CH92277A - Einrichtung zum Schutz der festen oder flüssigen Isolation elektrischer Maschinen und Apparate gegen Beschädigung durch Überspannungen. - Google Patents

Einrichtung zum Schutz der festen oder flüssigen Isolation elektrischer Maschinen und Apparate gegen Beschädigung durch Überspannungen.

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CH92277A
CH92277A CH92277DA CH92277A CH 92277 A CH92277 A CH 92277A CH 92277D A CH92277D A CH 92277DA CH 92277 A CH92277 A CH 92277A
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Elektricitaets-Gese Allgemeine
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Aeg
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  Einrichtung zum Schutz der festen oder     flüssigen        Isolation        elektrischer        Maschinen     und Apparate gegen     Beschädigung    durch     Fberspannungeu.            l:

  5    ist     bekaxint.        i     elektrischen     Anlagen     Hörnerableiter oder     andere        @ü@cr@pannungs-          ableiter        anzuschliessen,    zu dem Zweck, eine  etwa auftretende     Cberspannung    nach Erde  abzuleiten     und    so die Maschinen und Appa  rate gegen Beschädigung zu schützen.

   Es ist  ferner bekannt, solche Funkenstrecken mit  einem     automatischen    Schalter zu verbinden,  welcher beim Ansprechen der     Einrichtung     den von der     Üherspanung    betroffenen Zweig  stromkreis vom Hauptstromkreis     abschaltet.     



  Alle bekannten     Anordnungen    weisen je  doch     den    Nachteil auf, dass auftretende       Überspannungen    nicht oder erst nach gewis  sen     Zeitinterv <  < ll(,xi        urischädlich    gemacht wer  den. Da dieser Zeitraum     aber    unter Umstän  den ausreichen     kann.    Durchschläge inner  halb der Maschinen oder Apparate herbei  zuführen. so sind diese Einrichtungen kein  zuverlässiges Schutzmittel.  



  Die     Aufgabe,    welche vorliegender     l@rl.'ixx-          dung    zugrunde liegt. besteht darin. das Zeit  intervall vom Auftreten der     Überspannung            1)i5    zur     .@hs:@hali:ung    der     zxx        schützenden        An-          lage    so zu     verkürzen.        d ss    es auf jeden Fall  kleiner wird als die zum     Durchschlagen    der  zu schützenden     Isolation    erforderliche Zeit.

    Diese     Aufgabe    wird durch die     Vereinigung          zweiex#    Mittel gelöst, nämlich durch die Be  nutzung einer zum Beispiel von einem Gas  oder einer     Fliissigheit        um-,ebenen        Funken-          strecke.    deren     Zeitverzögerung    einen     un-          schädlichen        Wert    besitzt, und einer schnell  wirkenden     Ahschaltvorrichtung,

      welche di  rekt oder indirekt durch den Überschlag der  Funkenstrecke     hetätiot    wird und die schnelle       Abschaltung    der Maschinen und Apparate  bewirkt.  



       Das        sAnmlle        Ansprechen    der     Funken-          strecke        kann    durch     lionio,'exie        Gestalturi,-    des       elektrisehexl    Feldes, durch an sieh     bekannte          Tonisierung    oder durch sonstige Mittel zur       ,Ä-nclerung    von     Entladungserscheinungen    er  reicht     werden.     



  Zur     iv        eiteren        Erhöhung        der        Sicherheit          h        ,xxix    man beim Durchschlagen der Funken-      strecke ausser der schnellen Abschaltung der  Maschinen oder Apparate auch schnelle  Feldschwächung derselben herbeiführen. Un  ter Umständen ist auch eine automatische  Abstellung der     Kraftmittelzufuhr    für die       Antriebsmaschine    vorteilhaft..  



  Von besonderer Bedeutung ist die Erfin  dung für den Schutz elektrischer Maschinen,  welche mit. Transformatoren verbunden sind.  Da hier die Gefahr besteht, dass infolge Be  schädigung eines     Transformators    die Hoch  spannung auf die Niederspannungsseite über  tritt und so ein Durchschlagen des     Genera-          tors    herbeiführt, würde ein Ü     berspannungs-          schutz    nicht genügen, wenn     man    ihn an der  Hochspannungsseite     anordnet.    Bei derartigen  Anlagen kann die Funkenstrecke auf der  Niederspannungsseite des Transformator:

   an  geordnet werden, die Abschaltung beim  Durchschlagen der Funkenstrecke aber durch  automatische Betätigung eines auf der Roch  spannungsseite des Transformators liegenden  Schalters erfolgen.  



  Anhand der     Fig.    1 möge das Wesen der  Erfindung bei einem Ausführungsbeispiel  erläutert werden, und zwar ist hier eine Ein  richtung zum Schutz eines     Drehstromgene-          rators        dargestellt,    der auf einen Transforma  tor arbeitet und     dessen        Nullpunkt    geerdet  ist.  



  Der Generator a., dessen     F'eldwicklun;;,        b     durch die Erregermaschine     c    erregt wird,  speist einen Transformator d, dessen Nieder  spannungsseite mit e und     dessen    Hochspan  nungsseite mit. f bezeichnet sind.  



  Parallel zu dem zu schützenden Genera  tor ist eine     Funkenstrecke        g    angeordnet, und  zwar auf der Niederspannungsseite des  Transformators.     Diee    Funkenstrecke kann  entweder in einem mit einem     Dielektrikum,     z. B.     C)1,    angefüllten Behälter     g1,    in freier  Luft oder in einem sonstigen Gas angeord  net sein.

   Zur     Begrenzundes    bei einem  Überschlag der Spannung fliessenden Stro  mes sind die mit Erde     E    verbundenen Elek  troden in an sich bekannter Weise an Wider  stände     1a        angeschlossen.    Die Elektroden, zwi.-    sehen denen die Funkenstrecke gebildet ist,  sind beispielsweise als Kugelflächen von gro  ssem Radius hergestellt. Man kann aber auch  einer solchen Kugelfläche gegenüber eine  ebene Fläche anordnen.  



