CH92994A - Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen Längsrichtung verschiebbar geführten Matrizenstäben. - Google Patents

Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen Längsrichtung verschiebbar geführten Matrizenstäben.

Info

Publication number
CH92994A
CH92994A CH92994DA CH92994A CH 92994 A CH92994 A CH 92994A CH 92994D A CH92994D A CH 92994DA CH 92994 A CH92994 A CH 92994A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
die
magazine
line
machine according
rods
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Haftung Typograp Beschraenkter
Original Assignee
Typograph Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Typograph Gmbh filed Critical Typograph Gmbh
Publication of CH92994A publication Critical patent/CH92994A/de

Links

Landscapes

  • Metal Extraction Processes (AREA)

Description


      Zeilensetzinaseliine    mit auf     einen:    Draht in     dessen        Lüngsriehtnnb        verse.hiebbar     geführten     Natrizenstäben.       Die Erfindung betrifft eine Zeilensetz  maschine mit auf einem Draht in dessen  Längsrichtung verschiebbar     geführten        Matri-          zenstäben.    Bei bis jetzt gebräuchlichen Ma  schinen dieser Art hängen die     Matrizenstäbe     an den Drähten infolge des     Eigengewichtes     senkrecht herunter und sind im     Magazin     nebeneinander derart angeordnet,

   dass sie mit  ihren Breitseiten in der     Breitenrichtung    der  Maschine liegen. Die Gesamtzahl dieser mit  den Breitseiten     nebeneinanderhängenden        ATa-          trizenstübe    und die zwischen denselben not  wendigen freien Räume erfordern ein Maga  zin, dessen Breite im Verhältnis zu derjeni  gen, welche durch die Führungsdrähte und  durch die für das Setzen und Giessen notwen  digen Vorrichtungen erforderlich ist, verhält  nismässig gross ist.  



  Gemäss der Erfindung sind die     Führungs-          drähte    im Magazin übereinander angeordnet  und die     Matrizenstäbe    hängen im Magazin  nicht senkrecht herunter, sondern sie liegen  wenigstens annähernd     "vagrecht.        Dadurch       soll erreicht werden, dass das Magazin und  damit die ganze Maschine bedeutend schmä  ler gehalten und ersteres in der Nähe der  Setzstelle angeordnet werden kamt.  



  Bisher war dies bei     Maschinen        mit    a11       Drähten        geführten        Matrizenstäben    nicht mög  lich, da die an der Setzstelle     übereinander     liegenden     Führungsdrähte    so geführt werden       mussten,    dass sie im Magazin     annähernd    neben  einander liegen. Dabei musste ihre Länge so  bestimmt  erden, dass sämtliche Matrizen  stäbe trotz ihres     verschiedenen        Gewichtes     gleiche Fallzeiten laben.

   Durch die Anord  nung des Magazins in der     Nähe    der Setzstelle  kann auch ein schnelleres Setzen ermöglicht  werden.  



  In der Zeichnung ist der Erfindungsgegen  stand in zwei     Ausftihrungsbeispielen    teilweise  dargestellt.  



       Fig.    1 ist eine schaubildliche Ansicht der  beiden untersten     Fiihrungsdriilite        zweier    ne  beneinander liegender     Führungsdralitgruhpeii     einer     Maschine    für einen Satz,     wid              Fig.    2 eine schematische Draufsicht auf  Führungsplatten;

         Fig.    3 zeigt eine Draufsicht auf die Draht  führung bei der Maschine für zwei Sätze, und       Fig.    4 ist     e:n    Vertikalschnitt durch die  Setzstelle des letzteren     Ausftihrungsbeispieles.     Übereinander angeordnete, endlose Füh  rungsdrähte 1 bilden zwei     nebeneinanderlie-          gende    Gruppen _1 und     B    und schliessen zwi  schen sich die Setzteile 2 ein.

