Plattenkassette für Röntgenaufnahmen. Die Erfindung betrifft eine Plattenkassette für Röntgenaufnahmen, bei denen die photo graphische Platte innerhalb eines Rahmens auf einer für Röntgenstrahlen durchlässigen, aber sonst lichtdichten, an dem Rahmen be festigten Platte angeordnet wird, auf die der mittelst der Röntgenstrahlen abzubildende Teil des Patienten gelegt wird, und wobei über die Platte ein in den Rahmen eingreifen der, strahlendichter Deckel angeordnet und durch Verriegelungsvorrichtungen festgehal ten wird.
Bei bekannten Einrichtungen dieser Art besteht die Platte des Kassettenrahmens, auf die der Körperteil des Patienten gelegt wird, meist aus schwarzer Pappe. Das ergibt zweier lei Nachteile: Erstens genügt die Kassette nicht den einfachsten Anforderungen inhygienischer Hinsicht, da die Pappseite der Kassette nicht gereinigt werden kann, trotzdem nacheinander verschiedene Patienten damit in Berührung kommen und allerhand unsaubere oder an steckende Stoffe darauf gelangen können. Zweitens ist die Pappe hygroskopisch und wirft sich bei feuchtem Wetter, was sehr störend ist, wenn Verstärkungsfolien verwen det werden; die zwischen die Pappe und die Platte zu liegen kommen und dann nicht glatt an dieser anliegen.
Ein weiterer Nachteil dieser Kassetten be steht darin, dass die Verriegelung des Dek- kels mittelst einer grösseren Anzahl einzeln zu bedienender Riegel oder umklappbarer Klammern erfolgt, deren Handhabung zeit raubend ist und die sich auch leicht von selbst lösen können. Auch bedingt die be kannte Anordnung des Deckels die Verwen- dung einer Federung, um einen Druck auf die photographische Platte ausüben zu kön nen. Diese Federvorrichtungen gehen verhält nismässig oft entzwei.
Die geschilderten hygienischen Nachteile und das Werfen der Kassette werden gemäss der Erfindung dadurch vermieden, dass die als Auflagefläche für den Körperteil des Patienten dienende Kassettenwand durch eine Platte aus abwaschbarem, lichtdicht durchgefärbten künstlichem Zellstoff gebildet wird. Zweck mässigerweise wird der Kassettendeckel durch mehrere Riegel festgehalten, die durch einen gemeinsamen. drehbaren Handgriff gleichzeitig bewegt werden können.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt. Es zeigt dabei Fig. 1 einen senkrech ten Längsschnitt durch die Kassette mit ab genommenem Deckel nach der Linie<I>I-1</I> von Fig. 3; Fig. 2 ist ein Grundriss der Kas sette; Fig. e veranschaulicht einen wagrechten Schnitt durch den Kassettendeckel nach der Linie<I>II-11</I> von Fig. 1 und Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie III-III von Fig. e.
Die Kassette wird im wesentlichen aus einem Rahmen 1, einer Grundplatte 2 und einem Deckel 3 gebildet. Der Rahmen ist zweckmässig aus Metall gefertigt und an der Aussenseite abgerundet. Die Grundplatte 2 besteht aus einem Zellstoff. Zelluloid, Zellon (unverbrennbarer Zellstoff), Hartgummi oder dergleichen. Die Platte ist lichtundurchlässig, zweckmässig schwarz, durchgefärbt und na mentlich auf der Aussenseite völlig glatt, so dass sie sich leicht abwaschen lässt. Zur Be festigung ist die Platte 2 um die abgerundete Aussenseite des Rahmens 1 bis auf dessen Oberseite herumgebogen und dort mittelst Metalleisten 4 befestigt, die durch Schrauben 5 gegen den Rand 6 der Platte 2 und den Rahmen 1 gepresst werden.
