CH92896A - Einrichtung zum Ab- und Einschalten von Zusatztransformatoren in elektrischen Verteilungsnetzen. - Google Patents

Einrichtung zum Ab- und Einschalten von Zusatztransformatoren in elektrischen Verteilungsnetzen.

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CH92896A
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Siemens-Schuckert Werk Haftung
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Siemens Schuckertwerke Gmbh
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  Einrichtung zum Ab- und Einschalten von     Zusatztransformatoren    in     elektrischen          Verteilungsnetzen.       Die Erfindung betrifft eine weitere Aus  bildung der im Patentanspruch 11 des Haupt  patentes gekennzeichneten Einrichtung, wel  che bezweckt, die Gefahr zu beseitigen, dass  bei starker Überlastung oder bei Kurzschlüs  sen im Netz die Wicklungen des Zusatztrans  formators eine Zeitlang von starken Strö  men durchflossen werden, die den Transfor  mator beschädigen können.  



       Fig.    1 stellt ein Ausführungsbeispiel der  Einrichtung der Erfindung dar.  



  Zwischen den Sammelschienen 1 und den  Netzleitungen 2 liegt der Zusatztransformator  mit der Serienwicklung 3 und der Erreger  wicklung 4. Die Erregerwicklung 4 ist an  den Punkten 5 an Spannung     gelegt,    und der  Erregerstrom wird ihr über die Kontakte  6 und 7 und die Schalthebel 8 zugeführt. Zum  Kurzschliessen der Erregerwicklung dienen  die miteinander verbundenen Kontakte 9 in  der bekannten Weise. Die drei Schalthebel 8  sind an eine gemeinsame Stange 10     angelenkt,     die die Hebel 8 infolge Sperrung mittelst eines    Magnetes 11 gegen die Zugkraft einer Feder  12 so lange an den Kontakt 6 hält, als die  Stromstärken im Zusatztransformator ein  gewisses Mass nicht überschreiten.

   Beim Über  schreiten der zulässigen Stromstärke wird der       Sperrmagnet,    der im vorliegenden Beispiel  über einen Stromwandler 13 von der Strom  stärke im Zusatztransformator beeinflusst  wird, ausgelöst, und die Hebel 8 werden über  die     Vorschaltkontakte    7 für die Widerstände  14 durch die Federkraft auf die Kontakte 9       gezogen.    Mit dieser selbsttätigen     Kurzschluss-          vorrichtung    für die Erregerwicklung sind  ausserdem noch die     Kurzschlusssehalter    für die  Reihenwicklung     gekuppelt,    indem mit dem  Kontakthebel 8 ein zweiter,

   von ihm elek  trisch isolierter Kontakthebel 15 verbunden  ist und vor die Kontakte 6 Hilfskontakte 16  gesetzt sind, die mit den Sammelschienen 1  in Verbindung stehen. Diese Kontakte wer  den in der Endstellung des Hebels 8 für voll  kommenen Kurzschluss der Erregerwicklung  selbsttätig durch die Enden der Hebel 1      mit den Kontakten 6 leitend verbunden, wo  durch die Zuleitungen von dem Netz zu den  Erregerwicklungen mit den an 16 angeschlos  senen Leitungen zu den Sammelschienen 1  verbunden werden und die Serienwicklungen  3     kurzgeschlossen    werden.  



  Bei dem eben beschriebenen Ausführungs  beispiel wird die     Verstellstange    10 und damit  die Schaltvorrichtung durch einen Magneten  betätigt, der vom Netzstrom erregt wird.  Man kann nun die Einrichtung bei Dreh  transformatoren weiter vervollkommnen, in  dem man sie mit einer andern Vorrichtung  verbindet, die zweckmässig ist,     um    den Dreh  transformator gegen die mechanischen Wir  kungen plötzlicher Überlastungen     durch     Überschreitung des zulässigen Drehmomen  tes     zii    sichern.

   Gemäss dieser     Vorrichtung     ist der Rotor des Drehtransformators mit  seiner     Verstellvorrichtung    derartig nach  giebig oder lösbar gekuppelt, dass er sich bei  Überschreitung des zulässigen Drehmomentes  unabhängig von dem     Verstellgestänge    drehen  kann. Bei unzulässigen Stromstössen, wie sie  durch Überlastungen oder Kurzschlüsse im  Netz hervorgerufen werden, kann somit eine  Beschädigung der     Verstellvorrichtung    ver  hindert werden.

   Betätigt man nun die oben  beschriebene Schaltvorrichtung durch den  nunmehr entkuppelten     Rotorkörper,    so wird  einmal, wie eben beschrieben, das Verstell  gestänge gegen die Wirkung von     Klirzscliiiis-          sen    mechanisch gesichert, anderseits die  Wicklungen elektrisch.

