CH93117A - Bruchband. - Google Patents
Bruchband.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B65G—TRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
- B65G67/00—Loading or unloading vehicles
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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Description
Bi#aclibnnd. Bei bisher gebräuchlichen Bruchbändern bestellt der Übelstand, dass der Leibgürtel infolge seiner Lage namentlich auf die Riiekerr- nruskeln und Rückennerven einen lästigen Druck ausübt.
Derselbe ist deswegen häufig bis zur Unerträglichkeit unangenehm, weil der Leibgürtel rnit der dem Bruchband eigenen Spannung auf einem Knochenteil aufliegt, lvelcher zwischen dein dritten und vierten Kreuzbeinwirbel vom Steissbein ab mehr als die andern Knochenteile vorspringt und bei Rückenbeugungen und andern Körperbewe gungen sich noch mehr nach aussen heraus stellt.
Dieser letztere Umstand hat auch zur Folge, dass sich der Leibgürtel bezw. das Bruchband bei diesen Bewegungen verschiebt, so da?) letzteres die freie Bewegung hindert und dadurch die Unbequemlichkeit des Ge brauches des Bruchbandes unter gleichzeitiger Beeinträchtigung seines Zweckes und seiner Wirkung wesentlich erhöht wird.
Die vorliegende Erfindung bezweckt die Vermeidung dieser Übelstände, und es wird dies dadurch erreicht, dass der Leibgürtel einen gegenüber den Leibgürtelseitenteilen nach oben abgel@röpften Rückenteil besitzt.
<B>Es</B> befindet sich somit nach \dem Anlegen des Brtrehbandes der Riickenteil gegenüber den andern Teilen des Leibgürtels nach oben ztr verlegt, so dah der Druck des Rücken teiles auf eine höher gelegene Stelle des Riickens wirkt, das heiht an einer Stelle, an welcher die Kreuzbeinwirbel nicht vorspringen, sondern gewissermassen zurückliegen.
Der Rückenteil befindet sich somit in einer Lage, aus welcher er durch Körperbewegungen, wie Rückenbeugungen. nichtverschoben werden kann; so dass < las Bruchband unverändert seine richtige Lage behalt und ein Rutschen desselben verhindert wird.
Eine als Beispiel dienende Ausführungs- form eines gemäss derErfindung eingerichteten, mit Feder versehenen Bruchbandes mit zwei Yelotten ist auf derZeichnung veranschaulicht.
Der Rückenteil c des die Feder enthalten den, aus den Seitenteilen a, a und dem Rückenteil c bestehenden Leibgürtels ist bei den Stellen b, L so abgekröpft, dass er sich weiter oben als die Seitenteile a, und an nähernd parallel zu denselben befindet. Sowohl der Teil e, als auch die Teile a sind in Ricli- tung ihrer Anlagefläche unnachgiebig,
können sieh aber quer zu letzterer der Leibesriindung anschmiegen. Die Unnachgiebigkeit der Teile a, a und c wird dadurch erreicht, dass die auch den Rückenteil durchziehende Feder an den Stellen b, L nach oben abgekricpft ist.
Eine ini Rückenteil angebrachte Feder könnte sich auch von den Abki@öpfungeu b weg nur in einer gewissen Länge in die Seitenteile a., c% hinein erstrecken, wie dies bei den so genannten federlosen Bruchhändern der Fall ist.
An den freien Enden der Leibgtirtelteile . a. befinden sich die Pelotten e.
Die untern Enden der Abkröpfungen b sind durch einen biegsamen, jedoch praktisch unelastischen Gurt d verbunden. Zti diesem Zwecke ist aussen an den Abkröpfungen b an den Enden der Teile a, a je ein Knopf <I>f</I> vorgesehen. und die Enden des Gsirtes cd sind mit mehreren verteilt angeordneten Löchern versehen,
um mittelst je eines slcr- selben den hurt cl an die Kni;pfe f an- knöpfen und dadurch den festeren oder loseren Sitz des Bruchbandes regeln zu können. Durch den Gurt d wird das geite lind fute Anliegen der Abkröpfungen b an den Körper gesichert.
Ohne Anwendung des tr@urtes könnte es vorkommen, dass besonders bei ge- wissen Körperbewegungen (Bücken, Seitwärts beugen) die obern Ecken der Abkröpftingeu in unangenehmer Weise gegen den I@itrpei, drücken, während die sintern Ecken sich von letzterem abheben. Wenn nun die untern Ecken an einem Abheben verhindert werden, können die obern Ecken nicht in der ange gebenen Weise belästigen.
