CH92397A - Misch- und Sättigungsapparat. - Google Patents

Misch- und Sättigungsapparat.

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CH92397A
CH92397A CH92397DA CH92397A CH 92397 A CH92397 A CH 92397A CH 92397D A CH92397D A CH 92397DA CH 92397 A CH92397 A CH 92397A
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Pfisterer Karl
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Pfisterer Karl
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  Misch- und     Sättigungsapparat.       Zur Herstellung von     innigen,    gleichmässi  gen Mischungen und gesättigten, zum Bei  spiel klaren Lösungen von pulverisierten,  grob- oder feinkörnigen     Chemikalien    in Flüs  sigkeiten, wie zum Beispiel zur Herstellung  gesättigter, klarer     Kalkwasserlösung    für       Kesselspeisewasserreinigung    benützt man bis  her Einrichtungen, die sehr geräumige Be  hälter erfordern, wenn einigermassen gleich  mässige Wirkung mit Sicherheit erreicht wer  den soll.  



       Gegenstand    der Erfindung ist nun ein  Misch- und Sättigungsapparat, der infolge  seines     neuartigen    Aufbaues und seiner neuen  Arbeitsweise viel geringeren Raum erfordert,  beispielsweise nur ';'s des bisher benötigten  Raumes bei gleicher Leistung, und ausserdem  noch den Vorzug besitzt, dass er die aufge  gebenen     Stoffe    so vollständig wie möglich in  Lösung oder Suspension überführt.  



  Dieser Fortschritt ist im wesentlichen  durch neuartige Verwendung einer in einem       M18Chrohr    aufrecht stehenden     Strahlpumpe     erreicht, die, von der Misch-,     bezw.    Löse  flüssigkeit betrieben, letztere einem Siebkorb         zuführt,    der die     aufzulösenden    oder zu     stts-          pendierenden    Stoffe enthält und die im     Miseh-          rohrraum        herabsinkenden    Teilchen immer  wieder     etnporscltleudert,    bis die Verteilung  in der Flüssigkeit so fein geworden ist,     dali     die gelösten,

       bezw.    suspendierten Teile     dureh     eine Verbindung des Saugraumes der Strahl  pumpe und des     Alischrohrraumes        in    den un  tern Teil eines Klärgefässes gelangen können.  



  Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeich  nung in einem senkrechten Mittelschnitt dar  gestellt.  



  Der unter geringem Überdruck stehende  Flüssigkeitsstrom tritt bei     a.    in die Düse b  einer     Strahlpumpe    ein, deren Saugraum von  einer gelochten Wand c umgeben ist. Vor  der Düse b steht eine zweite Düse o, welche  in die Mischdüse p mündet, die     konachsial     in einem     aufrechtstehenden        Mischrohr        7c    an  geordnet ist und mit ihrer     Mündung    f bis  in die     N'ihe    eines Verteilungssiebes     g    hinauf  geführt ist.  



  Der die Düse o umgebende Mantelteil  der Düse     p    ist ebenfalls mit Löchern e ver  sehern, und es ist noch durch Löcher     d    eine           Verbindung    zischen dein Innenraum des  Rohres     k        und    dein Raum zwischen Düse b  und Mantel c geschaffen.  



  -Um die     Mündung        f    der Mischdüse herum  in einem     triehterartigen    Ansatz     i    des     Misch-          rohrts        7,;    ist ein Siebkorb     h    angeordnet, der  die zu lösenden Stoffe aufnimmt.  



       -"slle    bisher beschriebenen Teile sind     kon-          aelrsial    in einem     Klärgefäss    l angeordnet.  dessen Boden     trichterartig    nach dem ge  lochten Mantel r zuläuft und diesen umgibt.  Der Auslauf<B>;je</B> dieses     Klä        rgefif.)es    ist mög  lichst hoch     oben    angebracht.  



       F)ie    Arbeitsweise des Apparates ist     fol-          geme:     Der bei     cr.    in den Düsenapparat oder die       Sti akil_pumpe   <I>i.</I>     e,   <I>cl, e, o, p</I> eintretende, unter  geringem     @bei,clruek    stehende     Flüssigkeits-          stri-,ni    schlägt beim Austritt aus der Mün  dung f gegen das Verteilungssieb     g,    verliert       dabei    seine     l;

  cschwindigkeit    und seine     Be-          .,e\ungsrichtung    fast     augenblicklich;    verteilt  sich auf das ganze Sieb und löst sich in       Tropfen    auf,     dir--    den ganzen     Querschnitt    des       Siehiiorbes    h gleichmässig berieseln.