   Es ergibt sich aber  auch noch der weitere Vorteil, dass     nunmehr     der     entkuppelte    Rotor sich auch nicht weiter  drehen und Beschädigungen im Drehtrans  formator hervorrufen kann, wie es der Fall  wäre, wenn der Netzstrom weiter auf ihn       wirken    könnte. indem er dann zum mindesten  Leitungen, die von der Wicklung des Rotor  körpers zu den Klemmen am     Stator    des  Transformators führen, zerreisst oder die Iso  latoren, an denen diese Klemmen sitzen. ab  reisst.  



  Die     Fig.    2 zeigt ein solches Ausführungs  beispiel der Einrichtung. In dem Beispiel  nach     F3g.    2     wird    zunächst vor die Erreger-    Wicklung des Transformators Widerstand ge  schaltet und hierauf diese Wicklung kurz  geschlossen. Darnach wird auch die in Reihe  mit den Netzleitungen liegende Wicklung  kurzgeschlossen. Mit 101 ist die     Rotorwelle     des Drehtransformators bezeichnet, die ver  mittelst des     Schneckenradsektors    102 der       Schnecke    103 und des Antriebes 104 ver  dreht werden kann. Als lösbare Verbindung  zwischen der     Rotorwelle    und dem Schnecken  rad dient ein     Scherstift    105.

   Mit der Rotor  welle ist ein     ringförmiges    Glied 106 mit einer  Nase 107 starr verbunden, die beim Verdrehen  des Rotors nach Abscheren des Stiftes 105  je nach der Drehrichtung den Kniehebel 108  oder 109 verstellt. Durch Verdrehen der  Kniehebel wird nun ein durch den Sperrhebel  110 gesperrter Schalter ausgelöst, der die ge  wünschte Schaltung vornimmt, indem er un  ter dem Einfluss einer Feder 111 für jede  Phase Kontaktbrücken 112 über Kontakte 114,  115 und Kontaktbrücken 113 über Kontakte  115, 116, 117 und Kontaktschienen 118 glei  ten lässt. Die Kontaktbrücken 112 sind von  den Kontaktschienen isoliert.

   Dabei werden  zunächst die Widerstände 119 vor die von  den Netzleitungen 120 aus gespeisten Pha  sen 121, 122 und 123 der Erregerwicklung  des Transformators geschaltet und sodann  diese über die elektrisch miteinander v     e,--          bundenen    Kontakte 117 kurzgeschlossen.  Durch die Verbindung der Brücken 112 mit  den Kontakten 114 und 115 wird auch die an  die Klemme 124 und 125 angeschlossene, in  Reihe mit den Sammelschienen 126 und den  Netzleitungen 120 liegende Wicklung des  Transformators kurzgeschlossen. 127 und 128  sind Trennschalter für diese Wicklungen.  



  Die Widerstände 119 verhindern zugleich  ein Kurzschliessen des Netzes, wenn die  Schalter auf die     Kurzschlussstellung    für die  Erregerwicklung übergeht.  



  Der     Scherstift    105 dient nur für Gefahr  fälle; zur betriebsmässigen Ausschaltung da  gegen wird, ebenso wie bei der Anordnung  nach     Fig.    1, die Klinke des Hebels<B>110</B> un  mittelbar, zum Beispiel von Hand oder durch  eine Hilfsvorrichtung, ausgelöst und so die      Bewegung der Schalter durch die Feder 111  freigegeben. Durch die Einrichtung nach     Fig.     2 wird demnach die Auslösung der Schalt  vorrichtung, statt durch einen besondern  Hilfstransformator (wie in     Fig.    1), durch eine  mechanische Steuerung des Zusatztransfor  mators selbst bewirkt.  



  Verbindet man auch die Trennschalter<B>127</B>  und 128 mit den beschriebenen Schaltern, so  kann der Drehtransformator selbsttätig ganz  vom Netze abgeschaltet werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ab- und Einschalten von Zusatztransformatoren in elektrischen Ver teilungsnetzen nach Patentanspruch 11 des Hauptpatentes, dadurch gekennzeichnet, dass die einzelnen Schalter miteinander und mit einem Ausschaltmechanismus gekuppelt sind, der automatisch das Abschalten beim Auf treten von Überlastungs- oder Kurzschluss strömen bewirkt.
    UNTERANSPRUCH: Einrichtung nach dem Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die miteinander und dem Ausschaltmechanismus gekuppelten Schalter durch den Rotorkörper eines Dreh transformators betätigt werden, der mit sei nem Verstellgestänge derart nachgiebig oder lösbar gekuppelt ist, dass er sich bei Über schreitung des zulässigen Drehmomentes un abhängig von dem Verstellgestänge drehen kann.
CH92896D 1915-01-16 1915-12-13 Einrichtung zum Ab- und Einschalten von Zusatztransformatoren in elektrischen Verteilungsnetzen. CH92896A (de)

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