CH92480A - Als Pumpe, Kompressor oder Motor verwendbare Maschine. - Google Patents

Als Pumpe, Kompressor oder Motor verwendbare Maschine.

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CH92480A
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  • Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)

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  Als Pumpe, Kompressor oder Motor verwendbare Maschine.    Die Erfindung     betrifft    eine als Pumpe,       Kompressor    oder Motor     verwendbare        3la-          schine    mit in einem Gehäuse befindlichen,  um einen zentralen     Drehschieber    herum an  geordneten, mit ihren     Aehsen    zur Achse des  Drehschiebers parallelen     Zylinderräumen    für  hin- und hergehende doppelwirkende     Kolben,

       welcher Drehschieber an eine     rbertragungs-          welle    angeschlossen ist und ein bei seiner  Umdrehung     schwingendes    Treiborgan für die  Kolben trägt. Bei den bisher bekannten     bIa-          schinen    dieser Gattung werden die     einzelnen     Zylinderräume an jedem Ende des Gehäuses  längs der einen Hälfte des Umkreises des       trommelartigen    Gehäuses mit einer äusseren  Saugkammer in Verbindung gesetzt, wäh  rend sie längs der anderen Hälfte des     Vrn-          kreises    mit einer äusseren     Druckkannrrer    in  Verbindung gesetzt  erden.

       Zwischen    den  an entgegengesetzten     Enden    des     Gehäuses     befindlichen Saugkammern ist eine     äussere     Verbindung vorgesehen, und eine ähnliche  Verbindung besteht zwischen den beiden an  die entgegengesetzten Enden des Gehäuses  verlegten Druckkammern. Diese Anordnung    der Saug- und     Druckkammern,    sowie der  Verbindungen zwischen denselben macht die  Abmessungen der     Xaschine    unnötig gross  und die     Konstruktion    verwickelt.

   Zweck  der Erfindung ist, eine verbesserte Anord  nung der betreffenden Kammern und Ver  bindungen zu     schaffen,    wodurch die Abmes  sungen der     Maschine    wesentlich     herabgesetzt     und die     Konstruktion    vereinfacht wird.  



  Dies wird     gemäss    vorliegender Erfindung  dadurch erreicht,     dah    sowohl auf beide En  den der Zylinderräume entfallende Saug  kammern, als auch auf beide Enden der Zy  linderräume entfallende Druckkammern durch  Verbindungskanäle im. Inneren des Schie  bers miteinander kommunizieren und bei  Drehung des Drehschiebers mit einer gemein  samen     Saug-,        bezw.    Druckleitung in Ver  bindung     gebracht    werden.  



  In der Zeichnung sind einige Ausfüh  rungsformen der     Erfindung    beispielsweise  dargestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Längsschnitt  einer     Maschine    gemäss einer ersten Ausfüh  rungsform der Erfindung;           Fig.2    ist ein     wagrechter    Längsschnitt  derselben Maschine;       Fig.    3 ist ein Querschnitt nach der Linie       X--x-    in     Fig.    1;       Fig.    4 ist ein Längsschnitt einer Maschine  gemäss einer zweiten Ausführungsform der  Erfindung;       Fig.    5 ist ein ähnlicher Schnitt einer       Maschine    gemäss einer dritten Ausführungs  form der Erfindung;

         Fig.    6 und 7 sind ein Längsschnitt und  ein Querschnitt einer     Maschine    gemäss einer  vierten Ausführungsform der Erfindung.  



  In der in     Fig.    1-3 dargestellten     @rrs-          führungsforin    bezeichnet 1 ein in der Quer  richtung geteiltes, trommelartiges, feststehen  des Gehäuse, das mit einer Bohrung 3 so  wie mit sechs über den Umfang des Gehäuses  verteilten, zur Achse der Bohrung parallelen  Zylinderräumen 2 versehen ist. Jeder Zylin  derraum enthält einen     doppeltwirkenden    Kol  ben 4, während in der mittleren Bohrung 3  ein in der     Querrichtung    geteilter Drehschieber  5 gelagert ist. Dieser Schieber ist mit einer  Treibwelle 6 fest verbunden.

   Der Schieber 5  ist mit einem mittleren Teil 7 mit kleinerem  Durchmesser versehen, und auf diesem mittle  ren Teil ist ein     zylinderförmiger    Körper 8  mit schräg zur Achse des Drehschiebers  verlegter Achse befestigt. Auf dem Körper 8  ist, zweckmässig mit Hilfe von Kugellagern,  ein Ring 9 gelagert, der einen radialen Vor  sprung 10 für jeden Kolben trägt. Die Vor  sprünge 10 sind als     zylinderförmige    Zapfen  ausgebildet, und jeder     voll    denselben greift  in eine Bohrung eines Zapfens 11 ein, der  in einer Querbohrung des entsprechenden  Kolbens drehbar und verschiebbar gelagert ist.  



