CH92293A - Vakuumröhre. - Google Patents
Vakuumröhre.Info
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- Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)
Description
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Vak <SEP> titi <SEP> nti#iili <SEP> re. Die bekannten Vakuumröhren besitzen, abgesehen von gewissen Röhren für Hoch- frequenzstroni, in ihrem Innern mindestens zwei Elektroden, welche in entsprechender Weise mit einer Slroinquelle verbunden wer den.
Da der Zweck der meisten Vakuum- röhren darin besteht, irgend welche Strahlen zu erzeugen, liegt in den meisten Fällen in der Verwendung von mehreren Elektroden ein Nachteil, indem die Elektroden zur Ver meidung von Schattenwirkungen nicht ein fach einander gegenübergestellt werden kön nen, wie es zur Erzielung eines uiöglieli@t niedrigen Widerstandes zweckmässig wäre.
Dieser --Kaeliteil kann bei der Vakuum- röhre nach der Erfindung dadurch vermieden werden, daf> mindestens eine der Elektroden ausserhalb statt innerhalb des evakuierten Gefässes angeordnet und durch eine leitende Flüssigkeitsschicht finit der Aussenseite des selben verbunden ist.
Die Wirkungsweise entspricht derjenigen eines Kondensators. Das beispielsweise aus Glas verfertigte evakuierte Gefäss bildet das
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Dielektrikum. <SEP> die <SEP> Flüssigkeit <SEP> eine <SEP> der <SEP> Be legungen <SEP> und <SEP> die <SEP> CTrenzschicht <SEP> des <SEP> verdünn ten <SEP> Gases <SEP> im <SEP> Innern <SEP> der <SEP> Rillire <SEP> die <SEP> andere
<tb> Belegung. <SEP> 1l.; <SEP> erf,@lgt <SEP> daher <SEP> Stromdurchgang
<tb> iiur <SEP> bei <SEP> Anschlul.;
<SEP> an <SEP> Wechselstrom <SEP> oder <SEP> pul sierenden <SEP> C@leich5trom. <SEP> Im <SEP> übrigen <SEP> lässt <SEP> sieh
<tb> die <SEP> Erfindung <SEP> aber <SEP> auf <SEP> die <SEP> riieisteri <SEP> Arten
<tb> von <SEP> Vakuumröhren <SEP> anwenden, <SEP> wie <SEP> Glinini liehtr@sliren, <SEP> insbesondere <SEP> solche <SEP> für <SEP> Beleuch tungszwecke. <SEP> Ventilröhren, <SEP> Verstärlzei-riihren
<tb> lliihi-enseitlei- <SEP> zur <SEP> Erzeugung <SEP> von <SEP> elektrischen
<tb> Schwing@in@@ni, <SEP> insbesondere <SEP> für <SEP> die <SEP> Zwecke
<tb> der <SEP> drahtlosen <SEP> hernrneitietechnih, <SEP> Röhren <SEP> zur
<tb> Erzeugun- <SEP> voll <SEP> Kathoden-, <SEP> Kanal-, <SEP> Iiüritgen strahlen <SEP> usw. <SEP> Im <SEP> allgemeinen <SEP> ergibt <SEP> die <SEP> Er findung <SEP> folgende <SEP> Vorteile:
<tb> 1. <SEP> Der <SEP> ,Aufbau <SEP> d@@r <SEP> Iiüln'en <SEP> lriLit <SEP> sich <SEP> dem
<tb> jeweiligen <SEP> Verwendungszweck <SEP> besser <SEP> an passen.
<tb>
'. <SEP> Der <SEP> elektrische <SEP> Widerstand <SEP> wird <SEP> ver mindert, <SEP> indem <SEP> der <SEP> scheinbare <SEP> Elektroden abstand <SEP> verringert, <SEP> die <SEP> scheinbare <SEP> Elektroden oberflüclie <SEP> vergi#iil:ie t <SEP> wird. Die örtliche Erwärmung wird finit der Stromdichte verringert.
d. Die Lebensdauer wird erhöht, iiideni die Elektrodenzerstäubung fortfällt.
Die Eigenschaften der Rijlii#e bleiben längere Zeit unverändert, da die von der innern Gefässwand absorbierten Gasteilcben aus dieser wieder herausgestossen werden, so dass der Grad des Vakuums langsamer zu- nimmt als bei der bisherigen Anordnung.
In den Abbildungen sind zwei beispiels weise Ausführungsformen der Erfindung in ihrer .Anwendung auf (_lin)mlirhtrühren für Beleuchtungszwecke dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine zylindrische Röhre nach Art der (Tlühlampen in Röhrenform und Fig. \? eine birnenförmige Röhre nach Art der meist gebräuchlichen Glühlampen.
In Fig. 1 bedeuten<I>a.</I> und lb zwei an ihren Enden verschlossene konzentrische Glasrohren. Der Hohlraum zwischen den beiden ist mit einer leitenden Flüssigkeit ausgefüllt. In der Mitte des innern Rohres befindet sich die Elektrode c, zweckmässig aii, Aliiniiriium. Die selbe ist mit der äussern Metallkappe cl lei tend verbunden.
