CH92158A - Plate cassette for X-rays. - Google Patents

Plate cassette for X-rays.

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CH92158A
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Gustav Dr Bucky
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Gustav Dr Bucky
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  • Radiography Using Non-Light Waves (AREA)

Description

  

  Plattenkassette für Röntgenaufnahmen.    Die Erfindung     betrifft    eine Plattenkassette  für Röntgenaufnahmen, bei denen die photo  graphische Platte innerhalb eines Rahmens  auf einer für Röntgenstrahlen durchlässigen,  aber sonst lichtdichten, an dem     Rahmen    be  festigten Platte angeordnet wird, auf die der  mittelst der Röntgenstrahlen abzubildende  Teil des Patienten gelegt wird, und wobei  über die Platte ein     in    den Rahmen eingreifen  der, strahlendichter Deckel angeordnet und  durch     Verriegelungsvorrichtungen    festgehal  ten wird.  



  Bei bekannten Einrichtungen dieser Art  besteht die Platte des     Kassettenrahmens,    auf  die der Körperteil des Patienten gelegt wird,  meist aus schwarzer Pappe. Das ergibt zweier  lei Nachteile: Erstens genügt die Kassette nicht  den einfachsten Anforderungen     inhygienischer     Hinsicht, da die Pappseite der Kassette nicht  gereinigt werden kann, trotzdem     nacheinander     verschiedene Patienten damit in Berührung  kommen und allerhand unsaubere oder an  steckende     Stoffe    darauf gelangen können.  Zweitens ist die Pappe hygroskopisch und  wirft sich bei feuchtem Wetter, was sehr    störend ist, wenn Verstärkungsfolien verwen  det werden; die zwischen die Pappe und die  Platte zu liegen kommen und dann nicht  glatt an dieser anliegen.  



  Ein weiterer Nachteil dieser Kassetten be  steht darin, dass die Verriegelung des     Dek-          kels        mittelst    einer grösseren Anzahl einzeln  zu bedienender Riegel oder umklappbarer  Klammern erfolgt, deren Handhabung zeit  raubend ist und die sich auch leicht von  selbst lösen können. Auch bedingt die be  kannte Anordnung des Deckels die     Verwen-          dung    einer Federung, um einen Druck auf  die photographische Platte     ausüben    zu kön  nen. Diese Federvorrichtungen gehen verhält  nismässig oft entzwei.  



  Die geschilderten hygienischen Nachteile       und    das Werfen der Kassette werden gemäss  der Erfindung dadurch vermieden, dass die als  Auflagefläche für den Körperteil des Patienten  dienende     Kassettenwand    durch eine Platte  aus     abwaschbarem,    lichtdicht durchgefärbten  künstlichem Zellstoff gebildet wird. Zweck  mässigerweise wird der     Kassettendeckel    durch  mehrere Riegel festgehalten, die durch einen      gemeinsamen. drehbaren Handgriff gleichzeitig  bewegt werden können.  



  Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt. Es zeigt dabei     Fig.    1 einen senkrech  ten Längsschnitt durch die Kassette mit ab  genommenem Deckel nach der Linie<I>I-1</I>  von     Fig.    3;     Fig.    2 ist ein Grundriss der Kas  sette;     Fig.    e veranschaulicht einen     wagrechten     Schnitt durch den     Kassettendeckel    nach der  Linie<I>II-11</I> von     Fig.    1 und     Fig.    4 einen  senkrechten Schnitt nach der Linie     III-III     von     Fig.    e.  



  Die Kassette wird im wesentlichen aus  einem Rahmen 1, einer Grundplatte 2 und  einem Deckel 3 gebildet. Der Rahmen ist       zweckmässig    aus Metall gefertigt und an der       Aussenseite    abgerundet. Die Grundplatte 2  besteht aus einem     Zellstoff.    Zelluloid,     Zellon     (unverbrennbarer Zellstoff), Hartgummi oder  dergleichen. Die Platte ist lichtundurchlässig,  zweckmässig schwarz, durchgefärbt und na  mentlich auf der Aussenseite völlig glatt, so  dass sie sich leicht abwaschen lässt. Zur Be  festigung ist die Platte 2 um die abgerundete  Aussenseite des Rahmens 1 bis auf dessen  Oberseite herumgebogen und dort mittelst  Metalleisten 4 befestigt, die durch Schrauben 5  gegen den Rand 6 der Platte 2 und den  Rahmen 1 gepresst werden.

   Die Platte 2 wird  durch diese Befestigung straff gespannt Diese  Spannung kann noch dadurch erhöht werden,  dass zum Beispiel eine     Zellonplatte    vor der  Anordnung auf dem Rahmen durch     Erwärmung     ausgedehnt und in diesem Zustande festge  schraubt wird.  



  Der     liassettendeckel    3 besteht im wesent  lichen aus einem Rahmen 7, auf dessen Ober  seite eine Aluminiumplatte 8, und auf dessen  Unterseite eine zweite Metallplatte 9 geschraubt  sind. Über der Platte 9 ist eine Bleiplatte 10  befestigt, die sich gegen die in     Fig.    1 strich  punktiert dargestellte photographische Platte  <B>11</B> anlegt.  



