CH92330A - Bremseinrichtung zur Erzielung einer raschen Anlegebewegung der Bremsbacken an die Räder. - Google Patents

Bremseinrichtung zur Erzielung einer raschen Anlegebewegung der Bremsbacken an die Räder.

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CH92330A
CH92330A CH92330DA CH92330A CH 92330 A CH92330 A CH 92330A CH 92330D A CH92330D A CH 92330DA CH 92330 A CH92330 A CH 92330A
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Handel-Maatschappij H Alber Co
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Handel Mij H Albert De Bary &
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      Brentselnriehtung    zur     Erzielung    einer     rascltett        Anlegebewegung        der        Bremsbacken     an die     Räder.       Vorliegende Bremseinrichtung hat den  Zweck, für den Leergang des Bremsgestän  ges, das ist für dessen Bewegung bis zum  Zeitpunkte des     Aniegens    der Bremsklötze an  die Räder. nicht dieselbe grosse Übersetzung  anwenden zu müssen, wie sie zur Erzeugung  des nötigen Bremsdruckes vorhanden sein  muss, und damit eine rasche Anlegebewegung  zu erzielen.  



  Zur Erreichung dieses Zweckes geht die  vorliegende Erfindung von zwei bekannten  gekuppelten Hebeln mit verschiedenem Über  setzungsverhältnis aus.  



  Die Erfindung besteht darin, dass der Hebel  mit kleinerer     Übersetzung    an der Brems  stange mittelst eines nachgiebigen Organes  angreift und unter Beibehaltung der Anfangs  wirkung dieses     Organes    die Bremsbacken  zum raschen Anliegen an die Räder bringt,  während der Hebel mit grösserer Übersetzung  nach erfolgtem Anliegen der Bremsbacken  mittelst einer beim Anlegen     bezw.    Abheben  der Bremsbacken selbsttätig ein- und aus-    geschalteten Kupplung auf die Bremsstange       #.\-irkt    und die Bremse festzieht.  



  Die     Fig.    1 und ? der Zeichnung zeigen       eine        beispiels -eise    Ausführung der Einrich  tung in der Draufsicht und in einem Schnitt  nach Linie     n-b    der     Fig.        l.:        Fig.    3 zeigt eine  Draufsicht einer andern Ausführung der Ein  richtung. Das Bremsgestänge ist in den bei  den ersten Figuren im losen Zustande der  Bremsklötze und in     Fig.    3 bei angezogener  Bremse dargestellt.  



  Bei der Ausführung nach den     Fig.    1 und 2        \-irkt    die     Krait    des     Luitzylinders    einer     .Va-          kiiuiii-    oder     Druckluitbrernse    durch die  \tauge 1     atii    den Krafthebel ?, der     jeweils          zum        Anpressen    der Bremsbacken mit     gr        o-          l;cr        Übersetzung    zur Wirkung kommt.

   Die  ser     Hebel    stützt sich !in losen Zustande der  Bremse,     \-,-je    in der Zeichnung dargestellt  ist, mit dein einen Ende     auf    den festen An  schlag 3 und ist gegen Längsverschiebung       durch    die Zapfen     -1    gesichert, die in Schlit  zen der     ant    Wagen testgemachten Führun-      gen ? beweglich sind.

   Mit dem andern Ende  greift der Krafthebel 2 mittelst des Lenkers  6 an dem einen Ende des hinter ihm liegen  den     Leerganghebels    7 an, der mit kleiner  Übersetzung zur Wirkung kommt und     mit-          telst    des Zapfens 8 in den Führungen 5       schvAngbar    gelagert ist. Am andern Ende des  Leer     ganghebels    7 ist die mit einer Nase 9  versehene Hülse 10     verschwenkbar    gelagert.

    durch die die Bremsstange 11     hindurchführt.          Zwischen    dem auf der Bremsstange 11 fest  geschraubten Federteller 12 und der Hülse 10  befindet sich     mit    einer gewissen Anfangs  spannung die     Schraubendruckfeder   <B>13</B> als  nachgiebiges Organ. Auf der Bremsstange 11  ist     -#:#eiters    ein Bund 14 fest angeordnet, um  dessen Zapfen der mit Zähnen versehene  Daumen 15     schwingbar    ist, auf dem sich ein  Anschlag 16 befindet.

