ihren Schaltungen.  



  Von einem Stromunterbrecher 1     (Fig.    1)  bekannter     Ausführung    geht der Betriebsstrom  über den Schalter 6 und den Leiter 2 in die           Solenoidwieklung    3 der     Weckerglocke    5, in  welcher ein aus     unmagnetischem    Material be  stehender Glockenhammer 4, welcher in einen       Weicheisenkern    7 eingesetzt ist, durch das       Solenoid    emporgehoben und zum Anschlag  an die     Glocke    5 gebracht wird.

   Nach der  durch den Stromunterbrecher bewirkten perio  dischen Ausschaltung des Stromes sinkt der  Glockenhammer auf seine federnde Unterlage 8  zurück, worauf die Anhebung des Glocken  hammers 4 durch die vom Stromunterbrecher 1  gelieferten     intermittierenden    Ströme immer  wieder erfolgt, solange der Taster 6 geschlossen  bleibt.  



  Die     Fig.    2 und 3 zeigen Schaltungen von  entweder parallel     (Fig.    2),     bezw.    hinterein  ander     (Fig.    3) an Stromunterbrecher ange  schlossenen Glocken 11 .und 12 usw.  



  Die Stromunterbrecher 9 sind mit den  Glocken insofern ähnlich, als jedesmal die       Solenoidkerne    in senkrechte     Schwingungen     gebracht werden, während jedoch bei den  Stromunterbrechern die     Solenoidspulen    3 an  ihre aus Metallblech hergestellten, demnach  elektrisch leitend gemachten     Spulenträger    13  bei 14     angeklemmt    sind, bleiben die     Solenoid-          spulenträger    der Glocken 11, 12 usw. isoliert.

    Bei den     Stromunterbrechern    sind auch ihre  die     Spulenträger    13 berührenden Eisenkerne 7  stromführend und liegen in ihrer Ruhestellung  auf drehbaren und federnd gelagerten Kontakt  rollen, Walzen oder Scheiben 15 auf, welche  mit dem Netz 16 in Verbindung stehen, so  dass bei angehobener Stellung der Eisenkerne  der Strom unterbrochen wird. Die Strom  unterbrechung muss jedoch nicht plötzlich  stattfinden, weil die Federung der Kontakt  rollen 15 ein längeres Anliegen derselben an  die stromführenden Eisenkerne 7 zulässt. Die  Stärke der Federungen ist auf irgend eine  bekannte Weise regulierbar und damit auch  die Zwischenzeiten zwischen den erforder  lichen Stromimpulsen einstellbar.

   Der Strom  unterbrecher 9 kann, so wie in     Fig.    2 dar  gestellt, selbst in einer Glockenschale 17 unter  gebracht sein und demnach mit den zuge  schalteten Glocken auch als Glocke wirken,  oder es kann der Stromunterbrecher 10, so    wie in     Fig.    3 da,-gestellt, ohne Glockenschale  sein, in welchem Falle die Hubbegrenzung  des     Solenoidkernes    durch eine Stellschraube 18  erfolgt.

   Bei der in     Fig.    4 dargestellten Aus  führungsform wird der Stromunterbrecher 1'  von einem Netz 19 beliebig höherer Spannung  gespeist und ist mit einer zweiten Spule 20  versehen, so dass der     Stromunterbrecher    als  Transformator wirkt und an die an denselben  parallel geschalteten     Glockensolenoide    21,  22, 23 usw. niedriger gespannte Induktions  ströme abzugeben vermag.  



  Die übrige Ausführung des Stromunter  brechers ist die gleiche, wie die in den     Fig.        0.     und 3 geschilderte und ist auch in diesem  Falle die Leitung 19 an den stromführenden       Spulenträger    13 bei 14     angeklemmt,    so dass  der die     Innenwandung    des     Spulenträgers    be  rührende Eisenkern 7 über den federnden Kon  taktknopf 15 den Strom weiterleitet. Bei  diesem Ausführungsbeispiel sind die Glocken  solenoide nicht in Glockenschalen eingebaut,  sondern die Glockenhämmer 25, 26, 27 schla  gen von aussen an ihre Glockenschalen 28,  29 und 30.  



  Die     Fig.    5, 6, 7, 8 und 9     betreffen    ver  schiedene beispielsweise Ausführungsformen  von Stromunterbrechern zur     Erzeugung    von       intermittierenden    Strömen oder Stromimpulsen.  