  Die Zylinderräume 2 stehen alt jedem  Ende mit der Bohrung 3 der Trommel in  Verbindung, und zwar durch seitliche Off  nungen 12. Der Schieber 5 hat gerade gegen  über jeder Reihe     voll        Ofinungen    12 zwei  einander diametral gegenüberstehende, in der       Umfangsrichtung        langgestreckte        Öffnungen    13,  14,     voll    denen die     Öffnung    13 als     Saugöffnung          -lind    die Öffnung 14 als Drucköffnung dient.  Die Öffnungen 13 stehen mit je einer Saug-    Hammer 15 im Schieber 5 in Verbindung.

    Die Saugkammern des Schiebers kommuni  zieren miteinander durch einen Kanal 16,  und die eine dieser Saugkammern stellt mit  einer     arn    einen Ende des Gehäuses ange  schlossenen Saugleitung 17 in Verbindung.  Die     Öffnungen    14 sind in ähnlicher Weise  mit in     dein    Schieber vorgesehenen Druck  kammern 18 verbunden, die durch     eitlen     Kanal 19 miteinander kommunizieren und  von denen die eine mit einer Druckleitung       '?0    in Verbindung steht, die an dem von der       Saugleitung    abgekehrten Ende des Gehäuses  angeschlossen ist.  



  Zwischen den Zylinderräumen sind im  Gehäuse     Kühlwasserkanäle    21 vorgesehen.  Die beschriebene Maschine wirkt im  grossen Ganzen wie folgt: Bei der Umdre  hung der Welle 6 dreht sich auch der  Schieber 5. Der Körper 8 versetzt darin den  Ring 9 mit den Vorsprüngen 10 in     eilte     schwingende Bewegung in     achsialer    Rich  tung. Während der Schieber     ä        eilte    Um  drehung macht; so macht jeder Kolben einen  hin- und     hergehenden    Hub.

   Bei der Bewe  gurig der Kolben stehen die Zylinderräume  während ihrer Wirkung als Saugräume durch  die     Öffnungen    13 mit der Saugleitung 17 in  Verbindung, während sie während ihrer Wir  kung als Druckräume durch die Öffnungen  14 mit der Druckleitung     20_verbunden    sind.  



  Wenn die Maschine, statt als Pumpe  oder Kompressor, als Motor verwendet wer  den soll, darin vertauscht man die Rollen  der Ein- und     Auslassöffnungen    gegenseitig,  so dass die     Einlassöffnungen    13 der Pumpe  und des Kompressors zu     Auslassöffnungen     des     Motors    werden und umgekehrt, oder in  andern Worten, die Bewegungsrichtung des  Fluidums ist dann entgegengesetzt. Die     Aus-          lassöffnungen    13 sind so lang gewählt, dass  die Arbeitsperioden der Kolben teilweise in  einander greifen.

   Die durch das in die Zy  linderräume geführte Treibmittel veranlasste  hin-     ünd    hergehende Bewegung der Kolben  wird in     eilte    Drehung des Schiebers 5 und  der Arbeitswelle 6 umgesetzt.      Bei der     Ausführungsform    der -Maschine  nach     Fig.    4 ist der Verbindungskanal der       Druckkammern    18 in Form einer Rohrleitung  19 in das Innere des     achsialeii        Verbindungs-          kanals    16 der     Saugkainniern   <B>15</B> verlegt.

         Hierdurch    wird der Vorteil erreicht, dass bei  spielsweise bei der Verwendung der Maschine  als Kompressor das durch die Kompression       erw        äi-mte        (;as    nicht mit dem     äuGeren    Teil  des Schiebers in Berührung kommt     Lind    ihn  erwärmt.  



  Bei der     Verwendung    der     Maschine    nach  vorliegender     .l,:rfiridurig    als Kompressor     kann     es ferner vorteilhaft sein, mehrere     3Iaseliinen     zu einem einheitlichen Aggregat zu verbin  den.     Fig.    5 stellt die Verbindung zweier Ein  zelmaschinen     gemäss    der Erfindung zu einer       Kompoundniaschine    dar, wobei die linksseitige  Maschine 22 als Hochdruckkompressor und die  rechtsseitige Maschine 23 als     Niederdruckkoin-          pressor    dient.

   Die Druckkammer 182 der letz  teren Maschine steht mit der     Saugkammer   <B>15'</B>  der ersteren Maschine in unmittelbarer Verbin  dung. In dem     durch    diese Kammern gebil  dete.     Raum    ist. eine     sogenannte    Zwischen  kühlvorrichtung 24 angeordnet, welche Kühl  vorrichtung die     Stossenden    der Schieber  der Einzelmaschinen umgibt.