  Durch diese Konstruktion der Elektroden  wird erzielt, dass das elektrische Feld an der  in Betracht kommenden Stelle homogen ist  und die Zeitverzögerung des     Überschlages     gegenüber andern bekannten Konstruktionen  verringert wird. Zur weiteren     Verminderung     der Zeitverzögerung kann die Funkenstrecke       g    durch     besondere    Einrichtungen, welche auf  der Zeichnung nicht     dargestellt    sind, künst  lich ionisiert: werden. Es kann dieses bei  spielsweise durch Beleuchtung mit ultra  violetten Strahlen oder Röntgenstrahlen,  durch     Anbringung    von     Radiumpräparaten     oder anderer bekannter Mittel geschehen.  



  Damit der für die Gefahr des     Durch-          schlagens    der     Generatorisolation    massgebende  Zeitwert nicht erreicht wird, ist eine auf die  Ü     berschlagsspannung    oder, wie in der Zeich  nung dargestellt, auf den über die Funken  strecke nach Erde fliessenden Strom anspre  chende Einrichtung i vorgesehen, die etwa.  nach Art eines empfindlichen     Spannungs-,          bezw.    Stromrelais ausgeführt sein mag und  welche die Aufgabe hat, die schnelle Ab  schaltung des Generators     herbeizuführen.     Diese     Abschaltung    kann, wie bereits erwähnt.

    zum Beispiel durch Unterbrechung des An  kerstromkreises, durch     Enterregung    des Ge  nerators oder durch beide dieser Schaltvor  gänge     bewerkstelligt    werden.  



  Wenn nun die Hochspannung von der  Hochspannungsseite f auf die Niederspan  nungsseite übertritt, wird momentan die  Funkenstrecke durchschlagen. Der zur     Erde     fliessende Strom erregt die Relaiseinrichtung       ?.,    welche ihrerseits bei     7;:    den     Kontaktschluss     eines     Auslösestromhreises    herbeiführt, in  welchem das     Auslöseorgan    1, für den     Haupt-          ölschalter   <I>m.</I> und das     Auslöseorgan        n    für die  Abschaltung der Erregung gelegen sind.

    so dass diese beiden Schalter die     zugehörigen          Stromkreise    unterbrechen. Der     Auslösestrom     kann, wie in dem Schaltbild dargestellt, der      Erregermaschine e oder auch einer beliebigen       Hilfsstromquelle    entnommen werden. Je  schneller die Abschaltung vor sich geht, um  so geringer wird die Gefahr sein, dass ein       Durchschlagen    der Maschinenisolation statt  findet. Aus diesem Grunde wird man nö  tigenfalls von der Verwendung eines Relais  oder ähnlichen Zwischengliedes absehen und  den über die Funkenstrecke fliessenden Strom  unmittelbar zur Abschaltung oder     Enterre-          gung    verwenden.

      Die dargestellte Anordnung ist nur ein  Beispiel für die Ausführung des Erfindungs  gedankens. An Stelle der zu schützenden Iso  lation des Generators a kann natürlich auch  jede andere Isolation fester oder flüssiger  Beschaffenheit in Frage kommen, ebenso wie  an Stelle des Generators durch die Erfindung  auch andere elektrische Maschinen oder All  parate wirksam gegen     Überspannungen    ge  schützt werden können. Ferner kann der  Betätigungsmechanismus     beliebiger    bekann  ter Art sein.  



  Es ist nun nicht immer erwünscht, dass  beim Auftreten einer Überspannung jedes  mal die Abschaltung der Maschinen und Ap  parate,     beziehungweise    die     Enterregung    oder  beides stattfindet; ganz besonders     würde     diese Betriebsunterbrechung störend empfun  den werden, wenn die Schutzeinrichtung bei  Generatoren zur Anwendung kommt, die ein  ausgedehntes Netz mit Strom     versorgen,    und  wenn ein hinlänglicher Ersatz für den ab  geschalteten Stromerzeuger nicht vorhanden  ist.  



  In vielen Fällen des Auftretens von Über  spannungen- ist ein Abschalten der Apparate  und Maschinen auch nicht erforderlich und  ein einfacher     Spannungsausgleich    für den  Schutz der Isolation ausreichend. Es kann  daher ausser der parallel zur zu schützenden  Isolation angeordneten Funkenstrecke, wel  che beim Durchschlagen eine schnelle Ab  schaltung oder     Enterregung    der Maschinen  oder Apparate oder beides bewirkt, eine wei  tere Funkenstrecke angeordnet werden, deren       Überschlagsspannung    unterhalb derjenigen    der ersteren liegt.

   Diese zusätzliche     Funken-          strecke    soll aber entweder eine     Abschaltuug     oder     Enterregung    der Maschinen oder Ap  parate überhaupt nicht oder erst nach einem  grösseren Zeitintervall bewirken und vor  wiegend dadurch als Schutz dienen, dass sie  einen     Ausgleich    der     Spannung    herbeiführt  oder einleitet.  



  Auf diese Weise erhält man eine Schutz  einrichtung, die allen. vorkommenden Fällen  Rechnung trägt und bei der nur dann, wenn  es unerlässlich ist, die Abschaltung der Ma  schinen und Apparate oder die     Enterregung     erfolgt.  



  In den     Fig.    ? und 3 ist als Ausführungs  beispiel ebenfalls eine Einrichtung zum  Schutz eines auf     einen    Transformator ar  beitenden     Drehstromgenerators    dargestellt,  dessen Nullpunkt. geerdet ist.  



  Die Bezugsbuchstaben     entsprechen    den  jenigen der     Fig.    1. Ausser der parallel zu  der zu schützenden Isolation angeordneten  Funkenstrecke g ist     eine    weitere Funken  strecke o vorgesehen, deren     Überschlja.gs-          spannung        unterhalb    derjenigen der Funken  strecke g liegt. Die Elektroden     ti    sind über  Widerstände 1, welche ebenso wie die Wider  stände     7r,    zur     Begrenzung    des nach Erde       fliessenden    Stromes dienen, unmittelbar mit  Erde verbunden.