   Nach dem Set  zen werden die an den Führungsdrähten in  deren Längsrichtung verschiebbaren und  schwingbaren     Matrizenstäbe    3 durch einen       rocht    gezeichneten     Mitnehmer    bekannter Art  in Richtung der Pfeile 4 nach aussen und zu  gleich schräg aufwärts nach dem Magazin 5  geschafft, in welchem die Drähte     einwärts     führend schräg nach unten geneigt sind. Hier  ist     mm    unterhalb eines jeden Führungsdrahts  eine dreieckige     Führungsplatte,    6 vorgesehen,  deren Spitze 7 nach aussen, d. h. nach dem  in das Magazin einlaufenden     Matrizenstab    hin  gerichtet ist.

   Beim Einlaufen desselben in     las     Magazin, gleitet der     Matrizenstab    mit einer  seiner Schmalseiten an der     Hypothentisen-          seite    der Platte 6 entlang und wird dabei,  indem er mit seinem     Aufliängeliaken    8 um  den Führungsdraht aufwärts schwingt, all  mählich     _    angehoben, bis er     wagrecht    auf der  Platte 6 liegt. Das allmähliche Anheben ist  in     Fig.    1, Gruppe     B,    veranschaulicht.

   Um zu  verhüten, dass die     Matrizenstäbe    mit ihren  Ausschnitten an dem Rande der     imterstcn     Führungsplatte 6 hängen bleiben, ist diese an  ihrer     Hypothenusenseite    mit     einem    nach un  ten gebogenen, über die Spitze der     Platte    6  hinaus verlängerten Flansch 9 versehen.

   Der  Winkel all der Spitze 7 ist bei den obern Füh  rungsplatten 6 kleiner als bei den untern, wie       Fig.    2 erkennen     lässt,    wobei der Übergang von  der obersten zur untersten ein     allmählicher     ist, so dass die     Hypothentisen    der obern Plat  ten     gegenüber        denjen:geii    der untern nach und  nach zurücktreten.

   Die am obersten     Füh-          rungsdraht        hängenden        Matrizenstäbe        werden     zunächst durch die     Flanschenspitze    der un  tersten     Führungsplatte    etwas angehoben, wo  bei sie einwärts schreitend gegen die Hypo-         thenuse    der     darüberliegenden    Führungsplatte  zu liegen kommen und von dieser     weiter    ge  hoben werden und so fort, bis sie zuletzt  durch die oberste     Führungsplatte    in die wag  rechte Lage übergeführt  erden.

   Hierdurch  wird bewirkt, dass die Abnutzung infolge des  Schleifens der     Matrizenstäbe    an den ver  schiedensten     Hypothenusenseiten    der Platten  sich auf eine verhältnismässig grosse Länge  der     Matrizenstäbe    verteilt.  



  Im Magazin werden die     Matrizenstäbe    an  ihrem drehenden Ende durch eine     Umbiegung     10 der jeweils     darüberliegenden        Führungs-          platte    am     Weiterschieben    aufgehalten. Am  freien     Ende    legen sie sich gegen eine     Hem1-11-          vorrichtuns,        die        voni    Tastenbrett 11 durch  Anschlag der     Tasten        ausgelöst     erden kann.

    Die Führungsplatten 6     besitzen        Rinnen    12, in  denen die     Matrizenstiibe    liegen.     An    dem der  Setzstelle 2 näheren     Rinnenende    befindet sich  ein über die Platte 6 vorstehender     Anschlag     13, gegen den sich der vorderste     Malzen-          stab    legt, der in dieser Stellung oben     freiliegt.     Unter diesem liegt das     eine    Ende eines     uni     14     drehbaren    Hebels 15, dessen anderes Ende  mit dem Tastenbrett durch eine Stange 15'  verbunden ist.

       Beien    Anschlagen einer Taste  bei 11 wird durch den Hebel 15 der über ihm  liegende     Matrizenstab    mit seinem freien     Fiulc     über den Anschlag 13 gehoben. Da das ganze  Magazin einwärts nach     unten    geneigt ist,  wird der     Matrizenstab    sofort     herunterfallen,     wobei er sich um seinen Aufhängepunkt dreht  und dabei     von    dem Anschlag 10 frei     tvird.    Der  Pfeil 16 deutet die Bahn an, in der das freie       Matrizenstabende    nach unten schwingt.