   Eine stetig wirkende  Kraft, nämlich die den Drehbolzen des Dau  mens 15 umgebende Schraubenfeder 17,  sticht letzteren derart zu     verschwenken,    dass  sein Anschlag 16 gegen die an der Hülse     111     befindliche Nase 9 gedrückt     -,vird.    Die Zähne  des Daumens 15 korrespondieren mit Zäh  nen, die am linken Ende des Krafthebels 2  vorgesehen sind.

   Im angezogenen Zustande  der Bremse stützt sich der Krafthebel 2 auf  das Auflagestück 18 als Drehlager. das     mit-          telst    einer Schubstange 19 auf einem     quer     zur Längsrichtung des Wagens festgemachten  Auflageträger 20 verschiebbar ist, um das  Übersetzungsverhältnis des Hebels 2 für ein  mit der Grösse der Wagenbelastung überein  stimmendes stärkeres oder schwächeres An  ziehen der Bremsklötze zu ändern. Schliess  lich ist auf dem     Leerganghebel    ,7 noch der  Bolzen 21 für den Angriff der zur Hand  bremse führenden Stange vorgesehen.  



  Die Wirkungsweise dieser Einrichtung ist  folgende: Im     ungebremsten    Zustande des  Fahrzeuges liegt das eine Ende des     Kraft-          ltebels    2 auf dem Anschlag 3. Die Hülse 10  wird durch die Feder 13 gegen den Bund 14       ;gepr        esst,    wobei infolge der Einwirkung der  Nase 9 auf den Anschlag 16 der Daumen 15  sich in der dargestellten, ausgedrehten Stel  lung befindet.         \'Wird    die Bremse vom     Bremszylinder     mittelst der Stange 1     angezogen,    dann  schwingt der Krafthebel 2 um seinen Stütz  punkt 3. Durch die Stange 6 wird auch der       Leerganghebel    7 mitgenommen.

   Die Hülse 10  drückt auf die Feder 13, welche Einwirkung  durch den Federteller 12 auf die     Bremsstange     11 übertragen wird. Die Feder 13 muss eine  solche Anfangsspannung erhalten, dass sie den  Widerstand der an die Bremsstange 11 sich  anschliessenden Teile während des Leergan  ges derselben ohne Deformation     überwindet;     infolgedessen ändert die Hülse 10 während  des Leerganges dieser Teile ihre Lage auf  der     Bremsstange    11 nicht. Der Daumen 15  bleibt daher während des ganzen Leerganges  in der ausgedrehten Lage.

   Legen sich aber  die Bremsklötze an die Räder an, dann bleibt  bei     Weiterverschwenkung    der Hebel 2, 7 die  Bremsstange I l stehen, die Hülse 10     ,#vird    sich  unter     Zusammendrückung    der Feder 13 auf  der Bremsstange 11 verschieben, die Nase 9  gibt den Anschlag 16 frei und der Daumen 15  wird daher unter der Einwirkung der Feder  17 so weit zurückschwingen, bis dessen Zähne  mit jenen auf dem Krafthebel 2 zum Eingriff  kommen. Unterdessen hat sich der Kraft  hebel 2 an das Auflagestück 18 angelegt; er  wirkt von nun an als zweiarmiger Hebel, wo  bei das Auflagestück 18 den Drehpunkt bildet.

    Die Bremskraft wird nunmehr vom Kraft  hebel 2 durch den Daumen 15 je nach Stel  lung des Auflagestückes 18 mit mehr oder  weniger grosser Übersetzung auf die Brems  stange 11 übertragen.  



  Wird die Bremse wieder gelöst, dann keh  ren die beiden Hebel 2 und 7 unter der Ein  wirkung der Feder 13 und der bekannten  nicht dargestellten Bremsklotz- und     Kolben-          IZückziehfeder    in ihre ursprüngliche Lage zu  rück, wobei der Daumen 15 durch Anlegen  der Nase 9 gegen den Anschlag 16 unter An  spannung der Feder 17 wieder die ausge  drehte Stellung einnimmt.  