   Bei der Einrichtung nach       Fig.    2 ist in die Erdleitung der Funken  strecke o ein der     Einrichtun-        i    entsprechen  des     Organ,        welches    die     Absehaltun-    des     Öl-          schalters        iia    oder die     Aberrebung    der Er  regermaschine c bewirkt, überhaupt nicht  geschaltet.  



  In allen Fällen wird beim Auftreten von  Überspannungen bestimmter Höhe die Fun  kenstrecke o     durcbschlagen    und einen Span  nungausgleich herzustellen bestrebt sein.  Der Überschlag bei der Funkenstrecke g  wird aber     nur    dann     bezw.    erst dann     erfolgen,     wenn die Grösse der     Überspannung    einen be  stimmten     höheren    Wert erreicht hat.

   Dann  ist aber auch die Ausschaltung des     Olschal-          ters        m.,    beziehungsweise die     Äberregung    der  Erregermaschine c notwendig, und es ge  schieht dieses momentan in der oben beschrie-           benen    Weise, indem der über     g    nach Erde       fliessende    Strom den     Kontaktschluss    der Re  laiseinrichtung     i    herbeiführt.  



  Unter Umständen kann es von Vorteil  sein,     dass    auch die zusätzliche     Funkenstrecke     eine     Abschaltung    oder     Enterregung    der Ma  schine oder beides, beziehungsweise eine Ab  schaltung der Apparate hervorruft,     nämlich     dann, wenn die Zeitdauer der Z     berspannung.     deren Höhe nicht ausreicht, um die Abschal  tung durch Vermittlung der Funkenstrecke     y     zu bewirken, einen bestimmten, für die Ge  fahr des     Durchschlagens    der festen oder flüs  sigen Isolation massgebenden Wert erreicht  hat.

       32Tan    wird dann in die von der Funken  strecke o nach Erde führende Leitung ein  mit einstellbarer Zeitverzögerung ausgestat  tetes Relais einschalten,     welches    nach Ablauf  der festgesetzten Zeitdauer die Betätigung  der     Auslöseorgane    1 für den Hauptschalter       und        ii    für die     Aberregung    herbeiführt.  



       Anstatt    dieses mit     einstellbarer    Zeitver  zögerung versehene Relais in die gemein  same     Erdleitung    der Elektroden q zu ver  legen. kann man auch die Anordnung ent  sprechend     Fig.    3 der Zeichnung treffen,     in-          dem        man        jede        der        Elektroden        über        eine     Relaiseinrichtung     ) ,    welche hier bei  spielsweise als     Hitzdrahtvorrichtungen    dar  gestellt sind,

   mit der     Erdleitung    verbindet  und die     Kontakte        vorteilhafterweise    parallel  zueinander und auch parallel zur Kontakt  stelle     7c    des Relais     i    schaltet.

       Dadurch        wird     erreicht, dass auf jeden Fall bei     längerer     Zeitdauer der Überspannung,     gleichgültig,    ob  der     Spantingsausgleieh    nach Erde oder zwi  schen den Phasen erfolgt, die     Auslöseorgane          I    und     n.    erregt werden und damit die Ab  schaltung des     ()lschalters        in    und die Ab  erregung der     Erregermaschine    vor sich geht.  



  Das     Ansprechen    der bisher     beschriebenen     Vorrichtungen ist bei höheren Spannungen  mit ausgedehnter     Flammenbildung    verbun  den, die namentlich dann, wenn der     Dä.mp-          fungsvidersta-nd        zwecks        mö@@lichst    schneller       Vernichtung    der     Über@pannungsenergie    sehr  klein gewählt oder ganz fortgelassen ist,    einen unzulässigen     Umfang        annehmen        und     zur     Beschädigiin-,

      der Vorrichtungen     führe        ii     1:     ann.     



  Im     Folgenden    ist nun eine     neuF        Elil-          richtung    beschrieben. die es ermöglicht, auch  bei sehr hohen     Spannungen    derartige Schutz  vorrichtungen, insbesondere Funkenstrecken  beliebiger -Art anzuwenden.

   Man     erreicht     dieses dadurch, dass     man    in an sich     bekannter          -\@'.eise    durch homogene Gestaltung des elek  trischen Feldes. künstliche     Ionisierung    oder  durch sonstige     142ittel    zur Änderung der Ent  ladungserscheinungen die     Zeitverzögerung,          cies        Überschlages    praktisch beseitigt und  gleichzeitig den auftretenden Funken     bez\v.     Lichtbogen unmittelbar nach dem erfolgten  Überschlage     ,gutleitend    überbrückt:

   und ihn  so ohne     Abreissen    zum sofortigen Verlöschen       bringt.     



  Mit der Überbrückung der     Funkenstrecke     wird erreicht, dass die bei höheren Spannun  gen auftretende ausgedehnte Flammenbil  dung in Fortfall kommt. Zu dem nämlichen  Zweck hat man bereits aus Spitzen und Hör  nern bestehende     Überspannungsableiter    mit       Kurzsehlusseinriehtungen        au"##efiihrt.        Diese     Anordnungen haben aber nichts     mi=r    dem Er  findungsgegenstand zu tun, da durch sie  nicht der Schutz erreicht wurde. der den auf  tretenden     Ersclieinun@@cn    Rechnung trägt.  



  In     den    beiden in den     Fig.    4 und 5     dar;.ge-          stellten        Ausführungsbeispielen    handelt es  :ich ebenfalls um eine Einrichtung zum  Schutz eines     Drehstromgenerators    und der       Niederspannungsseite    eines     zu"""ehörigen     Transformators. Der Nullpunkt des     Genera-          tors    ist geerdet.

   Die     Schutzeinrichtung    be  steht     aris    einer zwischen Erde und den     Ge-          iieratorklemmen,    also parallel zu der zu  schützenden Isolation angeordneten Funken  strecke, die beim. Auftreten einer Überspan  nung bestimmter Höhe mit     möglichst    gerin  ger Zeitverzögerung     durchschlagen    werden  soll.

