CH92807A - Verfahren zur Verhütung oder Verminderung des Ansetzens von Kesselstein an Kessel- und Kühlerwänden etc. auf elektrischem Wege. - Google Patents

Verfahren zur Verhütung oder Verminderung des Ansetzens von Kesselstein an Kessel- und Kühlerwänden etc. auf elektrischem Wege.

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CH92807A
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Aktiengesellschaft Siem Halske
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Siemens Ag
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  \'erfahren zur     Verhütung    oder     Verminderung    des     Ansetzens    von<B>K</B>esselstein  an Kessel- und Kühlerwänden     ete.    auf elektrischem Wege.    Die     J:rfit)duttg        betrifft    ein Verfahren nebst  Einrichtung zur     Verhütung    oder     Verutinde-          rung    des     Ansetzens    von Kesselsteil) an den       Wandungen    von Dampfkesseln, Kühlern     etc.          auf    elektrischem Wege.

   Bei     bekannten    derar  tigen Verfahren ist die     Kesselwand    zur Ka  thode     eines        Gleicltstrotnkreises        getnacltt.    wäh  rend eine oder mehrere Anoden isoliert durch  die Kesselwand hineingeführt werden und der       Kesselwand    gegenüber geeignet verteilt sind.

         Dadurch    wird bezweckt., den angesetzten Kes  selstein physikalisch in dem Sinne zu beein  flussen,     da1i    er eine weichere     Beschaffenheit     erhält und daher im Gegensatz zu dem nicht  durch     Elektrolyse        beeinfluf)ten    Kesselstein       durch    Abschlagen leicht beseitigt werden       katte.    Dieses auf     Gleichstrom-Elektrolyse    be  ruhende Verfahren hat jedoch technische Nach  teile.

   In     grösseren    Fabrikanlagen steht. falls  nicht eigene     Zentralen    vorhanden sind, meisten  teils     Drehstrom    oder     Wechselstrom    zur Ver  fügung. Dieser     Wechselstrom        wurde    bisher,  um den für erforderlich gehaltenen     (Tleich-          strom    zu erhalten,     tnit    Hilfe eines Wechsel-         Strom-        (Drehstrom)        (1leiclistromumformers    in       (@-leiclistrom.    und zwar von niederer     Spannung,     umgeformt.

       Dadurch    entstehen     Kraftverluste,     die das Verfahren     ))ttt);*)tig    verteuern. Steht  einer     Fabrik    oder einer Kesselanlage     (xleich-          strom    zur     V        erfiiguttg,    so kann auch dieser  Gleichstrom nicht     unmittelbar    benutzt wer  det), da normalerweise die     Gleichstromspan-          nungen    der Zentrale ein bis mehrere     Hundert     Volt     betragen,

          während    der für die elektro  lytische     Kesselsteinverhinderung    benötigte  Gleichstrom nur ganz niedrige Spannungen       haben    darf.     Aueh    hier     braueltt    mal) mit     er-          heblichen        Verlusten    arbeitende     Umformerein-          richtungen,        um    den Gleichstrom von hoher       Spannung    auf niedere Spannung zu bringen.  



  Durch die Erfindung werden diese Nach  teile vermieden. Es hat sich auf Grund um  fangreicher     Versuche    gezeigt,     dass    die Kessel  steinabsetzung an Kessel- und     Kühlerwänden     auch durch     Wechselstrom    oder Drehstrom be  liebiger Frequenz erfolgen     kamt.    Das Ver  fahren wird bei einfachem Wechselstrom in  der Weise ausgeübt,     dal.>        man    den Kessel      mit dem einen Pol des Netzes     verbindet,     während der andere Pol mit einer oder     meh-          rereii    Elektroden beispielsweise aus Eisen oder  Kohle.

   die isoliert durch die     Kesselwand        hin-          durchgeführt    und an geeigneten     Stellen    irrt  Kessel     angebracht    sind, verbunden ist. Da       zweakinässig    Strom von 5-11) Volt     Spannung          verwendet        wird.    erfolgt der     Anschluf;)    über  einen Transformator reit entsprechendere     h@bei--          ,etzririg,vei,liiiltrii,.     



       Steht        Drehstrom    zur     Verfügung,    so     kann          inan    diesen entweder in     derselben    Weise     wiu     Vorher den     einpliaigen        Wechselstrom        benutzen.     indem     nian    nur eine Phase des     Drehstroni-          netzes    belastet, oder     inan    führt drei     Elrk-          troden,

      die ebenfalls aus Eisen oder Kohle  bestellen     und        riütigenfalls        unterteilt    sein     kön-          nen,    an geeigneten Stellen isoliert. durch die       Kessel"vand    und verbindet sie mit den drei       Leitern    des Drehstromnetzes oder eines     daran     angeschlossenen     Transformators.        während    die       Ke;selrandurig    selbst     reit    dein     Storripunkt     des     Druhstromnetzes    Verbundeis ist.  



       Durch    das neue Verfahren     wird    ein     er-          lieblicher    technischer Vorteil erzielt, da alle uni  laufenden und teuer arbeitenden     Anordnungen     zur     LTrnformung    von     Wechselstrom    oder     liocli-          gespanntem        C_lleiclistrom    in     niedergespannten          (_lleieli#,troni        vermieden    werden.

   Der     aris    der  Zentrale kommende     hochgespa.rmte        Wechsel-          strom    kann mit normalen, sehr     i;koiloiriisch          arbeitenden    Transformatoren     auf    die erforder  liche Niederspannung     gebracht        werden,    ohne  dar dabei Energieverluste auftreten.  



  Es stellen     tilcü    bei dein     heilen        Verfahren     die an     deni    den Kessel     speisriiden    Transfor-         matoi,    gemessenen     Energiebeträge    auch die  wirklich verbrauchten Energiebeträge dar,       während    bei den     bislier#:bekaiiiiteri    Verfahren  zu diesem     Eriergiebetragq    noch     die_erlieblichen          Energieverluste    in den';

   durch     i4Iotordynainos     gebildeten     1Trnformereinrichtungen        kommen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Verfahren zur Verhütung oder ,Verminde- rung des Ansetzens"von Kesselstein an Kessel und Kühlerwänden etc. auf elektrischem Wege.
    dadurch gekennzeichnet, dar durch das im Kessel zri verdampfende Wasser einem Netz üblicher Spannung entnommener Wechsel- stroin vors beliebiger Phasenzahl und niedriger Spannring geleitet und der Strom einerseits über die Kesselwandung, anderseits über in das Wasser eingetauchte Iaehtroilen -uführt wird.
    PATENTAN SPRUCH<B>11:</B> I:üirichtuiig zier Ausführung des Verfahrens flach denn Patentanspruch I, für Drelistroni, dadurch gekennzeichnet, dar an die Phasen leitungen des Drehstromnetzes in das Kessel- wasser tauchende Elektroden angeschlossen sind und die Kesselwand mit dein Nullpunkt des Netzes verbunden ist.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach Patentanspruch 11, da durch gekennzeichnet, daf;, die einzelnen Elektroden unterteilt sind.
CH92807D 1919-01-02 1920-07-09 Verfahren zur Verhütung oder Verminderung des Ansetzens von Kesselstein an Kessel- und Kühlerwänden etc. auf elektrischem Wege. CH92807A (de)

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CH92807D CH92807A (de) 1919-01-02 1920-07-09 Verfahren zur Verhütung oder Verminderung des Ansetzens von Kesselstein an Kessel- und Kühlerwänden etc. auf elektrischem Wege.

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