CH93209A - Rost, insbesondere für Lokomotivfeuerungen, der aus einem festliegenden Rostteil und aus einem um eine ausserhalb des Schwerpunktes befindliche Achse verschwenkbaren Kipprost besteht. - Google Patents

Rost, insbesondere für Lokomotivfeuerungen, der aus einem festliegenden Rostteil und aus einem um eine ausserhalb des Schwerpunktes befindliche Achse verschwenkbaren Kipprost besteht.

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CH93209A
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CH
Switzerland
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grate
tilting
group
locomotive
pivoted
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English (en)
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Aktiengesellscha Titan-Patente
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Titan Patente Aktiengesellscha
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H9/00Revolving-grates; Rocking or shaking grates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description


  Rost, insbesondere für     Lokomotivfeuerungen,    der aus einem festliegenden     Rosttell     und aus einem um eine     ausserhalb    des Schwerpunktes befindliche     Aelise        verschwenkbarei     Kipprost besteht.    Die Erfindung     betrifft    einen Rost, der ins  besondere für     Lokomotivfeuerungen        bestimmt     ist, aber überall Verwendung finden kann,  wo irgend ein     Brennstoff    auf einem Rost ver  brannt wird.

   Der Rost besteht aus einem  festliegenden Teil und aus einem um eine  ausserhalb seines     Schwerpunktes    befindliche  Achse     verschwenkbareii        Kipprost.    Bei den  bekannten Rosten dieser Art liegt der     Kipp-          rost    an der Rohrwand und dreht sich nach  unten. Diese Einrichtung hat den Nachteil,  dass der Kipprost in seinen beiden Betriebs  stellungen     besondereAbstützung    erhalten muss,  ferner, dass beim     Abschlacken    kalte Luft un  mittelbar gegen die empfindliche Rohrwand  einströmt, was ein Lecken der letzteren im  Betriebe im Gefolge hat.

   Dieser Nachteil ist  umso fühlbarer, als bei den bekannten Ein  richtungen für das Senken und Heben be  sondere Getriebe notwendig sind, zumal die  Bewegung des Kipprostes in     Abhängigkeit     von der Aschenklappe erfolgt; das Schliessen,  d. h. Heben des Kipprostes kann also nur  langsam vor sich gehen, so dass die kalte    Luft verhältnismässig lange Zeit     hindurch    ein  strömen kann,     ausserdem    beansprucht aber  auch das     Abschlacken    selbst viel Zeit, da  sich durch das     Senken    des Kipprostes nur  eine kleine     Offnung        znin    Entfernen der Schlacke       ergiebt.     



  Die erwähnten Nachteile werden durch  die Erfindung dadurch vermieden, dass der an  dem von der Rohrwand entfernten Ende des  Rostes     angeordnete    Kipprost mit dem     längern     Arm nach oben gegen die Feuertür um einen  90   übersteigenden Winkel drehbar ist. Hier  durch wird zunächst bei grösster Einfachheit  der Bauart der Vorteil erreicht,     dafä    der     Kipp-          rost    in beiden Endlagen, geschlossen und     ge-          öffnet,    ohne besondere Abstützung verbleibt,  da er in beiden     Endlagen        ini    stabilen Gleich  gewicht ist.

   Ferner wird durch die Lage des  Kipprostes an dein von der     Rohrwand    ent  fernten Ende des Rostes, d. h. durch seine  Lage an der     Feuertür    das Einströmen kalter  Luft     unmittelbar    gegen die Rohrwand ver  mieden, vielmehr wird die einströmende kalte  Luft. gezwungen, über dem Fetter hinwegzu-      streichen, so dass sie die Rohrwand in er  wärmtem Zustande erreicht.

   Die     Abschlackung     erfolgt hierbei sehr rasch, da einerseits beim  Zurückkippen des     Kipprostes    um einen<B>900</B>       übersteigenden    Winkel plötzlich eine grosse       Öffnung        geschaffen    wird, durch die hindurch  rasch entschlackt werden kann und anderseits  das Schliessen dieser     Öffnung    beim Vorwärts  kippen des     Kipprostes,    der dabei selbsttätig  in seiner Schliesslage einfällt, in sehr kurzer  Zeit vor sich geht.

   Die neue Einrichtung  bietet ferner den grossen Vorteil der Möglich  keit des sehr einfachen nachträglichen Ein  baues in vorhandene Lokomotiven, da der       Kipprost    sich an Stelle eines Feldes des vor  handenen festen Rostes einlegen lässt.  



  In den Zeichnungen sind zwei beispiels  weise     Ausführungsformen    des im     Sinne    der  Erfindung ausgebildeten Rostes, je in der  Feuerbuchse eines     Lokomotivkessels    ange  bracht,     dargestellt.     



       Fig.    1 ist ein Längsschnitt einer mit der  einen Ausführungsform des Rostes ausge  statteten Feuerbüchse.  



       Fig.    2 ein Schnitt der Feuerbüchse nach  der Linie     A-A    in     Fig.    1.  



       Fig.    3 zeigt eine mit einem Rost anderer  Ausführungsform versehene Feuerbüchse im  Längsschnitt.  



       Fig.    4 ist ein Schnitt nach Linie     B-B     der     Fig.    3.  



  In der Feuerbüchse ist für den Rost das  Traggestell a     angeordnet    (F     ig.    1 und 2), auf  welchem in zwei oder mehr Reihen die ein  fachen Roststäbe b ruhen. Bei einem Teil  der Rosteinrichtung in der Mitte des rück  wärtigen Teiles sind statt der     Einzelroststäbe     zwei Gruppenroste     ei    und     c2    angeordnet, die       L-förmig    ausgebildet sind und mit ihren einen  Schenkeln derart nebeneinander liegen, dass  sie zusammen eine     U-Form    bilden.