  Von dem Leiter 31 des elektrischen Netzes       (Fig.    5) fliesst der Strom über den Schalter 32  in die     Solenoidspule    3; deren Ende bei 34  an den aus Metallblech hergestellten Spulen  träger 13     angeklemmt    ist. In dein     Solenoid-          spulenträger    13 ist der     Weicheisenkern    7,  welcher den     Solenoidspulenträger    leicht be  rührt, in senkrechter     Richtung    verschiebbar.  In dem     Weicheisenkern    7 ist ein aus nicht       magnetisierbarem    Material hergestellter Zapfen  4 eingesetzt, dessen Hub durch die Stell  schraube 35 begrenzt wird.

   Der Weich  eisenkern 7 sitzt in seiner Ruhestellung auf  dem drehbaren, federnd gelagerten und bei  36     angeklemmten    Kontaktknopf 15 auf, von  welchem der Strom über die Verbrauchs  stellen 37 zum Rückleiter 38 fliesst. Nach  Schliessung des Stromes durch den Schalter  32 wird der     Weicheisenkern    7 gegen die Mitte      des     Solenoids    3 gehoben, der Kontakt bei 15       geöffnet    und der Strom sowohl für den Strom  unterbrecher, wie für die Verbrauchsstellen 37  unterbrochen, worauf der     Weicheisenkern    7  niederfällt, den Kontakt wieder schliesst     usf.     



  Die in     Fig.    6 dargestellte Ausführungs  variante     unterscheidet    sieh von dem in     Fig.    5  dargestellten Stromunterbrecher dadurch, dass  an Stelle des Kontaktknopfes 15 zwei an dem       Weicheisenkern    7 federnd anliegende Rollen  oder Kugeln 39 und 40 treten, welche bei 41       und    42 an die Leitung der Wecker 37 an  geklemmt sind. Das Ende des Weicheisen  kernes 7 ist mit einem nichtleitenden An  satz 7' versehen.

   Wird der     Weicheisenkern    7  in dem     Solenoid    3 emporgezogen, so tritt die  Stromunterbrechung erst dann ein, wenn die       Mollen    39 und 40 den stromführenden Weich  eisenkern 7 verlassen haben und auf den  isolierenden Teil 7' gelangen. Diese Einrich  tung hat den     besondern    Vorteil, dass bei  Stromunterbrechung, bei hoher Belastung ge  ringere Funkenbildung entsteht.  



  Bei der in     Fig.    7 dargestellten Ausfüh  rungsvariante berührt der     Weicheisenkern    7  nicht unmittelbar die innere Wandung des  stromführenden     Solenoidspulenträgers    13, son  dern vermittelst der stromführenden Federn  43, 41 usw., wodurch ein leichtes Spiel des       Weicheisenkernes    7 im     Solenoid    bei gutem  Kontakt mit dem     Solerroidspulenträger    erzielt  wird.

   Überdies hat der     unmagnetische    Bolzen  teil 4 des     Solerroidkerrtes    eine elektrisch ]ei  tende Kappe 45, welche bei     Einporzieliung     des Kernes 7 durch das     Solenoid    sich an die  beiden drehbaren und federnd mittelst der  beiden Klemmen 46 und 47 an die Leitung 31  gelegten,     leitenden    Rollen oder Kugeln 48  und 49 legt und dadurch den Stromübergang  zu den Verbrauchsstellen 37 herstellt.  



  Bei der in     Fig.8    dargestellten Ausfüh  rungsform erfolgt die Ausschaltung des     Stromes     so wie nach den vorhin beschriebenen Aus  führungsformen vermittelst einer an dein       Weicheisenkern    7 federnd anliegenden Rolle 15.  Die Einschaltung des zu den Verbrauchs  stellen 37 zu führenden Stromes erfolgt je-    doch dadurch,     da()    der     magnetische    und elek  trisch nichtleitende Teil 4 des Kernes 7 bei  angezogener Stellung einen elektrisch leiten  den Körper 50 emporhebt, bis derselbe     zwi-          sehen    den elektrisch leitenden Verbindungs  enden 51 und 52 die elektrische Verbindung  zu den Verbrauchsstellen 37 herstellt.

