CH93131A - Zusammenschiebbarer Schirm. - Google Patents

Zusammenschiebbarer Schirm.

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CH93131A
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  Zusammenschiebbarer Schirm.    Die Erfindung betrifft einen auf ein       Ta.Selienformat        verkürzbaren    Schirm mit       fernrolirartig        zusammenschiebbaren    Stock  und     Paclistangenteilen,    bei welchem die  Stock- und     Dachstangenteile    gleichzeitig     i.n-          einandergeschoben    werden können.  



  Die Zeichnung veranschaulicht ein     Aus-          führungsbeispiel    des     Erfindungsgegenstan-          des.     



       Fig.    1 stellt eine Teilansicht des     Schir-          mes    während des     Aufspannens    und - in       ,Muterbrochenen    Linien -     während    des     Ent-          spannens    dar. wobei in beiden Fällen     das     Schirmdach nur Halbseitig und auf eine     Dacli-          stange    beschränkt dargestellt ist;

         Fig.        \?    zeigt das     Sehiringestell    mit     zus:iiii-          niengeschobenen    Gliedern in grösserem Mass  stabe, und       Fig.    3     einen        Querschnitt    hiervon nach der       Linie        A-B    der     Fi,g.        \?:

            Fig.    4 stellt einen Längsschnitt durch den       obern    Teil     des    Schirmstockes dar.     Nvährencl          Fig.    5 eine Aufsicht des     Schirmgestelles     in der Teildarstellung nach     Fig.    1 ist:       Fig.    6 gibt eine Ansicht des zusammen-    gelegten Schirmes im gleichen     l@lasssta,be        wie     F     ig.    1 und 5 wieder; ferner zeigen:

         Fig.    7 die     IJntera.nsicht    der zusammen  stossenden Enden der beiden obern     Dachstan-          genteile,    und       Fig.    8 einen Schnitt durch diesen Teil,  beide     wieder    in     grösserem        lMassstabe;          Fig.    9 endlich veranschaulicht drei neben  einanderliegende Dachstangen mit den beiden  zwischen ihnen liegenden Tuchfeldern,     di--          durch    das Zusammenschieben der     Dachstan-          genglieder    gefaltet sind.  



  In der Zeichnung sind die Stockteile     und     die     Daehstaiigenteile,    die sich     fernrohrartig     ineinander verschieben lassen, mit 17, 21, 23,       ?5    und 2 7     bezw.    mit 4, 7 und 9 bezeichnet.

         2@    ist die     Sehirmacliieberliülse,    die zum     Auf-          sliannen    des Schirmes über den     zylinder-          förmigen    Körper 18, der am obern Ende des  Stockteils 21 befestigt ist, hinübergestreift  wird, so dass hierbei die Hülse, obwohl sie  selbst über das stärkste, mit Holz oder der  gleichen überzogene Stockglied 27 führbar ist       (Fig.    2<B>)</B>. auch über einem dünnen     Stockgliede         eine feste Auflage erhält. Das Festlegen der  Hülse erfolgt dabei durch die am Zylinder  körper 18 angebrachte Schnappfeder 19.

   An  der     Schieberhülse    ist die Strebe 13 drehbar  befestigt, die mit ihrem äussern Ende an dem       obern    Ende des mittleren     Dachstangenteils    7  gelenkartig angreift. Dieses Gelenk gleitet  beim Zusammenschieben der     Dachstangenteile     in einem Längsschlitz 28     (Fig.    7) des     obern          Dachstangenteils    4, während sich die Strebe  in einen an diesem     Dachstangenteil    ange  brachten Bügel 14     (Fig.    2 und 7) der Länge  nach einschiebt.

   Der unterste Dachstangen  teil 9 wird durch die an seinem innern Ende  befestigte Schnappfeder 8 dadurch in aus  gezogener Stellung festgehalten, dass die Fe  der in eine Öffnung der Seitenwand des     Sta.n-          2enteils    7     (Fig.    5) eingreift.  



  Für das Zusammenschieben der unterhalb  des Zylinderkörpers 18 liegenden Stockteile  ist lediglich ein Auslösen der Schnappfeder  26 erforderlich, da beim Zusammenschieben  der beiden obern Stockteile in bekannter  Weise das überstehende obere Ende des     Stoelc-          gliedes    27 gegen die ein wenig abgerundete  Schnappfeder 24 stösst und diese     hinein-          ')@edrüekt    und bei dem hierdurch ermöglichten  Einschieben des Stockgliedes 23 in gleicher  Weise durch die hinübergeschobenen     obern     Enden der stärkeren Stocklieder auch die  obere Schnappfeder 22 ausgelöst wird.