  Auf der Platte 9 ruhen eine Anzahl von  Befestigungsriegeln 12. Diese führen sich einer  seits in Ausschnitten 13 in dem Rahmen 7,    anderseits sind sie durch kleine     Kreisflächen    14  mit entsprechenden Ausschnitten einer Scheibe  15 verbunden, mit denen sie durch eine später  noch genauer beschriebene Deckplatte 21 in       Eingriff    gehalten werden. Die äusseren Enden  der Riegel sind nach unten     verstärkt    und an  der Aussenseite mit einer     Abschrägung    16  versehen. Die untern Verstärkungen greifen  in Schlitze 17 ein, die in der Platte 9 vor  gesehen sind. Die Riegel greifen in viereckige  Löcher 18 in dem Rahmen 1 ein. Ihre Ab  schrägung ist derart, dass sie beim Eintreten  der Riegel in die Löcher den Deckel 3 nach  abwärts drückt.

    



  Die Scheibe 15 ist auf einem Zapfen 19  drehbar gelagert und auf diesem ist mittelst  einer Schraube 20 die vorerwähnte Deckplatte  21 befestigt, deren Rand 22 aufwärts um  gebogen ist. Diese Platte fügt sich derart in  einen Ausschnitt der obern Platte 8 des  Deckels ein, dass sie in diesem eine Vertiefung  bildet, in der ein     Handgriff    23     angeordnet     ist. Dieser ist drehbar an zwei Lappen 24  befestigt, die von der Scheibe 15 abgebogen  sind und sich durch Schlitze 25 in der Deck  platte 21 erstrecken. Der     Griff    23 ist derart  gestaltet, dass er umgeklappt sich völlig in  die Vertiefung der Platte 21 einlegt.

   Er dient  zur Drehung der Scheibe 15 und damit zur  Bewegung der Riegel 12 und zur Verriegelung  oder Lösung des     Kassettendeckels    3 im Rah  men 1. Je nach dem Mass der Drehung des       Handgriffes    23     werden    die Riegel mehr oder  weniger weit in die Löcher 18 des Rahmens       vorbewegt    und damit der Deckel nach unten       gegen    die photographische Platte 11 ge  drückt.  



  Zur elastischen Anlage des Deckels dient  eine Filzleiste 26, die auf einem Ansatz des  Rahmens 1 befestigt ist und auf den sich die  Deckelunterseite auflegt. Die zur Befestigung  der     Zellonplatte    2 dienenden Leisten 4 bilden  an ihrer Innenseite eine Führung oder einen  seitlichen Anschlag für die obere Platte 8 des  Deckels 3. Diese kann ausser der Schrauben  befestigung am Rand auch um den mittleren  Ausschnitt herum durch Schrauben 27 mit  der untern Platte 9 verbunden sein, wobei      diese     Schrauben    durch kleine, den Abstand  zwischen beiden     Platten    wahrende Röhrchen  25 geführt sind.



  Plate cassette for X-rays. The invention relates to a plate cartridge for X-rays, in which the photographic plate is arranged within a frame on an X-ray permeable, but otherwise light-tight, fixed to the frame plate on which the part of the patient to be imaged by means of the X-rays is placed, and wherein the plate engages in the frame, the radiopaque cover is arranged and held th by locking devices.



  In known devices of this type, the plate of the cassette frame on which the patient's body part is placed is usually made of black cardboard. This results in two lei disadvantages: Firstly, the cassette does not meet the simplest requirements from a hygienic point of view, since the cardboard side of the cassette cannot be cleaned, despite the fact that different patients come into contact with it one after the other and all kinds of unclean or sticky substances can get on it. Second, the cardboard is hygroscopic and throws in damp weather, which is very annoying when reinforcing foils are used; which come to lie between the cardboard and the plate and then do not lie flat against it.



  Another disadvantage of these cassettes is that the lid is locked by means of a large number of individually operated bolts or foldable clips, which are time-consuming to handle and which can easily be released by themselves. The known arrangement of the cover also requires the use of a spring in order to be able to exert pressure on the photographic plate. These spring devices behave often in two ways.



  The described hygienic disadvantages and the throwing of the cassette are avoided according to the invention in that the cassette wall serving as a support surface for the patient's body part is formed by a plate made of washable, light-tight colored synthetic cellulose. Appropriately, the cassette lid is held in place by several bolts, which are held by a common one. rotatable handle can be moved at the same time.



  In the drawing, an execution example of the subject invention is Darge provides. It shows FIG. 1 a perpendicular longitudinal section through the cassette with the cover removed along the line <I> I-1 </I> of FIG. 3; Fig. 2 is a plan view of the cassette; FIG. E illustrates a horizontal section through the cassette cover along the line II-11 from FIG. 1 and FIG. 4 shows a vertical section along the line III-III from FIG.