   Die Grup  penroste ei und e2     dienen    zur Lagerung der  Achse d eines zweiteiligen Kipprostes     g;    an  der Vorderseite der Gruppenroste<B>ei,</B>     c2    sichert  ein die Gruppenroste miteinander verbinden  des Einsatzstück e die richtige Entfernung  der Enden der Gruppenroste; dieses Einsatz  stück dient zugleich als Anschlag und Unter-    Stützung für den     längern    Arm     g1    des     Kipp-          rostes    in seiner Schliessstellung. Zwei Zapfen  f, f des Einsatzstückes e reichen in die  Gruppenroste hinein.

   Durch die Gruppenroste       c1,    e2 ist also der zweiteilige Kipprost unab  hängig vom Traggestell a gelagert und der  Kippteil des Rostes ist wesentlich schmäler  als der gesamte Rost, wodurch das Gewicht  des Kippteiles verkleinert und die Arbeit des       Umkippens    erleichtert wird. Der Kipprost     g     ist um einen 90 0 übersteigenden Winkel nach  oben gegen die Feuertür drehbar, so dass er  auch in seiner in     Fig.    1 mit unterbrochenen  Linien angegebenen     Offenstellunginfolge    seines  Eigengewichtes verharrt.  



  Der Gebrauch der neuen Einrichtung ge  schieht auf folgende Art:  Zwecks Reinigung des Feuers verschiebt  man vermittelst der     Schürhakens    teilweise  das Feuer und die Schlacke von den     Kipp-          rosthälften,    greift dann mit dem Haken des  Schüreisens zwischen die Stäbe des Rost  armes     g1    der Kipproste hinein (siehe die     punkt-          strichlierte    Stellung des Schürhakens) und  kippt dann die     Kipprosthälften    in die     punkt-          strichlierte    Stellung um.

   Durch die     entstandene          Öffnung    lässt man die Schlacke ab, kippt  dann die     Kipprosthälften    in ihre ursprüngliche  Stellung zurück und breitet das frische Feuer  am Rost aus.  



  Die in den     Fig.    3 und 4 dargestellte An  ordnung entspricht beinahe in allem der vor  her beschriebenen Einrichtung,     eineAbweichung     besteht nur darin, dass die Gruppenroste     stab-          förmig    sind, d. h. keine Schenkel aufweisen  und die     Kipprosthälften    nahe bis zum rück  wärtigen     Rostträgerteil        a    reichen, jedoch in  der Weise, dass die     Kipprosthälften    noch frei  beweglich bleiben.

   Um auch an der Heiztüre  die richtige Entfernung der Gruppenroste von  einander zu sichern, ist zwischen denselben  ein Einsatzstück     eo    angebracht, dessen Zapfen       fo,        fo    in die rückwärtigen Enden der Grup  penroste hineinreichen. Da hier beim Um  kippen die     Kipprosthälften    gegen die Wand j  der Feuerbüchse stossen und dieselbe nach  längerer Benützung beschädigen, ist die in  den     Fig.    1 und 2 dargestellte Ausführung      vorteilhafter als die Ausführung nach den       Fig.    3 und 4.  



  Es ist natürlich, dass die     Kipprost-Ein-          richtung    von der zeichnerisch dargestellten  Form abweichend ausgeführt werden kann,  ohne dass das Wesen der Erfindung hierdurch       getroffen    wird. Die Roste können zum Beispiel  durch Giessen oder auch aus     Flusseisenplatten     hergestellt werden. Die Gruppenroste können  unter anderem zum Beispiel auch so herge  stellt werden, dass die beiderseits des     Kipp-          rostes    befindlichen Gruppenroste zusammen  gefasst,     bezw.    aus einem Stück gegossen  werden.

   Bei Fortfall des Einsatzstückes  zwischen den Gruppenrosten kann der     Kipp-          rost    zum Beispiel unmittelbar am Rostträger  aufruhen. Man kann ferner auch statt der  Achsen der Kipproste zum Beispiel nur zapfen  artige     Fortsätze    anordnen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rost, insbesondere für Lokomotivfeue rungen, .der aus einem festliegenden Rostteil und aus einem um eine ausserhalb des Schwer punktes befindliche Achse verschwenkbaren Kipprost besteht, dadurch gekennzeichnet, dass der an dem von der Rohrwand entfernten Ende des Rostes angeordnete Kipprost mit dem längern Arm nach oben gegen die Feuer tür um einen 90 übersteigenden Winkel drehbar ist, so dass er auch in seiner Offen stellung selbsttätig verharrt. UNTERANSPRMHE 1.
    Rost nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass zu beiden Seiten des Kipprostes je ein festliegender Gruppen rost eingesetzt ist, in welchem der Kipp- rost unabhängig von dem Traggestell des Rostes gelagert ist. 2. Rost nach Patentanspruch und Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die seitlich vom Kipproste liegenden und diesem als Lager dienenden Gruppenroste mitein ander an einem Ende durch ein Einsatz stück verbunden sind, das sowohl zur Sicherung des Abstandes der Gruppenroste voneinander, als auch als Anschlag dient, gegen den sich der Kipprost in seinen End- stellungen anlegt. 3.
    Rost nach Unteransprüchen 1 und 2, da durch gekennzeichnet, dass die Gruppen roste miteinander an beiden Enden durch je ein Einsatzstück verbunden sind.
CH93209D 1918-03-22 1918-03-22 Rost, insbesondere für Lokomotivfeuerungen, der aus einem festliegenden Rostteil und aus einem um eine ausserhalb des Schwerpunktes befindliche Achse verschwenkbaren Kipprost besteht. CH93209A (de)

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