CH92171A - Vorrichtung zur Befestigung von Zielfernrohren auf Feuerwaffen. - Google Patents
Vorrichtung zur Befestigung von Zielfernrohren auf Feuerwaffen.Info
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41G—WEAPON SIGHTS; AIMING
- F41G11/00—Details of sighting or aiming apparatus; Accessories
- F41G11/001—Means for mounting tubular or beam shaped sighting or aiming devices on firearms
- F41G11/003—Mountings with a dove tail element, e.g. "Picatinny rail systems"
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41G11/005—Mountings using a pivot point and an anchoring point
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Description
y orriehtung zur Befestigung von Zielfernrohren auf Feuerwaffen. Die üblichen Vorrichtungen zur Befesti gung von Zielfernrohren auf Feuerwaffen sind sowohl fabrikatorisch schwer auszufüh ren, als auch unzuverlässig und wenig dauer haft im Gebrauch, und unbequem in der Hand habung. Vorliegende Erfindung bezweckt, diese Mängel zu beseitigen, und erreicht die sen Zweck unter Ausrüstung des Zielfern rohres in an sich bekannter Weise mit zwei Füssen, von denen der eine durch ein ihn übergreifendes Lager, der andere durch eine Verriegelung an der Feuerwaffe gehalten wird, dadurch, dass der erste Fuss unter Zwi schenschaltung eines Scharniers am Zielfern rohr befestigt ist.
Zweckmässig wird dieses Scharnier so ausgebildet, dass sein Scharnier bolzen durch eine Schraube gebildet wird, durch deren Drehung die Seitenkorrektur der Visierlinie zur Schusswaffe bewirkt werden kann. Ferner kann dem gelenkig am Ziel fernrohr sitzenden Fuss die Form einer koni schen Scheibe gegeben werden, so dass sich bei der Seitenverstellung des Zielfernrohres gegenüber dem Fuss der aus der konischen Scheibe bestehende Fuss in einer konischen Lagerhöhlung zu drehen vermag und dem zufolge ein Festklemmen der Lagerteile an einander infolge der Seitenberichtigung des Instrumentes vermieden wird.
Es kann auch, zur Erleichterung des Ein setzens des durch das Scharnier gehaltenen Fusses in sein Lager, eine Feder vorgesehen sein, welche den Fuss gegenüber dem Instru ment so zu drehen bestrebt ist, dass er sich in die Richtung seines Auflagers selbsttätig einstellt, wenn das Zielfernrohr in diejenige Lage gebracht wird, die man ihm geben muss, um es auf die Schusswaffe aufzusetzen.
Die Erfindung ist auf der beigefügten Zeichnung an einer beispielsweisen Ausfüh rungsform veranschaulicht, und zwar zeigt: Fig. 1 eine Schusswaffe mit fertig darauf montiertem Zielfernrohr mit der Befesti gungsvorrichtung gemäss der Erfindung; Fig. 2 ist ein Querschnitt durch die Be festigungsvorrichtung nach der Linie 2-2 der Fig. 1;
Fig. 3 ist ein Grundriss des Lagers des Schar nierfusses: Fig. 4 ist ein Schnitt durch den Scharnier fuss unterhalb des Scharnierzapfens; Fig. 5 zeigt einen Grundriss einer andern Lagerform für den Scharnierfuss.
Die beiden Füsse zur Befestigung des Zielfernrohres 1 auf der Schusswaffe 3 sind iilit 3, 4 bezeichnet. Der Instruinentfuss 3 greift in üblicher Weise in eine Lagerhöhlung an der Schuss..vaffe ein und kann in derselben ebenfalls in an sich bekannter Weise durch einen Riegel 5 festgehalten werden. Der zv,-eite Fuss des Fernrohres 1 ist mit dem Fernrohr, bezw. mit einem darauf sitzenden Halter 6 durch einen Scharnierbolzen 7 ver bunden.
Der Scharnierbolzen 7 wird von einer Schraube gebildet, durch deren Dre hung das Instrument 1 gegenüber dein Fuss 4 uili einen geringen Betrag seitlich verstellt werden kann. Diese seitliche Verstellung ist mit einer Drehung des Fusses 4 gegenüber denn Lager verbunden. Dieselbe @viirde also zu einem Festklemmen der Lagerflächen von Fuss und Auflager führen, sofern nicht be sonders für die Möglichkeit der freien Ver- drehbarkeit des Fusses Sorge getragen ist.
