CH92851A - Elektrische Fernübertragungsvorrichtung. - Google Patents

Elektrische Fernübertragungsvorrichtung.

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CH92851A
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  Elektrische     Fernübertragungsvorrichtung.            Vorliegende    Erfindung ermöglicht es,       sehr    kleine     Bewegungen    einer Maschine. auf       hc@liebi,re    Entfernungen zu übertragen, sei es       um    den Zeiger eines Zifferblattes zu bewe  gen, oder einen Schaltmechanismus für  irgendwelche andere Zwecke zu betätigen.  



  Die Vorrichtung besteht bei dem     gezeicb-          neten        Ausführungsbeispiel    aus einem Kon  taktapparat     (Fig.    1 Vertikalschnitt,     Fig.    2  Grundriss) und einem Schaltwerk     (Fi-.    3  Aufriss.     Fig.    4 Grundriss).  



  Die gezeichnete Anordnung stellt eine       -ausfiilrrung    des Apparates dar, die geeignet.  ist, den jeweiligen Stand einer Welle mit  oszillierender Bewegung an einem fern  liegenden Ort auf einem     Zifferblatte    ables  bar zu machen, wie dies zum     Beispiel    bei der  Fernmeldung der     Beaufschlagung    einer Tur  bine der Fall wäre.     Die    Bewegungen der  Welle sind langsame, nicht stossweise.

   In  diesem Falle     wird    der Kontaktapparat mit  der Welle - deren Bewegungen     fernzumel.-          den    sind - verbunden, und der Schaltappa  rat dient zur     Betätigung    des     fernliegenden     Zeigerwerkes.    Auf der Welle     cr,        (Fig.    1 und 2) sitzt iso  liert     durch    die Hülse b das Segment c, das  die     Kontaktstifte    l., 2. 3, 4 usw. trägt.

   Diese       Sti        fl    e liegen in     z-,vei        übereinanderliegenden          Ebenen,    und     zwar    die mit ungeraden Zahlen  bezeichneten in der untern, die mit geraden       Zahlen        bezeichneten    in der obern Ebene.  Diesen     Stiften    gegenüber liegen die beiden       Konlakthebel   <I>cl</I> und c. und zwar<I>d</I> in der       Obern,    e in der untern Stiftebene.  



       Dic    beiden     Kontakthebel   <I>d</I> und     e    sind  durch den     dreiarmigen    Hebel f, der um den       1)relipunkt        g        drehbar    ist und den Anker     l2.,'          tr@i@;t.        mittelst    der     beiden        Magnetpaare        i.    und       k        umstellbar,    so,     dass    immer nur einer der  Hebel von     den    Kontaktstiften 1, 2, 3 usw.  berührt werden kann.

   Die Federn     d    und in       drücken    die Hebel     d        und-    e gegen isolierte  Stifte des     dreiarmigen    Hebels     f,    während die  Einstellrolle     -n    diesen Hebel in einer seiner  beiden     Endstelliuigen    festhält.  



  Auf der     Hübe    o, die eine Verlängerung  der Nabe des Segmentes c ist, sitzt federnd,  aber leicht drehbar, der Umstellhebel p, der  je nach der Bewegungsrichtung der Welle a      und damit des Segments c gegen die Kontakt  bolzen     r1    oder r. die     von    ihm um ein     geringes     Mass entfernt sind, gedrückt wird.

   Das     Sel-          ment        e,    sowie der Hebel     p    sind geschlitzt, er  steres um     auf@@ehlemnit     erden     zii    können,       letzterer    der     Federwirkung    auf der Hülse     n          wegen.     



       I-err        Kontaktapparat    und das     Schaltwerk     sind durch die     Leitunl",en    L,, L,.     L.,        verbun-          den.    In die Leitung     L.;    ist all     beliebiger    Stelle  eine geeignete Stromquelle s     ein < gesehaltet.     Die Ständer des     Apparates    sind .auf einer       Isolierplatte    t montiert.  



  Die     Wirkuiig-sweise    des Kontaktappa  rates ist folgende: In der     Y,ezeichneten    Stel  lung ist der     Kontakthebel    d, der in der     obern          Stiftebene    liegt, in die Reichweite der     Kon-          taktstifte    mit gerader     Zahlenbezeichnung     eingerückt, während der in der untern Stift  ebene     gelegene        Kontakthebel        e    ausgerückt,  das heisst von     clen    Stiften entfernt ist.

   Das  Segment c kann jetzt hin und her pendeln,  solange weder der Kontaktstift     -f    noch der  Kontaktstift 6 den Hebel     d    berührt;     be -egt     sich jedoch das Segment c in der     R.ic,htun@.;

  -          des    Pfeils<I>x</I>     so    weit, dass der Stift 6 den  Hebel d berührt. dann ist der Strom von der  Batterie s über  < las Magnetpaar     k        durch    den  Hebel     d,    den     St_ft        \,    das Segment c, den Um  stellhebel     p.    den     Kontaktlrnlzen        r-        ül@t@r        cliü     Leitung     L:

      zum     Schaltwerk        und        zui-iii@li#        über     die Leitung L:, geschlossen. Das     Magnetpaar          k,    reisst den Anker     lr,    mit dem     dreiarmigen     Hebel f in die     entgegengesetzte        Stellung;

       dadurch wird der Hebel     d        ausgerückt,    der       Strom    unterbrochen, der     Hebel        e        eingerückt     und der Hebel f durch die Rolle     o    in     dieser     Stellung     festgehalten.    Dem Hebel     e        steht     in     diesem        Augenblicke    kein Kontaktstift ge  genüber.