An dem gegenüberliegender) Ende des äussern Rohres ist die Elektrode eingeschmolzen. Diese ist finit der Metall- kappe f leitend verbunden und dient auch gleichzeitig zur Abstützung de, innere) Rohres J1). Das innere Rohr enthält ein stark verdünn tes Gas,
und zwar zweckiiiähig ein Edelgis. Die Röhre wird in bekannter Weise mittelst der Kappen d und f an eine Wechselstrom- quelle angeschlossen, wobei infolge der Kon- densatorwirhung die gesamte die Elektrode c umgebende Gasschicht voll Strom durchflos,en wird und hierbei aufleuchtet.
In Fig. ? ist in das birnenförmige Gla,- gefäl@ q ein zweites zvliri < lrisches (Tlirsgefztl,; eingeschmolzen. Der entstehende Hohlraum zwischen den beiden Gefässen ist reit einer leitenden Flüssigkeit gefüllt.
In diese taucht die Elektrode k, welche finit der Kontakt- platte m des Lampensockels leitend verbunden ist. Inmitten des innern (Tefäf)e, befindet sich die Aluminiureelektrode i, welche mit dein Gewinde des Lampensockels leitend verbun- den ist. Bei Anschluh an eine Wechselstrom quelle spielt sich der gleiche Vorgang ab, wie oben beschrieben.
Die Elektrode k ist der Deutlichkeit halber an dem Kopfende des innern l;lasgefäf. es gezeichnet. Sie kann je doch, zur Vermeidung von Schattenwirkungen, ebenso gut im obern Teil der Lampe in den Hohlraum zwischen den beiden Glasgefässen münden, ohne dali hierdurch etwas an der Wirkungsweise geändert wird.
Werden mehrere Vakuumröhren zu einer Batterie vereinigt, so kann ein beträchtlicher Teil der Elektroden in Fortfall kommen. Werden beispielsweise mehrere Glimmlicht- lampen parallel beschaltet, so kann für sämt liche Lampen ein gemeinsamer Flüssigkeits- bchälter finit einer einzigen Stromzuführung verwandt werden, oder aber jede der (xIimni- lichtlampen erhält einen besondern Flüssig keitsbehälter,
und die einzelnen Behälter werden unter sich durch Zwischenröhren oder dergleichen verbunden, wobei man ebenfalls mit einer einzigen Stromzuführungselektrode für sämtliche Behälter auskommt. Bei der Hintereinanderschaltung mehrerer Vakuum röhren fällt, abgesehen von der Zu- bezw. Ableitung an der erster) bezw.letzten der hintereinander geschalteten Röhrenleitungen,
überhaupt jede Stromleitung zwischen den Flüssigkeitsbehältern fort, sofern diese als Zwischenglieder zwischen den einzelneu Va kuumröhren miteinander in Verbindung stehen.
Bei Wechselstrom von symmetrischer Kurvenform bleibt die leitende Flüssigkeit unverändert. Bei unsvininetrischem Wechsel- ,troni und bei pulsierendere Gleichstrom, bei spielsweise üi dein Fall von Ventil-, Kathoden strahlen- und Rön tgenrö hre n, findet eine elektro- lvtische Zersetzung der leitenden Flüssigkeit statt,
die sich durch nichts verhindern lässt. Die schädlichen Folgen dieser Zersetzung lassen sich mittelst verschiedener Einrich- tungen beseiti,un, welche einzeln oder auch mehrere in Verbindung miteinander zur An- wendung gelangen können.
1. Es wird ein offener oder rin mit eiiicr zweckmässig versehliel,',baren Öffnung ver- sehener Flüssigkeitsbehälter verwandt. welclic die Ergänzung der verbrauchten Flüssigkeit von Hand ermöglicht und das Entweichen der entwickelten Gase gestattet.
2. Der Flüssigkeitsbehälter wird so gross gewählt, dass der Flüssigkeitsverbiauch wäh rend der Lebensdauer der Vakuumröhre be langlos ist.
3. Der Flüssigkeitsbehälter wird mit einem Vorratsbehälter verbunden, aus welchem sich die verbrauchte Flüssigkeit ergänzt oder er gänzen lässt.
4. Man verwendet als leitende Flüssig- keit die Lösung eines oder mehrerer hygros kopischer Salze, beispielsweise von Chloriden. Bisulfaten, Karbonaten oder dergleichen, welche aus der umgebenden Luft die verbrauchte Wassermenge selbsttätig ergiinzen.
5. Es wird als leitende Flüssigkeit je nach der Stromrichtung ein oxydierend oder redu zierend wirkender Depolarisator angewandt. Die in die leitende Flüssigkeit eingetauchte Elektrode kann dabei zur Kompensierung der Stromwirkung aus einem Metall verfertigt werden, welches bei Stromdurchgang in L ö sung geht. Diese Einrichtung ist ebenso wie die unter 2 und 3 genannten Massnahmen nur für Vakuumröhren von begrenzter Lebens dauer anwendbar.