   Beim Ansprechen der Funkenstrecke  wird der Transformator auf der     Ilochsii,-in-          nungsseite    abgeschaltet und der     Generator          enterregt    oder sein Feld     "eschtvächi-.         Es bezeichnet in den     Fig.    4 und  a wiederum den Generator, dessen Feldwick  lung b durch die Erregermaschine c erregt  wird, und der einen Transformator d mit der  Niederspannungsseite e und der     Hochspan-          nungsseite    f speist.

   Parallel zu dem zu     schül--          zenden    Generator ist eine Funkenstrecke g  angeordnet, deren mit Erde E verbundene  Elektroden zur Begrenzung des beim über  schlagen der     Spannung    nach Erde fliessenden       Stromes    bei dem Schaltbild nach     Fig.    4 in  an sich bekannter Weise an     Widerstände        1i,     angeschlossen sind. Der     Obmivert    der letz  teren ist klein, im     Grenzfalle,    wie bei der  Anordnung nach     Fig.    5 gleich Null.  



  Verfolgt man zunächst den Arbeitsvor  gang bei dem Ausführungsbeispiel nach       Fig.    4, so erkennt man. dass     beim    Durch  schlagen der Funkenstrecke g der     nach    Erde  fliessende Strom direkt oder unter Zwischen  schaltung eines Stromwandlers das in die  Erdungsleitung eingeschaltete Relais A zum  Ansprechen bringt,

   welches die Schliessung  eines     beispielsweise    von der Batterie     B    ge  speisten     Auslösestromkreises        bewirkt.    Da  durch wird vermittelst des     automatischen          Auslöseorganes    Z der     Hauptölsehalter        m    ab  geschaltet und durch das     Auslöseorgan        7a     die     Enterregung    oder     Feldscliwüehung    der  Erregermaschine c und damit des     Generators     a vorgenommen.

      Parallel zur Funkenstrecke g ist ein  Schalter C angeordnet, der automatisch in  Wirkung tritt, sobald (las Überschlagen ein  geleitet ist. Der Schalter C     überbrückt    dann  in seiner Einschaltstellung ,die Funken  strecke, so dass an Stelle des Funkens eine  metallische Verbindung zwischen den Kugel  elektroden entsteht, welche den Funken zum  Erlöschen bringt. Zur automatischen Be  tätigung des Schalters C ist in denn in     Fig.    4  dargestellten Schaltbild das     Auslöseorgan    D  in den Stromkreis geschaltet,     rler    von dein  Relais A geschlossen wird.

   Das Relais     ..#1     verbleibt in seiner Einschaltstellung, auch  wenn die Funkenstrecke bereits metallisch  überbrückt ist, da ja dann nach wie vor der         Ausglc=ichsstroni    über die Relaisspule nach  Erde fliesst. Erst wenn die in der Anlage       aufgetretene        IJberspannung    vorüber     ist,    wird       das    Relais A     wirkunoslos    und unterbricht  den     von    der     Stromquelle        13    gespeisten     Aus-          lösestromkreis,

          -wodurch    auch der     überbrüh-          kuiigsschalter    C vermittelst der Feder G in       die        Offe stellun-    gebracht; wird.     Gleichzeitig     veranlasst der Schieber     -n    beim     Stromloswer-          deiL    seiner     Auslösespule    die normale Erre  gung des     Generators    und die Feder     I'    des       Haupts(-halterm    die Einschaltung des letz  teren.

       Die        @ITiederherstellung    des     Normal-          zustandes    der     Anlage    erfolgt also     nach    Be  seitigung der     Überspannung        selbsttätig.     



       -N\'iilirend    bei der Anordnung nach     Fig.    4  die     flberbriicliung    der Funkenstrecke in der  Weise     geschieht,    dass jede der an die frei  Phasen     angeschlossenen    Elektroden mit.

   einer       gegenüberstehenden    Erdelektrode verbunden       wird,    kann man die     überbrüehung    mit dem  gleichen Erfolg auch in der Weise vorneh  men, dass man die drei an die drei Phasen  angeschlossenen Elektroden oder     drei    mit  ihnen in     Verbindung    -stehende Kontakte ein  fach unter sich     überbrückt.    Ein derartiges       :lusfiiliringsbeispiel    zeigt     Fig.    5.

   Die drei  mit den Elektroden     g1,        g_,        g;,    in Verbindung  stehenden Kontakte     g,',        f:,',        g",'    werden durch  den Schalter C kurzgeschlossen,

   sobald die       Funkenstrecke        g    durchschlagen und das Re  lais A durch den nach Erde fliessenden Strom  erregt     -wird.    Es wird dann nämlich das Aus  löseorgan D zum Ansprechen     gebracht.        wel-          clies        seinerseits    die Sperrklinke für     den          Schalter    C frei     ;,ibt,    so     da-    letzterer, der Zug=  kraft der Feder G     fol@-end,    die rechte Schalt  stellung     einnimmt.     



  Die     Schaltanordnung    nach     F'ig.    5 unter  scheidet sieh     ferner    von der nach     Fig.        =1      dadurch-, dass     liier    die Feldschwächung     bezw.          Enterre@rung    der Erregermaschine c     herbei-          führende        Sehaltvorrielitung    mechanisch mit       dein        L?berbrüchungsselialter    verbunden ist.

    Befindet sich letzterer in der linken gesperr  ten Stellung, dann ist der die Schwächung       derErregung    bewirkende Widerstand s kurz  ;,esehlossen,     -während    er in den Feldstrom-      kreis: eingeschaltet wird, sobald der Schalter  C nach rechts ausschlägt und die Kontakt       Ji   <I>,</I>     !/J,        J:J    der     Funkenstreckenelektroden          f7,,        g2,        @;:

          überbrückt..    In     iihnlicher        ZN-    eise  könnte auch der     Haupts.-halter    in     inec-haniscb     reit der     Überbrüekungsvorriclitung    C gekup  pelt sein, oder er könnte elektrisch durch  einen     an    dem     Überbrückungsschalter    C an  gebrachten Hilfsschalter, der einen     Auslöe-          stromkreis    schliesst, ausgelöst werden.