   Der       Matrizenstab    gleitet dann in üblicher Weise  in die Setzstelle ?, die sich in unmittelbarer  Nähe des     Magaz'ns    befindet, was     seinerseits     zur Folge hat, dass die     Matrizenstäbe    die  Strecke     zwischen    Magazin und Setzstelle in  kürzerer Zeit durchlaufen können. als bei den  eingangs angeführten bekannten     Maschinen,     weshalb ein     schnelleres    Setzen     niöglicli        sein     wird als bei denselben.  



  Da die     Matrizenstäbe        wagrecht    und hoch  kant gestellt     nebeneinanderliegen,    so erfor  dert das Magazin eine nur sehr geringe Breite      und eine Tiefe, die etwas grösser ist, als der  längste     Matrizenstab.    Die Gesamtabmessun  gen der Maschinen werden also gegenüber  den eingangs erwähnten Maschinen sehr ge  ring. Dieser Vorteil kommt besonders bei  Maschinen mit im Kreislauf geführten Ma  trizenstäben zur Geltung, da es hier möglich  ist, die     Matrizenstäbe    innerhalb des durch die  Kreislaufführungen gebildeten, sonst unbe  nutzten     Rahmes        zti    lagern.  



  Die     Fig.    3 und 4 zeigen die     Anwendung     der Erfindung bei einer Maschine mit zwei  Sätzen, bei der die Führungsdrähte in Be  kannter Weise an der Setzstelle 2 in vier  parallelen Reihen 17 liegen und die Matrizen  stäbe 18 der äussern Reihen nach innen ge  kröpft sind.

   Die Führungsplatten 19 bilden  hier wieder ähnliche Dreiecke, wie     i@eün     ersten     Ausführungsbeispiel.    Diejenigen des  an der Setzstelle auf den     -,iussern        Drahtreihen     hängenden     Matrizenstabsatzes    sind inner  halb der     Kreislauffiihriingen    angeordnet,  während diejenigen des an der     Se.tzstelh:     auf den innern     Drahtreihen    hängenden Ma  trizenstabsatzes ausserhalb der Kreislauf  führungen sich befinden, und zwar so, dass die  in den Magazinen liegenden     Matrizenstäbe     beider Sätze zueinander die Verlängerung  bilden.

   Die     Fiilirungsdr;ilite    der beiden     Ma-          trizenstäbc    liegen an der     Setzstelle        allf    glei  chen     Horizontalebenen    und parallel zuein  ander. An der Setzstelle befinden sich die       Fiilirtingsdr;ilitc    des äussern     Matrizenstab-          satzes        aua    der Innenseite.

Claims (1)

