CH92830A - Zerstäubungsvorrichtung an Brennern für flüssige Brennstoffe. - Google Patents
Zerstäubungsvorrichtung an Brennern für flüssige Brennstoffe.Info
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Description
ZerstäubungsvorrIicvtung an Brennern für fliissige Brennstoffe. Die F_rfindung betrifft eine Zerstäubtings- vorricltttulg ein Brennern für flüssige Brenn stoffe, bei der scliratibenföi-mige Führungs- flügel. zweckmässig nach Art der bekannten Woltmannflügel,
mit eigenartig gekrümmten Schraubenflächen zur Führung und Mischtrog des zerstäubten Brennstoffes finit der Zer- stäubungs- und Verbrennungsluft Verwen dung finden.
Versuche haben ergeben, dass die 7_erstiiii- bung und Mischung mit einem derartigen Zerstäuber noch wesentlich gesteigert wer den kann, und sogar dickflüssigere Brenn stoffe als gereinigtes Teeröl, z. B.
Teer, da mit verbrannt werden können, wenn inan das ()Iluftgemisch nicht einfach in den schrau- benförinigen Zi@-ischenräurnen zwischen den Schraubenflügeln durchstreichen lässt, son dern es so oft wie möglich einer Ablenkung unterwirft und U,iederholter Teilung ittissetzt, wodurch eine vollkommene Zerreibung- und Zerstäubung des Brennstoffes, sowie innigste Mischung mit der Verbrenmingshift erreich: werden.
Diese Wirkung wird nach der Erfindung dadurch erzielt, dass man in den Zwischen den Schraubenflächen Praliwiderstände anbringt, die aus den scliratibenförinigcii Führungsflügeln heraus gebildet sind.
Durch eine solche Ausbildung wird der Durchgangsquerschnitt nicht we sentlich verringert, im Gegensatz zu einer bekannten Einrichtung, bei der quer zur Strömungsrichtung des Gemisches angeord nete volle Scheiben Verwendung finden, die den Querschnitt jeweils nahezu völlig ab schliessen und vermutlich wieder eine Aus scheidung des Brennstoffes aus der Lust, sowie ein Niederschlagen desselben an die Brennerwand verursachen.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung beispielsweise veranschaulicht. Fig. 1 zeigt den innern Einsatz der Zer- stäubungsvorrichtung in Seitenansicht; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach Linie A-ss von Fig. 1; Fig. 3 zeigt den Einbau des Einsatzes in der Zerstäubungsvorrichtuug.
Der Brennstoffzuleitungsstift f trägt Füh rungsflügel % eigenartiger Schraubenkrüm- intuig, die in der Hauptsache in der Strö mungsrichtung verlaufen.
Ini Bereiche ihrer hintern Hälfte etwa sind die Schraubenflügel in kleinen Abständen mit senkrechten Einschnitten versehen. Die dabei erhaltenen Abschnitte sind in sich etwas gedreht und wechselseitig ausgebogen, so dass sie abwechselnd in den einen oder andern der dein betreffenden Schraubenflügel angren zenden Zwischenraume hineinragen.
Die ausgebogenen 'feile bilden auf diese Weise selbst wieder Schraubenflächen, die sich mit den Schraubenflächen der Flügel kreuzen.
Die Drehung, sowie das Ausbiegen der eingesägten Abschnitte zeigt die Zeichnung bei 7i, <I>c, cl, e,</I> .l, 1z, 7c.
Es ist ersichtlich, dass diese ausgebogenen Teile in dein Wege des ()Iluftgctnischcs @Vi- dersLände oder Prallflächen bilden, an denen sich die auftreffenden "heile von Ö1 und Luft Heftig stossen und aus ihrer Bahn abgelenkt < < :
erden. Da weiterhin die Prallflächen seitlich beiwchbarter Flügel gegeneinander geneigt sind, so erden die von den einzelnen Prall flächen abgelenkten Teilströme auf Teil- stri-@ine von Prallflächen der Nachbarflügel tr:
ff@--ii. Durch das dabei erfolgende Aufein anderprallen dieser Teilströme wird eine Mi- schung derselben, sowie gleichzeitig eine 7_er- st@iiihung der Brennstoff- und Luftteile statt- find@_n. Da di,-:ser Vorgang für die einzelnen Gea;iscliteile, die wiederholt von einer Prall- fl;::i"# zur andern geworfen werden, s1:1 nielinnals wiederholt, so wird, wie erwähnt.
eine feinste Zerstäubung und innige Mischung mii- Luft selbst der dickflüssigsten Brenn- stoft.: erfalirtiiigsgein=iss erreicht.
Uc auch Hinerhalb der Prallllächen im wes@utlichen nach vorn gerichtete Gesamt- strömung wird nur unbedeutend durch den Einfluss der Prallflächen gehemmt und der Druckverhist ist nur gering.
Dadurch, dass sich die Prallwiderstände nur in etwa der hintern Hälfte der Schraubenflügel finden, also die Gemischteile nur an dieser Stelle durcheinander gewirbelt werden, werden sich die Gemischteile im weiteren Verlauf der Flügel wieder zu einer gleichmässigen und gleichartigen Strömung zum Austritt aus dem Brenner sammeln, und es wird eine gleich mässige und ruhig brennende Flamme ent stehen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Zerstä ubtntgsvorrichtung an Brennern für flüssige Brennstoffe, dadurch gekennzeichnet, dass aus den schraubenförmigen Führungs- flügeln Prallwiderstände lieraiisgebildet sind, die in die Zwischenräume zwischen den Flii- geln hineinragen.I; N TERANSPRüCHE 1. Zcrstäubungsvorrichtung nach Patentan- sprticli, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Führungsflügel !in Bereich ihrer halben hintern Länge eingeschnitten tnicl die einzelnen Abschnitte echselseiti:;in die beiden, dem betreffenden Fiihruugs- fliigel angrenzenden Zwischenräume aus gebogen sind.2. Zerstäubungsvorrichwug nach Patentan- pruch und Unteranspruch 1, dadurch ge- s <B>s</B> l:ennzcichnet, dass jede Prallfläche selbst wieder eine Schraubenfläche ist, die sieb mit derjenigen der Führungsfläche kreuzt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE92830X | 1914-06-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH92830A true CH92830A (de) | 1922-02-01 |
Family
ID=5644373
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH92830D CH92830A (de) | 1914-06-23 | 1920-06-29 | Zerstäubungsvorrichtung an Brennern für flüssige Brennstoffe. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH92830A (de) |
-
1920
- 1920-06-29 CH CH92830D patent/CH92830A/de unknown
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