   Des  weiteren ist 1 die Stockspitze, die ebenso  wie die andern Stockglieder unter einer     FIub-          begrenz        ing    von beliebiger bekannter Art     ein-          und        aasschiebbar    ist und in üblicher     Weise     durch eine hinter den nächsten Stockteil 17  greifende Schnappfeder 32 in     ausgezogener          Stellung    festgehalten wird. 2 ist eine Stock  kappe und 5     (Fig.    1 und 9) das Schirmtuch.

    Die Befestigung des Tuches am obern Dach  stangenende geschieht dadurch, dass     das    Tuch  zwischen der Schirmkrone 16 und einem       ringartigen    Teil 31     (Fig.    4) eingeklemmt  wird, wobei vorteilhaft gleichzeitig noch eine  Feder 3     (Fig.    2, 4 und 5), die beim Aufspart  neu     des        Schirmes    das     Auseinanderspreizen     der Dachstangen ein wenig unterstützen  soll, eingeklemmt wird.

      Das gleichzeitige handliche Zusammen  schieben der     Stock-    und     Dachstangenglieder     wird durch besondere Konstruktionen ermög  licht, durch welche die     Festlegefedern     (Schnappfedern) einiger dieser Glieder sich  selbsttätig auslösen lassen, so zunächst durch  eine besondere Konstruktion der Schirmstock  spitze.  



  Da die Stockspitze naturgemäss einem  Verschmutzen stark ausgesetzt ist, so liegt  die Gefahr vor, dass eine     Festlegevorrichtung,     die die Spitze in ausgezogener Stellung fest  hält und die von aussen direkt zugänglich ist,  ebenfalls verschmutzt und versandet, so dass  ein Auslösen der Vorrichtung unhandlich  oder sogar unmöglich gemacht wird.

   Um dies  zu vermeiden. liegt die     Festlegevorrichtung     (Schnappfeder) 32     (Fig.    4), die zum Fest  legen der ausgezogenen Spitze dient, unter  halb der Stockkappe 2, die vorteilhaft noch  von einer Tuchkrause 15     (Fig.    1) umgeben  ist, und ist ferner die Kappe ? mit einem ring  artigen     Gliede    29 fest verbunden und mit  diesem auf der Stockspitze verschiebbar an  gebracht. so dass ein Auslösen der     Festlege-          feder    in bequemer Weise dadurch erfolgt, dass  durch einen Druck auf die Stockkappe sich  unter Zusammendrücken einer unter ihr lie  genden Feder 30 der mit der Kappe verbun  dene Ring 29 über den Haken 32 hinüber  schiebt und diesen hineindrückt.

   Auf diese  Weise wird ein besonderes handliches Aus  lösen der     Festlegevorrichtung    für die Spitze  erzielt und die Vorrichtung gegen ein Ver  schmutzen und Versanden geschützt.  



  Ferner wird die Schnappfeder 34, die  zum Festlegen des ausgezogenen Stockteils  17 dient, durch das Einschieben der Stock  spitze in das Stockglied durch das innere  Ende 33 der     Spitze,    das naturgemäss je nach  der Federform entsprechend zu gestalten ist  und zum Beispiel zugespitzt sein kann, bei  seite gedrückt und ausgelöst. Hierdurch wird  erreicht,     da,ss    die     fernrohrartige    Gliederung  des Schirmstockes so stark sein kann, dass  eine     Stockgliedfeder    34 selbst beim auf  gespannten Schirm oberhalb der Streben zu  liegen kommt und trotz dieser unzugänglichen      Lage in einfacher Weise ausgelöst wird.

   ES  lassen sich sämtliche Glieder des Schirm  stockes ohne weiteres zusammenschieben,  wenn die     Festlegefeder    32 der Stockspitze  durch einen Druck auf die Stockkappe 2 und  die Feder 26 von Hand ausgelöst werden.  