Die freie Verdrehbarkeit des Fusses setzt eine besondere Ausbildung des Fusses voraus, n5nllich die Ausbildung als konische, runde Scheibe B. Um einen von einer konischen, runden Scheibe gebildeten Fuss sicher erfas- seil zu können, ist, wie Fig. 3 zeigt, dam Lager für den Fuss die Form einer den Fuss übergreifenden konischen Ausfräsung ge geben.
Wenn man auf die Vermeidung des Fest klemmens der Lagerflächen des Fusses bei etwaiger Seitenkorrektur des Instrumentes keinen besonderen Wert legt, kann man dem Scharnierfuss die Form eines Schlittens mit geradlinigen Schwalbenschwanzflächen ge ben und hierfür eine entsprechend gestaltete Führung vorsehen, wie solche in Fig. 5 dar gestellt ist. Mit 9 ist eine Feder bezeichnet, -welche sich mit ihren beiden Enden gegen das Zielfernrohr 1 und mit ihrer Unterseite gegen den Scharnierfuss 4 legt.
Die obere Fläche des Scharnierfusses ist nach der Vor derseite hin bei 10 abgeschrägt, so dass die Feder 9 die Vorderkante des Scharnierfusses nach aufwärts zu drehen strebt, bis sich die abgeschrägte Fläche gegen die Federfläche anlegt. Dies erleichtert das Einsetzen des Fusses 4 in sein Lager, da beim Aufsetzen des Instrumentes auf die Schusswaffe das Okular- ende mit Rücksicht auf den Fuss 3 gegenüber dein Objektivende angehoben werden muss.
Bei dieser Lage befindet sich aber infolge der Wirkung der Feder 9 der Scharnierfuss 4 in solcher Stellung, dass seine Grundfläche parallel zur Lagerfläche steht, auf welche sie sich aufsetzen soll.
Die Handhabung ist so, dass man zunächst den Scharnierfuss in sein Lager einschiebt und dann das Okularende des Instrumentes gegen die Schusswaffe hin drückt, so dass der Fuss 3 in seine Lagerhöhlung eintritt und der Riegel 5 das Instrument feststellt. Auch dient die Feder zur Aufhebung von Spiel !in Schar nier. Die neue Befestigungsart erfordert an die Schusswaffe nur die Vorsehung von La gerflächen, welche sich mit der Maschine leicht herstellen lassen, und welche auch jederzeit leicht gereinigt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung-zur Befestigung von Zielfern- roliren auf Feuerwaffen mittelst zweier Füsse, von denen der eine durch ein ihn über greifendes Lager, der andere durch eine Ver riegelung an der Feuerwaffe gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, dass der in das über greifende Lager eingeführte Fuss durch ein Scharnier am Zielfernrohr befestigt ist. UNTERANSPRüCHE 1.Befestigungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das den einen Instrumentfuss am Zielfernrohr befestigende Scharnier einen als Schraube ausgebildeten Scharnierzapfen besitzt, durch dessen Drehung Seitenkorrekturen des Zielfernrohres gegenüber der Schuss waffe vorgenommen werden können. ?. Befestigungsvorrichtung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierfuss des Instrumentes eine ko nische Fussplatte besitzt, während das der konischen Fussplatte zugeordnete Lager an der Feuerwaffe von Abschnitten eines ko nischen Ringes gebildet wird. 3.Befestigungsvorrichtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Scharnierfuss des Instrumentes derart un- ter dem Einfluss einer Feder steht, dass er in eine zum Einführen in sein Lager an der Feuerwaffe erforderliche Neigung zur Fernrohrachse gebracht wird, welche Fe der gleichzeitig zur Aufhebung von Spiel im Scharnier dient.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE86021X | 1915-10-04 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92171A true CH92171A (de) | 1921-12-16 |
Family
ID=5641108
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92171D CH92171A (de) | 1915-10-04 | 1918-07-05 | Vorrichtung zur Befestigung von Zielfernrohren auf Feuerwaffen. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT86021B (de) |
| CH (1) | CH92171A (de) |
| DE (1) | DE299718C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078013B (de) * | 1953-03-17 | 1960-03-17 | Hermann Martin Dipl Ing | Aufspannung optischer Richtmittel auf Waffen |
-
0
- DE DENDAT299718D patent/DE299718C/de active Active
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1918
- 1918-07-05 CH CH92171D patent/CH92171A/de unknown
-
1919
- 1919-07-29 AT AT86021D patent/AT86021B/de active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078013B (de) * | 1953-03-17 | 1960-03-17 | Hermann Martin Dipl Ing | Aufspannung optischer Richtmittel auf Waffen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE299718C (de) | |
| AT86021B (de) | 1921-10-26 |
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