6. Mai) verwendet als leitende Flüssigkeit eine mittlere Oxydationsstufe einer chemi schen Verbindung, zweckmässig einer Säure oder eines Salzes eines der Halogene. Die bei Stromdurchgang entstehenden Oxydations- und Reduktionsprodukte vereinigen sich von selbst wieder zu der Ausgangsverbindung. wenn sie allmählich durch Diffusion mitein- ander in Berührung kommen.
7. 1#:s wird ein Katalysator angewandt, durch dessen Einfluss sich die Zersetzungs produkte vereinigen.
Da bei niedriger Spannung oder Frequenz die Stromstärke so gering ist, dass die Licht wirkung für die meisten praktischen Zwecke: zu schwach ist, so ist es zweckmässig, die Lichtentwicklung dadurch zti verstärken, dal; noch eine zweite Elektrode in den) Vakuuni- rauin der Röhre angeordnet wird.
Die Vakuum- röhre erhält in diesem Falle drei Stroni- zuführungen. Von diesen können bei gewöhu ligewöhn- liebem Wechselstrom die jenigender beiden Elektroden iui Innern des Vakuumraumes mit den beiden Leitungen des Netzes verbunden werden, während die Elektrode des Flüssig keitsraumes entweder mit einer der beiden Netzleitungen verbunden oder geerdet wird.
Bei Drehstrom ktiiineu die drei Stromzufüh rungen finit den drei Leitern des Netzes ver binden werden. Durch die Hinzufügung einer zweiten Elektrode im Innern des Vakuum- raunies wird die Betriebsstromstärke wesent lich erhöht.
Bei (llininiliclitlainpen, welche nach diesem Verfahren betrieben werden, nimmt die negative Glimmschicht an Aus- dehnung und Leuchtkraft zu. Bei derartigen Lampen werden zweeli:uiätiig beide Elektro den des Valzuumi-autnes als Leuchtelektroden aii#"gebildet.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vakuumröhre, dadurch gekennzeichnet, daf,', mindestens eine Elektrode attil')erhalb eines evakuierten Gefässes angebracht und mit der Aussenwand desselben durch eine leitende Flüssigkeit verbunden ist. LT N TERANSPRüCHE 1.Vakuumröhre nach Patentanspruch. da- durch gekennzeichnet, dass das evakuierte (.sef;i.h ganz oder teilweise in eine leitende Flüssigkeit getaucht ist, welche in lei tender Verbindung finit der äussern Elek trode steht.:.'. Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daf.', die leitende Flüssigkeit sich in eineue Behälter aus durchsichtigem Stoff befindet.;i. Vakutunröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass der Flüssigkeitsbehäl ter finit dein evakuierten Gefi'ih zu einem baulichen (Tanzen vereinigt ist. 4.Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-a, dadurch gekenn zeichnet, dass der Flüssigkeitsbehälter mit einer Öffnung versehen ist, zti dein Zwecke, bei Stromdurchgang den etwa verbrauchter Bestandteil der Flüssigkeit ergänzen zu können und die entwickelten Gase entweichen zu lassen. 5.Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn zeichnet. daf,) der Flüssigkeitsbehälter eine solche (xröfie hat, dass der etwaige Flüssig keitsverbrauch durch Elektrolyse während der Lebensdauer der Vakuumröhre be langlos ist.ti. Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unterarrsprücherr 1-3, dadurch gekenn zeichnet, dal,'# der Flüssigkeitsbehälter mit einem Vorratsbehälter verbunden ist, aus welchem sich die verbrauchte Flüssigkeit ergänzt. 7. Vakuuiriröhi-e mich Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3.dadurch gekenn- zeichnet, dass der leitenden Flüssigkeit ein oder mehrere hygroskopische Salze beigemengt sind. B. Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekenn- zeichnet, dal.; der leitenden Flüssigkeit ein oxydierender oder reduzierender De- polisator beigemengt ist.4. Vak(iriniröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3, dadurch gekeirn- zeichnet. daf) die in die leitende Flüssig keit tauchende Elektrode aus einem 11e tall verfertigt ist, welches bei Strom- durchgang in Lösung geht.<B>10.</B> Vakuumröhre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1-3. dadurch gekenn zeichnet, dass der leitenden Flüssigkeit eine mittlere Oxvdationsstufe einer che mischen Verbindung beigemengt ist, deren bei Stromdurchgang entstehende höhere und niedrigere Oxydationsstufen sich von selbst wieder zu der Ausgangsverbindung vereinigen, ohald sie irr der Lösung durch Diffusion miteinaader in Berührung kommen.11. Vakuunirö hre nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1--3 und 10, dadurch gekennze:ehnet, dal,i zur Erleichterung der Wiedervereinibung etwa bei Strom- durchgang entstehender Zersetzungspro- dukte ein Katalvsator der leitenden Flüs sigkeit zugefügt ist.1'21. Vakrrumrö hre nach Patentanspruch, da durch @@ekennzeichnet. dali iin Vakuum- raum zwei Elektroden angeordnet sind.
Applications Claiming Priority (1)
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| DE92293X | 1919-08-26 |
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| CH92293D CH92293A (de) | 1919-08-26 | 1920-10-19 | Vakuumröhre. |
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| CH (1) | CH92293A (de) |
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1920
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