CH92328A - Fahrrad mit Hilfsmechanismus für Ausnützung des Stosses. - Google Patents

Fahrrad mit Hilfsmechanismus für Ausnützung des Stosses.

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CH92328A
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  Fahrrad mit Hilfsmechanismus für     Ausnützung    des Stosses.    Vorliegende Erfindung bezieht sich auf  ein Fahrrad mit     Hilfsmechanismus    für Aus  nützung des Stosses, bei welchem sowohl die  auf die Lenkstange wirkenden Stossmomente,  als auch der auf die Sattelstange wirkende  Stoss durch entsprechende mechanische Vor  richtungen zur zeitweisen Unterstützung des  Antriebes ausgenützt werden.  



  Beiliegende Zeichnung gibt die Konstruk  tion eines derartigen Rades in beispielsweiser  Ausführung wieder und zeigt     Fig.    1 sche  matisch eine Seitenansicht des Fahrrades,       Fig.    2 einen Teil, grösser dargestellt, in  Draufsicht.  



  Die Lenkstange a des     Vorrades    b ist in  einer Hülse c derart gelagert, dass sie sich  darin leicht auf- und     abbewegen    kann. In  ihrer normalen Stellung wird die Lenkstange  a durch die Schraubenfeder d gehalten. Die  Hülse c ist mittelst eines Gelenkes e mit dem  Rahmen     f'    des Rades verbunden. Auf dem  Rahmen<I>f</I> ist ein einarmiger Hebel     g    ange  bracht, dessen freies Ende in einer Hülse h  gelagert ist.

   Eine senkrechte Verbindungs-         stange        i,    die in dem     (Telenke   <I>k</I> an dem ein  armigen Hebel     g    angreift, verbindet denselben  mittelst eines zweiten Gelenkes     l    mit einem  zweiarmigen Hebel<I>na,</I> der um     3a    drehbar, an  der Röhre o des Rahmens befestigt ist.

   Dieser  ist mittelst der     Verbindungsstange        p    an dem  Schaltrad     j    eines Zahnradgetriebes     angelenkt;          dieses    Schaltrad steht nur durch eine Klinke  mit dem Zahnrad     h\    in     Verbindung    und kann  sich daher in der einen Richtung frei drehen.  



  Durch die     vorbeschriebene    Lagerung der  Lenkstange a in der Hülse c ist der ersteren       die     einer freien Auf- und Abwärts  bewegung gegeben; infolge des Gelenkes     e     kann aber die Lenkstange a auch vor- und       rückwärtsschwingen.    An dem Rahmen f ist  eine Führung     r    befestigt, in deren ovaler Aus  nehmung hinter der hindurchführenden Lenk  stange a eine Feder     s    eingelagert ist, durch  welche die Lenkstange     n.    stets wieder in ihre  Normalstellung zurückgedrückt wird.

   An  ihrem untern Ende trägt die Lenkstange a  eine Gabel<I>t,</I> welche in eine Hülse     u    aus  läuft, die auf einem Kreisbogen v verschieb  bar ist     (Fig.    2). Dieser wieder ist an der      Stange     tc-    befestigt, die mittelst des Hebels     .r     mit der Zugstange 2- und weiterhin ebenfalls  mit dem Schaltrad q in Verbindung steht.  



  Die Sattelstange a', auf welcher der Sattel  ohne Zwischenlagerung von Federn ruht, ist  in der Röhre o des Rahmens derart ange  ordnet, dass sie ohne nennenswerte Seitenbe  wegung frei auf- und     abbeweglich    ist. Unter  stützt wird die Sattelstange a' von einer  starken Feder     b,    die auf einem verschieb  barem     Widerkrger    c' ruht, das mittelst der  Schraube d' in verschiedenen Höhen fixiert  werden kann, wodurch es möglich ist, die  Spannung der Feder b' nach Bedarf zu ver  ändern.

   An der Sattelstange     ä    ist ein Bolzen  e' befestigt, der durch einen Längsschlitz  der Röhre o herausragt und durch die Ver  bindungsstange f' mit dem einarmigen Hebel  g' verbunden ist, der ebenfalls an dem Schalt  rad     q    angreift.  