   Bei  der Anordnung nach     Fig.    5 erfolgt die Ab  schaltung des Schalters     in    durch     Höchst-          oder        P.ücl@stroinrelais        t,    welche an die     in    den  einzelnen Phasen der Niederspannungsseite  eingeschalteten     Stromtransformatoren        -v    an  geschlossen und     erforderlichenfalls    mit     Zeit-          verzög-erungseinrichtungen    versehen sind.

    Die     Wiederherstellung    des     Normalzustandes     der Anlage geschieht hier durch Zurück  führung des     Zberbriickun@"-s;schalters    C in  die     Ausgangsstellung    von Hand aus     und     nicht selbsttätig, wie bei dem in     Fig.        .l    ge  wählten Ausführungsbeispiel: ebenso wird  auch der     Hauptsehalter        yir,        von    Hand wieder  eingeschaltet.  



  Selbstverständlich können an Stelle die  ser Ausführungsarten auch andere     mecl-:@t-          nische    oder elektrische     Vorkehrungen    mir  selbsttätigen     --Iuslösung    des     I?berbrückttngs-          schalters    beim Eintreten des     Funkenüber-          schla-gens    vorgesehen werden,

   die entweder  von dem nach Erde fliessenden     Strom    oder  von der zwischen den Elektroden der     Funken-          streeke        g    auftretenden     L?berspannurig        un-          mittelbar    oder unter Zwischenschaltung     ge-          egneter    Hilfsapparate in     NVirkung        ,

  gesetzt     werden und dir durch weitere     mechanische     oder     elektrische    Organe die     Abschiltuii(r    des       betreffenden        Anlageteils    oder die     Feid-          scliv-ii.chung    der     betreffenden        Maschine        be-          wirh#en.    Bei der     Konstruktion    des     Schalters        C          bezw.    seiner     Auslöseorgane    und der     evan-       <RTI  

   ID="0006.0076">   tuell    erforderlichen     Hilfsapparate,    wird     nian     darauf     bedacht    sein, das Zeitintervall vom  Auftreten des     Funkenüberschlages    bis zur  metallischen     irberbriickung        -auf    ein Mini  mum herabzudrücken, um dem Funken     keine     Zeit zur     Flamrnenbildun-    oder gar zum<B>Al)-</B>    reissen     zti    geben.

   Bei einer     mehrphasigen        ,1a-          lage,    zum Beispiel einem     Dreiphasens@-aein.          habenchutz@-orri@htungen    dieser     Ä1rt        clett     Nachteil,     class        beim        rberbrücken    derselben  ein heftiger     Strornaoss,        bezi.ehttngsweise        ?iein:          Nichtvorhandensein    von     D;

  inipfungs@vid@,r-          .@tänden    ein     iüirzcliltzss    der     ganzen        Anlage     stattfindet, wodurch die das Netz     speisenden     Generatoren stark beansprucht     uuci    den     Ge-          fahren    der Beschädigung ausgesetzt werden.

    Dies kann dadurch vermieden werden, dass  jede der Phasenleitungen mit einer ohne     schäd-          liehe        Zeitverziigerung        anspiechenden        Futi-          kenstrecke    :in     Verbindung    gebracht     wird,     welche unabhängig von den Schutzvorrich  tungen der andern     Pliasnnleittingen    anspricht.  



  In den     Fig.    6 und 7 bezeichnet     a    wieder  um den mit.. seinem     Nullpunkt    über einen  Widerstand geerdeten     Dreiphasengenerator,     der an einen     Transformator    d angeschlossen  ist.

       Jede    der     Dreiphasenleitungen        wl,        av.,v        n     steht     mit    je einer der ohne schädliche     Zeit-          verzögertin-    ansprechenden Funkenstrecken       gi,        g-,        9a    in     Verbindung,    und in jede der  Erdleitungen der     Funkenstreeken    ist ein  Stromwandler     z,,        r2,        r@    geschaltet,

       der    an die  entsprechende     Atislösespule        D,,        D2,        Ddes          zugehörigen        Überbrückungsschalters:        C,,        C@.     



  angeschlossen ist. Auf diese Weise kön  nen die Überbrückungsschalter unabhängig  voneinander in     Tätigkeit    treten, sobald die  zugehörige Funkenstrecke     durclischlä_gt.        E:     wird nur dann ein     Stromstoss        bezw.    Kurz  schluss des     Generators    stattfinden, wenn die  Überspannung so auftritt, dass mindestens  zwei     Funkenstrecken    Lind damit auch     min-          deslens    zwei     Überbrückungsschalter    anspre  chen.

   Häufig wird aber dieses nicht der Fall  sein und nur der Durchschlag einer Funken  strecke erfolgen, beispielsweise wenn an  einem Transformator ein Übertritt der Ober  spannung auf die Unterspannung an einer  Phase eintritt.  



  Die     Fig.    6 entspricht im übrigen der       Fig.        .1.    In der     Fig.    7 wird die Schwächung  der Erregung beim Auftreten der Überspan  nung gleichzeitig durch die     Überbrückungs-          sehalter        C,,        C.,,    C;     vorgenommen,    indem diese      in ihrer     Ausgamrsstellung    Kontaktpaare  kurzschliessen. beim     Ansprechen    aber     clie     Verbindung     derselbrii    aufheben.

   Da     die          Kontaktpaare        y    der drei     Schalter    in     Seri-#     geschaltet sind und die beiden letzten     Kon-          takte    mit dem Widerstands in     Verbindunri     stehen, so wird bereits beim     Ansprechen    eines  der     Überbrückungsschalter    C" C, oder     C,

      die       Schwächung    der Erregung     lierbeigefiilirt.     Man könnte auch den Hauptschalter     m        me-          ehanisch    oder elektrisch mit den     @\berbrü@t-          kungsvorriclitZUigen    kuppeln.

   In dem ge  wählten     Ausführungsbeispiel    nach     Fig.    i  erfolgt die Abschaltung des Schalters     in    un  ter Zuhilfenahme besonderer     Stroinwaridler        e     durch Höchst- oder     Rückstromrelais    t, wel  che     gewünschtenfalls    mit Zeitverzögerung  versehen werden.  



