CH92109A - Verfahren und Apparat zur Herstellung von Cyanamid aus Kalkstickstoff durch Behandlung mit Wasser und Kohlensäure. - Google Patents

Verfahren und Apparat zur Herstellung von Cyanamid aus Kalkstickstoff durch Behandlung mit Wasser und Kohlensäure.

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CH92109A
CH92109A CH92109DA CH92109A CH 92109 A CH92109 A CH 92109A CH 92109D A CH92109D A CH 92109DA CH 92109 A CH92109 A CH 92109A
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Aktiebolag Wargoens
Hjalmar Lidholm Johan
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Aktiebolag Wargoens
Hjalmar Lidholm Johan
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  • Compounds Of Alkaline-Earth Elements, Aluminum Or Rare-Earth Metals (AREA)

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      Verfahren    und     Apparat    zur     Herstellun.    von     Cyananiid    ans     lialltstiekstoff        dureli          Behandlung,    mit Wasser     und        Kohlensäure.       Wie bekannt stösst die Herstellung von       :

  yanamid    aus Kalkstickstoff     durch        Behand-          'ung    mit Wasser und Kohlensäure auf gross       IIchwierigkeiten,    und     zwar    weil das Cyan  mid in alkalischer Lösung schnell in     Dicyan-          'iamid    übergeht.

   Der Erfinder hat schon in  erschlag     hebracht,    diese Schwierigkeiten       ;urch    einen allmählichen Zusatz des Kalk  stickstoffes unter gleichzeitiger Zufuhr von       .:ohlensäure    zu beseitigen, so dass der Kalk       Is    Karbonat in dem Masse gefällt wird, wie       ;leg    Kalkstickstoff der Lösung zugesetzt wird.

    Die Erfindung betrifft nun eine Verbesse  rung des genannten Verfahrens, sowie einen  Apparat zur Ausübung des verbesserten Ver  fahrens, wodurch eine wirksame     Behandlung     grosser     Kalkstickstoffmengen    zwecks Herstel  lung von konzentrierten     Cyanamidlösungen,     die praktisch genommen von     Dicyan-diainid     frei sind, ermöglicht wird.  



  Die Erfindung besteht hauptsächlich darin,  dass der Kalkstickstoff in eine im Voraus ab  gemessene Menge wässeriger     Flüssigkeit,       zum Beispiel     N\'asser    oder     Cyanamidlösung,          eingebracht    wird, welche durch eine     Pumpen-          und        Peitschvorrichtung    in einem     ununterbro-          chenen    Kreislauf     "ehalten    wird, wobei in  diese     Vorrichtung    kohlensäurehaltiges Gas,       zinn    Beispiel Kohlensäure,     eingeführt    wird,

    die durch das     Puitschcn    in innige Berührung       finit        denn    in das Wasser aufgelösten oder     auf-          geschlätnrnten    Kalkstickstoff gebracht wird.  



  Der Apparat zur Anisführung des Ver  fahrens ist in der beiliegenden Zeichnung im  wesentlichen     schematisch    dargestellt.  



  1 bezeichnet einen Behälter, der mit     ei-          nein        linftilltrichter    3 für den     zti    behandelnden  Kalkstickstoff,     sowie    mit einem umlaufenden       "Zellenrad    3 für die allmähliche     Zufuhr    des       Kalkstickstoffes    in den Behälter versehen ist.

         leer    Behälter 1 steht durch ein am Boden  desselben angeschlossenes Rohr d mit der  Längsseite einer kombinierten Pumpen- und  Peitschenvorrichtung 5 in Verbindung, deren       Auslassseite    durch ein Rohr 6 mit dem obern  Teil des Behälters 1 in Verbindung steht, so      dass somit ein geschlossenes     Zirkulations-          system    gebildet wird.

   Die erste Abteilung der  Pumpen- und     Peitschvorrichtung    enthält ein       Fliigelrad    7 und ist wie eine gewöhnliche  Schleuderpumpe ausgebildet und angeordnet,  während die übrigen Abteilungen lediglich  Räder 8 mit     Rühr-    oder     Peitscharmen    ent  halten, so dass sie somit bloss mischend, nicht  aber pumpend wirken. 9 bezeichnet eine  Pumpe     zum    Einpressen von kohlensäure  haltigen Gasen, zum Beispiel von Kohlen  säure, in das     Zirkulationssystem    unmittelbar  nach dem Pumpenrad 7.