  Das Schaltrad q setzt bei Drehung in der  durch den Pfeil angegebenen Richtung das  erste Rad     h    eines aus den 3 grossen Zahn  rädern     h',   <I>i'</I>     und        l',    sowie aus den 3 kleinen  Zahnrädern     in.',        a'    und o' bestehenden Zahn  radgetriebes in Bewegung. Auf der Achse  des letzten dieser Räder o' ist ein Zahnrad       1)'        aufgekeilt,    über welches eine Kette q' läuft,  durch welche ein auf der Achse des Hinter  rades     r'    aufsitzendes Zahnrad angetrieben  wird.  



  Ausserdem ist auf der Achse des Hinter  rades     r'    auch noch das Freilaufrad     t'    befe  stigt, welches durch die Kette     2t'    von der       Pedalscheibe    t' aus in     Bewegung    gesetzt  werden kann.  



  Die Funktion des Rades ist nun folgende:  Sobald das Vorderrad an ein im Wege  liegendes Hindernis, z. B. einen Stein oder der  gleichen stösst,     tritt    eine Stosswirkung auf,  die sich in die beiden Teilstösse in Richtung  der Pfeile A und B teilt; dieselben werden  nun durch die vorhergehend geschilderten  Hebelvorrichtungen auf das Schaltrad gleich  zeitig als Zug respektive Druckübertragen.    Durch die     wiilrrend    der Fahrt auftreten  den Stösse gelangt aber auch die Sattelstange  in Schwingungen, die ebenfalls durch eine  Hebelverbindung auf das Schaltrad     wirken.     



  Durch diese drei Kräfte wird dieses nun  im Sinne des Pfeiles gedreht und setzt da  durch das Zahnradgetriebe und weiterhin das  Hinterrad in Bewegung.  



  Da die durch das     (-x'ewiclrt    des Fahrenden  belastete Feder infolge der Verteilung der  Kraft auf     Getriebe    und Feder, nicht imstande  ist, eine der Stossarbeit gleiche Energie ab  zugeben, die nötig wäre, um den Fahrer  neuerlich zu heben, so ist es notwendig, dass  derselbe die Feder zeitweilig wieder entlastet,  was durch ein geringes Aufstehen in den  Pedalen erreicht wird.  



  Beim Lenken des Rades verschiebt sich  die Hülse     it    auf dem Kreisbogen     z"    ohne dass  hierbei die     Verbindung    zwischen der Gabel     t     und der Stange     tr    gelockert wurde.  



       L    m eine gegenseitige Behinderung der  drei an der Leerscheibe     q        angreifenden    Hebel       22,        g'    und z zu vermeiden, erscheint es als  zweckmässig, statt einer Leerscheibe deren  mehrere anzubringen.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRUCFI : Fahrrad mit Hilfsmechanismus für Aus- nützung des Stosses, gekennzeichnet dadurch, dass sowohl die auf die Lenkstange wirken den Stossmomente, als auch der auf die Sattel stange wirkende Stola' durch entsprechende mechanischeVorrichtungen zu zeitweiserUnter- stützung des Antriebes ausgenützt werden. UNTERANSPRUCH:
    Fahrrad mit Hilfsmechanismus für Aus- nützung des Stosses; gekennzeichnet dadurch, dass die Lenkstange eurerseits in einer mit dem Fahrgestell durch ein Gelenk ver-buir- denen Hülse frei auf- und abbeweglich ist und in ihrer Normalstellung durch eine Feder festgehalten wird, anderseits aber um dieses Gelenk vor- und rückschwi.ngbar angeordnet und mittelst einer in der Führung der Lenk- stange eingelagerten Feder in ihrer Normal stellung gehalten ist,
    während die Sattelstange in der zugehörigen Röhre des Fahrgestelles ohne nennenswerte Seitenbewegung verschieb- bar ist und durch eine von aussen zu regu lierende Feder unterstützt wird.
CH92328D 1920-11-06 1921-06-15 Fahrrad mit Hilfsmechanismus für Ausnützung des Stosses. CH92328A (de)

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