  The cassette is essentially formed from a frame 1, a base plate 2 and a cover 3. The frame is suitably made of metal and rounded on the outside. The base plate 2 consists of a cellulose. Celluloid, Zellon (incombustible pulp), hard rubber or the like. The plate is opaque, practically black, dyed through and namely completely smooth on the outside so that it can be easily washed off. For fastening, the plate 2 is bent around the rounded outer side of the frame 1 up to its upper side and fastened there by means of metal strips 4 which are pressed against the edge 6 of the plate 2 and the frame 1 by screws 5.

   The plate 2 is tensioned tightly by this fastening. This tension can be increased further by, for example, expanding a cellon plate by heating it before it is placed on the frame and screwing it tight in this state.



  The liassette cover 3 consists essentially of a frame 7, on the upper side of which an aluminum plate 8 and on the underside of which a second metal plate 9 are screwed. A lead plate 10 is fastened above the plate 9 and rests against the photographic plate 11 shown in dashed lines in FIG. 1.



  A number of fastening bolts 12 rest on the plate 9 be kept engaged. The outer ends of the bars are reinforced downwards and provided with a bevel 16 on the outside. The lower reinforcements engage in slots 17 which are seen in the plate 9 before. The bolts engage in square holes 18 in the frame 1. Your bevel is such that it pushes the cover 3 downwards when the bolt enters the holes.

    



  The disk 15 is rotatably mounted on a pin 19 and on this the aforementioned cover plate 21 is fastened by means of a screw 20, the edge 22 of which is bent upwards. This plate fits into a cutout of the upper plate 8 of the lid in such a way that it forms a recess in this, in which a handle 23 is arranged. This is rotatably attached to two tabs 24 which are bent from the disc 15 and plate 21 extend through slots 25 in the cover. The handle 23 is designed in such a way that, when folded, it is completely inserted into the recess of the plate 21.

   It is used to rotate the disc 15 and thus to move the bolt 12 and to lock or release the cassette lid 3 in the framework 1. Depending on the degree of rotation of the handle 23, the bolt is moved more or less far into the holes 18 of the frame and so that the cover is pressed down against the photographic plate 11 ge.



  A felt strip 26, which is fastened to an extension of the frame 1 and on which the underside of the cover rests, is used for the elastic contact of the cover. The strips 4 used to fasten the cellular plate 2 form on their inside a guide or a lateral stop for the upper plate 8 of the cover 3. In addition to the screw fastening at the edge, this can also be around the middle cutout by screws 27 with the lower plate 9 be connected, these screws being passed through small tubes 25 that maintain the distance between the two plates.

 

Claims (1)

PATENTANSPRUCH: Plattenkassette für Rüntgenaufnalimen, da durch gekennzeichnet, dass die als Auflage flüche für den Körperteil des Patienten dienende Platte aus abwaschbarem, lichtdicht durch gefärbtem, künstlichem Zellstoff besteht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Plattenkassette nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Platte aus Zellstoff über die Kanten des äussern Kas- settenrahmens herum bis zu dessen anderer Seite hinweggezogen und straff gespannt ist. 2. PATENT CLAIM: Plate cassette for X-ray recordings, characterized in that the plate serving as a support surface for the patient's body part consists of washable, light-tight, artificial cellulose that is dyed. SUBClaims: 1. Disk cartridge according to patent claim, characterized in that the cellulose disk is pulled over the edges of the outer cartridge frame to its other side and is stretched taut. 2. Plattenkassette nach Patentanspruch und Unteranspueli 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kanten der Zellstoffplatte mittelst auf den Rahmen geschraubter Leisten fest gehalten werden, die auch als Führung für den Kassettendeckel dienen. 3. Disk cassette according to patent claim and sub-dispenser 1, characterized in that the edges of the cellulose plate are held firmly by means of strips screwed onto the frame, which also serve as guides for the cassette cover. 3. Plattenkassette nach Patentanspruch und h nteransprueli 2, dadurch gekennzeichnet, dass an dem Kassettendeckel mehrere in den Rahmen eingreifende Riegel vor gesehen sind, die durch einen zentral am Deckel angeordneten Handgriff gemeinsam bewegt werden können. 4. Plattenkassette nach Patentanspruch und LTriterarisprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegel finit ihren innern Enden an einer mit dein Handgriff versehenen, drehbar gelagerten Scheibe gelenkig be festigt sind. 5. Disk cassette according to patent claim and subsequent claim 2, characterized in that a plurality of bolts engaging the frame are provided on the cassette cover and can be moved together by a handle arranged centrally on the cover. 4. Disk cartridge according to claim and LTriterarisprueh 3, characterized in that the bars finite their inner ends are articulated on a rotatably mounted disc provided with your handle. 5. Plattenkassette nach Patentanspruch und hnterausprneh 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Riegel an ihrer Vorderseite mit derartigere Abschrägungen versehen sind, class beire Vordrücken der Riegel in die Verriegeluugsüflnungen des Rahmens der Deckel nach abwärts bewegt wird. Disk cassette according to claim 3, characterized in that the latches are provided with bevels on their front side such that the cover is moved downward when the latches are pushed forward into the locking openings of the frame.
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