CH92316A - Transportkarren mit anhebbarer Plattform. - Google Patents

Transportkarren mit anhebbarer Plattform.

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CH92316A
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Wagner Ernst
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Wagner Ernst
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      Transportkarren    mit     anhebbarer    Plattform.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  einen Transportkarren mit     anhebbarer    Platt  form und mit schwenkbarer Deichsel, wobei  die Deichsel und um deren Schwenkachse  schwenkbare, mit der Plattform mittelst je  eines Armes in gelenkiger Verbindung ste  hende zweiarmige Hebel so miteinander     kup-          pelbare        Gleitstücke    tragen, dass durch Schräg  stellung der Deichsel diese mit den genannten       liebeln    gekuppelt und durch Niederdrücken  der Deichsel die Plattform gehoben werden  kann,

   während bei darauf erfolgendem  Schwenken der Deichsel in senkrechte Lage  die Gleitstücke     entkuppelt    werden, so dass die  zweiarmigen Hebel und die Plattform in ihrer  neuen Lage verbleiben, und wobei ferner die       kuppelbaren    Gleitstücke, sowie an der Platt  form angeordnete Teile einander entspre  chende Sicherungsorgane aufweisen, um bei  angehobener Plattform diese letztere, die  senkrecht stehende Deichsel, sowie die zwei  armigen Hebel in ihren gegenseitigen Lagen  zu sichern.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus  führungsbeispiel des Transportkarrens in    Seitenansicht in     Fig.    1 bei tief gestellter     Platt-          forni    und     senkrechtsteliender    Deichsel, in       Fig.    2 und 3 bei hochgestellter Plattform und  schräg     bez,#v.    wieder senkrecht eingestellter  und im letzteren Fall mit der Plattform verrie  gelter     Deichsel:        Fig.    4 zeigt den Karren in       Rückansicht.     



       Die    Plattform 1 ist mit dem Untergestell 2  durch Hebelarme 3 verbunden, welche um die       Radachsen    4 drehbar sind und an von der  Plattform nach unten ragenden Lappen 5 an  greifen. Die Hebelarme 3 sind an ihren freien       Fnden    mit den ebenen Flächen 3"', 3"" ver  sehen, welche sich bei der Hoch- und     Tiefein-          stellung    der Plattform 1 gegen die     wagrech-          ten    Platten 5' der Lappen 5 anlegen.  



       Zwischen    den Vorderrädern 6 ist im Unter  gestell 2 die Lenkrolle ,7 in der um den Dreh  zapfen 9 drehbaren Gabel     S    angebracht.  



  Die beiden an den Hebeln 3 angreifenden  Lappen 5 am     vordern    Ende der Plattform 1  verlaufen nach vorn und oben in mit Sperr  nasen und lasten 1.1, 12 versehene     Fortsätze     13, 14. die zur Erleichterung des     Einklinkens     der Sperrklinken 15, 16 mit     abgerundeten         Vorderkanten 17, 18 versehen sind, von denen  letztere nach unten hin in eine abgeschrägte  Sperrfläche 19 übergeht.  



  Von den beiden erwähnten Sperrklinken  15, 16 bildet 15 den seitlichen     Fortsatz    einer  Büchse 20, welche auf einer die bügelartige  Deichsel 22     (Fig.    4) umschliessenden Hülse 21  verschiebbar ist und unter Wirkung einer Fe  der 23 steht. Die erläuterte Anordnung be  findet sich an jedem der beiden Deichsel  schenkel. Die Federn sind, wie aus     Fig.    4 er  sichtlich ist, auf die Enden der beiden Schen  kel der innerhalb der Deichsel 22 verschieb  bar gelagerten     bügelartigen    Zugstange 24 auf  geschoben und legen sich einerseits gegen den  an der Deichsel 22 starr befestigten Anschlag  25. anderseits gegen den seitlich ausladenden  Arm 20' der verschiebbaren Büchse 20       (Fig.    4).  