   10 ist     einVentil    durch  welches die Verbindung zwischen dem Be  hälter 1 und der Vorrichtung 5 gesperrt wer  den kann und 11 ist ein Ventil, durch welches  der Inhalt des Behälters 1 abgelassen wer  den kann, nachdem das Ventil 10 geschlossen  worden ist. 12 ist ein     Ablass    für die Kohlen  säure, die von der Lösung nicht aufge  nommen worden ist, sondern sich von  derselben im Behälter 1 abtrennt. Diese Koh  lensäure kann     etwaigenfalls    der Pumpe und  damit der Lösung wiederum zugeführt wer  den.

   Die     Kühlung    des Reaktionsgemisches  kann dadurch bewirkt werden, dass ein Flüs  sigkeitskühler an einer geeigneten Stelle des       Zirkulationssystems,    zum Beispiel in die Lei  tung 6 zwischen der Pumpen- und Peitsch  vorrichtung und dem Behälter eingeschaltet  wird, oder einfach dadurch, dass die Pumpen  und     Peitschvorrichtung    mit einem     Kühlmantel-          versehen    wird.

   In der Zeichnung sind die  Pumpen- und     Peitschvorrichtung    zu einem  gemeinsamen Organ zusammengebaut ge  zeigt, es liegt aber kein Hindernis vor, eine  besondere     Pumpe    und eine damit durch eine  Rohrleitung verbundene     Peitschv        orrichtung     zu verwenden.  



  Bei der     Verwendung    des Apparates wird  zunächst der Behälter zu einer geeigneten  Höhe mit Wasser oder     cyanamidhaltigem     Spülwasser gefüllt, das bei einem vorher  gehenden Arbeitsvorgang erhalten worden ist,  und der Trichter 2 mit pulverisiertem Kalk  stickstoff     geffillt.    Das Ventil 10 wird hierauf  geöffnet und die Pumpen- und     Peitschvor-          richtung    wird in Betrieb gesetzt.

   Gleichzeitig    wird auch zwecks     Einbringens    des Kalkstick  stoffes in den Behälter 1 das Zellenrad ge  dreht und die     Kohlensäurepumpe    9     zwecks     Einpressung von Kohlensäure in die Lösung  auf der Druckseite des Pumpenrades 7 in Be  trieb gesetzt. Der Betrieb wird solange fort  gesetzt, bis soviel Kalkstickstoff zugeführt  ist, dass der gebildete Kalk- und Grafit  schlamm einer wirksamen     Kohlensäurebe-          handlung    hinderlich wird, was bei Verwen  dung von reinem Wasser am Anfange des  Verfahrens im allgemeinen dann eintrifft,  wenn die Lösung etwa 20 bis     25 (o        Cyanamid     enthält.

   Hierauf wird der Behälter entleert,  die abgezapfte     Masse    filtriert und mit reinem  Wasser zwecks     Abtrennung    des gebildeten       Cyanamides    von den festen Resten ge  waschen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Herstellung einer Cyan amidlösung aus Kalkstickstoff durch all mählichen Zusatz des Kalkstickstoffes zu wässeriger Flüssigkeit bei gleichzei tiger Kohlensäurezufuhr, dadurch gekenn zeichnet, dass der Kalkstickstoff in eine im Voraus abgemessene Menge der verwen deten Flüssigkeit eingeführt wird, < < ;
    eiche durch eine Pumpen- und Peitschvor rich- turig in einem ununterbrochenen Kreislauf gehalten wird, wobei in diese Vorrichtung kohlensäurehaltiges Gas eingeführt und in innige Berührung mit dem in Wasser be findlichen Kalkstickstoff gebracht wird. 11.
    Apparat zur Ausführung des im Patent anspruch I angegebenen Verfahrens, ge kennzeichnet durch einen mit einer Zuiiih- rungsvorrichtung für den Kalkstickstoff versehenen Behälter, xvelcher zusammen mit einer Pumpen- und Peitschvorrichtung ein geschlossenes Zirkulationssystem bil det, das gleich an der Pumpenvorrichtung einen Einlass für kohlensäurehaltige Gase aufweist.
CH92109D 1920-03-09 1921-02-23 Verfahren und Apparat zur Herstellung von Cyanamid aus Kalkstickstoff durch Behandlung mit Wasser und Kohlensäure. CH92109A (de)

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