  Beim Anziehen der Bremse wird sich der  Bolzen 21 für die zur Handbremse führende  Stange im Schlitz dieser Stange verschieben.  Wird die Bremse von Hand aus betätigt,      dann wird die ausgeübte Kraft     vorn        Leer-          gangliebel    7 zum geringen Teil durch die  Hülse 10 und Feder 13 auf die Bremsstange 11  und zum grössten Teil durch den Lenker 6       auf    den Krafthebel 2 übertragen. von dein  sie in der gleichen Weise wie früher zum       Festziehen    der Bremse auf die Bremsstange  11 geleitet wird.

   Da der     Kolben    des Brems  zylinders in diesem Falle in     Ruhe        verbleiben     soll, ist in der zum Bremszylinder führenden       Mange    1 ein Schlitz     vorgesehen.     



  Der Daumen 15 kann statt     durch    die Fe  der 17 durch eine     andere    stetig auf ihn wir  kende Kraft. beispielsweise     durch    sein eige  nes     Übergewicht    bei     tim    eine horizontale  Achse schwingbarer Anordnung selbsttätig       eingeschaltet    werden.  



  Bei der Ausführung nach     Fig.    3 ist der  Daumen 15 nicht auf der Bremsstange 11,  sondern am Krafthebel 2     versch@vcnkbar    ge  lagert     Lind    die Gegenzahnung an dem auf der  Stange     1l    festen Bund 14 angebracht. Der  Daumen 15 steht bei dieser Ausführung mit  dein     Leerganghebel    7     mittelst    des Bolzens 22  und der Stange 23 in Verbindung, welch letz  tere eine Feder 24 aufnimmt und einen Bund  25 trägt.  



  Die Wirkungsweise ist im     wesentlichen     die gleiche. wie bei der ersten Ausführungs  form. Im losen Zustand der Bremse wird der  Daumen 15 dadurch in die nach rechts aus  gedrehte Stellung gebracht und in dieser  erhalten, dass der Hebel 7 an den festen Bund  25 der Stange 23 anliegt, wobei die Feder 24  gar keine oder nur eine geringe Spannung  hat.

   Beim Leergang des Bremsgestänges (An  legebewegung für die Bremshacken) wird  der Daumen 15 nicht in seinem ausgedrehten  Zustand verbleiben, sondern durch die Stange  23 und die beim Auseinandergehen der linken  Hebelenden     sich    spannende Feder 24     allmäli-          lieh    gegen die     Kuppelstellung        verschwenkt.     Da die Form des Daumens so gewählt ist,  dass die Entfernung der einander gegenüber  stehenden Zähne bei dieser Bewegung ein  konstantes geringes Mass beibehält,

   so wird  nach dem infolge     Anlegens    der Bremsklötze  eintretenden Stehenbleiben der Bremsstange    11 sogleich ein     Ineinandergreifen    der Verzah  nungen<B>von</B> 15 und 14 stattfinden.     Nachdem     sich unterdessen     auch    der Krafthebel 2 an das       Auflagestrick    18 angelegt hat, nimmt die       Bremskraft        nuinnelir    ihren Weg zum gröss  ten Teil     über    den     Krafthebel    2.  



  Bei beiden Ausführungen kann die     Ver-          schiebung    des Auflagestückes 18 im     unge-          bremsten    Zustand des Fahrzeuges ganz frei       ,:        rfolgen.     



  Es     könnte    die     v <  -liegende    Bremseinrich  tung bei Fahrzeugen mit ungefähr konstanter       Belastung        auch        ohne    die     ztir    günstigeren     Ab-          breinsung    schwerer beladener Wagen be  stimmte Veränderungsmöglichkeit der Ober  setzung verwendet werden.

   Es wird dann  anstelle der     Untcrstiitzutig    des Krafthebels 2  durch das     Auflagestück    18 dieser zum Bei  spiel ähnlich dem     Leerganghebel    7 mittelst       eines    feststehenden Drehzapfens in der zu  diesem     Zwecke    gegebenenfalls verbreiterten  Führung (Blechen) 5 gelagert, natürlich unter  Einhaltung eines verschiedenen Übersetzungs  verhältnisses. Es entfällt dann ausser dem       Auflagestrick    18 und     der    Vorrichtung zu des  sen     Verschiebung    auch der feste Anschlag 3.  