   Infolge  der     Zerteilung    der Flüssigkeit in lauter       kleine    Teile,     dic:    in dieser Form die im Sieb  korb     h    lagernde Schicht durchdringen, tritt  eine Sättigung.     bezw.    innige Mischung     natur-          gemzif:,    sehr rasch ein. Zwischen der Wand  des     Siebkorbes        h    und des äussern Behälters  i     fliesst    das Gemisch durch das Rohr     k    nach       dein    untern Teil der     Strahlpumpe    ab.

   In  folge der Erweiterung dieses Rohres     h    an  seinem untern Ende wird das Gemisch über  die äussere Wand des mit den Löchern e.  versehenen Düsenmantels in den Saugraum  der Düse o     geführt,    wobei die suspendierten  gröberen Stoffe aus der Flüssigkeit nahezu       vollkommen    entfernt und wieder dem Flüs  sigkeitsstrahl zugeführt werden. Der Rest  fliesst durch die Bohrungen d nach dem  Saugraum der Düse b, in dem die restlichen  Suspensionen     vollkommen    aus der Flüssig  keit absorbiert werden.

   Die absorbierten  Stoffe werden wieder von dem durch die  Düsen jagenden Strom mitgerissen und wie  der in den     Siebkorb        h        zurückgeführt.       Die Lösung selbst     diffundiert    durch den  gelochten Mantel     c    langsam aus dein     untersten     Saugraum und steigt in dem     äuf.-'ierri    Be  hälter l in die Höhe, wobei sie, falls es sich       um    allerfeinste Stoffe handelt, einen leicht  auswechselbaren und zu reinigenden Filter     ri.          durchdringt,

      und     fliesst    bei     nt    als     klart,    ge  sättigte     Li_isung,        bezw.    als     innigstes        (--xe-          misch    ab.  



       Ganz    besonders     bemerkenswert    ist die  bei     dein    Apparat durchgeführte Trennung  der intensiven Bewegung in den der     Mischung     und Zerteilung dienenden Räumen     1),        f,   <I>i. 7-</I>  von dem Klär- oder     Absetzraum        l;

      in wel  chem sich die     Wirkung    des     Stralrlapparates          nur    in     gfnstiger    Weise,     nämlich        ini    Sinne  einer     Unterstützung    des     Absetzens.        bemerk-          bar    macht, sowie die Vermeidung einer       Schlammansammlung    im     Absetzbehälter    7,.

      Via gezeichnet, wird das     Verteilungssieb          g        zweckmässig    am     aufklappbaren    Deckel des  Apparates befestigt und der     Siebkorb        h.    leicht  herausnehmbar gemacht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Misch- und Sättigungsapparat, gekenn zeichnet durch eine in einem Mischrohr auf recht angeordnete, durch eine -Tisch- oder Löseflüssigkeit betriebene und in einen, die aufzulösenden, bezw. zu suspendierenden Stoffe enthaltenden Siebkorb mündende Strahlpumpe, welche die zu Boden sinkenden Teilchen immer aufs neue emporschleudert und deren Saugraum unten mit dein untern Teil eines Klärgefässes in Verbindung steht, derart, dai)
    die zu mischenden oder zu lösenden Stoffe erst nach feinster Verteilung in der Flüssig keit mit dieser zu einer hochliegenden Ent nahmestelle emporsteigen können. UNTERANISPRVCHE 1. Apparat nach dein Palentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der untere Teil des Klärgefässes nach der Verbin dungsstelle mit dein Saugraum der Strahl pumpe zu trichterförmig gestaltet ist, um die sich absetzenden Teilehen der Wirkung der Strahlpumpe erneut auszusetzen. 2.
    Apparat nach dem Patentanspruch, ge- kennzeiehiiet durch konzentrische An- EMI0003.0007 ordnung <SEP> von <SEP> Strahlpumpe, <SEP> lIischrohr <SEP> und <tb> hlzirgef@f.;.
CH92397D 1919-10-18 1920-10-14 Misch- und Sättigungsapparat. CH92397A (de)

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