CH93013A - Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von zusammenhängenden Flächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben. - Google Patents
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von zusammenhängenden Flächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben.Info
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Description
Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von zusammenhängenden Flächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben. Die Erfindung hat zum Gegenstand ein Verfahren und eine Einrichtung zur Herstel- lungvonzusammenhängendenFlächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben, wie z. B. Projektionsschirme für Durchleuchtungszwecke.
Gemäss dem Verfahren wird erstarrende Flüssigkeit in gleichmässiger Schicht auf ein Gebilde mit zusammenhängender und ebener, gewebeähnliche Rasterung aufweisender Ober fläche gegossen. Die Einrichtung zur Durch führung des Verfahrens besitzt einen Tisch mit fugenloser, ebener Oberfläche, welche aus einem gewebeähnliche Rasterung auf weisenden Gebilde besteht und von einem zwei Längs seiten des Tisches entlang geführten \Vagen überbrückt ist, von welchem aus das Über giessen des genannten Gebildes möglich ist.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des Verfahrens geeigneten Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung einer Schiene für den Wagen. mit dessen Hilfe in bequemer Weise auf einen grossen, in Fig. 2 schaubildlich dargestellten Giesstisch flüssige, durchsichtige Masse aufgegossen werden kann.
Fig. 3 und .4 sind senkrechte Längs- und Querschnitte durch den Tisch, während Fig. 5 und 6 Einzelheiten in grösserem Massstab veranschaulichen.
Ein viereckiger Tisch et, der durch eine Anzahl Füsse 1i, die eine Stellvorrichtung b1 zur Nivellierung haben, gestützt wird, besitzt über Platten c eine Gipslage d von gleich- föriniger Stärke. Man kann an Stelle von Gips eventuell auch Zement oder eine Steinmasse etc. benützen.
Gips hat sich aber deshalb als sehr geeignet erwiesen, als man damit imstande ist, eine spiegelglatte, gleichförmige Fläche beliebiger Dimension zu schaffen, die zum Bespannen finit einem gewebeähnliche Rasterung aufweisenden Gebilde, z. B. Maler leinwand und dergleichen; besonders geeignet ist. Die Malerleinwand, welche bekanntlich eine ausserordentlich gleichförmige Bindung aufweist, wird auf die Gipsschicht d voll kommen glatt aufgespannt. Die Gipslage ist den Längsseiten entlang von einem Rand /c geringer Höhe begrenzt.
Auf zwei zueinander gegenüberliegenden Seiten des Tisches a sind Schienen e vorge sehen, auf welchen ein den Tisch überbrük- kender Wagen g mit seinen Rollen f entlang laufen kann.
Nachdem die :Malerleinwand über der Gips lage d, welche ersterer eine feste, ebene. fugenlose Unterlage bietet, glatt und fest auf gespannt ist, stellt sich eine Person auf den Wagen g und giesst, während dieser Wagen über den Tisch hinweg bewegt wird, durch sichtige, erstarrende Flüssigkeit auf das vor her präparierte Gewebe derart, dass sie eitre gleichförmige Schicht bildet.
Sobald die Flüs sigkeit erstarrt ist, zieht matt dieselbe von der Gewebelage ab, was sich ohne Schwierig keiten bewerkstelligen lässt, da die Leinwand vor dem Aufguss mit einer Flüssigkeit ge tränkt ist, die eine innige Verbindung der Aufgussmischung mit der Leinwand verhindert, ohne flass eine Veränderung der Aufgussmenge durch die Flüssigkeit-Tränkung, welche die Verbindung mit dem Gewebe verhindert, statt findet.
Man erhält dabei ein Gebilde, das vollkommen durchsichtig ist, eine durchaus gleichförmige Struktur besitzt und auf der einen Seite eilte spiegelglatte Fläche aufweist, während die Rückseite die der Malerleinwand entsprechende, feine und gleichförmige Raste rung zeigt.
Auf diese Weise erhält man eine Projek tionsrand, die durchsichtig und biegsam ist, und dank ihrer gleichförmigen Struktur und einseitigen feinen, regelmässigen Rasterung alle die für eilte Projektionsdurchleuchtung wünschenswerten Eigenschaften in hohem Masse aufweist.
Man kann auch von der hier beschriebenen Leinvandrnatrize Abgüsse aus Gummi oder Zelluloid oder aus Zement, bezw. Gips machen und erhält hierdurch biegsame oder starre Gebilde mit gewebeähnlicher Rasterung auf der einen Seite. Solche Gebilde sind an Stelle der im vorbeschriebenen Beispiel ausgeführten Malerleinwand verwendbar, indem sie, mit der gerasterten Seite nach oben gekehrt, auf den Tisch gelegt und mit der durchsichtigen, erstarrenden Flüssigkeit übergossen werden, um einen Projektionsschirm in oben be schriebener Weise zu erhalten.
Claims (1)
- PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von zusammen hängenden Flächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben, dadurch gekennzeichnet, dass er starrende Flüssigkeit in gleichmässiger Schicht auf ein Gebilde mit zusammen hängender und ebener, gewebeähnliche Rasterungaufweisender Oberfläche gegossen wird.1I. Einrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe einen Tisch mit fugenloser, ebener Oberfläche besitzt, welche aus einem gewebeähnliche Rasterung aufweisenden Gebilde besteht und von einem zwei Längsseiten des Tisches entlang ge führten Wagen überbrückt ist, von welchem aus das Übergiessen des genannten Ge bildes möglich ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass erstarrende Flüssig keit auf ein über eine glatte, zusammen hängende Unterlagplatte straff ausgespann tes Gewebe gegossen wird. 2.Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass zwecks Bildung von biegsamen Projektionsschirmen für Durch leuchtungszwecke durchsichtige, erstarrende Flüssigkeit auf einen aus plastischer Masse gebildeten, mit der Rasterung nach oben gekehrt, auf ebenem Tisch liegenden Ab zug eines über eine fugenlose, ebene Unter lagfläche ausgespannten Gewebes gegossen wird. 3. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das die fugenlose Oberfläche des Tisches bildende Gebilde aus über eine glatte, zusammenhängende Unterlage ausgespanntem Gewebe besteht.4. Einrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass das die fugenlose Oberfläche des Tisches bildende Gebilde aus einer Schicht plastischer Masse besteht. Einrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> da durch gekennzeichnet, dass das die fugenlose Oberfläche des Tisches bildende Gebilde aus einer Gipsschicht besteht.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH93013D CH93013A (de) | 1913-08-14 | 1919-02-07 | Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von zusammenhängenden Flächengebilden, die auf der einen Seite eine gewebeähnliche Rasterung haben. |
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| CH (1) | CH93013A (de) |
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1919
- 1919-02-07 CH CH93013D patent/CH93013A/de unknown
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