   Die Kühlvor  richtung 24 steht mit dem     Kühlmantel    212  des     Niederdruckkompressors    23 in Verbin  dung, während dieser Kühlmantel anderseits       finit    dem     Kühlmaiktel    21' des     Hochdruck-          kompressors        verbunden    sein kann.  



  In der in     Fig.    6 und     i    dargestellten Aus  führungsform sind ebenfalls zwei Einzelma  schinen zu einem     Kompoundkonipressor    zu  sammengebaut. In dieser     Ausführungsform     sind die Druckkammern 18' und 18'= der  beiden Einzelmaschinen in     achsialer    Rich  tung     hintereinander    verlegt und     lediglieli     durch eine Wand 26 voneinander getrennt.

    Die     Druckkammer    182 des     Niederdruckkoni-          pressors    23 steht mit der Saugkammer     1.-3'     des     Hochdruckkompressors    mittelst mehreren  durch den     Kühlmantel    21' des Hochdruck  kompressors geführter Rohre<B>27</B> in Verbin  dung. Bei dieser Ausführungsform bewirkt  deshalb dieser Kühlmantel die Zwischenküh-         lung.    Diese Anordnung hat den Vorteil eines       Herabsetzens    des     Achsialdruckes    zur Folge,  indem die entstehenden     Achsialdrücke    ein  ander teilweise aufheben.

   Die Wellen der  beiden Einzelmaschinen sind durch eine Kupp  lung 28 miteinander verbunden.  



       ln    den     Fig.        5-7    sind der Einfachheit  halber die     Körper        N    und Ringe 9 wegge  lassen.  



       Selbstverständlich    können mehr als zwei  Einzelmaschinen in der     einen    oder andern  der     angegebenen    Weisen miteinander ver  bunden werden.     Wenn    erwünscht, können       auch        gewisse        1NIaschinen    eines     Aggregrates     in der einen und gewisse Maschinen in der  andern Weise     miteinander    kombiniert werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Als Pumpe. Kompressor oder Motor ver wendbare Maschine mit in einem Gehäuse befindlichen, um einen zentralen Drehschieber herum angeordneten, mit ihren Achsen zur Achse des Drehschiebers parallelen Zylinder- räumen für hin- und hergehende doppelwir kende Kolben, welcher Drehschieber an eine Übertragungswelle angeschlossen ist und ein bei seiner Umdrehung schwingendes Treib- orgau für die Kolben trügt,
    dadureh gekenn zeichnet, da[.) sowohl auf beide Enden der Zylinderräume entfallende Saugkammern, als auch auf beide Enden der Zylinderräume entfallende Druckkammern durch Verbin dungskanäle im Innern des Schiebers mit einander kommunizieren und bei Drehung des Sehfiebers finit einer gemeinsamen Saug- beziellungsweise Druckleitung in Verbindung gebracht werden. UNTERANSPRüCHE 1.
    Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Druckkam- niern verbindender Kanal des Schiebers in das Innere. eines die Saugkammern verbindenden Kanals des Schiebers ver legt ist.
    2. -Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet., dass das Gehäuse mehrere in achsialer Richtung hintereinander lie- gende Gruppen von Zylinderräumen ent hält, mit je einem Drehschieber für jede Gruppe, und dass jeder dieser Drehschieber einen die Saugkammern verbindenden Kanal, sowie einen davon getrennten. die Druckkartrmern verbindenden Kanal be sitzt, das Ganze zwecks Erzielung einer Mehrfachmaschine. 3.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der die Druckkammern verbindende Kanal einer Einzelmaschine mit dem die Saug kammern verbindenden Kanal einer an geschlossenen zweiten Einzelmaschine ver- bunden ist. 4. Maschine nach Patentanspruch und Unter sprüchen 2 Lind 3, zum Gebrauche als Kompressor bestimmt, dadurch gekenn- zeichnet, dass in einem Raum eine Zwi schenkühlvorrichtung vorgesehen ist, wel- eher Raum gebildet ist durch eine Saug kammer der einen und durch eine Druck kammer der angrenzenden Einzelmaschine.
    Maschine nach Patentanspruch und Unter- anspruch 2, bestehend aus zwei mit Kühl- rnantel versehenen Einzelmaschinen, da durch gekennzeichnet, dah zwei Druck räume der beiden Einzelmaschinen neben einander verlegt und lediglich durch eine Zwischenwand voneinander getrennt sind, wobei der Druckraum der einen Einzel maschine durch Kanäle mit einem Saug- raue der andern Einzelmaschine verbun den ist, welche Kanäle in den Kühlmantel der zweiten Einzelmaschine verlegt sind,
    so dass dieser Kühlmantel eine Zwischen- kühlung bewirkt.
CH92480D 1918-04-06 1919-12-06 Als Pumpe, Kompressor oder Motor verwendbare Maschine. CH92480A (de)

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