  Um nun beim entspannten Schirm beim  Zusammenschieben der Stockglieder hierbei  die am Stock anliegenden     Dachstangengliedec     gleichzeitig, also ohne weiteren Handgriff,       ineinaiiderschieben    zu können, ist die nach  folgend erläuterte Einrichtung getroffen:

   Bei  einer Befestigung der Strebe an dem obern  Ende eines     Dachstangenteils    (7) erhält die  ser     Stangenteil    in ausgezogener     Stellung     lediglich durch eine Reibungsvorrichtung,  nämlich eine am obern Ende des     Dachstan-          genteils    7     befestigte    Feder 11, die, wie unten  näher beschrieben, gegen das     Dachstangen-          0        (r        -          ied    4 drückt und hierdurch Reibung er  zeugt, den zur Vermeidung eines ohne be  sonderen Druck erfolgenden, also unbeabsich  tigten,

       Zusammenschiebens    der beiden Dach  stangenglieder erforderlichen Halt. Bei dem       zwangsweisen    Einschieben dieses Stangen  teils in den     nächstobern    Stangenteil 4 wird  durch dessen äusseres Ende 10, das eine  schräge Innenfläche aufweist, die Feder 8  zwecks Auslösung beiseite gedrückt, die zum  Festlegen des äussern Stangenteils 9 dient.

    Da nun das Zusammenschieben der beiden       obern        Dachstangenteile    (4 und 7) beim auf  gespannten Schirm durch den Druck der  Strebe 13     (Fig.    1) verhindert und daher erst  nach dem Entspannen möglich wird, so wird  durch diese Konstruktion erreicht, dass das  Zusammenschieben der sämtlichen Teile der  Dachstangen trotz der mehrfachen Gliede  rung lediglich von dem Entspannen des  Schirmes abhängt und darnach ohne ein Lö  sen von Federn mittelst Hand erfolgen kann.  



  Damit nun die Feder 11, die in das obere  Ende des     Dachstangenteils    7 eingesetzt ist,  das Einschieben dieses Stangenteils nicht un  nötig erschwert, legt sich die Feder in aus  gezogener Stellung dieses Stangenteils mit  einer zur     Dachstangenlängsrichtung    schrägen  Partie an einer den Längsschlitz 28 des         nächststärkeren        Stangenteils    4     überquerenden     Brücke 12     (Fig.    1, 7 und 8) fest. Beim Ein  schieben des     Stangenteils    wird die Feder  durch die Brücke zur Seite gedrängt.

   Die  Feder gleitet nach Passieren der Brücke in  den Schlitz 28. so dass sie das weitere Zu  sammenschieben der     Dachstangenteile    nicht  erschwert.  



  Die bisher bekannten Taschenschirme,  bei denen die Dachstangen aus drei oder mehr       fernrohrartig        ineinanderschiebbaren    Teilen  bestehen, haben den Nachteil, dass der Um  fang des zusammengeschobenen Schirmes  dadurch übermässig gross wird,     da.ss    das  Schirmtuch, um es in der üblichen Weise am  Schirmgestell anzubringen, an den äussern  Enden eines jeden der     Dachstangenteile    be  festigt ist und infolgedessen beim zusammen  geschobenen Schirm in eine grosse Anzahl  von Falten fällt, die sämtlich an einem und  demselben Ende des Schirmes aufeinander zu  liegen kommen.

   Während nun beim Zu  sammenlegen eines gewöhnlichen Schirmes  das zwischen zwei Dachstangen liegende  Schirmtuch bekanntlich nur in eine Längs  falte fällt, wird das Tuch beim Taschen  schirm durch das Zusammenschieben der       Dachstangenteile        ausserdem    noch in Quer  falten gelegt, also in doppelter Weise, und  zwar nach verschiedenen Richtungen hin, ge  faltet.

   Da nun an sich schon durch solche  doppelartige Faltung die Stärke des Schirm  tuches wesentlich vergrössert wird, so wird  durch das     Übereinanderlegen    einer grossen  Anzahl solcher Doppelfalten der Schirm  querschnitt derart übermässig gross, dass hier  durch der eigentliche Vorteil eines Taschen  schirmes, nämlich die Möglichkeit, den  Schirm zu einem kleinen handlichen Format  zusammenlegen zu können, verloren geht.  