  1. PATENTAN SPRUCH Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen L'ingsrichtung verschiebbar ge führten Matrizenstäben, dadiircli gekenn- zeichnet, dass die Führungsdrähte ini Magazin übereinander und die Matrizenstäbe iin Ma gazin wenigstens annähernd wagrecht ge lagert sind, zum Zwecke,
    dass das Magazin und damit die ganze Maschine schmal geli@il- tun und ersteres in der Mihe der Setzstelle angeordnet werden kann. UN TER AN SPRr!CHE 1.
    Zeilensetzmaschine nach Patentanspruch. dadurch gekennzeichnet, dass int Magazin unter jedem Ffihrtnigsdralit eine Platte mit in der Lanfriclitung der in das Ma gazin eintretenden Matrizenstiibe sehrüg' vom Führungsdraht weglaufender Seite angeordnet ist,
    an der die in das Magazin einlaufenden Matrizenstiibe entlanggleiten und dabei nin ihren Aufhängepunkt ge dreht werden. 2. Zeilensetzmaschine nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkel, den die schräg verlaufende Seite der Platten mit den Fiihrtingsdräliten ein schliesst, bei der untersten Platte am grössten ist und bei den darüber befind lichen Platten immer kleiner wird.
    3. Zeilensetzinaschinc nach Patentanspruch, mit im Kreislauf geführten Matrizenstäben, dadurch gekennzeichnet, dass das Magazin innerhalb der Kreislaufüihrtni-len an;eord- net ist.
    -1. Zeilensetzmaschine nach Pitteittatlsiirueli, mit endlosen. an der Setzstelle in vier Reihen angeordneten Fiilirungsdrähten für zwei Matrizenstabsä tze,
    dadurch 1-el@eitn- zeichnet. dass fi.ir jeden Matrizenstabsatz ein besonderes Magazin vorgesehen ist und dal.l das Mal-a7111 des einen Matrizen- stabsatzes sich innerhalb und dasjenige des andern Satzes sielt ausserhalb der Fiilirungsdr-"iltte befindet und die beiden Magazine so
    zueiliander :angeordnet sind, dass die in den Magazinen befindlichen Matrizenstäbe beider Sätze gegenseitig die Verliingerung bilden. - >. Zeilensetzmaschine nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
    dass die @ü@nungs- drähte des zum äussern Magazin 1-ehören- den Matrizünstabsatzes an der Setzstelle innerhalb der Fiilirmigsdi-illite des zum innern Magazin gehörenden Matrizenstab- satzes und auf gleichen Horizontalebenen parallel zii denselben angeordnet sind.
CH92994D 1917-08-11 1918-02-21 Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen Längsrichtung verschiebbar geführten Matrizenstäben. CH92994A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE92994X 1917-08-11

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH92994A true CH92994A (de) 1922-02-16

Family

ID=5644434

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH92994D CH92994A (de) 1917-08-11 1918-02-21 Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen Längsrichtung verschiebbar geführten Matrizenstäben.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH92994A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102020102747B4 (de) Hantelanordnung
DE2303423A1 (de) Gestell zum lagern von rohren
CH92994A (de) Zeilensetzmaschine mit auf einem Draht in dessen Längsrichtung verschiebbar geführten Matrizenstäben.
DE2638476A1 (de) Zufuehreinrichtung fuer zigarettenverpackungsmaschinen
DE319334C (de) Zeilensetzmaschine mit auf je einem Draht gefuehrten Matrizenstaeben
AT80326B (de) Zeilensetzmaschine mit auf je einem Draht geführten Matritzenstäben.
DE2402420A1 (de) Selbstarretierende stuetzvorrichtung
DE512800C (de) Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit oberen und unteren Foerderspindeln, die die Matrizen an einer gezahnten Ablegeschiene entlang bewegen
DE907767C (de) Kartei mit Kartenwaehlvorrichtung unter Anwendung von Wahlstaeben
DE1932771A1 (de) Beschickungs- bzw. Entnahmevorrichtung fuer einen Kernreaktor
DE638924C (de) Magazinauswechselvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE456689C (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Verteilen von Matrizen mit V-foermiger Ablegeverzahnung auf die verschiedenen Magazine von Mehrmagazinmaschinen
DE196459C (de)
DE2455128C3 (de) Maschine zum Stempeln insbesondere von Walzgut
DE642425C (de) Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit mehreren nebeneinanderliegenden Magazinen
DE314333C (de)
DE456688C (de) Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit mehreren Magazinen, die abnehmbar auf Magazintragrahmen liegen, an welchen je ein Gehaeuse mit Ausloesevorrichtungen sitzt
EP0050720B1 (de) Fallklappenschacht für Selbstverkäufer
DE499971C (de) Gehaenge fuer zwei und mehr Legmaschinen von Kettenwirkmaschinen
DE308221C (de)
AT365348B (de) Muenzspeicher zum einsatz in dienstleistungsautomaten
DE460995C (de) Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, durch welche Matrizen verschiedener Saetze selbsttaetig entsprechend ihren Saetzen in zwei Magazine abgelegt werden
DE649060C (de) Magazinauswechselvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE473032C (de) Sammler fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen mit Fuehrungen zum Auffangen der Matrizen in verschiedenen Hoehenlagen
DE734078C (de) Ablegevorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen fuer gemischten Satz