  Die konstruktive     Ausführung    der Über  brückungsschalter ist für das Wesen der  Erfindung an sich nebensächlich. Man wird  aber natürlich auch hier darauf bedacht sein,  sämtliche Hilfsorgane . möglichst schnell in       Tätigkeit    treten zu lassen.

   An Stelle der       Stromwandler        ,z,,        :,    und     z;,    kann man     auch.          Widerstü.ride    verwenden. zu denen die Aus  lösespulen<I>D,, D,</I> und     D3    im     Nebenschluss     liegen, oder aber man kann auch diese Spu  len selbst unmittelbar in die nach dem ge  meinsamen     Erdungspunkt    führenden     Leitun-          gen    legen.  



  Die     Schutzvorrichtung    nach der Erfin  dung kommt nicht nur für     Dreipliasensysteine     in Betracht, sondern bietet allgemein für jede       Mehrphasenanlage    den Vorteil,     da.ss    beim  Ansprechen der     Funkenstrecke    das Auftreten  eines heftigen Stromstosses     bezw.    eines Kurz  schlusses     der    Anlage nach Möglichkeit ver  mieden wird.  



  Die     Fig.        !)    und     10    stellen weitere     Aus-          führungsfornien    der Erfindung dar. Zum       Verständnis        derselben    möge     anhand.    des in       Fig.        R        dargestellten        Diagramme.,    erläutert  werden, wie solche     Selintzeinrichtung-en    be  schaffen sein     müssen.        uni    den     auftretenden     Gefahren Rechnung zu tragen.  



  Die aus irgendwelchen Ursachen auftre  tende Überspannung, beispielsweise auf der         Niederspannungsseite    eines von einem Ge  nerator     gespeisten        Transformators,    besitze die  Spannungsstirn     -n,    von der in der Zeichnung  der Genüge halber nur ein Bruchteil dar  gestellt ist. Der     Mazixnalwert    der normalen  Betriebsspannung     habe    den Wert V, wäh  rend die Ordinate     V,    die momentane Durch  schlagsspannung der     Generatorisolation    an  gebe.

   Soll nun der     Clberspannungsschutz     durch die Funkenstrecke wirksam     !sein,    so  ist     Bedingung.    dass die Spannung     V,    selbst  bei sehr steiler Wellenstirn, nicht erreicht  wird.

   Dieses Ziel ist nun bei der Verwendung  von     Funkenstrecken    bisher nicht mit Sicher  heit erreicht worden, Lind zwar aus folgen  den     Gründen:     1', sei die     Durchschla,-I@sspannung    der       Funkenstrecke,    das heisst diejenige     Spannung,     welche bei langsamem Anstieg zum Durch  schlag der Funkenstrecke gerade     ausreü:

  ht.     Die wirkliche     @urchsehia.gssp < ^.nnung    beim  Auftreten einer     Überspannungswelle    mit       s        der        tel        Her        Funkenstrecke        Stirn        ist        dann        eine        n        -,rösser        gewisse        als        Zeitverzöge-        V,   <B>-</B>     weil        in     rung auftritt.

   Die Grösse dieser Zeitverzöge  rung     b.;i.rigt    unter anderem von der Form der  Elektroden ab und kann so bedeutend sein,  dass V, erreicht     wird,    bevor ein Durchschlag  stattfindet. Dies ist der Fall, wenn die Zeit  verzögerung gleich oder grösser als     Ti    ist.  



  Bedingung für die Erreichung des ge  steckten Ziels ist demnach die Ausbildung  der Funkenstrecke mit einer derartig klei  nen Zeitverzögerung T,',     da,ss    der Durch  schlag unter allen Umständen bei einer  Spannung V<B>.</B> ' erfolgt, welche kleiner ist  als     G",.        Bekannte        illittel    zur Verringerung  der     Zeitverzögei-uxig    bestehen in der     Ver-           -endung    eines     homögenen    elektrischen Feldes  zwischen den. Elektroden und künstlicher       lonisierun-    durch Bestrahlung und ähnliche  Mittel.  



       Die        Erfüll@u@r@    dieser Bedingung ist je  doch noch keine     ausreichende    Sicherheit  gegen ein     Ansteil,en    der Spannung über den  Wert     V.'        lrinaLxs.    Aus bekannten Gründen       werden    nämlich die     Elektroden    der Funken-         streeken    -über     Dämpfungswiderstände    mit-      einander     bezw.    mit Erde verbunden, in de  nen die Energie der Überspannung vernichtet  und so ein Spannungsabfall erzeugt.

   wird,  und es hängt offenbar von der Steilheit der  Wellenfront v ab, ob bei einer gegebenen  Anordnung unmittelbar nach erfolgtem  Durchschlag ein Sinken oder aber zunächst  ein weiteres Steigen der     Spannung    eintreten  wird. Ist das letztere der Fall, so kann der       Spannungsverlauf    der Kurve     2v    entsprechen,  und es tritt     trotz    erfolgten Durchschlages der  Funkenstrecke noch eine Beschädigung der       Isolation    ein, weil die     höch,te    erreichte Span  nung     V3    den Wert     V1    überschreitet.

   Da die       @,Vellenstirn    v erfahrungsgemäss ausserordent  lich steil sein kann, so kann man sich gegen       einen    Spannungsverlauf entsprechend der  Kurve     w    nur dadurch sichern, dass man den       Dämpfungswiderstand    praktisch gleich Null  macht, das heisst die zu schützenden Anlage  teile beim Durchschlag der Funkenstrecke       unmittelbar    an Erde legt.  



  Dieses ist demnach die zweite Bedingung  für das erfolgreiche Arbeiten der Funken  strecke. Die Erfüllung dieser zweiten Be  dingung bedeutet, dass im Augenblick des  Durchschlages ein     Kurzschluss    eintritt. Die  zu schützenden     Anlageteile    müssen daher       kurzschlusssicher    gebaut werden.  