  Die Hülse 21 verläuft nach unten in einen  gabelförmigen Teil 26, dessen beide Schenkel  26', 26", als untere Teile der Deichsel, mittelst  Naben 27 auf der Vorderradachse 4 drehbar       gelagert    sind. Von den beiden Schenkelpaaren  26'. 26" an jedem Ende des     Deichselbügels     22 umschliesst jedes einen Hebelarm 3', 3", der  mit dem an der Plattform 1 angreifenden Arm  3 einen auf der Radachse 4 drehbaren Winkel  hebel bildet.

   Der obere abgesetzte Teil 3" des  Winkelhebelarmes 3', 3" bildet die Führung  für die ihn umschliessende Büchse 16', welche  die hinter die Nase 11 des     Plattformfortsatzes     13 greifende Sperrklinke 16 und ausserdem  an ihrem Oberteil eine     Knagge    16" trägt, mit  welcher ein hakenförmig ausgebildeter, nach  unten ragender     Fortsatz    20" der Büchse 20       (Fig.    1) in und ausser Eingriff gebracht werden  kann.  



  Die     Wirkungsweise    der vorstehend er  läuterten Einrichtung gestaltet sich wie folgt:  Wie aus     Fig.    1 ersichtlich ist, befindet sich  in der dort dargestellten Lage die Plattform 1  des Karrens in der untern Lage, die Deichsel  22 in senkrechter Stellung. Der     Fortsatz    20"  steht hierbei mit der     Knagge    16" der Büchse  16' und die Klinke 16 mit der Nase 11 des       Plattformfortsatzes    13 in Eingriff, so dass       hierdurch    eine Verriegelung von Plattform    und Deichsel bewirkt ist.

   Soll nun für den  "Transport von etwa auf einem Bock aufgesta  pelten Werkstücken - ohne Umladen der  selben - die Plattform 1 in die Höchstlage  übergeführt werden, so wird zunächst der  innerhalb des     Deichselbügels    22 gelagerte       Zugstangenbügel    24 entgegen der Wirkung  der Federn 23 so verschoben, dass die kraft  schlüssig mit der Zugstange 24 verbundene  Sperrklinke 16 mit der Nase 11 des Plattform  fortsatzes 13 ausser Eingriff kommt. Die Deich  sel 22 wird sodann in eine Schräglage über  geführt mit dem Erfolg, dass durch den Eingriff  der Organe 16", 20" die Winkelhebel 3", 3',  3     zwangsläufig    mitgenommen und die Platt  form 1 in ihrer Höchstlage eingestellt wird.

    Eine     Feststellung    und     Verriegelung    der Platt  form in dieser Höchstlage     (Fig.    2) wird da  durch vermittelt, dass bei Freigeben des Bü  gels 24 die Büchsen 16' auf den Teilen 3"  nach unten gleiten und mit ihren Klinken     1ö     unter Wirkung der Federn 23 unter die  Schrägflächen 19 der     Plattformfortsätze    13  einschnappen     (Fig.    2).  



  Bei beschränktem Raum erweist es sich  aber vielfach als notwendig, den Transport  der Werkstücke bei senkrechter Deichsel fort  zusetzen. Ein Absetzen des die Werkstücke  tragenden Bockes auf den Boden durch etwai  ges     Tieferstellen    der Plattform 1 ist jedoch  hierbei unerwünscht. Es kann daher bei dem       gezeichneten    Beispiel, während die Plattform  1 ihre Höchstlage beibehält, die Deichsel aus  der     Schräglage    nach     Fig.    2 in die senkrechte  Stellung nach     Fig.    3 übergeführt werden.  



  Dabei verbleibt die Plattform 1 in ihrer  Höchststellung     (Fig.    2). Denn beim Aus  schwingen der Deichsel 22 nach aufwärts  kommt die hakenförmige Sperrklinke 20" mit  der     Knagge    16" des Gleitstückes 16, 16', 16"  ausser Eingriff; letzteres wird hiermit von dem  auf der Deichsel 22 verschiebbaren Gleitstück  20, 20" entkuppelt     (Fig.    3). Durch das     Entkup-          peln    beider Gleitstücke 16, 16', 16" und 20,  20" bleiben daher beim Aufwärtsschwingen  der Deichsel 22 die die Plattform in ihrer  Höchstlage     verriegelndenWinkelhebel3,    3',3"      in ihrer Sperrstellung unbeeinflusst     (Fig.    3).