  Damit nun das gleichzeitige Zusammen  schieben der Stock-     lind        Dachstangenglieder     möglichst wenig durch die     Befestigungen    des  Schirmtuches am Schirmgestell gehindert  wird und trotzdem hierbei das Tuch derart  gefaltet wird, dass das Schirmformat hand  lich bleibt, ist nun auf die übliche, aus  giebige Befestigung des Tuches am Schirm-           gesteIl    verzichtet worden     und        das        Tuch    5       arrtP        ki-        an        den        beiden,

          an        den        Enden        der        Dach-          liegenden    Befestigungsstellen nur  noch an einem Punkte 6 des obersten     Dach-          und    zwar so weit von der       Schirn-ilzrone    entfernt befestigt, dass es durch  da., Zusammenschieben dieser drei     Dach-          stanaenteile        nur    in eine einzige Doppelfalte       Fi-.        1i)        gelegt    wird,

   deren einer Teil das       zusammengeschobene    Schirmgestell in seiner       ganzen    Länge überdeckt, so dass durch eine       tnö;liclist    geringe Faltung und     gleichrnässige          @'ert=ilung    des Schirmtuches (las     Schirm-          foritirit    verkleinert und handlicher gestaltet       wird        (Fig.   <B>6).</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schirm mit behufs Verkürzung desselben auf ein Taschenformat fernrrohrartig inein- anderschiebbaren Stock- und Dachstangen teilen, bei welchem die Stock- und Dach stangenteile beim entspannten Schirm gleich zeitig ineinanderrgeschoben r;>er den können, dadurch gekennzeichnet, da.ss eine Schnapp- feder. die zum Festlegen der au@@.:
    ezoacnen Stockspitze dient und hierbei unterhalb einer auf der Stockspitzeleitbairen Kappe am nächsiliegenden Stockteil angreift, (furch Druck auf die Kappe ausgelöst werden kann.
    indem letztere dabei über die Schnappfeder geschoben wir(1_, und dass ferner bei einer Be festigung jeder Strebe an dem obern Ende eines Dachstane:enteils dieser Stan;
    enteil beim entspannten Schirm lediglich durch eine Pdeibunasvorrichtuna in ausgezogener Stellung den zur Vermeidung, eines unbeab- siehtig-ten Einsehiebens dieses Stangenteils erforderlichen TTalt erhält und dann bei dem unter Druckanwen(lrina erfolgenden Ein schieben dieses Stangenteils in den nächst- obern Stangenteil durch dessen äusseres Pr_(le eine Feder beiseite
    gedrückt wird, die zijm Festlegen eines dritten, untern Starif-t_#nteils dient. II STER ANSPRtTCHE 1. Sehirin nach Patentanspruch, dadurch ge- henn7eichnet, dass beim Einschieben der Stockspitze in das ihr zunächst liegende Stockglied das innere Ende der Stock spitze gegen eine Schnappfeder jenes Stockgliedes stösst und sie dadurch aus löst.
    ?. Schirm nach Patentanspruch und Unter spruch 1. dadurch gel#.ennzeichnet, dal) die im Patentanspruch genannte, an einer Dachstange vorgesehene Reibungsvorrich tung aus einer Feder besteht, die sich in ausgezogener Stellung dieses Stan genteils an einer einen Lä.ngs.chlitz des nächststä.rkeren Stangenteils über querenden Brücke festlegt und beim Zu sammenschieben der Stan,,enteile nach Passieren diPz#f-r Brücke, bei dem sie der Brüsk-- ausweicht,
    in dem Längsschlitz :; leitet. 3. Schirm nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und \?, bei dem jede Dacl-i- stanae aus drei fernrohrartig ineinander schiebbaren Dacbsta.ngenteilen besteht, da durch gekennzeichnet.
    rlass das Schirmtuch bei jeder Da,chstanye ausser an den beiden an den Dachsta.ngenenden liegenden Be- festigungsstellen nur nQCh am obersten Dachstangenteil, und zwar so weit von der Schirmkrone befestigt ist,
    dass es - durch (las der Dachstanyen- teile in eine einzige Doppelfalte gelegt wird. deren einer Teil das zusammen- @('schnhene Schirm-estell in seiner ganzen Länge überdeckt.
CH93131D 1914-07-22 1920-07-07 Zusammenschiebbarer Schirm. CH93131A (de)

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CH93131D CH93131A (de) 1914-07-22 1920-07-07 Zusammenschiebbarer Schirm.

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DK (1) DK29002C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117832B (de) * 1949-11-21 1961-11-23 Elisabeth Haupt Geb Hohler Befestigungseinrichtung fuer einen Schirmbezug

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1117832B (de) * 1949-11-21 1961-11-23 Elisabeth Haupt Geb Hohler Befestigungseinrichtung fuer einen Schirmbezug

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Publication number Publication date
DK29002C (da) 1921-12-19

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