CH92130A - Verfahren zur Herstellung von fett- und öllöslichen Farben. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von fett- und öllöslichen Farben.

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CH92130A
CH92130A CH92130DA CH92130A CH 92130 A CH92130 A CH 92130A CH 92130D A CH92130D A CH 92130DA CH 92130 A CH92130 A CH 92130A
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CH
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sep
fat
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oil soluble
soluble paints
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English (en)
Inventor
Aktiengesellschaft Chemi Worms
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Chemische Fabriken Worms Aktie
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  Verfahren zur Herstellung von fett- und     öllöslichen        Farben.       Bisher wurden fett- und     öllösliche    Farben       ausschliesslich    mittelst animalischen oder vege  tabilischen Fettsäuren hergestellt, indem man  beispielsweise     Farbbasen    mit den     höheren     Fettsäuren,

   wie     Stearinsiiure.        Oleinsäure    und  dergleichen     zusammenbrachte.        welche        Dar-          stellungsverfabren    in der     Monographie    ..über  die neueren Farbstoffe der     Pigmentfarben-          Industrie"    von R.     Steable.    Abschnitt     VIII,     Seite 94     ff.    beschrieben     werden.     



  Der     gegenwärtige    Mangel an     derartigen     Fettsäuren gab die     Veranlassung,    nach an  (lern geeigneten Produkten zu suchen. Es  wurde die überraschende Beobachtung<B><U>-e-</U></B>  <B>i'</B>     dal3        Mineralölsäuren    enthaltende  Stoffe, wie die     sog;enannten        Naphtensauren.     deren Metallsalze oder     llontans;iure    als voll  wertiger Ersatz fair die oben genannten  Zwecke benutzt. werden können.  



  Die mit den     genannten        Stoffei)        herge-          stellten        Farben    haben den grossen     technischen     Vorteil,     bedeutend    leichter in den zu färben  den Stoffen löslich zu sein, so     dass    dieselben         liesset        durchgefärbt    werden,

       was    beispiels  weise beim Färben von     Wachs    oder bei der       Verwendung        Nils        Doppeltonfarben    für     gra-          phisclle    Drucke     deutlich        hervortritt.        Ausser-          dein    sind diese Farben     :ehr        beständig,    indem  zum Beispiel die     Verbindung    von     Naphten-          sä.ure    mit     1\Zalacllit\.;

  rüubase    beim Lösen in       Paraffin    eine     klare        -i.Iiine        Färbung    ergibt.  



  Die neuen Farben     können    nach den     be-          kannten    Verfahren hergestellt werden. wo  von     naclislebend        einige    Beispiele     angeführt     seien.  



       Beispiel   <I>1:</I>  In 50 Teile 1     aphtensäure    werden     nüter          Rühren    und     Erwärmen        mittelst    indirektem       Dampf    etwa 50 Teile einer     Farbbase        einge-          iragen.    Hierauf wird die     3lischung    bei 80       1>is    100      @#eiter        krüfti;

  g        gerührt,        his    eine klare,       kräftige        Lösuno@        erbalten    wird. wobei je nach       dem        @Iolekularverhältnis    eine weitere Zugabe       "-on        \;@phtensäurc    erforderlich ist.

   Nach dem       Erkalten    ist die     erhaltene        Farbe        @@ebraucbs-          fertig.       
EMI0002.0001     
  
    <I>Beispiel <SEP> 2:</I>
<tb>  .i0 <SEP> Teile <SEP> ?lizarinpaste <SEP> werden <SEP> unter <SEP> Pkiili  ren <SEP> in <SEP> etwa <SEP> 200 <SEP> Teilen <SEP> lieisseni <SEP> -Wasser <SEP> auf  gesc-lllämrni.:

   <SEP> alsdann <SEP> lässt <SEP> inan <SEP> bis <SEP> zur <SEP> voll  sitii;cli(,exi <SEP> LÖ^alilg <SEP> Natronlauge <SEP> und <SEP> bierauf
<tb>  eine <SEP> heisse <SEP> Dösung <SEP> von <SEP> etwa <SEP> <B>25</B> <SEP> Teilen <SEP> napli  ierisa:nrenr <SEP> Natron <SEP> in <SEP> 200 <SEP> Teilen <SEP> Wasser <SEP> zu  fliessen. <SEP> Das <SEP> C4-enriscli <SEP> lässt <SEP> maii <SEP> nun <SEP> unter
<tb>  Rühren <SEP> in <SEP> eine <SEP> beisse <SEP> Lösun- <SEP> von <SEP> 40 <SEP> Teilen
<tb>  Aliiniiniunisulfal <SEP> einlaufen, <SEP> die <SEP> al)gesebie  derie <SEP> Farbe <SEP> wird <SEP> filtriert. <SEP> ans(-),ewascllen <SEP> und
<tb>  getrocknet.
<tb>  



  Die <SEP> so <SEP> erba.ltenen <SEP> Farben <SEP> können <SEP> zum
<tb>  Fürbein <SEP> von <SEP> 1$aii,zen, <SEP> Firni-seri, <SEP> Wachs, <SEP> Para.f  Fin, <SEP> Stearin, <SEP> Olen, <SEP> Fettcri <SEP> oder <SEP> der:,leichen
<tb>  dienen <SEP> und <SEP> somit <SEP> zur <SEP> 13erstellun- <SEP> - <SEP> voll
<tb>  Wichse, <SEP> farbigen <SEP> Tierzen, <SEP> Diirchscbla,g-papie  ren, <SEP> Schreibmasebinenbänclern <SEP> oder <SEP> als <SEP> Par-     
EMI0002.0002     
  
    beri <SEP> Für <SEP> gralibiscbe <SEP> Zweche <SEP> usw. <SEP> benutzt
<tb>  werderi.

Claims (1)

  1. EMI0002.0003 PATENTANSPRUCH <tb> Verfahren <SEP> zur <SEP> fberstellun <SEP> g <SEP> voll <SEP> fettlös lichen <SEP> Farben, <SEP> dadurch <SEP> gekennzeichnet, <SEP> dass <tb> iimii <SEP> einen <SEP> Minera,lölsäure <SEP> enthaltenden <SEP> Stoff <tb> a <SEP> l <SEP> 'Cl <SEP> ü--er <SEP> des <SEP> Farbstoffes <SEP> verwendet. <tb> UN <SEP> TERAN <SEP> SPRü <SEP> CHE <tb> 1. <SEP> \'erfahren <SEP> nach <SEP> Patentansprueb, <SEP> dadarcli <tb> < @ehcnnzeichnet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> laplitersäureii <tb> verwendet. <tb> ?. <SEP> Verfahren <SEP> na(-li <SEP> @a,i;entanshrucb, <SEP> dadurch <tb> 7elennzeirlinet, <SEP> dass <SEP> man <SEP> Montansäure <tb> benutzt.
CH92130D 1917-02-08 1920-12-01 Verfahren zur Herstellung von fett- und öllöslichen Farben. CH92130A (de)

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