Die Platte 2 wird durch diese Befestigung straff gespannt Diese Spannung kann noch dadurch erhöht werden, dass zum Beispiel eine Zellonplatte vor der Anordnung auf dem Rahmen durch Erwärmung ausgedehnt und in diesem Zustande festge schraubt wird.
Der liassettendeckel 3 besteht im wesent lichen aus einem Rahmen 7, auf dessen Ober seite eine Aluminiumplatte 8, und auf dessen Unterseite eine zweite Metallplatte 9 geschraubt sind. Über der Platte 9 ist eine Bleiplatte 10 befestigt, die sich gegen die in Fig. 1 strich punktiert dargestellte photographische Platte <B>11</B> anlegt.
Auf der Platte 9 ruhen eine Anzahl von Befestigungsriegeln 12. Diese führen sich einer seits in Ausschnitten 13 in dem Rahmen 7, anderseits sind sie durch kleine Kreisflächen 14 mit entsprechenden Ausschnitten einer Scheibe 15 verbunden, mit denen sie durch eine später noch genauer beschriebene Deckplatte 21 in Eingriff gehalten werden. Die äusseren Enden der Riegel sind nach unten verstärkt und an der Aussenseite mit einer Abschrägung 16 versehen. Die untern Verstärkungen greifen in Schlitze 17 ein, die in der Platte 9 vor gesehen sind. Die Riegel greifen in viereckige Löcher 18 in dem Rahmen 1 ein. Ihre Ab schrägung ist derart, dass sie beim Eintreten der Riegel in die Löcher den Deckel 3 nach abwärts drückt.
Die Scheibe 15 ist auf einem Zapfen 19 drehbar gelagert und auf diesem ist mittelst einer Schraube 20 die vorerwähnte Deckplatte 21 befestigt, deren Rand 22 aufwärts um gebogen ist. Diese Platte fügt sich derart in einen Ausschnitt der obern Platte 8 des Deckels ein, dass sie in diesem eine Vertiefung bildet, in der ein Handgriff 23 angeordnet ist. Dieser ist drehbar an zwei Lappen 24 befestigt, die von der Scheibe 15 abgebogen sind und sich durch Schlitze 25 in der Deck platte 21 erstrecken. Der Griff 23 ist derart gestaltet, dass er umgeklappt sich völlig in die Vertiefung der Platte 21 einlegt.
Er dient zur Drehung der Scheibe 15 und damit zur Bewegung der Riegel 12 und zur Verriegelung oder Lösung des Kassettendeckels 3 im Rah men 1. Je nach dem Mass der Drehung des Handgriffes 23 werden die Riegel mehr oder weniger weit in die Löcher 18 des Rahmens vorbewegt und damit der Deckel nach unten gegen die photographische Platte 11 ge drückt.
Zur elastischen Anlage des Deckels dient eine Filzleiste 26, die auf einem Ansatz des Rahmens 1 befestigt ist und auf den sich die Deckelunterseite auflegt. Die zur Befestigung der Zellonplatte 2 dienenden Leisten 4 bilden an ihrer Innenseite eine Führung oder einen seitlichen Anschlag für die obere Platte 8 des Deckels 3. Diese kann ausser der Schrauben befestigung am Rand auch um den mittleren Ausschnitt herum durch Schrauben 27 mit der untern Platte 9 verbunden sein, wobei diese Schrauben durch kleine, den Abstand zwischen beiden Platten wahrende Röhrchen 25 geführt sind.
Plate cassette for X-rays. The invention relates to a plate cartridge for X-rays, in which the photographic plate is arranged within a frame on an X-ray permeable, but otherwise light-tight, fixed to the frame plate on which the part of the patient to be imaged by means of the X-rays is placed, and wherein the plate engages in the frame, the radiopaque cover is arranged and held th by locking devices.