Das Sichablieben der unterer Ecken der Abkröpfungen wird nun durch den' an diese Ecken angreifenden Gurt d verhindert.
Durch die Anordnung mehrerer Knopflöcher, beziehungsweise durch Veränderung der wirksamen U urtlänge kann auch das erwähnte richtige Anliegen der untern Ecken der Abkröpfungen b besser er möglicht werden, da je nach der Beleibtheit des Patienten und dessen besonderer Körper beschaffenheit eine etwas kleinere oder eine etwas grössere Gurtlänge erforderlich ist,
um das feste Anliegen der Abkröpfungen L Her- bei7uführen.
Beire Verkürzen des Gurtes (l zwecks Erzielung eines festeren Sitzes des Bruch bandes kann sich der mittlere Teil des Rückenteiles c von dem Rücken abheben: das ist in @@@>>risseiG Fätlett unschädlich, denn der Druck des nicht cerstei ftett (Turtes r, an der weiter unten gelegenen Rückenstelle ist lange nicht so lästig,
wie es der Di-uck eine versteiften Rückenteiles an dieser Rücken stelle %väre. Vbrigens ist dieses Abheben des mittleren Teils c eire Ausnahmefall, der aber immerhin in Betracht gezogen.
sein in uL'>. 'enn der mittlere Teil des Rücken teiles c durch Verkürzungen des Gurtes (1, von dem Rücken abgehoben ist, wird der unveränderlich richtige Sitz des Bruchbandes trotzdem nicht gestört, da die starre Ver bindung des Rückenteiles c mit den Leib- gtirtelseitenteilen cz. durch die Abkröpfungen b den richtigen Sitz erzwingt.
Da es vorkommen kann, dah die Ab <B>)</B> auch ohne den !Furt <I>4</I> gleich- hrüpfungen <B>7</B> mässig fest anliegen, und wenn auf eine Reelun@ de, festen oder hvsen Sitzes des Bruchbandes verzichtet werden soll, kann der (Isirt d weggelassen werden.
Statt zweier Pelotten könnte das Bruch band auch nui- eine einzige besitzen.
Nach Erfordernis kann das darges\..ellte Bruchband mit den üblichen Schenkelriemen und VerschluI;riernen und zum Befestigen des freien Endes derselben aussen an den Pelotten e mit Knöpfen ete. versehen sein.
Das beschriebene und dargestellte Bruch band behält seinen richtigen Sitz beim Gehen, Sitzen, Liegen oder Stehen unverändert bei, und übt an keiner Stelle einen lästigen Druck aus. Insbesondere soll es auch eine ungünstige Beeinflussung des Ischiasnerves vermeiden.
Infolge der Verlegung des Rückenteiles des Leibgürtels oberhalb der übrigen Teile des letzteren werden empfindliche Teile des Rück grates nicht berührt, sondern es wird der Druck des Leibgürtels ohne Beeinträchtigung des richtigen Sitzes auf eine höhere Stelle des Rückens verlegt, an welcher ein Druck nicht lästig fällt, und an welcher bei Körper- bewegungen keine innern Lagenveränder ungen der Knochenteile stattfinden, die die Bewe gungen erschwere und Bel-,
istigungen ver ursachen hiinneii.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Bruchband, dadurch gekennzeichnet, dar der Leibgürtel einen gegenüber den Leib gürtelseitenteilen nach oben abgeknöpften Rückenteil besitzt. UNTERANSPRUCH: Bruchband nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, das unterhalb des Rücken- teiles ein die untern Enden der Abkriipfungen desselben in ihrem -Abstand regelbar ver bindender Gurt angeordnet ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE509364X | 1917-01-29 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH93117A true CH93117A (de) | 1922-02-16 |
Family
ID=6547181
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH93117D CH93117A (de) | 1917-01-29 | 1917-11-30 | Bruchband. |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT78953B (de) |
| CH (1) | CH93117A (de) |
| FR (1) | FR509364A (de) |
-
1917
- 1917-11-17 AT AT78953D patent/AT78953B/de active
- 1917-11-30 CH CH93117D patent/CH93117A/de unknown
-
1920
- 1920-02-02 FR FR509364A patent/FR509364A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR509364A (fr) | 1920-11-08 |
| AT78953B (de) | 1919-11-10 |
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