CH92268A - Hängeisolator. - Google Patents
Hängeisolator.Info
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
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- H01B17/00—Insulators or insulating bodies characterised by their form
- H01B17/02—Suspension insulators; Strain insulators
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Description
Hängelsolatoi#. Hängeisolatoren sind stets mit zwei durch den Porzellankörper voneinander isolierten Metallteilen ausgestattet. Für die Befestigung dieser Teile am Porzellankörper sind finger artige Fortsätze an den Metallteilen bekannt geworden, die in entsprechende ,Vertiefungen der Porzellanteile hineingreifen und durch Kitt, Blei oder andere Stoffe daran befestigt sind. Die Löcher im Porzellankörper für die Befestigung der Metallteile sind dabei so aus gebildet, dass ein Schnitt senkrecht zur Achse keines der Löcher treffen, sondern nur durch Porzellan gehen würde. In dieser Schnitt fläche und ihrer nächsten Umgebung ist also das Porzellan rein auf Zug beansprucht. Diese Beanspruchung aber ist für Porzellan ungün stig; derartige Isolatoren bieten daher wenig Sicherheit.
Nach der Erfindung werden die Befesti gungsfinger der Metallteile versetzt zuein ander und so tief in den Porzellankörper ein gelassen, dass sie in Richtung der Längsachse aneinander vorbeigreifen. Jeder Schnitt senk recht zur Längsachse trifft dann auf Metall- teile: aiü Zug beanspruchte Porzellanquer selmitte sind nicht vorhanden.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbei spiel, bei dem jeder Metallteil mit drei Be festigungsfingern in den Porzellankörper ein gelassen ist. Fig. 1 zeigt einen Längsschnitt gemäss der Linie A-.J in Fig 2, Fig. 2 eine Draufsicht auf den Porzellankörper, der mit a bezeichnet ist; b und c sind die Metallteile und /' die Befestigungsfinger daran.
Aus Fig. 1 ist zu erkennen, dass die Finger nach dem Befestigen in Richtung der Längsachse aneinander vorbeigreifen, aus Fig. 2, dass die Finger der gegeneinander Spannung führen den Metallteile durch Wände von der nötigen Scherbenstärke getrennt sind. Die Finger übertragen durch die Kittschicht die Bean spruchung auf das Porzellan. Dieses wird überall auf Abscherting, nirgends auf Zug be ansprucht. Die neue Anordnung gewährleistet gleichmässige Stärke des Porzellanscherbens, die für das Brennen günstig ist und zu gleich dem Auftreten innerer mechanischer Spannungen vorbeugt. Der Grundgedanke kann natürlich in man nigfacher Art verkörpert werden.
Es ist nicht unbedingt erforderlich, dass die Befesti gungsfinger in Kreisform angeordnet sind; auch brauchen nicht beide Metallteile die gleiche Anzahl Finger zu tragen. Eine zweck mässige Ausführungsform ergibt sich zum Beispiel, wenn ein Metallteil, etwa der un tere, nur einen einzigen Befestigungsfortsatz in der Mitte trägt, der andere, obere, dagegen eine grössere Anzahl im Kreise angeordneter Befestigungsfinger. Auch hier gilt das schon oben über die Scherbenstärke Gesagte.
Ein weiterer wesentlicher Vorteil gegen über bekannten Isolatoren ist hierbei der, dass die im Kreise angeordneten Finger des Oberteils wegen ihrer Elastizität etwaigen Dehnungen im Porzellan nachgeben können, die zum Beispiel in der den Mittelfortsatz des untern Metallteils umgebenden Kittschicht ihren Ursprung haben können.
Die Befestigungsfinger, die in zueinander versetzte Löcher des Porzellankörpers ein gelassen sind, können aus einem Stück mit dem metallenen Tragteil hergestellt sein oder auch mit diesem später durch,.Verschraubun- gen oder andere Mittel vereinigt sein. Im zweiten Fall ist es zweckmässig, die Verbin dung erst herzustellen, nachdem die Befesti gungsfinger einzeln in den Löchern befestigt worden sind.
Bei diesem Vorgehen besteht dann aber die Gefahr, dass durch Befestigen der Befestigungsfinger am gemeinsamen Tragstück mechanische Spannungen in die Verbindung und in den Porzellankörper hin eingetragen werden; denn es ist bei der Massenfabrikation sehr leicht möglich, dass die zuerst in den Porzellankörper eingelasse nen Befestigungsfinger nicht immer ganz ge nau in der vorgeschriebenen Lage zueinander stehen. Werden diese innern Spannungen nicht wieder beseitigt, so können sie den Iso latoren bei Stoss oder anderer Beanspruchung leicht verderblich werden.
Deshalb erden die Befestigungsfinger nicht völlig starr in die Löcher eingelassen, sondern unter Zwischenfügung eines elas- tischen Mittels. Als solches kommen Hanf, Metallspäne, Zellstoff usw., eventuell mit leitendem oder isolierendem Tränkungsmittel, in Frage. Es kann ein Tränkungsmittel ge wählt werden, das allmählich eindickt. Die Löcher des Porzellankörpers können auf der Innenseite gerauht oder mit einem Grob gewinde versehen sein, so dass entsprechend geformte, eventuell auch mit Gewinde, Rillen oder Fischhaut versehene Stifte eingeschraubt werden können, solange das Tränkungsmittel noch nicht eingedickt ist.
Derart elastisch eingelassene Befestigungsfinger können bei Befestigung an dem gemeinsamen Tragstück noch in geringem Grade nachgeben, so dass innere Spannungen nicht zustande kommen. Auch in dem Zwischenraum zwischen dem gemeinsamen Tragstück und dem Porzellan körper können elastische Zwischenlagen ein gefügt werden.
Die Befestigungslöcher können beliebige Form haben, zum Beispiel auch nach ihrem im Porzellankörper liegenden Ende zu sich erweitern. Zur Befestigung der Finger kön nen Kitt oder Zement oder mechanische Mit tel dienen. Der Porzellankörper des Isolators kann beliebige Formen aufweisen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Hängeisolator, bei dem die Verbindung zwischen Porzellan- und Metallteilen durch Befestigen fingerartiger Ansätze an den Me tallteilen in Löchern des Porzellankörpers ge schieht, dadurch gekennzeichnet, dass die Be festigungsfinger beider voneinander zu iso lierender Metallteile versetzt zueinander und so tief in den Porzellankörper eingelassen sind, dass sie in Richtung ihrer Längsachse aneinander vorbeigreifen. UNTERANSPRüCHE: 1. Hängeisolator nach Patentanspruch, mit verschiedener Fingerzahl der Metallteile, dadurch gekennzeichnet, dass ein einziger in der Mitte angeordneter Befestigungs finger des einen Metallteils von mehreren im Kreise angeordneten Fingern des an dern Teils umgeben ist. ?.Hängeisolator nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungsfinger einzeln in die zueinander versetzten und aneinander vor heigreifenden Löcher des Porzellankörpers unter Zwischenfügung eines elastischen Mittels eingebracht und mit einem gemein samen Tragteil verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE92268X | 1919-11-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92268A true CH92268A (de) | 1922-01-02 |
Family
ID=5644100
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92268D CH92268A (de) | 1919-11-29 | 1920-06-09 | Hängeisolator. |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH92268A (de) |
| GB (1) | GB156567A (de) |
-
1920
- 1920-06-09 CH CH92268D patent/CH92268A/de unknown
- 1920-07-24 GB GB2216020A patent/GB156567A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB156567A (en) | 1921-10-06 |
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