  In     Fig.    9 ist als     Ausführungsbeispiel    des  Erfindungsgedankens ein     Generatorschutz     gewählt. Die Bezeichnungen entsprechen im  wesentlichen denen der früheren Figuren.  



  Der Generator a. ist     kurzschlusssicher     ausgeführt. In dem beim Durchschlagen der  Funkenstrecke g in Wirksamkeit tretenden       Ausgleichkreis    sind entgegen den bisher  üblichen Schutzanordnungen gegen über  spannungen besondere     Dämpfungswiderstände     nicht eingeschaltet, so dass vom ersten Mo  ment des Überschlages der Funkenstrecke g  an eine nennenswerte Potentialdifferenz zwi  schen den Enden der zu schützenden Wick  lung und Erde nicht besteht.  



  Handelt es     sich,    wie bei der Anordnung  nach     Fig.    9     beabsichtigt    ist, um den Schutz  der     Isolation    des     Generators        a    gegen Über-         spannung,    die etwa aus Anlass des Übertrittes  der Hochspannung es Transformators in  den Niederspannungskreis entstehen kann,  dann wird die Funkenstrecke an die Ver  bindung zwischen Maschine     bezw.    Appara  ten und dem Transformator angeschlossen.

    Es kann aber auch wünschenswert sein, die  Wicklung f der     Oberspannungsseite    des  Transformators gegen Überspannungen zu  schützen, das heisst gegen     Überspannungen,     die vom Netz kommen und höhere     Wexe     aufweisen als die normale Klemmenspan  nung auf der Hochspannungsseite des Trans  formators.

   In solchem Falle wird man ausser  der Funkenstrecke     g    eine weitere an die Ver  bindung zwischen den Hochspannungsklem  men des Transformators und dem Haupt  schalter üb anschliessen, wobei diese weitere  Funkenstrecke bei einem höheren, der Über  spannung auf     'der    Hochspannungsseite. des  Transformators angepassten Wert anspricht,  sonst aber genau so beschaffen ist wie die       Funkensirecke    g, das heisst ohne besondere       Dämpfungswiderstände    im     Ausgleichkreis     und mit homogener Gestaltung des elektri  schen Feldes.  



  Besitzt die eintretende     Überspannungs-          welle    eine sehr steile Stirn, so könnte die zu  schützende Wicklung, da die Zeitverzögerung       Ti    der Funkenstrecke zwar ausserordentlich  kurz, aber nicht gleich Null ist, von einer  sehr kurzen Welle gefährlicher Höhe getrof  fen werden.  



  Um auch gegen derartige Überspannungen  genügenden Schutz zu haben, können zwi  schen     Anschlussstelle    der Funkenstrecke und  den Klemmen. der zu schützenden Maschine  oder des Apparates     Reaktanzspulen    angeord  net werden. Diese reflektieren die über die       Anschlussstelle    der Funkenstrecke hinaus  eilende     Überspannungswelle    und hindern  sie, bis zu den zu schützenden Teilen der  Anlage vorzudringen. In     Fig.    10 ist ein Bei  spiel für eine solche Anordnung dargestellt.

    Zwischen den Klemmen des Generators a  und der Niederspannungswicklung e sind be  sondere     Reaktanzspulen    H eingeschaltet, und      an die     @'erlündung    zwischen H     lind        r        1,l-          diE        Fnii1-i-n,trei-lze    g angeschlossen.

   Der     Ein-          1i-,Iu        v(1,i        Ri@alaanzspulen        zwischen    Generator  und     Transformator    erfolgt häufig zu     dein     Zweck. den Generator gegen     Kurzsclilüssf@     im Netz     zai    schützen, ihn also     knr7scliluss-          sicher        lii,zial'iiliren.    In solchen     F;

  ill-en    kön  nen diese     Drosselspulen    gleichzeitig die     er-          wähnte        scliützende    Wirkung gegen     übear-          spannungswellen    sehr     steiler,        Stirn        ausüben.     wenn man die Funkenstrecke zwischen     jenen          Reaktanzen        und    dem Transformator. also wie       Fig.    10     zei ,t,    anschliesst.

   Aus     älinlic#lien          Überlegungen    kann man zwischen die     Lei-          tringen,    welche die Klemmen der     zii    schüt  zenden     Wicklun-    mit den     Anschlussstellen     der Funkenstrecke verbinden, oder statt des  sen oder ausserdem zwischen jene     Leitungen     und Erde     Kapazitäten        schalten,        indi,in        inaii          Beispielsweise    diese Leitungen in Gestalt län  gerer     Kabel    ausführt.  



  Bei der Verwendung einer     Funkenstrecke     entsprechend der Erfindung muss zur     Ver-          meidnn1    neuer     Überspannungen    unter allen       Umständen    vermieden werden, dass ein zwi  schen den Elektroden einanal entstandener  Lichtbogen wieder abreisst.

   Zu diesem Zweck  kann die Funkenstrecke nach     erfolg¯tein          Überschlag    durch eine     Nurzsehhissvorricb-          tung    sofort automatisch     kurzgesplilos,en     werden, wodurch     gleichzeitig    ein     Verbren-          iien    der Elektroden vermieden wird.  



  Der     Erfindnii--,4gedanke    ist natürlich nicht       wir    bei den in der     Zeichnun--    dargestellten       Systemen        anwendbar,    sondern     allgeniciii     dort. wo es sich um den     Sehntz    elektrischer  Maschinen oder Apparate     @@e_ren    Beschädi  gung durch     ifiberspannungen    unter Anwen  dung von     Funkei        i,lrei@ken        handelt.        Gleieli-          giiItig    ist dabei.