  Die dargestellten Bremseinrichtungen sind  für die Kraftübertragung durch Zugstangen  eingerichtet. Sie lassen sich mit nur ganz ge  ringen     Ab-,veichungen    ebenso     gtit    für die       Kraftübertragung    mittelst Druckstangen an  wenden.     .Auch    ist die Verwendung der Brems  einrichtung nicht gebunden an ein bestimmtes  Bremssystem.  



  Das     auf    der Bremsstange vorgesehene  nachgiebige Organ kann statt durch die Fe  der 13 durch ein Gewicht.     beispielsweise     einen     (ie         ictits-Witikelliebel    oder einen über       Rollen    geführten     Gewiclitsztig,    gebildet wer  den.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Bremseinrichtung zur Erzielung- einer raschen Anlegebewegung der Bremsbacken an die Räder, mit zwei gekuppelten Hebeln von verschiedenem Übersetzungsverhältnis, dadurch gekennzeichnet. dass der Hebel mit kleinerer Übersetzung an der Bremsstange mittelst eines nachgiebigen Organes angreift und unter Beibehaltung der Anfangswirkung;
    dieses Organes, die Bremsbacken zum raschen Anliegen an die Räder bringt, wäli-- rend der Hebel mit grösserer Übersetzung nach erfolgtem Anliegen der Bremsbacken mittelst einer beim Anlegen bezw. Abheben der Bremsbacken selbsttätig ein- tind aus schaltbaren Kupplung auf die 13reinsstcinge wirkt und die Bremse festzieht.
    EMI0004.0012 llhT1@,RANSPRQCHI? 1. Bremseinrichtung nach 1'atentansprucli, dadurch gekennzeichnet. dass die beiden Hebel in der Richtung der Bremsstange hintereinander liegen und verschiedene Prelipunkte besitzen.
    z. Bremseinrichtung nach 1'atentanspruclt und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass das Drehauflager (l8) für deit Hebel finit grösserer Übersetzung verstell bar ist, um dessen Übersetzungsverhältnis ändern zti können.
    3. Bremseinrichtung nach Patentanspruch und EMI0004.0031 L"nteransprüclten <SEP> 7 <SEP> mid <SEP> 2. <SEP> dadurch <SEP> gekenn zeiclinet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> durch <SEP> einen <tb> an <SEP> der <SEP> ssrenisstange <SEP> (11) <SEP> versehU,-enkbar <tb> gelagerten <SEP> Pauinen <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> der <SEP> bei <tb> geliister <SEP> Bremse <SEP> und <SEP> his <SEP> zum <SEP> Anliegen <tb> der <SEP> 1irenisliacken <SEP> durch <SEP> Anschläge <SEP> (16, <SEP> 9) <tb> zwischen <SEP> ihm <SEP> Lind <SEP> dein <SEP> Hebel <SEP> (7) <SEP> mit <SEP> klei nerer <SEP> UJlici-sctztnig <SEP> in <SEP> der <SEP> ausgeschalteten <tb> Stelltiiig <SEP> erhalten <SEP> und <SEP> bei <SEP> der <SEP> Weiterdre luin:
    g <SEP> dieses <SEP> Hebels <SEP> bei <SEP> anliegenden <SEP> Bretns kli>tzen <SEP> freigegeben <SEP> und <SEP> durch <SEP> eine <SEP> auf <SEP> ihn <tb> stetig <SEP> jvirkende <SEP> Kraft <SEP> eingeschaltet <SEP> wird. <tb> 4. <SEP> ssreinseinrichtung <SEP> nach <SEP> Patentanspruch <tb> und <SEP> Unteransprüchen <SEP> 1 <SEP> und <SEP> 2. <SEP> dadurch <SEP> ge kennzeichnet, <SEP> dass <SEP> die <SEP> Kupplung <SEP> durch <tb> einen <SEP> Daumen <SEP> gebildet <SEP> wird, <SEP> der <SEP> an <SEP> dem <tb> Hebel <SEP> mit <SEP> grösserer <SEP> Übersetzung <SEP> ver scli -eiik1)ai- <SEP> gelagert <SEP> und <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Hebel <tb> (7) <SEP> finit <SEP> kleinerer <SEP> Übersetzung <SEP> nachgiebig <tb> verbtmden <SEP> ist.
CH92330D 1919-02-20 1920-09-07 Bremseinrichtung zur Erzielung einer raschen Anlegebewegung der Bremsbacken an die Räder. CH92330A (de)

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