   Bei  dieser Ausführung erfolgen sowohl der Strom  schluss, wie auch die     Stromunterbrechung    be  sonders plötzlich. Bei der in     Fig.    9 darge  stellten Ausführungsform erfolgt die Einschal  tung des zu den Verbrauchsstellen 37 führen  den Stromes durch einen federnden, in senk  rechter Richtung verschiebbaren, elektrisch  leitenden Schuber 53, dessen oberes Ende mit       einem    elektrisch nichtleitenden     Fortsatz    54  versehen ist. An dem Schuber 53 gleiten  zwei in     wagrechter    Richtung in einem elek  trisch leitenden Federgehäuse verschiebbare  elektrische Bolzen aus     3Ietall    oder Kohle 55  und 56.

   An den elektrisch leitenden Wänden  57 des mit isolierendem Boden 64 versehenen       lxestelles,    welches die Federgehäuse 58 und  59 trägt, ist bei 60 und 61 die zu den Ver  brauchsstellen 37 führende Leitung     ange-          klemmt.     



  Wird durch das     Solenoid    3 dessen Kern 7  gehoben, so stösst dessen oberer, nichtleiten  der     Fortsatz    4 an den Knopf 62, die Feder  63     zusammendrückend    und den Schuber 53  hinaufschiebend, bis die federnden Bolzen an  den metallischen Teil 53 des     Suhubers    ge  langen und den Strom schliessen.  



  Nach erfolgter Stromunterbrechung und  nach Zurücksinken des     Solenoidkernes    in seine  Ruhestellung, schnellt der Schuber 53 durch  die Feder 63 hinunter und bewirkt hierdurch  wieder eine Ausschaltung des zu den Ver  brauchsstellen 37 führenden Stromkreises.  



  Bei den Ausführungen nach den     Fig.    7,  8 und 9 fliesst der zu den Verbrauchsstellen  37 gelangende Strom nicht durch den Kon  takt des Stromunterbrechers, sondern es kann  ein beliebig anderes Netz an die Verbrauchs  stellenleitung durch den Stromunterbrecher  angeschlossen werden, in welchem Falle diese  Stromunterbrecher auch als Relais Verwen  dung     finden    können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Elektrische Zentralalarmanlage, gekenn zeichnet durch eine beliebige Zahl durch Sole noide betätigte -\Vecker, deren Stromschaltung durch einen einzigen elektromagnetisch betätig ten Stromunterbrecher in der Weise erfolgt, dass der Stromschluss und die Stromunterbrechung im Stromunterbrecher und in den Weckern synchron vor sich gehen. UNTERANSPRt1CHE: 1.
    Elektrische Zentralalarmanlage nach Pa tentanspruch, gekennzeichnet durch einen Stromunterbrecher, der durch ein Solenoid und durch einen in demselben anhebbaren inagnetisierbaren Kern betätigt ist, wobei der Strom durch einen leitenden Solenoid- träger und durch den Solenoidkern hin durchgeführt ist, der auf einem federnden, drehbaren Rotationskörper aufruht. 2. Elektrische Zentralalarmanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Stromunterbrecher unter einer Glocken schale angebracht ist, so dass derselbe gleichzeitig als Wecker dient.
    ö.-Elektrische Zentralalarmanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss das Solenoid des Stromunterbrechers aus einer Primär- und einer Sekundärwicklung besteht, so dass derselbe als Transformator dient und hochgespannten Gleichstrom auf- nimmt und niedrigergespannten Induktion -.- strom mittelst seines Unterbrechers an die Wecker abgibt.
    Elektrische Zentralalarmanlage nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Solenoidkern des LTrrterbrectrers aus einem stromleitender. und magrietisierbaren Teil und aus einem iso lierenden Teil besteht und dein strom leitenden Teil der Strom mittelst Schleif- bezw. Rollkontakte zugeführt ist, so dass nach erfolgter .Anhebung des Solenoid- kernes die Kontakte auf den nichtleitenden Teil des Kernes gelangen und der Strom unterbrochen wird. 5.
    Elektrische Zentralalarmanlage nach Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dar die Grösse des Hubes des den Strornunter- brecher betätigenden Solenoidkernes du -ch einen einstellbaren Anschlag geregelt wer den kann. 6. Elektrische Zentralalarmanlage nach .
    Pa tentanspruch, dadurch gekennzeichnet, class der Solenoidker n des Stromunterbrechers mit einem leitenden Ende versehen ist. das beim Anhub des Solenoidkernes gegen Kontakte stösst und hierdurch einen Wek- kerstromkreis schliesst.
CH92019D 1919-04-15 1920-09-16 Elektrische Zentral-Alarmanlage. CH92019A (de)

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