   ob jene Maschinen     odt@r   <B>A</B>p  parate mit Transformatoren     verbiini',cri        41-1(l     oder nicht und aus welchen     Urs;ieli < @n    die       t'liersparinungen    entstehen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Schutz der festen oller flüssigen Isolation elektrischer Maseliiiien und @pp;irati@@cl@en @es@liüdi!@un:,'en ilureli l@'lier1laiiilungen. gekennzeichnet durch dir- vereinigte erwendung einer Funkenst:
    reche. denn einen unschädliclle@i Wurl licsi17,1-, lind Betätig@lingsmittel, Tvelche Heini @nrch@@h'la@i@n der Funkenstrecka eine schnelle @h@hallnn:g der lblascliinen und _t-pp;mrite l.iewi.rken. UNTERANSPRüCHE:
    1-. Einriolitung nach Patentanspruch, da durch :,ckennzeichnet, dass beim Durch <B>1 1</B> der praktisch ohne Zeitver7ö"e- ansprechenden Funkenstrecke de Abschaltung dir 31asi-li-i-ne durch schnelle Unterbrechung des Ankerstromkreise:
    und s(-linelle Feldscliwächnng der Ma- ,i-hine erfolgt. ?. F:inrielitung nach- Patentanspruch, zum Scli-iitz von Maschinen, welche mit.
    Transformatoren verbunden sind, da- (hircli g-ekennzeiclinet. dass die FunL-en- ,trei-ke auf der CTnter,pannungsseite des Transformators :
    i-n-eordnet ist, die Ab- #clia-ltung aber durch- Betätigung eines liif der Oberspannungsseite des Trans- forinators liegenden Si-halters erfolgt.
    3. hinrichtung nach Patentanspruch, d;i- dnreh @@ekennzei@-linet. dass parallel zu der zti .schützenden .Isolation eine F'un- kenstrecke angeordnet ist, die von einem 1'lü,si@@en Dielektrikum a1111-eben ist.
    1-. 1@inrichtun.g nach Pateritanspriich, da- iInrcli gehennzeiclinet, dass noch eine wei tere Funkenstrecke an1@eordriet ist, de- 1l(111 I?lier,chlagssp:i:nriuri(- unterhalb der- der ersteren lie-.;
    t und die beim Dnrch,_hla,en nur einen Ausgleich der Spannring herbe ifiilirt, aber eine Ab- ,eliaIi:ung der zai scliiitzenden- Anlage teile überhaupt nicht. zum mindesten aber erst nach einem grösseren Zeitinter vall. bewirkt.
    a. Einriclitun#, nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, ilass in die l"rd- leitun-g der zweiten Funkenstrecke ein mit einstellbarer Zeitvf#rzögerun.,@, au#- lPStattete, Rclais ein, esclialtet -ist,
    wel ches eine .@liscllaltnng der zu schlitzen- den Al1lagMeile nach i-illeill bestimintcil einstellbaren Zeitinter\ ai I Bewirkt. 6.
    Einrichtung nach L,r1ter;in.prui-lt 4-, für 3Lehrphasenaiila.gen, dadurch gekenli- 7eicbnet, ilass jede Phase der zweiten Funkenstrecke über ein niit einstullbap@r Zeitverzögerung aus-estattetes Relais mit dEr Erdleitung verbunden ist, wobei die Kontakte (r)
    parallel zueinander und parallel zu dem Kontakte (k) ge schaltet sind. 7. Einriclltun,- nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet.
    dass die ohne schädliche Zeitverzögerun- zum All- spreehen gebrachte Funkenstrecke uti- mittelbar nach dem Ansprechen sell s1- tiitig überbrückt wi:-d. znin Zwecke, die I,;
    olation sowohl ",e,-en die in rlei, Ai1- la < -e selbst, auftretenden, als auch ge-ell solche 1\ l erspannun,-,en zti scliiitzcn, welche durch den Lichtbogen und das Abreissen desselben veranlasst würden,
    lind uni eine unzulüs@ige Flammen- bildeng an den Elektroden zu verhin dern. B. Einrichl-ung nach 1'nteranspruch 7. da durch #,el@ennzeichni#1, dass die Cber- brücklln#y@vorrichtung iitit Voi-richtuilj.,cii zur Abschaltung des zu schützenden ,1n- la.geteils und zur Feldscliw:
    ichulig dir zii schlitzenden M:isclline verbuncleii i-t. 9. Einrichlnn < z nach 1'ittiranslnu@b R, hei l@ehrphasenanla@ien, dadurch gekenn zeichnet, dass jedi. Phaseitleitung,
    niit einer pral@tiscli ohne chädliclhe Zeit- verzögeriing anspi-cc-lii-iidt#n Funkenstreeko in Verbindung stellt, welche tinmiti:el- bar nach demnsprrrhen selbsttätig, aber unalili:
    ingio- von den Funhenstrccken der andere Phasenleitun@@cn ialierljrüiht wird, zliiii Zwecke, (las Atiftreteit eitle- heftigen \i-romstosses bezw. einF@- Iinr:
    @- schlusses der Anlage zu vermeiden. wenn nur eine Phase eitles Systems vrnl der Überspannung betroffen wird.
    10. Einrichtung nach Patentanspruch, da- durch gekennzeichnet, dass parallel zti der zu schützenden Isolation eine prak- tisch ohne Zeitverzögerung aitsprecbende Funkenstrecke angeordnet und der beim Durchschlagen der Fulikenstreeke in Wirksamkeit tretende Ausgleicliskrei:
    , für die Überspannungsenergie ohne be- sondere Dämpfungswiderstä,nde ausge bildet. ist, wobei die zu schützenden Va- sohinen lind Apparate kurzschlusssichu-r gebaut sind.
    Il. Einricbtring nach Unteran-:pruch 1.0, da durch gekennzeichnet, class zwischen ;1n- schlussstelle der Funkenstrecke und den Klemmen der zu schützenden AnlaUle- teile Reaktanzen angeordnet sind, die das Voi-drint),
    en von Überspannungswel- len sehr steiler Stirn bis 711 den zu sc@büt-zenden Isolationsstellen der Anlage verhindern und gleichzeitig zum S-hulz der Anlageteile hegen Beschädigrun@-@ durch Kurzschlüsse dienen können.
    1?. Einric-litung nach Unteranspruch 1.0. da durch --ekenn7cichnet, dass das Abreissen eines zwis,hen den Elektroden einitial entstandenen Lichtbogens dureli auto matisches Kurzschliessen der Elektroden nnnuttelhar nach erfolgtem lybersch!ag vermieden wird.
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