In known devices of this type, the plate of the cassette frame on which the patient's body part is placed is usually made of black cardboard. This results in two lei disadvantages: Firstly, the cassette does not meet the simplest requirements from a hygienic point of view, since the cardboard side of the cassette cannot be cleaned, despite the fact that different patients come into contact with it one after the other and all kinds of unclean or sticky substances can get on it. Second, the cardboard is hygroscopic and throws in damp weather, which is very annoying when reinforcing foils are used; which come to lie between the cardboard and the plate and then do not lie flat against it.
Another disadvantage of these cassettes is that the lid is locked by means of a large number of individually operated bolts or foldable clips, which are time-consuming to handle and which can easily be released by themselves. The known arrangement of the cover also requires the use of a spring in order to be able to exert pressure on the photographic plate. These spring devices behave often in two ways.
The described hygienic disadvantages and the throwing of the cassette are avoided according to the invention in that the cassette wall serving as a support surface for the patient's body part is formed by a plate made of washable, light-tight colored synthetic cellulose. Appropriately, the cassette lid is held in place by several bolts, which are held by a common one. rotatable handle can be moved at the same time.
In the drawing, an execution example of the subject invention is Darge provides. It shows FIG. 1 a perpendicular longitudinal section through the cassette with the cover removed along the line <I> I-1 </I> of FIG. 3; Fig. 2 is a plan view of the cassette; FIG. E illustrates a horizontal section through the cassette cover along the line II-11 from FIG. 1 and FIG. 4 shows a vertical section along the line III-III from FIG.
The cassette is essentially formed from a frame 1, a base plate 2 and a cover 3. The frame is suitably made of metal and rounded on the outside. The base plate 2 consists of a cellulose. Celluloid, Zellon (incombustible pulp), hard rubber or the like. The plate is opaque, practically black, dyed through and namely completely smooth on the outside so that it can be easily washed off. For fastening, the plate 2 is bent around the rounded outer side of the frame 1 up to its upper side and fastened there by means of metal strips 4 which are pressed against the edge 6 of the plate 2 and the frame 1 by screws 5.
The plate 2 is tensioned tightly by this fastening. This tension can be increased further by, for example, expanding a cellon plate by heating it before it is placed on the frame and screwing it tight in this state.
The liassette cover 3 consists essentially of a frame 7, on the upper side of which an aluminum plate 8 and on the underside of which a second metal plate 9 are screwed. A lead plate 10 is fastened above the plate 9 and rests against the photographic plate 11 shown in dashed lines in FIG. 1.
A number of fastening bolts 12 rest on the plate 9 be kept engaged. The outer ends of the bars are reinforced downwards and provided with a bevel 16 on the outside. The lower reinforcements engage in slots 17 which are seen in the plate 9 before. The bolts engage in square holes 18 in the frame 1. Your bevel is such that it pushes the cover 3 downwards when the bolt enters the holes.
The disk 15 is rotatably mounted on a pin 19 and on this the aforementioned cover plate 21 is fastened by means of a screw 20, the edge 22 of which is bent upwards. This plate fits into a cutout of the upper plate 8 of the lid in such a way that it forms a recess in this, in which a handle 23 is arranged. This is rotatably attached to two tabs 24 which are bent from the disc 15 and plate 21 extend through slots 25 in the cover. The handle 23 is designed in such a way that, when folded, it is completely inserted into the recess of the plate 21.
It is used to rotate the disc 15 and thus to move the bolt 12 and to lock or release the cassette lid 3 in the framework 1. Depending on the degree of rotation of the handle 23, the bolt is moved more or less far into the holes 18 of the frame and so that the cover is pressed down against the photographic plate 11 ge.
A felt strip 26, which is fastened to an extension of the frame 1 and on which the underside of the cover rests, is used for the elastic contact of the cover. The strips 4 used to fasten the cellular plate 2 form on their inside a guide or a lateral stop for the upper plate 8 of the cover 3. In addition to the screw fastening at the edge, this can also be around the middle cutout by screws 27 with the lower plate 9 be connected, these screws being passed through small tubes 25 that maintain the distance between the two plates.