   Der Apparat bleibt in dieser Stel  lung stehen. bis einer der Stifte 5 oder 7  diesen Hebel berührt, worauf sich der     @1or-          gang    wiederholt. Wird der Hebel e -voll  einem Kontaktstift berührt, tritt das Ma  gnetpaar     ?.    in     Wirksamkeit,    und es     ergibt    sich  wieder die gezeichnete Stellung.  



  Bei einer Bewegung des     Segmentes    c       entgegengesetzt    dem Pfeile x, ist der Vor-    gang genau derselbe, nur wird der Umstell  hebel     1r    gegen den Kontaktbolzen     q    gedrückt,  und der     Stromschluss        erfolgt    nicht über die  Leitung     L_,    sondern über die Leitung     L1.     



  Es kann zwischen die Kontaktstifte 1, 2,  3     usw.        und    die Kontakthebel d und e ein       Organ        #"eschaltet    werden, das     eine        Moment-          schaltung        bewerkstelligt,    um einen     besseren          Kontakt    zu erhalten; doch wird die Wir  kungsweise des Apparates dadurch nicht  wesentlich geändert, und es ist der Einfach  heit halber dieses Organ in der Zeichnung  weggelassen worden.  



  Auf der Welle     a,        (Fig.    3 und     .1)    ist dreh  bar die Hülse b, die das Zahnrad c trägt. Der  zweiarmige Hebel d ist um den Zapfen e  drehbar und trägt die auf Zapfen drehbaren  beiden     Winkelhebel    f und     g.        die    mit einem       Sehenkel    in das Zahnrad c eingreifen, wäh  rend die andern Schenkel an den Anschlag  stiften     h    und i in ihrer Ruhestellung. die der       Mittelstellung    des Hebels d     entspricht.    an  liegen.

   Der Hebel<I>d</I> trägt auch den Anker     Ir.,     dem die beiden     itl_agnetpaare   <I>l</I> und     in,    gegen  überstehen und wird     durch    die federnde  Rolle     ii.    in der Mittelstellung     festgehalten.     



  Die Feder o zieht die beiden Winkelhebel  /' und     g        ge@@ericina.nder.    Der Hebel     1)    greift       federnd    in das Zahnrad     e,    um es. in seiner       .Jeweiligen        Stellung.;    abzubremsen.

   Die Hülse  b dient zur     Abgabe    der zu     übertragenden          Bewegung;    im vorliegenden Falle zur Bewe  gung des Zeigers     q,    der sich vor dem     Ziffer-          blatte        r        bewegt,    das mit geeigneter Skala  versehen ist.  



  Die     -\'i'irkuiigsweise    des     Schaltwerkes    ist  folgende: Erfolgt ein Impuls durch Leitung       L1    und L.,. dann zieht das     Magnetpaar    1 den  Anker     k.    .an, der Hebel f wird, da. er mit  einem Arm am     Stift   <I>lt.</I> ansteht, ausser Ein  griff des Zahnrades c     gehracht,    und der He  bel     y    greift am Zahnrad c um einen Zahn  nach.

   Hat der     Kontaktapparat    den Strom un  terbrochen, so drückt die federnde Rolle     rt     den Hebel d, in seine Mittelstellung zurück,  der Hebel g dreht das Zahnrad c und damit       den    Zeiger     q    im Sinne des Pfeiles y um einen  Zahn, der Hebel f kommt wieder zum Ein-           oriff    und verhindert eine     weitere    Bewegung  durch lebendige Kraft als um einen Zahn.  



       Kommt    ein Impuls durch Leitung     L,    und  <I>L:;.</I> dann     l:omitit    das     Magnetpaar        )n,    zur     Wir-          kunu.        und        eerfolgt    eine Drehung des Zei  gers     entgegengesetzt    der Richtung des Pfei  les     ?@.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einricbtung zur Fernübertragung von Bewegungen auf elektrischem Wege, gekenn- züicl)net durch einen Sender und einen Emp fänger. von denen jeder zwei Hebel aufweist, die zwecks l'ebertragung einer Bewegung durch Elektromagnete derart.
    betätigt wer- df_n. dass nie beide nleicbzeitig in Wirksam keit treten und dass nach beendeter Über- tra.gun- Sender und Empfänger stromlos sind.
    UNTERANSPRüCHE: 7. Einrichtung nach Patentanspruch da durch gekeiinzeiclinet, dass der Sender einen finit dem Organ, dessen Bewegung übertragen werden soll, zu verbindenden Kontaktträger aufweist.
    welcher zwei Reihen von gegeneinander versetzten Kon taktstiften trägt, mit denen zwei Kontakt- unter dem Einfluss von Elektroma- (rnelen derart zusammenarbeiten, da.ss durch die Kontaktgebung des einen Hebels der andere in den Bereich seiner Kontakt- stiftreilie gebracht und ein Stromimpuls in den Empfänger geschickt wird. ?. Einrichtung nach Patentanspruch,
    da- durch -ekeiiiizeiehiiet, dass die zwei durch Elektromagnete betätigten Hebel beim Empfänger als Schaltklinken ausgebildet ind, die auf einem Schwinghebel sitzen und mit einem Zahnrad, sowie mit An schlägen zusammenarbeiten, derart, dass beim Eintreffen von Stromimpulsen das Zahnrad gedreht und liierdureh die Bewe- gungsühertragung vollzogen wird. 3.
    Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspriichen 1 und ?, da.dureh ge- l;ennzeielinet, dass die ITebertragung einer oszillierenden Bewegung dadurch ermöf)-- lielit ist, dass ini Empfänger Elektroma- 'Niete für die eine und solche für die an dere Bewegungsrichtung vorhanden sind, deren Auswahl durch einen Umschaltei im Sender bewirkt wird.
CH92851D 1919-06-23 1920-11-16 Elektrische Fernübertragungsvorrichtung. CH92851A (de)

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