   Die  in senkrechte Stellung zurückschwingende  Deichsel 22 legt sich mit dem abgerundeten  Rücken ihrer federnden Sperrklinke 16 nach  der Entkupplung des     Fortsatzes        20"    von dem       Gleitstück    16. 16'. 16" gegen den abgerunde  ten Rücken der durch die Ein- und     Feststel-          hng    der Plattform 1 in ihre Bahn gelangten  Kante<B>17</B> des     Fortsatzes    14, worauf die Sperr  stücke 15 mit den Rasten 12 in Eingriff     kom-          inen    und die in ihre Höchstlage eingestellte  Plattform mit der senkrecht eingestellten  Deichsel 22 gekuppelt wird.

   Die Deichsel  kann hierbei als Handgriff für den Transport  des Karrens verwendet werden.  



  Das Wiedereinstellen der Deichsel 22     aus     der     Verriegelungsstellung    nach     Fig.    3 in die  Schräglage erfolgt in einfacher Weise durch  Anheben der federnden Zugstange 24, wo  durch die Sperrklinken 15 ausser     Eingriff    ge  langen, und durch Ausschwingen der     ent-          kuppelten    Deichsel. Nach Loslassen der fe  dernden Zugstange 24 wird im Verlauf des       Ausschwingens    der Deichsel 22 der     Fortsatz     20" mit der     Knagge    16" des Gleitstückes 16,  16', 16" gekuppelt.

   Die Zugstange 24 wird so  dann entgegen der Wirkung der Federn 23       \vieder    angezogen, wodurch die Sperrklinke  16 von der Schrägfläche 19 freigegeben wird.  Da mit dein Kuppeln der Gleitstücke 16, 16',  16" und 20, 20" zugleich die Winkelhebel 3,  3', 3" mit der Deichsel 22 gekuppelt werden,  so wird beim Zurückschwingen der Deichsel    in die     senkrechte    Stellung die Plattform wie  der in ihre ursprüngliche Lage     (Fig.    1) über  geführt. Die Sperrklinken 16 schnappen unter  Wirkung der Federn 23 hinter die Nase 11 ein,       wodurch    die Deichsel 22 wieder mit der tief  eingestellten Plattform 1 verriegelt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: "Transportkarren mit anhebbarer Plattform lind schwenkbarer Deichsel, dadurch gekenn zeichnet. dass die Deichsel und um deren Schwenkachse scli -enkbare, mit der Platt form mittelst je eines Armes in gelenkiger Verbindung stehende zweiarmige Hebel so miteinander kuppelbare Gleitstücke tragen, dass durch Schrägstellung der Deichsel diese mit den genannten Hebeln gekuppelt und durch Niederdrücken der Deichsel die Platt- iorin gehoben werden kann, während bei dar auf erfolgendem Schwenken der Deichsel in senkrechte Lage die Gleitstücke entkuppelt werden,
    so dass die zweiarmigen Hebel und die Plattform in ihrer neuen Lage verbleiben und dass ferner die kuppelbaren Gleitstücke, sowie an der Plattform angeordnete Teile ein ander entsprechende Sicherungsorgane auf weisen, um bei angehobener Plattform diese letzteren, die senkrecht stehende Deichsel, so wie die zweiarmigen Hebel in ihren gegen seitigen Lagen zu sichern.
CH92316D 1918-10-16 1919-07-26 Transportkarren mit anhebbarer Plattform. CH92316A (de)

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DE92316X 1918-10-16

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CH92316A true CH92316A (de) 1922-01-02

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CH92316D CH92316A (de) 1918-10-16 1919-07-26 Transportkarren mit anhebbarer Plattform.

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AT84887B (de) 1921-07-25

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